Nach der doch recht unterhaltsamen Erfahrung mit Delete habe ich mir zur Gartenarbeit am Wochenende mal dieses Hörspiel vorgenommen, aber ich muss gestehen, ich fand es wirklich richtig übel und bin nur wegen der (normalerweise) guten Sprecherinnen und Sprecher und aus reiner Bequemlichkeit während der Arbeit drangeblieben - und weil ich wohl dachte, es müsse noch besser werden. Wurde es aber nicht.
Selten habe ich ein Hörspiel mit so platten Charakteren und völlig überkonstruierter und hanebüchener Handlung erlebt. Gerrit Schmidt-Voß' Performance fand ich unerträglich (wobei die Figur, die ihm da vorgesetzt werde, allerdings auch null Potential bot, auch nur ansatzweise zu glänzen). Die Dialoge der handrlnden Personen sind nicht selten unfreiwillig gruselig.
Das ganze Hörspiel krankt schon allein daran, dass im Grunde alles an Information von Anfang an klar offenliegt. Nix Wendung, nix rätselhafte Verwicklung, stattdessen ein reines Abfrühstücken einer für mein Empfinden durch und durch behämmerten Geschichte.
Bei Staffel 2 bin ich definitiv raus.