Posts by Thorsten B

    Freut mich, dass dir die Folge gefallen hat.

    Doch trotz dessen war das bayrische Ehepaar für mich sehr unangenehm-nervig. Wenn ich ehrlich bin, hätte ich die Beiden nicht gebraucht.


    Rein funktional sind die Rollen des verliebten Paares wichtig für die Geschichte. Mit der Ausgestaltung als Nicht-Hochdeutsche wollte ich den beiden noch zusätzliche Farbe und Alleinstellungsmerkmal geben. Kann aber auch verstehen, wenn man die bayrische Farbgebung nicht mag.

    und beim dritten einen Protagonisten einsetzen, der mir als Charakter schon länger im Kopf geschwebt hat in einer Geschichte, die sowohl unterhaltend als auch tragisch, sowohl straightforward als auch wendungsreich sein soll. Wie mir das gelungen ist, werden irgendwann die Hörer entscheiden.

    Hierbei handelt es sich übrigens um den morgen erscheinenden Insel-Krimi 32 "Usedomer Requiem". Und zumindest für einen Hörer, Martin Bothmann von FFM Rock, der bereits rezensieren durfte ( INSEL-KRIMI - 32 - USEDOMER REQUIEM (ffm-rock.de) ), scheint es mir tatsächlich genau so gelungen zu sein, wie ich es mir gedacht habe.

    Und ich habe gesehen, auf die Frage nach meiner Lady-Bedfort-Zeit habe ich auch noch nicht geantwortet. Wird demnächst auch noch nachgeholt werden! Hatte ja jetzt etwa anderthalb Jahre Hörspielhör- und schreibpause, aber so langsam kommt die Lust zurück. Dann werde ich mich auch mit dem Rückblick wieder beschäftigen. :)

    Am Ende hat aber immer das Land gewonnen, dass für die Masse der Menschen in jeder Hinsicht das beste Lied vorgetragen hat!

    Wie im letzten Jahr auch war es eher die Masse der Jurys. Rein nach Televoting hätten letztes Jahr Finnland und dieses Jahr Kroatien gewonnen. Die Schweiz war letzte Nacht im Televoting nur Fünfter. Dadurch dass die Jurys letztes Jahr mit Schweden und dieses Jahr mit der Schweiz jeweils einen sehr klaren Favoriten hatten, wird dieser Teil der Punktevergabe irgendwie auch von Jahr zu Jahr langweiliger.

    Sehr schön, die DACH-Länder (Deutschland, Österreich, Schweiz) wieder im Finale vereint. :thumbup:

    Ich verfolge den Song Contest schon länger nicht mehr. Warum war Australien bei einem Europa Wettbewerb dabei?

    Australien überträgt den ESC schon seit 1983 und der Contest hat dort viele Fans, insbesondere natürlich Einwandererfamilien. Deshalb ist das Land seit 2015 auf Einladung der EBU dabei.

    ich frage mich immer, was sich der Autor dabei denkt? Irgendwas wie: "Ey, jetzt machen wir mal voll den Rollentausch, der Jäger wird zum Gejagte! Das gab's noch nie!"

    Wenn ein Autor das denkt, dann ist er entweder noch jung oder sehr naiv. Gerade im Bereich Krimi gibt es schon viel in Literatur, Film und Fernsehen, dass man ohnehin in der Regel nur noch Variationen oder Eigeninterpretationen eines bestimmten Plots bringen kann. Ein anderes Beispiel, das mich zwar noch nicht direkt nervt, das ich aber als Autor auch noch nie angefasst habe, wäre der abgelegene Ort, an dem eine abgeschiedene Gesellschaft nach und nach dezimiert wird.

    Meine Lieblinge nach Darsteller:

    Connery - schwankt zwischen "Goldfinger" und "Feuerball"
    Lazenby - "Im Geheimdienst Ihrer Majestät" (hat nur einen, aber der ist weit oben bei mir)
    Moore - "Der Spion, der mich liebte"
    Dalton - "Lizenz zum Töten"
    Brosnan - "Die Welt ist nicht genug"
    Craig - "Ein Quantum Trost"

    Das war Teresa Di Vicenzo (Tracy), die einzige Frau, mit der James Bond jemals verheiratet war. Bond hat Tracy in dem Film Im Geheimdienst ihrer Majestät geheiratet, wo sie leider am Ende durch Blofeld erschossen wurde.

    Vielleicht solltest du nicht einfach wahllos einen Satz von mir zitieren, sondern auf den Zusammenhang achten? Wer Bonds Frau war, ist mir durchaus bekannt. Es ging um die Kontinuität und die Verjüngung der Figur von Moore auf Dalton. Ich bin der Meinung, dass man Tracy in "Lizenz zum Töten" nicht namentlich erwähnt hat, um den nun jüngeren Bond nicht so fest an die Chronologie der älteren Bondgeneration zu binden (anders als zwischen Moore und Lazenby, wo Moore an Tracys Grab stehen darf) und es offen zu lassen, ob der neue Bond wirklich gleichzusetzen ist mit dem alten. Ich würde es ein Soft-Reboot seitens der Produzenten nennen.

    Man kann durchaus annehmen, dass Bond von Connery bis Moore ein Charakter war. Lazenby war zwar etwas jünger (1939), Connery (1930) und Moore (1927) aber quasi dieselbe Generation. Erst mit Dalton (1946) kam eine merkliche Verjüngung der Figur. In "Lizenz zum Töten" wird zwar auch gesagt, Bond sei bereits einmal verheiratet gewesen, aber es wird nicht gesagt mit wem.