Posts by Glenda

    Nein, Sondereditionen auf Kassette und LP sind weitestgehend verschwunden und werden es vermutlich auch bleiben.

    Hintergrund sind die immens gestiegenen Herstellungskosten. Eine MC-Edition in kleineren Stückzahl (100-250 Einheiten) kostet pro Stück in der Herstellung schon rund 15 Euro. Der Verkaufspreis müsste somit bei 20 Euro liegen. Das zahlt keiner mehr.

    Man darf nicht vergessen, dass diese MC-Sondereditionen auch bei einem niedrigen Verkaufspreis von 8 Euro schon relatives Kassengift waren.

    Danke für den gewohnt charmanten Hinweis.

    Den Hinweis „Hallo, ich bin übrigens ein illegal hochgeladenes Hörspiel“ habe ich tatsächlich nicht gesehen. Sonst hätte ich das natürlich niemals wegen der negativen Außenwirkung eingestellt.

    Gerne.

    Das der Kanal "Hörspiel-Box" bei Youtube recht stümperhaft geführt ist, und "Hörspiel-Box" wohl kaum jemand ist, welche die Ravensburger-Lizenz besitzt ist prinzipiell auf den ersten Blick ersichtlich.

    Ich meine das auch wirklich nicht böse. Mir geht es auch weniger um den rechtlichen Aspekt als viel mehr darum, dass das Forum ohnehin schon Probleme hat Produzenten als User zu halten. Das das Thema "illegaler Upload" ein Stachel im Arsch eines jeden Produzenten ist, wissen wir alle.

    Die Serie erschien bereits im Januar 1999 und nicht erst im Jahr 2000.


    Im Hinblick auf die Außenwirkung des Forums und im eigenen Interesse (Urheberechtsverletzung) sollte man sich meiner Einschätzung nach überlegen, ob man hier zu illegal hochgeladenen Youtube-Videos verlinken muss. Das wirkt doch sehr unprofessionell und führt noch mehr dazu, dass Produzenten (zurecht) dem Forum den Rücken kehren.

    Ich glaube, dass Problem bei dem schwindenden CD-Markt ist einfach die "Standarisierung" der Käuferschaft.

    Der CD-Käufer von heute kauft in der Regel seine CDs direkt. Neue Käufer werden kaum noch hinzukommen, insofern ist eine CD wenn sie erst einmal 3 Monate am Markt ist für den Vollpreis-Handel faktisch wertlos. Pop.de handelt vermutlich alternativlos, da die CDs vermutlich nicht wertvoller werden und noch Geld in Form von Lagerplatz kosten.

    Ich denke aber schon, dass das Geschäftsmodell von pop.de noch viele Jahre in der Nische laufen kann. Allerdings nicht als "Restposten-Verwerter" sondern in Zukunft als Händler von limitierten und hochpreisigen Sammlerauflagen.

    Mit der neuen Gruselserie habe ich inzwischen meinen Frieden geschlossen. Auch ich war anfangs enttäuscht, da meine Erwartungen sehr an die alte Gruselserie angelehnt waren. Mittlerweile höre ich mir jede neud Folge an, und freue mich über positive Ausreißer nach oben, wie zuletzt die "Kakerlaken"-Folge. Folge 14 hab ich noch nicht gehört, aber die Einschätzung von Markus G. stimmt mich hoffnungsvoll.

    Hörspiel-Suchlisten gibt es bei mir seit rund 10 Jahren nicht mehr.

    Ich sammle nur noch MCs und LPs physisch. Alles, was der Standart-Markt so hergibt konnte ich in den letzten 20 Jahren zusammen suchen. Hinsichtlich der seltenen (und teuren) Sachen weiß ich auswendig, was mir noch fehlt. Meine Sammlung vergrößert sich ohnehin fast ausschließlich über Flohmarktbesuche, da ist es mir dann angesichts der niedrigen Preise auch relativ egal, wenn ich was kaufe, was ich schon habe. Wandert dann im Zweifelsfall weiter.

    Am Ende ist es immer eine Frage der Marktmacht. Selbst wenn jetzt alle Spotify boykottieren und sämtliche namhafte Künstler zu "Napster" abwandern, dann schadet es zwar Spotify, nutzt aber Napster. Und auch Napster wird die neu gewonnene Markposition für sich zu nutzen wissen und möglicherweise ähnlich agieren wie jetzt Spotify.

    Ich bin auch sehr auf die Umsetzung gespannt. Insbesondere interessiert mich, wann die Aufnahmen stattfanden. Wenn die Aufnahmen (wie beim "Dorf der Teufel") auch bereits rund 10 Jahre zurück liegen, besteht sogar noch Hoffnung, noch einmal Rüdiger Schulzki, Christian Rode und Andreas von der Meden zu hören. Alle 3 lebten vor 10 Jahren noch und waren auch bereits im Originalcast dabei.

    Generell finde ich es spannend, dass man die "singende Schlange" ausgewählt hat. Von dem 17 Sprecher umfassenden Cast sind auch heute noch 9 aktiv. Keine schlechte Quote.

    Es ist nicht 2007 und ein abonnierendes Forum dürstet nach neuen per Hand verschickten Postsendungen der aktuellen CD plus Kaffebecher..leider.

    Interessante, weil zutreffende Sichtweise.

    Ich war ja ein Hörplanet-Fan der ersten Stunde. Habe damals mit Dennis zu Zeiten von "Rettungskreuzer Ikarus" regelmäßigen ICQ-Kontakt gepflegt. Was habe ich mich Anfang 2007 gefreut, als ich das erste mal Lady Bedfort Folge 1 auf CD im örtlichen Karstadt erblickte. Ich war auch im Hörplanet-Forum angemeldet, und habe damals wie du es zutreffend beschrieben hast, jede Bedfort-CD über den hauseigenen Online-Shop erworben und sehnsüchtig erwartet.

    Der Hörplanet hatte damals auch sowas aufstrebendes. Die meisten der frühen Aktionen so bis 2010 fand ich auch durchaus gelungen. Sei es das Hörbuch "Fragmente" oder auch die leider früh eingestellten Reihen "Legende von Mythras", "2114" und "Jekyll P.I.". Sie waren auch eines der wenigen Kleinlabel, welche über Weltbild vertrieben haben und somit neue Käuferschichten erschließen konnte. Der erste Bruch kam für mich nach dem Tod von Fr. Ratthey, alles was danach kam war nicht mehr so meins.

    Irgendwie ging die Zeit gefühlt viel zu schnell vorbei. 2007 war dahingehend anders als heute, aber irgendwie auch exklusiver als im Zeitalter des Streams.

    Danke dir für den Anstoß, etwas in der Vergangenheit zu schwelgen. 🙂

    Nein, ich vergleiche die Preise nicht. Vor dem Hintergrund, dass ich ja nur analog (LP/MC) sammle, ist der Anteil der Hörspiele der für mich überhaupt noch neu erscheint äüßerst gering und beschränkt sich auf maximal 20 Produktionen pro Jahr, wovon rund 10 auf "Die Drei Fragezeichen" entfallen.

    Ein Preisvergleich lohnt auch nicht mehr wirklich, weil die Preisunterschiede marginal sind. Ich kaufe i.d.R. alles bei pop.de, weil ich da die besten Erfahrungen gemacht habe.

    Um auf die Eingangsfrage einzugehen:

    Natürlich "rechnet" es sich für pop.de nicht, die Tarzan-CDs/MCs in Paketen zu einem Stückpreis von rund 2,50 Euro zu verkaufen. Insbesondere bei der MC-Version bewegen wir uns hier unterhalb der Herstellungskosten. Es ist aber letztendlich auch egal, da das Vorgehen von pop.de alternativlos ist. Der Sammlermarkt ist bedient, weitere Käufer kommen zum Originalpreis nicht nach, also zum Kampfpreis anbieten und hoffen.

    Physische Datenträger haben halt im Jahr 2026 im Handel keine langen Produktlebenszyklus. Alles was nach ein paar Wochen nach VÖ nicht verkauft wurde, ist nur noch sehr schwer an den Mann zu bringen.

    Die MC-Auflage von Tarzan lag bei 250 Einheiten. Das ganze Projekt war allerdings auch mehr als Fanservice und weniger als Kommerzprodukt gedacht.

    Bleibt dennoch die Frage, wie sich der extrem hohe Anteil der 40 bis 49 jährigen von 19 (!) % erklären lässt.

    Ich denke schon, dass genau hier die Rolle der Käufer für ihre 70 bis 80 jährigen Eltern einen erheblichen Anteil hat.

    Aber insgesamt ist natürlich schon eindeutig, dass meine Vermutung mit den Ü80 falsch ist.

    So extrem hoch ist der Anteil ja garnicht. Nicht zuletzt deswegen, weil die absoluten Verkaufszahlen relativ niedrig sind.

    2024 wurden 13 Millionen CD-Alben verkauft. (Rückgang von nahezu 90 Prozent seit 2002).

    16 Prozent dieser Alben (rund 2 Millionen) wurden von 40-49 jährigen gekauft.

    In Deutschland leben über 22 Millionen Menschen, welche zwischen 40-59 Jahre alt sind, die Altersgruppe bis 49 ist statistisch nicht separat erfasst.

    Vor dem Hintergrund, dass die beschriebene Altersgruppe hinsichtlich der Anzahl an Menschen relativ stark in der Bevölkerung vertreten ist, ist die absolute Zahl an Verkäufen doch tendenziell eher gering. 2 Millionen CDs, welche von rund 10 Millionen Menschen gekauft werden, bedeutet nichts anderes als das jeder fünfte (!) eine (!) CD im Jahr kauft. Das kommt dann schon hin mit der Amigos-CD für Tante Gerda und der neuesten Benjamin für die Kleinen, wo man dann mal zugreift.

    Sicherlich gibts auch noch einige Sammler, dass möchte ich garnicht abstreiten.

    Ich hab’s in Deinem Beitrag den Grund, den ich Dir ja erläutert habe, fett markiert. Nämlich dass Du erst auf Seite 3 drauf kommst, dass Dir die ursprüngliche Fragestellung suspekt erscheint, zu einem Zeitpunkt wo wir endlich auf Grund von Zahlen und Daten aus der Musikbranche abschätzen können, welche Altersgruppe noch Hörspiele auf CD kaufen. Erst als Deine Annahme nur 70 jährige und älter kaufen CDs mit Zahlen widerlegt wird, hinterfragst Du die Ausgangsfrage. Das ist mir persönlich suspekt, denn Du hattest dafür einige Tage und Beiträge vorher auch schon die Möglichkeit in einer Deiner zahlreichen Beiträge in diesem Thread festzuhalten, dass Du die Ausgangsfrage suspekt empfindest.

    Anders formuliert: Mir wurde im Verlauf der Diskussion die Interpretation der Ausgangsfrage zunehmend suspekter. Es ging mir nie um den Kauf als solches, sondern um die Motivation dahinter. Kaufe ich, um zu verschenken, passe ich mein Kaufverhalten dem zu beschenkenden an.

    Absolut! Das wird in abgeschwächter Form durchaus auch ein Grund unter mehreren sein, siehe meine Antwort an Chris, warum Menschen jüngeren Alters CDs kaufen. Als Geschenk für seine deutlich älteren Freunde und Verwandte. Aber man wird damit nicht die enorm hohe Prozentzahl insgesamt erklären können.

    Wie bereits an ganz anderer Stelle in diesem Beitrag erwähnt, taugen Statistiken insbesondere welche mit Prozentangaben recht wenig, wenn ich keine absoluten Zahlen zu den Prozentangaben habe. 10 Prozent von 100 sind nämlich deutlich weniger als 10 Prozent von 1000.

    Bezogen auf das Thema (s.o.) ist die absolute Zahl hinter dieser Prozentangabe ja nicht hoch. Das täuscht nur, weil die beschriebene Bevölkerungsgruppe (geschätzt rund 10 Millionen) hoch und die Gesamtanzahl an verkauften CDs (13 Millionen als Gesamtmasse, 2 Millionen Käufe der beschriebenen Altersgruppe) niedrig ist.

    Beim nächsten Mal dann wieder. Ich bin mir sicher, du wirst ein Thema finden, an dem du dich abarbeiten kannst – und so lange alles drehst und wendest bis dir die Antworten gefallen und du am Ende recht bekommst.

    Wer hat sich denn im Asterix-Beitrag die Jahresangaben so "gedreht und gewendet", wie sie ihm am besten passten? Aber lassen wir das.