Posts by Dujardin

    ..es ist bemerkenswert, dass gerade kürzlich eine recht ähnlich angelegte Serie bei Contendo erschien mit "Für alle Fälle Murphy"). Im Vergleich zur ersten Murphy-Folge, wenn wir schon bei Vergleichen sind, ist der Humor hier nicht ganz so angestrengt aufgedreht, das fand ich recht erholsam.

    Gute Sprecher, auch der Fall ist durchaus nett geschrieben.

    Ich bin zwar auch kein Freund von Vergleichen, geschweige denn "Battles", aber ich finde Primrose besser als Murphy. Irgendwie höre ich bei den Contendo Reihen eine nicht gute Regie heraus und dadurch dann das X-en. Da ist Primrose gelungener.

    Das Thema X-en fällt mir auch sehr bei Die 3 Senioren auf: Z.B. Heidi Schaffrath ist so eine tolle Sprecherin mit einer Stimme zum verlieben. Aber da sind die Figuren in einer harten Actionszenerie dem Tode nahe und Heidi Schaffrath spricht ruhig und zuckersüß, während Elga Schütz wiederum zu aufgedreht ist und overaction betreibt. Lutz Mackensy dagegen spricht immer der Situation angemessen.

    Wie gesagt, nichts gegen die tollen Sprecher, aber da versagt die Regie. Und letzten Endes wirken alle Dialogszenen einfach nur holprig. Für mich ist ein EUROPA Hörspiel danach gehört immer eine Erholung, da Frau Körting mit Ensembleaufnahmen arbeitet.

    Oh Mann, ich würde gerne neue Produktionen lieben wollen, aber dann stören mich immer diverse Faktoren. Wie gesagt bei Contendo die schwache Regie und bei den Brixton Boys von Winterzeit die viel zu identischen Stimmen. Das sind mit Faktoren, die mich veranlassen, immer seltener neue Produktionen hören zu wollen und ich immer zu Klassikern (Serien wie Label) greife.

    Bei keiner erkenne ich eine qualitative Steigerung. Entweder war eine Reihe von Anfang an gut oder nicht. Exemplarisch PERRY RHODAN von EUROPA. Soll Folge 12 besser sein als Folge 1? Für mich ist bereits Unternehmen Stardust, also Folge 1 top.

    Bei Serien die das Gegenteil, nämlich ein qualitatives Gefälle aufweisen, ist meine Liste sehr lang. Da würde ich sogar die großen Blockbuster DDF, TKKG, Benjamin Blümchen, Bibi Blocksberg, Bibi & Tina als Erstes nennen.

    Wenigstens hätte Europa das ein oder andere Hörspiel im Jubiläumsjahr als MP3 veröffentlichen können, wenn sie schon CDs aus Kostengründen nicht mehr fertigen.

    Sind wir mal ehrlich: LOCKE wäre als deutsche Lizenz mit Sicherheit bezahlbar und hätte man gut in den digitalen Katalog mal aufnehmen können. Und eine Digitalisierung der Master stellt jetzt auch nicht den großen Kostenfaktor dar.

    Man spricht immer nur von den Kosten. Aber es kommt ja auch Geld in die Kasse, das die Kosten (meines Beispiels) bestimmt deckt, wenn nicht sogar Profit abwirft.

    Wahrscheinlich sind doch die meisten Macher eh Hörer/Fans gewesen und hören allein deswegen andere Produktionen.

    Hätte ich jetzt auch gesagt.

    Wahrscheinlich hören Macher jetzt nicht unbedingt jede Folge jeder Reihe des Mitbewerbers, aber sporadisch bis selten sicherlich eine Produktion des Mitbewerbers an.

    Zumindest ich würde es als Macher von Hörspielen tun. Vielleicht sogar mit dem Augenmerk, wo ich es besser machen könnte als der Konkurrent.
    Da muss ich in der Tat den Hörplaneten loben. Ich glaube Dennis Rohling hatte sich einst darüber „empört“, dass wenn eine Stimme im linken Stereobereich erklingt, aber deren Geräusch mittig oder von rechts kommt in einer völlig falschen Lautstärke, dass sowas dann unrealistisch und unprofessionell wirkt.
    Mir fiel dann in der Tat auf, dass der Hörplanet bei dessen Serien darauf achtete, dass es so realistisch wie möglich klingt.

    Was macht das Spaß. Endgültig wird mir wieder klar, warum die Serie in meiner Jugend meine Nummer 1 war. Ich liebe die alten Folgen unter 100.

    Genauso bei mir: TKKG war meine allerliebste Hörspielreihe. Eigentlich immer noch. Aber in der Tat wirklich nur die Folgen unter 100.

    Und die ersten 60 höre ich noch immer regelmäßig an. Wahrscheinlich bis zu meinem Lebensende mit voller Freude.

    Ich habe noch nie „teure“ Hörspiele gekauft.
    Ich habe bisher im Leben alles was mich interessiert, direkt zur VÖ und zum regulären Preis gekauft.

    Heißt: Alles ist erst im Nachhinein teurer geworden.

    Ich unterstelle mal, dass die teuersten Hörspiele in meiner Sammlung (also, was man mir sicherlich bieten würde bei einem potenziellen Verkauf) die sechs KNIGHT RIDER CDs sind.

    Höre ich nachwievor regelmäßig an. Bei den ersten TKKGs passt einfach alles: Knackiges Dialogbuch, spannende Geschichte, Inszenierung und glücklicherweise die Entscheidung, Kindersprecher für die Rollen zu verwenden.

    Ich finde es auch noch immer beachtlich, dass TKKG eine gewisse Zeit lang kommerziell erfolgreicher war als die Drei Fragezeichen. Aber es war auch so für mich als Kind:

    DDF war mir immer etwas zu düster. Ich mochte das „beschwingte Lokalkolorit“ von TKKG lieber. Ausgeflippt bin ich damals, als die ZDF-Reihe startete und die Comics erschienen sind.

    Das war echt meine TKKG Hoch-Zeit.

    Was ich in den neueren Hörspielen vermisse:

    1: Niki Nowotny

    2: Das damalige, holprige Spiel von Manou Lubowsky (heutzutage legt er Klößchen anders an)

    3: Die Hörspiele sind mit 70 bis 80 Minuten zu lang. Häufig wären 45 bis 55 Minuten besser und die Erzählung nicht so zäh.

    4: Die Musiken sind mir alle zu düster. Früher waren das coole „upbeat“ Melodien. Wieso nimmt man bei einem Szenenwechsel, wenn die Bande mit dem Fahrrad bei sommerlichen Temperaturen lachend umher fährt, dunkle und traurige Synths? Ja fast schon Horrormelodien wie bei A Nightmare on Elm Street?

    Die Ferienbande zeigt musikalisch, wie es nachwievor sein sollte.