Hörspiele, die einem den Zugang verweigern

  • Moin,

    habt Ihr Hörspiele, Serien die Euch thematisch oder von der Optik ansprechen, zu denen ihr aber keinen richtigen Zugang findet?

    Bei mir sind es aktuell Jan Tenner und Perry Rhodan.

    Jan Tenner habe ich schon mehrmals versucht einzusteigen, aber den Zugang leider nicht gefunden obwohl ich Sci-Fi mag - zum Beispiel Mark Brandis. Woran das liegt weiß ich nicht, ich lege das mal in meine Playlist und höre mal eine Folge in aller ruhe beim Joggen.

    Bei Perry Rhodan habe ich sogar die ersten 8 Folgen von Sternenozean gehört, die ersten Folgen waren richtig stark und ich hatte Lust auf mehr. Im weiteren Hörverlauf haben sich die Handlungsabläufe überschlagen und ich hatte keine Lust mehr. Die Romane kannte ich noch von früher, lagen in der Bahnhofsbuchhandlung mit den "spacigen" Covern.

    Jan Tenner probiere ich beim Joggen noch ein letztes mal aus und auch bei Perry Rhodan habe ich die Hoffnung noch nicht aufgegeben. Eine Chance bekommen beide Serien noch.

    So long

    grifter



  • Jepp, mir geht es bei diesen Serien ganz genau so. Ich bin aber kein SF Fan. Da braucht es einfach das gewisse Etwas um mich anzufixen, wie besagter Mark Brandis. Der hatte genau dieses wichtige Moment!

    Wie Akita Takeo richtig über den Hörspieltalk von morgen schrieb:

    Solange es Leute wie uns drei gibt und wir hier schreiben, bleibt es hoffentlich bestehen. Noch lange! #top#

  • Verstehe ich gut, was du meinst. Den Sternenozean finde ich wirklich klasse, ist für mich (ich betonte: für mich) eine zu langgezogene Serie mit übergreifender Handlung. Zum Bingen ist es mir zu viel, aber irgendwie muss ich auch direkt dran bleiben, um die Zusammenhänge noch im Kopf zu haben. Wenn ich dazwischen etwas ganz anderes höre, verliere ich die Zusammenhänge.

    Jan Tenner: es ist zwar Scifi, aber ich würde es als eine Art "Kinder/Jugend-Scifi" bezeichnen, was schon ganz anders ist als bei Mark Brandis. Meinst du denn die alte oder die neue Serie?

  • Bei der alten Jan Tenner - Serie muss ich sagen, dass ich die erst irgendwann mit fortschreitender Dauer stark fand. Ungefähr als Professor Zweistein dazu kam und es dann größere Handlungszyklen gab. Aber ganz klar ist, dass Tenner eher für Kinder ausgelegt war, Mark Brandis eher für Erwachsene.

  • SciFi Hörspiele haben bei mir schon immer eine besondere Rolle gespielt. Als bekennender Star Wars Fan und Trekkie hat mich das seit jeher gereizt.

    Perry Rhodan von Europa oder den Sternenozean von Lübbe, Commander Perkins ( ob nun von Europa oder dem Sternentor ), Heliosphere und und und….. das geht eigentlich immer. Nur die Serie Perry Rhodan Plejaden, nein da habe ich trotz aller Affinität zu diesem Genre keinen Eingang gefunden

    #winkewinke# Die Hörspiele sind tot, es leben die Hörspiele #winkewinke#

  • Hehe, das Du ein Trekkie bist, sieht man :D


    Ich habe gestern noch an anderer Stelle darüber geschrieben: Die Neuauflage von Jan Tenner. Da habe ich jetzt noch die 3. Folge gehört, aber es passt einfach nicht mehr. Die alten sind klasse, aber in die neuen komm ich -auch- nicht richtig rein. (genau wie Joggen, aus der Nummer bin ich raus, das hält vom Sofa bis zum Briefkasten).
    Und diverse neue Varianten von Sherlock Holmes. Da kann ich aber gerade keine genauen Namen nennen, habe den Überblick verloren. Ich glaube, "Der Junge Sherlock" ist eins davon. Die klassischen Fälle und die Chroniken sind super. Das Neue mag ich persönlich nicht so. Das ist meiner Meinung nach auch nur noch der Name. Inhaltlich hat es wenig mit dem Stil von Sherlock zu tun. Aber das ist sicherlich Geschmackssache. Was Holmes angeht, wird der Markt meiner Meinung nach eh .... sehr gut bedient .... (milde ausgedrückt).

  • Bei den meisten aktuellen Kinder- und Jugendserien fehlt mir als „Alter“ auch der Zugang. Was aber im Grunde nicht gegen sondern für das Hörspiel spricht, da sie ja für eine andere Altersgruppe konzipiert sind.

    Wie Akita Takeo richtig über den Hörspieltalk von morgen schrieb:

    Solange es Leute wie uns drei gibt und wir hier schreiben, bleibt es hoffentlich bestehen. Noch lange! #top#

  • Bei den meisten aktuellen Kinder- und Jugendserien fehlt mir als „Alter“ auch der Zugang. Was aber im Grunde nicht gegen sondern für das Hörspiel spricht, da sie ja für eine andere Altersgruppe konzipiert sind.

    Genau, das müssen dann schon besondere Kinderstoffe sein, damit ich die aktiv hören möchte. "Ghostsitter" wäre so ein Fall, aber das ist auch für eher ältere Kinder/Jugendliche und aufwärts gedacht.

  • Ausnahmen bestätigen definitiv die Regel. Guitar Lea war für mich Alten eine wunderbare Serie, die ich liebend gerne weiter gehört hätte und die genau meinen Nerv getroffen respektive zu der ich den richtigen Zugang gefunden habe.

    Wie Akita Takeo richtig über den Hörspieltalk von morgen schrieb:

    Solange es Leute wie uns drei gibt und wir hier schreiben, bleibt es hoffentlich bestehen. Noch lange! #top#

  • Jan Tenner ist endgültig raus - das wird nix mehr.

    Kann ich verstehen, sofern man Jan Tenner nicht aus seiner Kindheit kennt und liebt, dürfte einem der Zugang als Erwachsener doch ausgesprochen schwer fallen.

    Dazu ist es (aus heutiger Sicht) einfach zu trashig gemacht. Fairerweise muss man dazu sagen das Jan Tenner (1) auch mit die schlechteste Folge ist , und Jan Tenner erst ab Folge 7 ganz gut wird. Also „verkackt“ man es gerade bei den ersten so wichtigen Folgen, denn wenn die nur mittelmässig sind, hat man keine Motivation dran zu bleiben.

    Bin ja bekennender Jan-Tenner-Fan, aber würde ich es jetzt erstmals hören, würde ich wohl auch keinen Zugang mehr finden, dazu sind zu viele stlistische Mängel in der Serie, und die Geräuscheffekte sind… nun ja, nicht passend. ;)

  • Kann ich verstehen, sofern man Jan Tenner nicht aus seiner Kindheit kennt und liebt, dürfte einem der Zugang als Erwachsener doch ausgesprochen schwer fallen.

    Dazu ist es (aus heutiger Sicht) einfach zu trashig gemacht. Fairerweise muss man dazu sagen das Jan Tenner (1) auch mit die schlechteste Folge ist , und Jan Tenner erst ab Folge 7 ganz gut wird. Also „verkackt“ man es gerade bei den ersten so wichtigen Folgen, denn wenn die nur mittelmässig sind, hat man keine Motivation dran zu bleiben.

    Bin ja bekennender Jan-Tenner-Fan, aber würde ich es jetzt erstmals hören, würde ich wohl auch keinen Zugang mehr finden, dazu sind zu viele stlistische Mängel in der Serie, und die Geräuscheffekte sind… nun ja, nicht passend. ;)

    Absolut. Ich habe auch mal vor ein paar Jahren versucht, aus Nostalgie nochmal einen Durchlauf zu starten. Nach den ersten 2-3 Folgen hab ich das Interesse verloren, ist halt doch nicht mehr so wie mit 12, 13 Jahren :D

  • Genau, das müssen dann schon besondere Kinderstoffe sein, damit ich die aktiv hören möchte. "Ghostsitter" wäre so ein Fall, aber das ist auch für eher ältere Kinder/Jugendliche und aufwärts gedacht.

    Das stimmt sicher alles. Wobei es in meinem Fall so ist, dass ich TKKG schon als Kind nicht leiden konnte.

    Dabei fällt mir noch eine andere Frage ein: Gibt es bei euch auch Serien, die ihr aus komplett anderen Gründen hört, als von den Machern intendiert wurden? Bei mit wäre Dan Shockers Gruselkabinett so ein Fall. Ich finde die Serie dermaßen schlecht gemacht, dass ich mich königlich darüber amüsieren kann, "Verschollen im Spukhaus" ist lustiger als alle "Scary Movie" Teile zusammen.

  • Ihr Süßen, mein innerer Dativ-Monk kreischt und quietscht seit Tagen, könnte vielleicht irgendwer das n im Titel des Threads gegen ein m tauschen damit der Blödmann endlich Ruhe gibt? Das wäre toll! 🥰 ♥️

  • Bei mir sind es alle komplexeren und technisch perfekten Hörspiele. Sternenozean und Brandis sind dafür Paradebeispiele.

    Nach der Arbeit freut sich mein Hirn auf Anspruchsloses. Da braucht es nicht noch "Hochliteratur" für die Ohren.

  • Es braucht wohl auch die passende Tagesverfassung, die geeignete Stimmung und zudem die geeignete Atmosphäre für bestimmte Arten von Hörspielen um den Zugang zu finden. Lieblingsthemen und Lieblingsgenre funktionieren bei mir immer. Aber abseits dieser „Lieblinge“ braucht es dann schon den richtigen Moment für mich um sich Hörspiele wie juten Sitten anzuhören.

    Wie Akita Takeo richtig über den Hörspieltalk von morgen schrieb:

    Solange es Leute wie uns drei gibt und wir hier schreiben, bleibt es hoffentlich bestehen. Noch lange! #top#

  • Es braucht wohl auch die passende Tagesverfassung, die geeignete Stimmung und zudem die geeignete Atmosphäre für bestimmte Arten von Hörspielen um den Zugang zu finden. Lieblingsthemen und Lieblingsgenre funktionieren bei mir immer. Aber abseits dieser „Lieblinge“ braucht es dann schon den richtigen Moment für mich um sich Hörspiele wie juten Sitten anzuhören.

    Das sowieso. Ich könnte mir Gabriel Burns zum Beispiel nicht anhören, wenn ich mich nicht voll darauf konzentrieren kann.

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