Genau das hat mich am Ende auch irritiert. So wie ich die Ghostbox verstanden habe, ist sie ja zunächst „nur“ eine Maschine, auf der Erinnerungen beziehungsweise ganze Persönlichkeiten gespeichert werden. Man kann diese Erinnerungen betreten und beeinflussen – aber das ist für mich noch lange keine echte Zeitreise.
Im Finale wird dann plötzlich über die Garage bzw. diesen Blackspot eine Verbindung zu Daniels Erinnerung von 2017 hergestellt und Thomas kann dort offenbar nicht nur die Erinnerung verändern, sondern gleich die tatsächliche Vergangenheit. Und genau dieser Schritt wird meines Erachtens nicht wirklich erklärt.
Man kann sich natürlich zusammenreimen, dass die Ghostbox irgendwann mehr als nur ein Speicher ist und innerhalb dieser digitalen Welt Zeit anders funktioniert. Aber sauber vorbereitet oder nachvollziehbar erklärt wird das nicht. Denn eine gespeicherte Erinnerung aus dem Jahr 2017 zu verändern, dürfte eigentlich nicht automatisch bedeuten, dass sich dadurch auch das reale Jahr 2017 verändert.
Du hast also nichts überhört – genau dieser Punkt ist tatsächlich etwas schwammig und wurde wohl auch von anderen Hörern so diskutiert.
Das hast du super zusammengefasst, genau so empfinde ich das auch. Okay, danke. Dann ist das einfach eine Unklarheit in der Story.