Höre ich nachwievor regelmäßig an. Bei den ersten TKKGs passt einfach alles: Knackiges Dialogbuch, spannende Geschichte, Inszenierung und glücklicherweise die Entscheidung, Kindersprecher für die Rollen zu verwenden.
Ich finde es auch noch immer beachtlich, dass TKKG eine gewisse Zeit lang kommerziell erfolgreicher war als die Drei Fragezeichen. Aber es war auch so für mich als Kind:
DDF war mir immer etwas zu düster. Ich mochte das „beschwingte Lokalkolorit“ von TKKG lieber. Ausgeflippt bin ich damals, als die ZDF-Reihe startete und die Comics erschienen sind.
Das war echt meine TKKG Hoch-Zeit.
Was ich in den neueren Hörspielen vermisse:
1: Niki Nowotny
2: Das damalige, holprige Spiel von Manou Lubowsky (heutzutage legt er Klößchen anders an)
3: Die Hörspiele sind mit 70 bis 80 Minuten zu lang. Häufig wären 45 bis 55 Minuten besser und die Erzählung nicht so zäh.
4: Die Musiken sind mir alle zu düster. Früher waren das coole „upbeat“ Melodien. Wieso nimmt man bei einem Szenenwechsel, wenn die Bande mit dem Fahrrad bei sommerlichen Temperaturen lachend umher fährt, dunkle und traurige Synths? Ja fast schon Horrormelodien wie bei A Nightmare on Elm Street?
Die Ferienbande zeigt musikalisch, wie es nachwievor sein sollte.