Posts by Marc Freund

    Ich bedanke mich ganz herzlich für die lieben Glückwünsche. Habe mich über jeden einzelnen sehr gefreut. Sitze jetzt wieder am nächsten Hörspielskript, weil ... es muss ja weitergehen und ich habe noch viel zu erzählen. ;)

    In diesem Sinne wünsche ich allen hier noch einen schönen Tag! Liebe Grüße!

    Lieber Markus G. ,

    vielen Dank für dein Interesse an meiner Arbeit. 2025 ist sehr ordentlich und solide gelaufen, mit entsprechend viel Output. Genauso soll es auch in 2026 weitergehen. Ich bin nach wie vor an den bereits bekannten Serien und Reihen als Autor beteiligt und mein Auftragsbuch ist rappelvoll. :S

    So wie ich die Sache sehe, fehlt es im Augenblick beim Holy Edgar Wallace an Autoren, bzw. den vorhandenen Autoren an Zeit. Zumindest kann ich das von mir sagen. Ich bin ja bekennender Wallace-Fan und würde gerne wieder das eine oder andere Skript beisteuern, aber im Augenblick hat Van Dusen eindeutig Vorrang. Die Hauptserie muss weiter geplant und geschrieben werden und nebenher kümmere ich mich noch um ein gesondertes Holysoft Van Dusen Projekt, das in diesem Jahr finalisiert wird. Da möchte ich aber wie üblich meinem Auftraggeber nicht vorgreifen (was ich jetzt doch gerade ein wenig getan habe - ich hoffe, man verzeiht es mir).

    Darüber hinaus plane ich gerade im Hintergrund zwei neue Serienprojekte, wo es um etwas vollkommen anderes gehen wird. Ich hoffe, dass ich Gelegenheit bekomme, das umzusetzen, weil mir beide Projekte sehr am Herzen liegen. Zumindest eines davon könnte für den einen oder anderen Hörspieler sehr überraschend daherkommen, weil ich so etwas in dieser Form als Autor noch nie gemacht habe.

    Wie auch immer es kommt - ich wünsche allen Interessierten hier ein gesundes und spannendes neues Jahr! :)

    Ich glaube, hier ist etwas durcheinander geraten. "Der süße Duft des Todes" ist die erste Folge der Hauptreihe, die ja schon vor geraumer Zeit erschienen ist. Bei den "Specials" handelt es sich um andere Folgen (wobei sich da vermutlich die Reihenfolge noch ändern wird). ;)

    Die Classics sind schon nach der damaligen Zeit ausgerichtet, d. h. dass damalige Ereignisse oder auch Persönlichkeiten der Zeit mit einfließen können, ähnlich wie es bei der Koser-Originalserie der Fall war und bei den "Neuen Fällen" ist. Bei allem anderen bin ich aber nicht der richtige Ansprechpartner. Ich habe zwar für die Classics einige Skripte beigesteuert, allerdings spielen meine Fälle zeitlich gesehen ein wenig nach der Koserschen Chronologie, sodass sich da nichts in die Quere kommen kann. Zudem ist zu berücksichtigen, dass es sich hier ja auch um verschiedene Serien/Reihen von verschiedenen Produzenten/Labels handelt. Natürlich kann und darf man hier inhaltliche oder andere Vergleiche anstellen, aber es ist nicht zwingend davon auszugehen, dass die eine Serie inhaltlich Rücksicht auf die andere nehmen muss. Das stelle ich mir in der Praxis auch schwierig vor.

    Zu den Specials: Da kommt noch mehr. Es liegt an mir, dass da noch nicht mehr gelistet ist. :saint:

    Ganz so viel kann ich an dieser Stelle nicht preisgeben. Nur soviel: Die Van Dusen Classics werden nicht die Holysoft-Originalserie ablösen. Diese wird, zum derzeitigen Stand der Dinge, weitergehen. Die Classics spielen in etwa in der Zeit der Koserschen van Dusen-Reihe - "klassische" Fälle also, die einen weiteren wichtigen Baustein im Holysoft van Dusen-Angebot darstellen.

    Vielen lieben Dank für eure Fragen und euer Interesse. Das Jahr 2025 hat sich bisher für mich wie erwartet und durchaus zufriedenstellend entwickelt. Ich bin nach wie vor in viele Projekte involviert und versuche dort, meinen Teil zu leisten. Einiges an Neuem wird es auch geben, doch bis es spruchreif wird, kann es noch dauern, außerdem kann und will ich da meinen Auftraggebern nicht vorgreifen. Bitte daher um Verständnis, dass ich an dieser Stelle etwas "schwammig" bleiben muss. Es geht jedenfalls an vielen bekannten Stellen weiter und hier und da darf man sich auch auf Neues freuen. Habt Geduld und behaltet die Vorankündigungen im Auge. Viele Grüße!

    Oliver Naujoks Vielen Dank für dein Interesse

    Ich bin als Jugendlicher auf den belgischen Schriftsteller Jean Ray gestoßen, der in Deutschland nicht allzu bekannt ist. Dies gilt auch für die Harry Dickson-Geschichten, die er in den 30er Jahren des 20. Jahrhunderts geschrieben hat, während sie sich vor allem in Frankreich bis heute einiger Beliebtheit erfreuen. Für die Holysoft Reihe Sherlock Holmes Legends Untold sah ich die Möglichkeit, einige dieser fantastischen Geschichten zu adaptieren. Ich beziehe mich hier rein auf die Jean-Ray-Phase der Dickson-Reihe. In diesem Zusammenhang habe ich einige Fälle adaptiert wie z. B. "Der wandelnde Tote", "Die unheimlichen Bilder", "Der eiserne Tempel", "Der siebenzackige Stern", "Die Straße des verlorenen Kopfes" und "Die roten Augen des Vampirs". Ob noch weitere folgen, kann ich derzeit nicht absehen, da ich mit anderen Projekten derzeit sehr ausgelastet bin.

    Beim "Rächer" habe ich mir einige Freiheiten erlaubt, die restlichen Skripte sind relativ dicht am Original, wobei ich mich jeweils bemüht habe, die Handlung etwas zu straffen, um nicht die Zähigkeit einiger Romanpassagen Einzug in die Hörspiele halten zu lassen. Es wird wieder einen bunten Mix aus Wallace-Klassikern (Die toten Augen von London, Die Bande des Schreckens) und bisher noch nicht so strapazierten Stoffen (Großfuß, Whiteface) geben.

    Vielen Dank für eure Reaktionen.

    Danke insbesondere auch an Prince Adam für die sehr interessanten Fragen, die ich hier mal zu beantworten versuche.

    Vorausgeschickt sei die Bemerkung, dass es sich hier um meine persönliche Meinung und Herangehensweise handelt. Das mag von Autor zu Autor variieren.

    Bei Sherlock Holmes ist es für mich so, dass ich da ein relativ fest gefasstes Bild von Aussehen, Charakter und Verhaltensweise habe. Dieses ist für mich bei allen Serien und Reihen ziemlich gleich, fast wie eine Schablone, und ist einfach der fiktiven Person Sherlock Holmes und der Unmenge an bereits veröffentlichtem Material geschuldet. Da hat sich dieses Bild herauskristallisiert und ich versuche dann, einen Fall zu konzipieren, der auf dieses Bild passt. Dabei gibt es immer das Gespann Holmes/Watson, das für mich immer entsprechend der Doyle-Charaktere agieren sollte, sodass die Figuren weiter unverkennbar bleiben, egal, in welches Szenario ich die beiden stecke. Es geht aber auch anders herum: Ich entwickle eine Idee mit einem entsprechenden Krimi-Plot und schaue danach, auf welchen Ermittler/auf welche Serie oder Reihe diese Idee am besten passen könnte.

    Bei Van Dusen ist es etwas komplizierter, wenngleich die Herangehensweise ähnlich ist. Entscheidend ist für mich in erster Linie, was vom Auftraggeber gewünscht ist. Bevor ich zu den "Neuen Fällen" von Maritim/All Score Media kam, hatte ich mit der Figur "Van Dusen" keinerlei Berührungspunkte gehabt. Ich habe weder die Originalgeschichten von Futrelle gelesen, noch hatte ich bis dahin eines der Hörspiele von Michael Koser gehört. Asche auf mein Haupt. ;)

    Bevor ich mich also an die Arbeit machen durfte, habe ich das alles nachgeholt, um mich so gründlich wie möglich auf die bevorstehende Arbeit vorzubereiten. Ich erhielt für die erste Folge "Professor van Dusen im Spukhaus" - was für mich eine große Ehre war - das bereits vorliegende Exposé von Michael Koser, nach dem ich dann eine erste Skriptfassung schrieb. Danach folgten ein bis zwei Telefonate mit Michael Koser und ein paar Abstimmungen und Verbesserungen, die ich am Skript vornahm. Das war meine erste Arbeit zu "Van Dusen". Was danach kommen sollte, hätte ich mir in meinen kühnsten Träumen nicht auszumalen gewagt.

    Zur Herangehensweise: Bei den "Neuen Fällen" ist die Sache ziemlich klar. Diese sind eindeutig im "Koser-Universum" angesiedelt und werden in die bestehende Zeitlinie eingegliedert. Sie sollten gerne auch einen historischen Bezug haben, wobei ich immer betonen muss, dass ich sehr weit davon entfernt bin, ein Historiker zu sein, wie es der von mir sehr geschätzte Michael Koser war.

    Bei der Holysoft Serie war es so, dass von Anfang an klar war, dass die Fälle in der Jetztzeit spielen sollten und Hatch weiblich ist. Das sind die grundlegenden Unterschiede, aus denen sich jedoch viel ergibt, wie z. B. etwas modernere Verbrechen, vor allem aber auch die hin und wieder stattfindenden geschlechterspezifischen Kabbeleien zwischen Van Dusen und Hatch, die es bei den "Neuen Fällen" so nicht gibt. Insofern sind meine Ideen für die Holysoft-Serie anders. Hier gibt es auch eine Rahmenhandlung, die ich mal weniger, mal mehr vorantreibe. Van Dusen darf hier zwischendurch auch mal leicht schwächeln, ihm darf ein Missgeschick passieren. Die Hauptsache ist, dass sein Charakter dennoch erkennbar bleibt und sein Intellekt natürlich ebenso. Ich versuche immer, "besondere" Fälle zu schaffen, was hin und wieder dazu führt, dass sie dem einen oder anderen Hörer zu konstruiert vorkommen. Das nehme ich mir selbstverständlich zu Herzen und versuche, das bei kommenden Fällen zu berücksichtigen. Es ist halt immer ein wenig der berühmte Spagat, den man als Autor irgendwie hinbekommen muss.

    Ich weiß nicht, ob das die Frage vollumfänglich beantwortet. Es gibt aber vielleicht einen kleinen Einblick in meine Arbeit.

    Herzlichen Dank für die Erwähnung von Dr. Cornelius Stahl. Das war/ist eine Reihe, mit der ich ca. 2010 anfing, Geschichten zu schreiben. Dr. Stahl ist jemand, der durchaus Ähnlichkeiten mit dem Holysoft Van Dusen hat. Insofern waren das damals wertvolle Fingerübungen für mich. Ich möchte diese Zeit und diese Reihe auch nicht missen. Ich nehme mir immer wieder vor, die Reihe fortzusetzen, doch es fehlt mir leider die Zeit dazu. Einer Hörspielbearbeitung und Fortsetzung der Reihe würde ich mich nicht verschließen. Da müssten halt nur ein paar rechtliche Dinge mit allen Beteiligten geklärt werden.

    Vielen lieben Dank für das Interesse!

    So wie das alte Jahr aufhörte, hat das neue begonnen. Ich sitze bereits wieder am Schreibtisch und fabriziere neue Geschichten.

    Mit meiner Produktivität in 2024 bin ich durchaus zufrieden. Es sind wieder viele neue Hörspielskripte und auch Romane entstanden. Im Einzelnen wäre es jetzt zu viel, das alles aufzuzählen, einiges davon ist auch noch gar nicht spruchreif, weswegen man mir verzeihen möge, dass ich an dieser Stelle ein wenig den Mantel des Schweigens darüber decke. ;)

    In 2025 wird sicher kein Monat vergehen, in dem nicht etwas von mir erscheint. Überwiegend werden es Hörspiele sein, aber auch meine beiden Buchreihen (Ostfrieslandkrimis) werden weiter von mir gefüttert werden. Auch bei John Sinclair bin ich nach wie vor als Autor im Boot, auch wenn ich es leider nur sporadisch schaffe, mal ein Heft beizusteuern. Dennoch habe ich es inzwischen auch in dieser Reihe auf über 25 Romane gebracht. Kein Vergleich zu anderen, aber immerhin. ;)

    Es freut mich, dass Van Dusen (Holysoft) nach wie vor gefällt. Auch dort bin ich weiter aktiv und werde auch bei den kommenden Reihen Fälle beisteuern. Ein ganz konkretes Ende für die Hauptserie habe ich noch nicht im Kopf, allerdings wird es innerhalb dieser schon noch die eine oder andere Überraschung geben. Seid gespannt!

    Bei ca. 360 Hörspielskripten und schätzungsweise 70 Romanen fällt es schwer, Lieblinge etc. zu bestimmen. Ich kann daher leider nur mit der etwas abgegriffenen Phrase dienen, dass mir immer die Arbeit am liebsten ist, mit der ich mich gerade beschäftige.

    Was den Hörspieltalk angeht, so möchte ich die tägliche Routine nicht missen, hier mitzulesen. Leider erlaubt es meine Zeit nicht, mich mehr in die verschiedenen Diskussionen einzubringen, auch wenn es manchmal in den Fingern juckt. Lesend habt ihr mich aber in jedem Fall auch weiter an Bord.

    Ich wünsche allen Hörspieltalkern ein gesundes und glückliches neues Jahr 2025! :thumbup:

    Ich musste erst mal nachblättern. Aber natürlich will ich die Antwort nicht schuldig bleiben, auch wenn diese vielleicht zur Enttäuschung einiger etwas nüchtern ausfällt: Für mich war der eigentliche Fall am Ende gelöst und zu Ende erzählt. In dieser Hinsicht bleibt also keine Frage offen. Natürlich gibt es an ein oder zwei Stellen den Hinweis, dass Holmes sich um die Befreiung der entführten Frau kümmern wird. Das wäre dann allerdings ein eigener Fall gewesen (so wie Watson am Ende durchblicken lässt). Der hat jedoch bisher keinen Eintrag in Watsons Aufzeichnungen erhalten. Vielleicht erbarmt sich da ja mal jemand. ;)

    Rückblickend betrachtet hätte ich Watsons Schlussbemerkung vielleicht anders gestalten sollen, in der Hinsicht, dass die entführte Tochter schnell befreit werden konnte. Ob das besser gewesen wäre, darüber mag sich jeder sein eigenes Urteil bilden.

    Hallo Markus,

    vielen Dank für das Interesse.

    Da ich das Schreiben seit 2017 zu meinem Beruf gemacht habe, verbringe ich die meiste Zeit meines Tages am Schreibtisch. Am liebsten bin ich da natürlich kreativ tätig und schreibe neue Texte. Darüber hinaus versuche ich, meine Buchhaltung in Ordnung zu halten, bearbeite E-Mails, schreibe Exposés, zweite Fassungen, Klappentexte und anderes. Hin und wieder stehen Lesungen auf dem Programm. Zudem lese ich auch in den Foren mit und versuche, generell viel zu lesen, um mich auch immer wieder neu zu inspirieren. In Stunden lässt sich das Ganze nur schwer ausdrücken. Nur soviel: Es sind wahrscheinlich zu viele. :S

    Es freut mich sehr, dass der Holysoft Van Dusen überwiegend positiv aufgenommen wird. Die Arbeit daran ist sehr inspirierend und macht Freude. Ich bin sehr zufrieden mit der Umsetzung meiner Geschichten, insbesondere mit der Leistung der beiden Hauptsprecher. Da wird auf jeden Fall noch Vieles passieren. Den Fans dieser Serie sage ich an dieser Stelle meinen aufrichtigen Dank! :thumbup:

    Auch in 2024 wird es viele Hörspiele, aber auch Romane aus meiner Feder geben, denn die beiden Buchreihen im Klarant-Verlag gehen auf jeden Fall auch weiter. Es bleibt also in jeder Hinsicht auch weiterhin hoffentlich spannend.

    Hallo in die Runde!

    Hier mal ein kurzer Überblick, der genauso ist wie ich: unsortiert und ohne Gewähr, was mögliche Fehler angeht.

    • 2022 habe ich einige weitere Romane aus meinen „Langeoog“- und „Spiekeroog“-Serien im Klarant Verlag veröffentlicht. Die Arbeit macht Spaß, braucht aber auch ihre Zeit.
    • Dennoch wurden 21 Hörspielskripte für verschiedene Auftraggeber fertig, überwiegend für bereits etablierte Hörspielserien.
    • Immerhin ein John-Sinclair-Roman, der am 17.01.2023 das Licht der Welt erblickt. Titel: Rock Me, Baby! :thumbup:
    • Zwei eigenständige Buchprojekte wurden in Angriff genommen. Eines ist noch zu geheim. Das andere ist ein Projekt, bei dem ich mit mehreren Klassen aus drei verschiedenen Flensburger Schulen einen Mystery-Thriller schreibe. Die Arbeit mit den talentierten Schülerinnen und Schülern ist fantastisch und hat bis jetzt schon sehr großen Spaß gemacht. In 2023 werden wir die Arbeit finalisieren, und am Ende soll dann auch eine Buchveröffentlichung dabei herausspringen. Daumendrücker werden also gerne entgegengenommen.

    Für 2023 sind weitere neue Projekte geplant, über die ich dann gerne mehr verrate, wenn es soweit ist. :)

    Bei den Sprachaufnahmen war ich nicht vor Ort. Ist aber auch nicht so ungewöhnlich, denn für den Autor endet ja meist die aktive Beteiligung am Entstehungsprozess mit der Abgabe der finalen Skriptfassung.

    Ich fühle mich John Sinclair immer noch sehr verbunden, bin ja als Autor auch inzwischen Teil des Kosmos geworden. Wenn Lübbe Audio die Entscheidung treffen sollte, nach der 108 doch noch weiter zu produzieren, würde ich als Autor grundsätzlich zur Verfügung stehen. Ist aber alles höchst spekulativ. Ich habe in dieser Hinsicht keinerlei Informationen. ;)

    Bei der Produktion von Folge 108 kam es allen Beteiligten darauf an, sich an die Romanvorlage von Jason Dark zu halten. Das war der Anspruch und so haben wir es umgesetzt. Das Ergebnis wird dann im fertigen Hörspiel zu hören sein. Ist ja nicht mehr lange hin. :)