Als Mediendesigner ist mir ein gutes Cover nicht unwichtig. Ich mag es, wenn eine Serie einen schönen und über lange Strecken einheitlichen (!) Look hat. Mark Freier
hat das wirklich sehr gut drauf. Dorian Hunter, die schwarze Sonne (ab der Maritim Phase) Edgar Wallace (Saphir Tonart) u. a. bezeugen das ausgezeichnet.
Aber besonders stehe ich auf schöne, handgemalte Coverillustrationen. Firuz Askin
hat für Titania Medien viele der eindrucksvollsten und schönsten Motive geschaffen (Gruselkabinett, Anne, Sherlock Holmes, Titania Special) und auch Ertugrul Edirne
hat tolle Cover für Titania gestaltet (die aber in den letzten Jahren zunehmend detailarmer gestaltet wurden; wohl, um Zeit einzusparen).
Schlimm finde ich den Stibruch, nun diese seelenlose KI-Cover für das Gruselkabinett und Sherlock Holmes zu nutzen. Solche CDs stelle ich mir nur ungern ins Regal und werde diese Hörspiele in Zukunft eher digital kaufen. Somit reduziert der Spardrang (bzw. Sparzwang?) der Labels meinen Wunsch, die Hörspiele physisch besitzen zu wollen. Auch wenn ich diese Entwicklung persönlich sehr schade finde.
Bei Gabriel Burns gefällt mir nicht jedes Cover. Einige empfinde ich persönlich als zu generisch. Dennoch spielte ich vor einiger Zeit mit dem Gedanken, mir die Reihe als CD zu kaufen. Dann habe ich herausgefunden, dass das fortlaufende Motiv auf dem Bund (!) der CDs an 1 - 2 Stellen einen Stilbruch enthält und man somit einen unvollständigen Text bzw. Motiv zu sehen bekommt. So etwas triggert meinen inneren Monk und da möchte ich nicht ständig am CD-Regal dran vorbeilaufen. Aber ich schweife ab ... 
Protect the cover artists!