DerPoldi :
Ich kann dir leider keine PN schicken, deshalb noch mal auf diesem Weg: Wenn du mir eine Anschrift zukommen lässt, kann sich dein Preis zeitnah auf den Weg zu dir machen.
DerPoldi :
Ich kann dir leider keine PN schicken, deshalb noch mal auf diesem Weg: Wenn du mir eine Anschrift zukommen lässt, kann sich dein Preis zeitnah auf den Weg zu dir machen.
Wirklich warm geworden bin ich mit der Moderation auch nicht. Aber ich habe es doch so erlebt, dass die beiden sich vom ersten über das zweite Halbfinale bis zum großen Samstagabend-Event kontinuierlich gesteigert haben. Am Ende hat es mir viel besser gefallen, als ich zu Beginn befürchtet hatte.
Meine drei diesjährigen Highlights außerhalb des eigentlichen Wettbewerbs waren übrigens:
Wusste gar nicht das ich getippt habe.I
Ich war mir auch nicht sicher, ob deine drei Favoriten als Tipp gemeint waren. Scheinbar nicht. Ich hoffe, du freust dich trotzdem über den Punkt.![]()
Meine Güte, ihr habt das ja kommentiert als wäre der Talk ein Live-Ticker.
Das Tippspiel habe ich jetzt zweimal ausgezählt und komme zu folgendem Ergebnis:
DerPoldi 9 Punkte
Markus G. 8 Punkte
Stollentroll 4 Punkte
Grisu 3 Punkte
Jokel und Tolkien mit je 1 Punkt (falls das überhaupt als Tipps gemeint war)
Niemand hat den Sieger richtig vorhergesagt, niemand hat einen Beitrag auf den exakt richtigen Platz getippt. Wobei DerPoldi mit seinem 'Zusatz-Tipp' für Deutschland aber genau richtig gelegen hat. Bringt zwar keine Punkte, dennoch Respekt. Und natürlich Glückwunsch zum Gesamtsieg. Allen vielen Dank fürs Mitmachen.
DerPoldi : Du kannst mir dann gerne eine Adresse per PN zukommen lassen, wohin ich deinen Preis schicken darf.
Allen, die nachher zuschauen und mitfiebern werden, wünsche ich ein tolles Finale, viel Spaß und ganz viele Punkte für euren Lieblings-Act.
Okay, warum sie jetzt Klavier spielen musste, erschließt sich nicht wirklich..
Weil am Ende ein kleines Klaviersolo im Lied vorkommt.
Und ich hatte kurz gedacht, dass man nur zeigen wollte, dass Frau Goodrem auch eine gute Pianistin ist, egal ob es zu Song und Inszenierung passt oder nicht. So kann man sich täuschen, es war genau anders rum...
Ansonsten merke ich mir deine Anwort, über die ich sehr gelacht habe, für den Fall, dass wir vielleicht noch den 'Post des Jahres' wählen.![]()
Du denkst das Australien gewinnt?
Ja, die haben glaube ich gute Chancen. Der Song ist so eine gigantisch überproduzierte Power-Ballade, die einfach ESC-typisch ist. Die Show finde ich auch gut. Okay, warum sie jetzt Klavier spielen musste, erschließt sich nicht wirklich..
Und ich mag Delta Goodrem und ihre Musik gern. Ihr Debut-Album 'Innocent Eyes' höre ich auch mehr als 20 Jahre nach Erscheinen immer wieder mal.
Vielleicht wünsche ich mir auch mehr, dass sie gewinnt als dass ich es wirklich glaube. Ein jüngeres Publikum wird sie wahrscheinlich nicht so erreichen wie manch anderer Act.
Dann will ich mal den Reigen der Tipps eröffnen. Ich denke, sie werden wie folgt ins Ziel einlaufen:
Wer mag kann noch bis Samstag während des Finales tippen. Und zwar solange, bis es in der Liveshow heißt 'Stop Voting Now'.
[...]weniger verkrampft sein[...]
Mir hätte es schon gereicht, wenn Victoria Swarovski und Michael Ostrowski weniger verkrampft gewesen wären. 😉
DerPoldi hat eigentlich schon alles gesagt, da gibt es wenig hinzuzufügen. So richtig hat mich keiner der Songs gecatched und ich habe mit niemandem wirklich mitgefiebert. Am Ende war ich aber froh, dass sowohl Litauen als auch Polen im Finale dabei sein werden.
Die Show gestern war gut, insbesondere der akrobatische Pausen-Act spektakulär. Zu den Fremdschäm-Momenten gehörte hingegen insbesondere der 'Austria- Australia'-Vergleich. Ich probiere mal angebliche Jugendsprache: Das Ding war cringe.
Und mit den Moderatoren würde ich auch nicht ganz so gnädig umgehen wollen wie DerPoldi. Ich fand beide verkrampft, nicht souverän und vor allen Dingen waren sie nicht witzig. 'Luft nach oben' würde ich also unterschreiben.
Mal sehen, was im zweiten Halbfinale passieren wird. Wenn ich den gestrigen Abend und die Vorschau auf das zweite Halbfinale so betrachte, dürfte es auf jeden Fall ein ziemlich lautes Finale werden.
Getränk steht bereit, das Sofa ist angewärmt: noch eine knappe halbe Stunde bis zum ersten Halbfinale. Wünsche allen Fans (und mir selbst) schon mal vorab viel Spaß.
Okay, ab November werde ich also wieder ein Audible-Abo haben...
Auf die deutsche Fassung der Potter-Hörspiele freue ich mich wie Dobby.
Wollen wir nicht vielleicht auch für die beiden Halbfinals tippen und die dort erzielten Punkte anschließend mit den Punkten aus dem Finale zusammenrechnen?
Die Idee hat natürlich was. Aber ich glaube, ich möchte es lieber einfach und simpel halten. Ich hoffe, so den einen oder anderen 'Gelegenheitstipper' einfangen zu können, der bei drei Tipps wahrscheinlich nicht dabei wäre. Wer außer uns Hardcore-Fans schaut schließlich die Halbfinale?
Darf ich noch einen Vorschlag für das Tippspiel machen?
Klar, leg los.
Wie angekündigt startet ab sofort das diesjährige ESC-Tippspiel.
Hier die Regeln:
1. Getippt werden kann ab sofort und höchstens bis am Samstag beim ESC-Finale das Televoting endet.
2. Wir tippen die Plätze 1 bis 10 und schreiben das offen hier in den Talk.
3. Abgerechnet wird wie folgt: Jede Nennung, die es auch in die tatsächlichen TOP 10 geschafft hat, bringt einen Punkt.
4. Jeder exakt richtige Tipp bringt nicht nur einen, sondern satte 5 Punkte.
5. Wer Platz 1 richtig tippt, erhält dafür nicht nur 5, sondern phänomenale 10 Punkte
6. Wer statt TOP 10 nur den Sieger oder z. B. die TOP 3 tippen möchte, kann das gerne tun. Er oder sie hat dann halt weniger Chancen, Punkte zu machen.
7. Gewonnen hat natürlich der/die Talker/in mit der höchsten Punktzahl.
Dem/der Sieger/in winkt folgender Preis:
Das Buch ist in ungelesenem, neuwertigen Zustand. Aber lasst euch nicht vom Foto täuschen: Es handelt sich wirklich um ein kleines Buch.
Ich hoffe auf möglichst viele Hörspieltalker*innen, die mittippen möchten.
Ich selbst werde abwarten und wohl erst nach dem zweiten Halbfinale meinen Tipp abgeben.
Sympathischer Auftritt, wie ich finde:
Fall 2: Der Mann, der sich in Luft auflöste
„Der schwedische Reporter Alf Matsson verschwindet auf einer Reise nach Ungarn spurlos. Gepäck und Pass hat er im Hotel zurückgelassen. Die ungarische Polizei findet allerdings keine Leiche, und im Krankenhaus liegt auch kein bewusstloser Ausländer. Alle Anhaltspunkte verlaufen im Sand. Inoffiziell reist Martin Beck hinter den Eisernen Vorhang, um den Journalisten zu suchen. Doch kurz nach seiner Ankunft wird er von Unbekannten zusammengeschlagen. Jemand versucht mit allen Mitteln zu verhindern, dass Alf Matsson gefunden wird...“
'Der Mann, der sich in Luft auflöste' ist der zweite Krimi aus der 'Kommissar Beck'-Reihe. Und angeglich ist das zweite Buch ja immer das schwerste. Der Roman folgt dem Erstling darin, dass er die Polizisten als ganz normale Menschen schildert, sich in detaillierten Beschreibungen von 'Land und Leuten' zu verlieren droht und die quälenden Phasen, in denen es keine Fortschritte bei den Ermittlungen gibt, nicht ausspart. Im Ergebnis kommt wie schon im Erstling nicht gerade ein Übermaß an Spannung auf.
Was diese Geschichte dem Erstling aber voraus hat, ist eine überraschende und sehr gelungene Auflösung, die auch heute noch verblüfft zurück lässt. Und noch mehr als der Vorgänger hat man heute beim Lesen das Gefühl, in einer fremden Welt zu sein. Denn die Geschichte spielt zu einem großen Teil nicht in Schweden, sondern hinter dem 'Eisernen Vorhang' in Ungarn.
Die Hörspielumsetzung verarbeitet die Handlung gekonnt zu einem einstündigen Hörspiel, das deutlich flotter daherkommt als die Romanvorlage. Die auffallendste Änderung ist, dass es nur einen Erzähler gibt. Zudem klingt die Musik, die nach wie vor nur Szenentrenner ist, hier und da ein wenig funky. Zusammen mit einer deutlich üppigeren Geräuschkulisse sorgt das für mehr Kurzweil, als es die Buchvorlage zu bieten hat. Natürlich wird trotzdem kein Thriller daraus, dem man nägelkauend folgt, aber das würde der Vorlage dann auch nicht mehr gerecht. Unter der Bearbeitung von Peter Knorr und der Regie von Frank Hübner ist ein klassischer Radio-Krimi entstanden, der zwar wenig spektakulär, aber doch packend ist. So oder so entschädigt die tolle Auflösung für etwaige Phasen der Langeweile. Das ist im Buch ganz ähnlich.
Leider kämpft dieses Hörspiel mit einem technischen Problem: In den ersten 10 Minuten sind manche der Sprecher so leise, dass man sie kaum verstehen kann. Selst daheim in einem ruhigen Raum kann man es nur so eben ausgleichen, beim Hören im Auto ist man dann rettungslos verloren. Ich war jedenfalls froh, dass ich die Handlung bereits kannte, sonst hätte ich wahrscheinlich entnervt aufgegeben. Ob das nun an der ursprünglichen Produktion liegt oder irgendwie durch die CD-Produktion passiert ist, kann ich natürlich nicht beurteilen. Schade ist es allemal.
Betrachtet man die ersten beiden Fälle, wird natürlich ein Muster deutlich: Es gibt wenig Anhaltspunkte, um einen Fall zu lösen. Dann folgen langwierige Ermittlungen mit sachlichen Beschreibungen der Umstände, die Handlung verharrt bei scheinbaren Nebensächlichkeiten und zieht sich hin. Dies geht auf Kosten der Spannung, aber am Ende wird man durch einen unerwarteten Turn 'versöhnt'. Im ersten Fall war das der (damals innovative) hochriskante Einsatz eines Lockvogels, im zweiten Fall ist es die unerwartete Auflösung, die vom Autorengespann serviert wird. Dieses Strickmuster hat zweimal gut funktioniert, aber am Ende des zweiten Falls wünscht man sich schon, dass Maj Sjöwall und Per Wahlöö im kommenden Roman neue Wege beschreiten werden.
Die verschiedenen Hörspielfassungen wurden nicht in Reihenfolge vom jeweils selben Team produziert, sondern quasi querbeet von verschiedenen Sendern. So bekommen wir es schon in diesem zweiten Fall mit anderen Sprecher*innen zu tun. Nicht Charles Wirths spricht hier den Kommissar Beck, sondern... ja, wer eigentlich? Das Booklet lässt mich leider im Stich, denn für die Fälle 2 und 3 werden zwar Sprecher*innen genannt, sie werden aber nicht den Rollen zugeordnet. Und im Abspann ist es leider genauso. Leider war es dem d-a-v wohl nicht wert, ein wenig für die Box zu recherchieren? Vielleicht kann hier ja jemand weiterhelfen. Eine Google-Suche hat mich leider nicht weitergebracht.
gab es am Ende jeder Folge stets einen Vorschlag für ein anderes Hörspiel oder einen anderen Podcast
Ja, das kenne ich natürlich auch - und stört mich bei Hörspielen und Podcasts auch nicht wirklich.
Aber bei 'Reclaim: Tic Tac Toe' wird die zweite Folge ungefähr zur Hälfte unterbrochen, um für einen anderen Podcast zu werben, danach geht es dann mit der Folge weiter. Typische Unterbrechung halt.
Und da würde mich interessieren, ob es das bei Sounds öfter gibt und wie das empfunden wird.
Podcasts höre ich nur selten über ARD Sounds, daher war ich unangenehm überrascht, als ich mir die ersten beiden Folgen von 'Reclaim: Tic Tac Toe' angehört habe (Danke an Heinz Marquardtfür den Hinweis). In der zweiten Folge gibt es tatsächlich Unterbrecherwerbung für einen anderen Podcast bei ARD Sounds. Das kannte ich von Hörspielen noch nicht, daher meine ernstgemeinte Frage: Gibt es das bei Podcasts schon länger? Und falls ja: stört euch das? Oder ist es euch egal?
Ich kenne das natürlich von anderen Podcast-Anbietern. Da nervt es mich auch, aber bei kommerziellen Anbietern ist es irgendwie erwartbar. Beim Flaggschiff für Audio-Produktionen des ÖRR finde ich es hingegen unangebracht.
Davon ab ist 'Reclaim: Tic Tac Toe' aber ein wirklich interessanter, gelungener Podcast, der viel von der Tragik hinter der Fassade, der Unerbittlichkeit der Medienbranche sowie dem Rassismus und Sexismus, dem die Sängerinnen vor 30 Jahren ausgesetzt waren, vor Augen führt. Zumindest ist das in den ersten beiden Folgen so, die ich bisher gehört habe.