Posts by Luther Niles

    Bei EM und WM schaue ich regelmäßig beim Handball rein und es ist immer wieder erfrischend, wie hart und doch gleichzeitig fair die Leute in diesem Sport miteinander umgehen.

    Die Entscheidungen des Schiedsrichters werden (weitestgehend) akzeptiert und die Spieler begegnen sich fair und auf Augenhöhe.

    Da könnte sich der Fußball mal ein Beispiel daran nehmen.

    Etwas jetzt als »zu amerikanisch« oder »zu deutsch« zu bezeichnen, kann natürlich als Abwertung empfunden werden. Jedoch wertet sich der Bewertende mit solch einem dämlichen Statement auch nicht gerade auf, oder?

    Wenn ich jetzt zum Regal meiner Freundin gehe und mir dort ein Buch aussuche, wäre mir das vermutlich "zu schnulzig". Wenn sie eines von meinen Büchern nimmt kann sie vermutlich "mit dem Magiekram nichts anfangen" oder es ist ihr "zu brutal".

    Ist so etwas jetzt abwertend oder einfach die eigene Präferenz die man hat?

    Da kommt es wohl aufs Feingefühl an und wie man das ganze vermittelt, aber einfach nur zu sagen, dass einem etwas "zu so und so" ist, ist doch erst mal nicht per se abwertend.

    Oder wenn ich nicht zum Inder essen gehen möchte, weil mir das Essen dort zu scharf ist, werte ich damit seine Kochkunst doch nicht ab, es ist nur einfach eben nichts für mich.

    Also wenn ich das richtig verstehe, hat jemand ein Hörspiel gehört, dessen Machart/Thema ihm nicht gefallen haben. Dann hat er das Hörspiel als schlecht bezeichnet, sich aber trotzdem bedankt, dass er es hören durfte.

    Wo ist denn da das Problem?

    Das gleiche habe ich mich auch gerade gefragt.

    Da müsste man schon den kompletten Originalkommentar hier reinposten, ansonsten hört sich das an, als wäre hier extrem viel Interpretationsspielraum am Werk.


    Nur weil man kostenlosen Zugang zu etwas hat, muss man das ganze nicht mögen. Nur weil man etwas ablehnt oder unpassend findet, wertet man das ganze nicht ab.

    Da fällt mir von Europa immer die Nr. 2 der Originale ein. Die haben es tatsächlich geschafft, "Der Graf von Monte Christo" innerhalb von 45 Minuten zu erzählen, ein Buch mit über 900 Seiten. Das war schon eine Leistung, auch wenn alle so klangen, als müssten sie sprechen, so schnell sie konnten. Über die Längen von Hörspielen habe ich auch mit Markus Topf in meinem neuen Podcast gesprochen, btw:

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    Im ungekürzten Original sogar über 1500 Seiten. Das Buch gibt es gefühlt in 100 verschiedenen gekürtzen Versionen.

    Die Geschichte bietet sicherlich Stoff für eine 10-20 Episoden lange Serie die man toll als Hörspiel erzählen könnte.

    Vielleicht kommt ja sowas irgendwann mal bei Holy.

    Naja, wenn man KI kennzeichnen muss, weil es der Hörer bzw. Leser bzw. Betrachter sonst nicht mitbekommt, dann ist die Sache ja eh schon gelaufen.

    Es geht doch bei der Kennzeichnungspflicht nicht nur um die Qualität des Hörspiels/der KI-Stimme, sondern um einiges mehr. Gibt bestimmt genug Leute die sich ein Hörspiel nicht kaufen würden, wenn es mittels KI produziert wurde. Und wie sieht es preislich aus? Wenn ich nur noch ein Drehbuch schreiben und gar keine echten Sprecher mehr bezahlen muss, habe ich weniger Kosten und kann viel schneller produzieren. Wird der Preis eines Hörspiels dann auch sinken oder bleibt er gleich? Ist der Konsument bereit den gleichen Preis für ein Hörspiel zu bezahlen, welches mittels KI produziert wurde, wie für ein "normales"?

    Das ist ein eigenes Thema und natürlich aus Sicht der Sprecher nachvollziehbar. Aber damit wird man KI nicht aufhalten können. Weil es neben den diversen negativen Seiten auch viel Positives beitragen kann. Und mir persönlich gefällt diese krampfhafte Verteufelung nicht. Ich wünsche mir hier eine offenere Auseinandersetzung. Und eine klare rechtliche Absteckung von Grenzen. KI ist nicht ausschließlich schlecht, sondern ermöglicht auch neue Möglichkeiten.


    Du liegst ganz richtig, dass man das ganze nicht mehr aufhalten kann. Ich wünsche mir allerdings eine Kennzeichnungspflicht wenn man KI verwendet. Bei Büchern habe ich das ganze auch schon entdeckt, dass dort mit Hilfe von KI Zeichnungen erstellt wurden, der Autor das auch in einem Interview klar so kommuniziert hat, auf der Seite des Verlags und dort wo die Bücher angeboten wurde, stand davon allerdings gar nichts.

    Prinzessin Mononoke ist mein Favorit von Studio Ghibli, aber eigentlich sind alle Filme von denen absolut sehenswert.


    Als Serienempfehlung lasse ich mal Monster und Vinland Saga da, beides absolute Meisterwerke in meinen Augen.

    Monster gibt es seit 2023 erstmals in deutscher Synchro mit tollen Sprechern (z.b. Peter Flechtner) und ist ein Unikat unter den Animes. Eine packende und düstere Story mit sehr tiefgründigen Charakteren, eine Geschichte die man gewiss in Erinnerung behält.

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    Das kam jetzt etwas überraschend, oder?

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    Laut eigener Aussage geht ihm scheinbar die Energie aus. Ich finde das dann die richtige Entscheidung, bevor er wirklich noch krank wird und Burnout oder sonstiges bekommt. Seinen Legendenstatus in Liverpool hat er bereits erreicht und wenn er irgendwann mal wieder ins Trainergeschäft einsteigen will werden ihm sämtliche Türen offen stehen. Vielleicht auch irgendwann mal ein Kanditat für den Bundestrainerjob.

    Flammengrab war ein kurzes und knackiges Hörspiel. War das eine Literaturvertonung? Es klang eher so wie ich mir eine Holy Grusel Folge vorstellen würde. Am Ende war es durchaus gelungen, wobei Start und Ende sehr gut waren, die „Mitte“ war für mich manchmal etwas zu pathetisch und hatte kleine Längen. Trotzdem kann man gut hören :)

    Ich hab die Folge gestern gehört und würde es als seichte Unterhaltungskost bezeichnen. Wenn ich nicht gewusst hätte, dass es sich um Holy Horror handelt, hätte ich die Folge, auch aufgrund der Länge, direkt zu den Midnight Tales eingeordnet.

    Hab das Hörspiel gestern gehört und mir hat es auch sehr gut gefallen. Interessante Geschichte, sehr atmosphärisch gestaltet und insgesamt stimmig. Nur das Ende lies mich etwas unbefriedigend zurück.

    Ich wollte eigentlich noch einen eigenen Beitrag mit Spoiler zum Ende verfassen, allerdings hat Hardenberg meine Gedanken in seinem Beitrag im Spoiler oben schon ziemlich gut zusammengefasst.