Sowohl ich als auch "Die schwarze Serie" sind schon so alt, dass ich mich sogar noch an die MC-VÖ der Reihe erinnern kann. Folge 7 war damals die letzte die auf MC erschien. Stehen auch alle 7 noch bei mir im Regal.
Posts by Glenda
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Wie Patrick Holtheuer auf Facebook verlautbaren ließ, ist Folge 33 die letzte, die auf CD erscheint. Schade für alle CD-Sammler.
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Bleibt dennoch die Frage, wie sich der extrem hohe Anteil der 40 bis 49 jährigen von 19 (!) % erklären lässt.
Ich denke schon, dass genau hier die Rolle der Käufer für ihre 70 bis 80 jährigen Eltern einen erheblichen Anteil hat.
Aber insgesamt ist natürlich schon eindeutig, dass meine Vermutung mit den Ü80 falsch ist.
So extrem hoch ist der Anteil ja garnicht. Nicht zuletzt deswegen, weil die absoluten Verkaufszahlen relativ niedrig sind.
2024 wurden 13 Millionen CD-Alben verkauft. (Rückgang von nahezu 90 Prozent seit 2002).
16 Prozent dieser Alben (rund 2 Millionen) wurden von 40-49 jährigen gekauft.
In Deutschland leben über 22 Millionen Menschen, welche zwischen 40-59 Jahre alt sind, die Altersgruppe bis 49 ist statistisch nicht separat erfasst.
Vor dem Hintergrund, dass die beschriebene Altersgruppe hinsichtlich der Anzahl an Menschen relativ stark in der Bevölkerung vertreten ist, ist die absolute Zahl an Verkäufen doch tendenziell eher gering. 2 Millionen CDs, welche von rund 10 Millionen Menschen gekauft werden, bedeutet nichts anderes als das jeder fünfte (!) eine (!) CD im Jahr kauft. Das kommt dann schon hin mit der Amigos-CD für Tante Gerda und der neuesten Benjamin für die Kleinen, wo man dann mal zugreift.
Sicherlich gibts auch noch einige Sammler, dass möchte ich garnicht abstreiten.
Ich hab’s in Deinem Beitrag den Grund, den ich Dir ja erläutert habe, fett markiert. Nämlich dass Du erst auf Seite 3 drauf kommst, dass Dir die ursprüngliche Fragestellung suspekt erscheint, zu einem Zeitpunkt wo wir endlich auf Grund von Zahlen und Daten aus der Musikbranche abschätzen können, welche Altersgruppe noch Hörspiele auf CD kaufen. Erst als Deine Annahme nur 70 jährige und älter kaufen CDs mit Zahlen widerlegt wird, hinterfragst Du die Ausgangsfrage. Das ist mir persönlich suspekt, denn Du hattest dafür einige Tage und Beiträge vorher auch schon die Möglichkeit in einer Deiner zahlreichen Beiträge in diesem Thread festzuhalten, dass Du die Ausgangsfrage suspekt empfindest.
Anders formuliert: Mir wurde im Verlauf der Diskussion die Interpretation der Ausgangsfrage zunehmend suspekter. Es ging mir nie um den Kauf als solches, sondern um die Motivation dahinter. Kaufe ich, um zu verschenken, passe ich mein Kaufverhalten dem zu beschenkenden an.
Absolut! Das wird in abgeschwächter Form durchaus auch ein Grund unter mehreren sein, siehe meine Antwort an Chris, warum Menschen jüngeren Alters CDs kaufen. Als Geschenk für seine deutlich älteren Freunde und Verwandte. Aber man wird damit nicht die enorm hohe Prozentzahl insgesamt erklären können.
Wie bereits an ganz anderer Stelle in diesem Beitrag erwähnt, taugen Statistiken insbesondere welche mit Prozentangaben recht wenig, wenn ich keine absoluten Zahlen zu den Prozentangaben habe. 10 Prozent von 100 sind nämlich deutlich weniger als 10 Prozent von 1000.
Bezogen auf das Thema (s.o.) ist die absolute Zahl hinter dieser Prozentangabe ja nicht hoch. Das täuscht nur, weil die beschriebene Bevölkerungsgruppe (geschätzt rund 10 Millionen) hoch und die Gesamtanzahl an verkauften CDs (13 Millionen als Gesamtmasse, 2 Millionen Käufe der beschriebenen Altersgruppe) niedrig ist.
Beim nächsten Mal dann wieder. Ich bin mir sicher, du wirst ein Thema finden, an dem du dich abarbeiten kannst – und so lange alles drehst und wendest bis dir die Antworten gefallen und du am Ende recht bekommst.
Wer hat sich denn im Asterix-Beitrag die Jahresangaben so "gedreht und gewendet", wie sie ihm am besten passten? Aber lassen wir das.
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Das überlasse ich sehr gerne dir.
Das ist schade.
Ich hatte auf ähnliche gehaltvolle Informationen inklusive stets korrekter Angaben sämtlicher Jahresangaben von dir gehofft wie seinerzeit in dem Beitrag, wo du ausgiebig über die Asterix-Serie von Europa referiert hast. Aber gut, solch' hohe Kunst kann man schwer am Fließband produzieren.
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Allein das reine Mitlesen ist äußerst amüsant. 🤣
Jedesmal.
Absolut.
Freut mich, dass du kritische Fragestellungen als amüsant erlebst.
Kannst dich gerne konstruktiv in die Diskussion einklinken, dann wird es noch interessanter.
Das fällt Dir nach 3 (!) vollen Seiten und Dutzenden Diskussionsbeiträgen erst jetzt ein? 🧐Es bleibt Dir frei hier mit zu diskutieren oder diesem Thread fern zu bleiben. Aber jetzt wo unsere Umfrage seit einer Woche läuft und wir Dank Chris endlich vergleichbare Daten als Diskussionsgrundlage haben, ist Dir die Ausgangsfrage suspekt? Das ist mir jetzt etwas suspekt. Gerne können wir über alle Altersgruppen und ihre Bedeutung für den CD-Kauf sprechen. Auf Grund von persönlichen Erfahrungen und auf Grund der uns vorliegenden Zahlen. Es liegt immer an den Talkerinnen und Talkern was diskutiert wird und was nicht. Ich finde das Thema sehr interessant. Auch im Vergleich zum Wandel der Zeit. Hier wird man möglicherweise Parallelen zu anderen Jahrzehnten und der Nutzung von Medien finden.
Was konkret war an meinem letzten Beitrag suspekt? Ich habe lediglich die Kausalkette Käufer = Konsument, die sich hier auf einigen Seiten zumindest in Teilen etabliert hat infrage gestellt.
Ich kaufe auch noch Zeitschriften, allerdings nur um sie hochbetagten Verwandten zu schenken. Vermutlich bin ich nicht der einzige, der das so praktiziert.
Bleibt dennoch die Frage, wie sich der extrem hohe Anteil der 40 bis 49 jährigen von 19 (!) % erklären lässt.
Ich denke schon, dass genau hier die Rolle der Käufer für ihre 70 bis 80 jährigen Eltern einen erheblichen Anteil hat.
Aber insgesamt ist natürlich schon eindeutig, dass meine Vermutung mit den Ü80 falsch ist.
Danke für dein Statement. Ich hätte für eine ähnlich gelagerte Aussage wieder Spott geerntet.
Deine Vermutung muss nicht falsch sein. Als 80 Jähriger kann man durchaus Kinder in der Altersgruppe 42-49 haben.
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Großes
an Chris für die gelieferten Zahlen- und Datenmenge. Auch wenn sie natürlich nur sehr bedingt auf den Hörspielbereich zutrifft, da hier die Musikindustrie behandelt wird und diese zudem aus dem Jahr 2022 stammt, also nicht mehr ganz aktuell ist, kann man durchaus Ähnlichkeiten zur Hörspielbranche vermuten, Vorsicht wieder Spekulation!Folgende Diagramme fand ich dabei für unsere Diskussion hier sehr aufschlussreich:
Es zeigt, wie auch unsere Umfrage, dass die Gruppe der 50 bis 60 Jahre alten CD-Käufer wohl die wichtigste und bedeutendste sein könnte. Leider werden dabei andere Gruppen behandelt, nämlich nicht 40 bis 50 und 51 bis 60 Jahre sondern 45 bis 54 und 55 bis 64 Jahre. Wie schon hier in unserem Thread vermutet spielen die Nichtmehrerwerbstätigen für die Industrie keine Rolle mehr. Sehr bedauerlich, in jeder Hinsicht, aber eine eigene „Baustelle“.
Hier hat man es Grün auf weiß, wobei hier die 60+ knapp vor den im Hörspieltalk vermuteten 50 bis 59 Jährigen liegen. Das liegt aber daran dass 60+ aus mehreren Dekaden, also 60 bis 90 Jahren besteht. Die Behauptung CDs werden hauptsächlich aus Menschen, die 70 oder 80Jahre alt sind, gekauft, ist damit trotzdem widerlegt. Wie auch die große Mehrheit in unserer Umfrage dies nicht glaubt. Spannend dass die 40 bis 50 Jährigen zu den nächstfolgenden Altersklassen bereits deutlich abfallen. Wie auch die Altersklasse davor.
Auf Grund dieser Datenmenge würde ich spekulieren, dass wir mit unserer Umfrage über das Alter der Käufer von Hörspiel-CDs nicht so schlecht liegen.Ehrlich gesagt ist mir die Ausgangsfragestellung suspekt.
Warum interessiert es dich so sehr, von welcher Altersgruppe die CDs "gekauft" werden? Es ist doch viel interessanter, welche Altersgruppe noch CDs konsumiert?
Die Gruppe der (Klein)-Kinder spielt in den Datenerhebungen keine Rolle. Dennoch dürften sie im Hörspielbereich durchaus als Konsumenten von Benjamin und Bibi eine Relevanz haben.
Ähnlich verhält es sich mit der Gruppe der hochbetagten. Auch hier dürften sich noch zahlreiche CD-Käufer befinden (zumindest lassen die Amazon-Verkaufscharts das vermuten) aber auch hier wird der Kaufvorgang sicherlich oft von deutlich jüngeren Familienmitgliedern durchgeführt.
Das Lebensalter des Käufern hat aus meiner Sicht inbesondere bei niedrigpreisigen Giveaways wie CDs kaum Relevanz. Einfach, weil sowas auch gerne verschenkt wird.
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Dass habe ich auch nicht hineininterpretiert, ich habe lediglich eine zum Thema passende Auswertung der SNEP hier zitiert. Tut mir leid dass dich Fakten immer so triggern

Evidenzbasierte Fakten triggern mich niemals, auch eine (quantitativ aussagekräftigen) Studie lese ich mit Freude.
Ich mag es allerdings nicht, wenn jeder Blödsinn als Studie deklariert wird, ohne zu wissen wie die Datenlage, welche zu dem "Studienergebnis" geführt hat zustande gekommen ist. "Studie" ist keinesfalls ein geschützter Begriff, dass vergessen manche.
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Hier kann man sich aber auf Daten berufen. Dadurch ist es keine Spekulation sondern eine Interpretation, wie mein Statistikprofessor auf der Uni sagen würde.
Die Grenze zwischen Interpretation und Spekulation ist aber nicht selten fließend.
Ich habe meine Sammlung von Musik-CDs in den letzten Jahren nur noch sehr langsam wachsen lassen, vielleicht 1-2 CDs pro Jahr. Dem Impuls, zugunsten des Mietzugriffs auf "alle Musik egal welche" und mehr freien Regalplatz auf CDs (und DVDs) zu verzichten, habe ich widerstanden. Ich kenne ein paar Leute, die früher ihr Vinyl nicht weggegeben haben und jetzt froh darüber sind. Einer davon prophezeit, dass es bei der CD mal ähnlich kommen wird, weniger wegen des "Analogappeals", mehr wegen der Tatsache, dass die Audioqualität beim Streaming trotz aller gegenteiligen Behauptungen eben doch hochkomprimiert sein muss und man das hört. Und natürlich des "haptischen Effekts" wegen.
Ist also schwer zu sagen. Der Markt wird noch ein paar Jahre schrumpfen und sich dann erholen. Ähnlich wie beim Vinyl.
Durchaus zutreffend, ja.
Die vielbeschworene Audioqulität ist allerdings für den 0815-Standartkonsumenten vernachlässigbar.
Ein Blick in die Geschichte (VHS vs. Betamax) hat nicht selten bewiesen, dass nicht unbedingt das qualitativ beste Format siegt. Preis und Handling sind oftmals die besseren Argumente für alle die, die nicht audiophil veranlagt sind. Anders ist es auch nicht zu erklären, dass fast 20 (!) Jahre nach der Blu-Ray-Einführung immer noch zusätzlich DVDs veröffentlicht werden.
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So sieht es aus.
Ebenso spekulativ bleibt es, aus der SNEP-Statistik zu interpretieren, dass die CD "der heiße Scheiß" bei der von dir genannten Altersgruppe ist und jeder CDs kauft, koste es, was es wolle. 🙂
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Man darf und soll auch hinsichtlich der Bedeutung von Statistik durchaus unterschiedlicher Ansicht sein. Das haben alain-delon und ich zum Ausdruck gebracht.
Wir haben zum Thema dieses Threads eine Umfrage, die die Meinung der Hörspieltalker/innen widerspiegelt.Welche Ansichten vertrittst du denn hinsichtlich der Bedeutung von Statistiken?
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Liebe Glenda Du schreibst „Du kennst Menschen“, dass sind weder Daten noch Fakten sondern einzig empirische Erlebnisse. Du stellst auf Grund dessen die Theorie auf wir alle kaufen nur noch unsere Hörspiele im 1€ Shop oder die Schnäppchen bei Pop. Dieser Meinung kann man sein, keine Frage, aber für eine allgemein gültige Aussage fehlen ihr schlichtweg die Daten. Daher „spekulativ“. Die meisten Labels haben ihre eigenen Shops wo sie ihre Hörspiele verkaufen. ZAUBERMOND, Lübbe, WinterZeit usw, dort gibt es in den seltensten Fällen 1€ Angebote. Und die neuesten Hörspiele erscheinen in einem normalen Preissegment. Aber auch das wäre jetzt einfach nur drauf los geschrieben. Ohne Statistik. Da kann es durchaus sein, dass jemand schreibt ohne fundierte Zahlen im Hintergrund macht eine weitere Diskussion keinen Sinn für ihn oder sie. Dass Label wenig Einnahmen haben, wenn CDs für 1€ verkauft werden, dem schließe ich mich an. Es kann allerdings Situationen geben wo der Verkauf um 1€ immer noch die beste Alternative darstellt. Ich würde allerdings, um auch wieder zum eigentlichen Kern des Thread-Themas zurück zu kehren, darauf spekulieren (Vorsicht
), dass je älter die kaufkräftige Klientel wird, also eben zwischen 40 und 60, der Preis eines Hörspiels auf CD nicht mehr der wichtigste Faktor für den Kauf darstellt, weil man über genügend Budget verfügt. Anders sieht es bei jüngeren Menschen aus, die auch deshalb eher zum Streaming greifen, weil sie über nicht so viel Geld verfügen.Markus G. Entweder drücke ich mich missverständlich aus, oder aber du verdrehst meine Aussagen. Die Interpretation, was davon zutreffend ist überlasse ich dir.
Ich habe niemals behauptet, dass "ihr alle" Hörspiel-CDs nur für 1 Euro kauft. Das ist Unsinn.
Ich habe aber sehr wohl geäußert, dass es diverse Billig-Angebote von Hörspiel-CDs gibt, welche auch sehr gut genutzt und frequentiert werden. Läden, die auf schnellen Umsatz aus sind (wie der Euroshop) würden keine CDs in großer Stückzahl vorhalten, wenn diese nicht gekauft werden.
Darum geht es doch hier. Wenn ich eine Statistik zu Verkäufen mache, muss ich doch qualitativ (!) erheben, wie viele Vollpreis-Verkäufe stattfinden. Alles andere macht doch keinen Sinn. Irgendeine Resteverwertung, die nur noch dazu dient Produkte nicht wegzuwerfen kann ich doch nicht als Beispiel für einen gelungenen Verkauf anführen.
Hinsichtlich des "kaufkräftigen" Klientels magst du recht haben in Bezug auf Sammler. Aber auch da gibt es mit Sicherheit reichlich Leute, die die CDs nur für den Einsatz im Kinderzimmer nutzen, und dann eher preisbewusst sind.
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Glenda Für alain-delon ist es ohne Quellen zu spekulativ. Ich würde mich dem anschließen, ABER es ist in Ordnung wenn Du anderer Ansicht bist. Möglich dass mich die Statistik im Studium zu stark geprägt hat. Letztlich ist diese ständig wiederholende CD-Streaming-Diskussion ohnehin nur ein Austausch auf Grund von persönlich wahrgenommener Realitäten. Für den einen fühlt es sich so und für den anderen so an. Bezüglich Langlebigkeit kannst Du da durchaus Recht haben, Geld spielt sicherlich eine Rolle.
Markus G. darum geht es doch garnicht.
Soll ich dir jetzt eine Statistik für das Vorhandensein von CDs im Restpostenverkauf liefern?
Ich habe doch lediglich angemerkt, dass es naheliegend ist, dass im Jahr 2025 viele CD zum Billigpreis im Sinne einer Resteverwertung verkauft werden. Man sieht es z.b. im Hörspielbereich bei pop.de.
Diese Art von "Resteverwertung" bringt aber kaum Geld ein, es ist eher ein verzweifelter Versuch der Labels die CDs loszuwerden. Dementsprechend gering sind auch die Einnahmen.
Fakt ist auch, dass ich jede Statistik verfälsche, wenn ich jeden CD-Verkauf, auch wenn er aufgrund des geringen Verkaufspreises eher ein Verlustgeschäft ist in die Statistik einbringe.
Was ist an dieser Aussage spekulativ?
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Ohne relevante Quellen oder Fakten zu nennen, die deine Aussagen untermauern, bleibt das Ganze zu spekulativ.
Geht das wieder los?
Ich brauche dafür keine Quellen liefern, da es sich um eine allgemein gehaltene Aussage handelt.
Es ist Fakt, dass der "Euroshop" in den meisten Fillialen ein Sortiment an CDs/DVDs/Blu-Rays zu Stück 1,10-1,50 Euro vorhält. Da diese Läden (ähnlich wie die Angebotsschütten der Discounter) auf schnellen Warenumschlag aus sind, kann davon ausgegangen werden, dass noch genug Medien verkauft werden. Die Krux an der Sache: Wenn ich eine rein qunatitative Statistik erhebe, und nur Stückzahlen erhebe, enthalte ich am Ende Zahlen mit null Aussagekraft.
Die Kette "Schum-Euroshop" hält in Deutschland ähnlich viele Fillialen/CD-Abteilungen vor wie Media Markt. Problem bei "Euroshop": Reine Resterampe. Wenn "Euroshop" und "Media Markt" am Ende ähnlich viele CDs verkaufen, erlaubt es dennoch keinerlei Rückschlüsse auf Erfolg/Misserfolg aus kaufmännischer Sicht, da die "Euroshop"-CDs aufgrund des geringen Verkaufspreises eher Verluste als Gewinne einfahren.
Das ist das Problem an quantitativen Statistiken. Damit lässt sich zwar immer alles wunderbar schönrechnen, aber leider i.d.R. mit wenig Aussagekraft.
Doch! Hier ist einer

Ich habe in meiner Trainingsgruppe einige Ü90. Ehrlich gesagt, weiß ich nicht von allen ob sie streamen oder noch von CD hören oder BluRay schauen. Aber von einigen weiß ich wie modern sie sind, bei Amazon im Netz bestellen, in WhatsApp-Gruppen sich Trainings ausmachen, selbst noch die Reifen wechseln oder immer das Neueste im Technikbereich haben wollen. Ich bin immer wieder überrascht, wie wenig sie sich von mir unterscheiden. Aber natürlich sind sie was Gesundheit betrifft eher die Ausnahme, weil sie trotz ihres Alters noch mitten im Leben stehen. Ich glaube auch, dass der oder die Achtzigjährige von heute anders ist als noch vor 40 Jahren.
Absolut, ja.
Es hängt ja auch immer ein wenig von diversen Umgebungsfaktoren ab. Die 90-jährigen die du beschreibst dürften durchaus auch einen anderen (höheren) Bildungshintergrund haben als die meisten anderen. Langlebigkeit ist ähnlich wie Gesundheit auch durchaus eine Frage der finanziellen Möglichkeiten. Und wer finanziell gut aufgestellt ist, ist oftmals auch nicht bildungsfern.
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Das ist bereits heute schon nicht mehr der Fall. Ich arbeite selbst in der mobilen Pflege und habe sehr viel Kontakt zu der Altergruppe ab 80 Jahren und aufwärts, ihr unterschätzt alle a) das Konsumverhalten dieser Altersgruppe und b)den körperlichen Zustand dieser Altersgruppe.
Meiner Meinung nach wird mit Menschen über 70 Jahren jetzt bereits schon sehr viel Geld verdient, vor allem aber wird in Zukunft sehr viel Geld mit dieser Altersgruppe verdient werden können.
Die Menschen werden immer älter und bleiben immer länger leistungsfähig...
Das von dir beschriebene Konsumverhalten dieser Ü-80 Altersgruppe mag durchaus aktuell noch hoch sein, bedingt durch rentenpolitische (Fehl)-Entwicklungen dürfte das aber in Zukunft deutlich abnehmen.
Nach Angaben des französischen Verbands der Musikindustrie SNEP sind 43 Prozent der CD-Käufer unter 35 Jahre alt. Ist natürlich auf Frankreich bezogen.
Diese Statistiken sind allerdings nur bedingt aussagekräftig, weil die quantitativen absoluten Zahlen nur wenig darüber Aussagen wie viele "industriell relevante" Käufe noch stattfinden.
Ich kenne durchaus noch Menschen, die CDs/DVDs kaufen. Allerdings niemanden mehr, die das noch zum Vollpreis tun. Es werden noch CDs im 1-Euroshop oder aus der 2,99 Euro-Schütte gekauft, um diese dann im Kinderzimmer einzusetzen, allerdings dürften beide Verkaufswege dem Produzenten kaum noch Geld einbringen und eher als Resteverwertung dienen.
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Wenn ich das rein aus meiner Beobachtung und meinem Bauchgefühl heraus beantworten müsste, würde ich ganz klar sagen die meisten CDs werden heute in der Altersgruppe zwischen 41 und 60 Jahren gekauft.
Das sind für mich genau die Generationen, die mit MCs, LPs und später CDs aufgewachsen sind, für die ein physisches Medium immer noch einen emotionalen Wert hat, die sammeln, sortieren, ins Regal stellen und die Hörspiele nicht nur konsumieren, sondern besitzen wollen
Jüngere Hörerinnen und Hörer (10–30) wachsen fast ausschließlich mit Streaming auf. Für sie ist eine CD oft schon ein Fremdkörper oder bestenfalls ein Geschenkartikel. Da fehlt schlicht der emotionale Bezug zum Medium selbst.
Ab etwa 41+ kippt das Ganze: Da ist Nostalgie im Spiel, Wertschätzung für Booklets, Cover, Haptik – und oft auch die Bereitschaft, Geld für etwas auszugeben, das man bewusst hören möchte und nicht nur „nebenbei“.
Die Gruppe 51–60 würde ich sogar als besonders stark einschätzen: viel Kaufkraft, viel Bindung an klassische Hörspielreihen, wenig Bedürfnis, alles nur digital zu besitzen.
Über 60 wird es dann wieder etwas weniger – einfach, weil sich Hörgewohnheiten ändern oder das Interesse insgesamt abnimmt.
CD-Käufer sind heute vor allem Erwachsene mit Hörspiel-Biografie. Und genau deshalb wird die CD zwar kleiner, aber so schnell auch nicht verschwinden.
Der Hörspielmarkt ist allerdings die Nische in der Nische, um den geht es hier nicht zwangsläufig. Die 500 Menschen, die auch noch die hunderste Sherlock-Holmes-Auswertung bei pop.de auf CD bestellen sind eine zu vernachlässigende Masse.
Für mich wäre eher interessant zu wissen, ob die Ü50 jährigen nur die Käufer der CDs sind, oder auch die Konsumenten?
Im Schlagerbereich ist es oft so, dass die Konsumenten von CDs nicht unbedingt die Käufer sind (letztere sind häufig die jüngere Generation in der Familie, die dem Konsumenten die CD als Geschenk kaufen).
So sieht es aus.
Vielfach werden CDs noch gekauft, um sie an Leute welche tendenziell älter und nur wenig affin für digtiale Medien sind verschenkt.
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Stimmt! Eine normale und eine Cut-Version wäre denkbar und eine gute Idee. Ähnlich Schwarze Serie 1. Ist halt wieder mit Aufwand und Kosten verbunden.
Wäre denkbar, würde aber nicht zünden. Insbesondere der Begriff "Cut-Version" wirkt doch eher abschreckend. Das ist doch im Filmbereich nichts anderes.
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Woran mangelt es denn beim Schloss-Trio? Helmut Rellergerd hat es doch vor etlichen Jahren geschafft, die Bücher unter seinem weitaus bekannteren Autorenpseudonym als "Drei Helden" neu zu veröffentlichen und sogar inhaltlich zu überarbeiten. Also dürfte er direkt die Rechte besitzen? Ich kann mir nicht vorstellen, dass er bzgl. etwaiger Lizenzen überzogene Vorstellungen an den Tag legt, sondern vielmehr, dass er sich freuen würde, wenn die Hörspiele offiziell verfügbar wären?!
Das Schloss-Trio ist (ähnlich wie Jocotobi und Nightmare) schon Ende der 1980er gefloppt. Ich glaube, dass möchte man sich nicht mehr ins Portfolio packen.
Glenda Flash Gordon. Rätsel um..., Funk Füchse. Schauergeschichten, Dracula Körtings version, rumpelmuck der poltergeist und natürlich die wahre Gruselserie + Musik und Hui Buh. Beide ungeschnitten, aber das währe dann zu viel gefragt.
Gegenfrage. Warum Motu nicht?
Diesen Motto schließe ich mich gerne an.
Bei Motu hält Mattel die Finger drauf und wünscht keine erneute VÖ.
Funk-Füchse sind aufgrund des Autors politisch hochgradig vorbelastet, dass rührt keiner mehr an.
Rumpelmuck und Schauergeschichten sind Einzeltitel, dass Thema ist mit Abschluss der "Europa-Originale" im Jahr 2011 auch durch.
Zu der Bohn-Thematik ist alles gesagt, da kommt nix mehr.
Vielleicht muss ich mal klarstellen das es bei Perlen keine Allgemeingültigkeit gibt. Ich kann immer nur aus meiner Subjektiven schreiben und wie hoerspiel bereits schrieb, sind doch bereits sehr viele Serien von den Mitglieder hier genannt worden wo Europa sicherlich die ein oder andere Serie hätte realisieren können.
Aber ist halt nicht und von daher, um den Bogen wieder zum Thread zu bekommen, erfüllt Europa meine Erwartungen leider nicht.
Das meiste davon ist halt aus verschiedensten Gründen nicht realisierbar, manches für den zu erwartenden, (ausbleibenden) Erfolg auch nicht mehr gewünscht.
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Dem muß ich widersprechen! Wir haben hier im Talk an anderer Stelle schon öfter so einiges aufgezählt, was bisher noch nicht digital / auf CD veröffentlicht wurde. Was davon „Perlen“ sind, mag natürlich auch ein großes Stück persönlicher Betrachtung sein, aber dieses „Kleinreden“, nach dem Motto da is nix, finde ich nicht gut. Ist halt nur deine persönliche Meinung.
Genau.
Aber alle diese Aufzählungen führen zu Serien, die aus diversen Gründen nicht machbar sind. Das ist letztendlich ja auch nicht wirklich zielführend.
Ich will es auch garnicht kleinreden, und meine persönliche Meinung ist da auch eher sekundär. Auch ich würde mich über "Funk-Füchse" und "Schloss-Trio" im Stream freuen, ist aber nicht drin.
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Leider muss ich sagen, dass Europa meine Erwartungen nicht erfüllt hat. Ich merke immer mehr, dass Europa mich nicht mehr erreicht. Habe mal bei Europa Next in Mordwind Rügen und Lost Minds reingehört, aber keine Ahnung hat mich nicht begeistert und nach relativ kurzer Zeit abgebrochen. Das machen andere Labels in meinen Augen besser.
Und ich gebe zu, das ich sehr enttäuscht bin, dass Nostalgieboxen veröffentlicht werden, die gar nicht von Europa sind und andere Perlen verrotten im Archiv. Oder für mich nicht nachvollziehbare LP Versionen von Folgen die gefühlt keinen Sinn machen. Aber das ist nur meine persönliche Meinung.
Welche "Perlen" verrotten denn konkret im Archiv? Aber bitte dann auch "machbare" Perlen benennen, nicht "Nightmare" und "Masters".
Den Satz mit den "verottetten Perlen" liest man oft. Selten wird ausgeführt, was damit gemeint ist.