Posts by Hr.Blumcken

    Die beste Antwort auf diesen Beitrag steckt eigentlich schon in der Situation, in der wir uns genau jetzt befinden: Wir lesen, analysieren und beantworten gerade einen KI-generierten Text – und die Diskussion funktioniert trotzdem.


    Genau hier liegt die Parallele, die das Schicksal der Hörspielbranche vermutlich am treffendsten vorhersagt.


    1. Die Pragmatik des Publikums
    Die Annahme, dass Hörer KI-Hörspiele aus Prinzip ablehnen würden, ignoriert das tatsächliche Konsumverhalten. Wenn eine Geschichte spannend ist, der Sound stimmt und die Stimmen die Emotionen transportieren, wird es der breiten Masse schlichtweg egal sein, ob am Ende ein Mensch im Studio stand oder ein Algorithmus gerechnet hat. Wer heute KI-generierte Forenbeiträge, Artikel oder Social-Media-Posts liest und darauf eingeht, ohne dass es das Leseerlebnis stört, wird genauso KI-generierte Hörspiele auf den Kopfhörern haben.
    2. Verdrängung durch die Inhaltsflut
    Ein Labelsterben wird deshalb nicht zwingend durch schlechtere Qualität ausgelöst, sondern durch die schiere Masse. Wenn in Zukunft jeder per Prompt in wenigen Minuten eine mehrteilige Grusel- oder Krimiserie veröffentlichen kann, wird der Markt von funktionaler Massenware überschwemmt. Kleine und mittlere Labels, die bisher von soliden Standardproduktionen oder Nischen-Hörspielen lebten, geraten dadurch massiv unter wirtschaftlichen Druck. Sie können mit den Produktionskosten und der Veröffentlichungsgeschwindigkeit von KI-Systemen schlicht nicht konkurrieren.
    3. Die Entstehung zweier Märkte
    Die Hörspiellandschaft wird sich folglich spalten:
    * Der synthetische Fast-Food-Markt: Unendlicher, extrem günstiger Content für die schnelle Hintergrundbeschallung, Unterhaltung unterwegs oder zum Einschlafen.
    * Das handgemachte Premium-Segment: Ähnlich wie die Renaissance der Schallplatte oder die Wertschätzung für analoge Technik wird die menschliche Produktion zum Qualitäts- und Luxussiegel. Das Wissen um echte Schauspieler, Regieleistung und handgemachtes Sounddesign schafft eine emotionale Bindung und Fankultur, die KI nicht ersetzen kann.
    Am Ende entscheidet nicht das Herstellungsverfahren, sondern die Akzeptanz der Hörer. Und wenn der Inhalt gut unterhält, wird er gehört – ganz egal, wer ihn erschaffen hat.

    Ich stimme absolut allem zu, was in dem Text über die deutsche Hörspielanthologie „Danger“ aus dem Maritim-Verlag dargelegt wird. Ich finde das Konzept faszinierend und bin voll und ganz der Meinung, dass diese Reihe durch ihre absolute Unberechenbarkeit, die fehlende Bindung an feste Helden und ihre enorme genreübergreifende Vielfalt besticht.

    Mein absoluter Favorit ist dabei die Folge mit dem Titel „Gas“, weil mich die Vorstellung einer völlig unsichtbaren, allgegenwärtigen Bedrohung, bei der man blind auf Symptome und Technik vertrauen muss, am meisten packt.

    Hier ist meine kompakte Zusammenfassung der Reihe:

    Grundkonzept: „Danger“ ist eine Anthologiereihe ohne feste Hauptfiguren oder fortlaufende Handlungen. Jede Episode erzählt eine komplett eigenständige, meist düstere Geschichte mit wechselnden Schauplätzen und Besetzungen.

    Inhaltliche Bandbreite: Die Geschichten bewegen sich fließend zwischen Horror, klassischem Thriller, Science-Fiction, Endzeit-Szenarien und Mystery. Oft ist es der menschliche Ehrgeiz oder die unüberlegte Neugier, die das Verderben auslöst.

    Entwicklung: Den Grundstein legte Andreas Masuth ab 2007 mit dem Sonderhörspiel „Zeitzonen“ und den ersten regulären Folgen. Nach einer längeren Pause wurde die Reihe 2016 unter der Leitung von Sebastian Pobot erfolgreich reaktiviert, wodurch neben alten Bekannten auch neue Autoren und modernere Inszenierungen Einzug hielten. Inzwischen umfasst die Reihe 32 eigenständige Produktionen.

    Inszenierung und Ästhetik: Die Hörspiele überzeugen durch dichte Sounddesigns, atmosphärische Musik und erfahrene Sprecher. Visuell werden sie durch einen hohen Wiedererkennungswert zusammengehalten: den markanten roten Rahmen und minimalistische, geheimnisvolle Cover.

    Das Besondere: Es gibt keine Garantie auf ein Happy End. Die Handlungen enden oft offen, ausweglos oder pessimistisch, was den gewöhnlichen Menschen in außergewöhnlichen Extremsituationen maximale Glaubwürdigkeit verleiht.

    Sorry hatte das so verstanden dass KI Beiträge hier hoch willkommen sind :)

    Und ich finde die eignet sich für die Fragestellung eigentlich sehr gut. Top 10 von anderen können ja auch eher die Drama Folgen sein, was dann wenig hilfreich ist, wenn man was anderes sucht.

    Aber, ok - werde dann zukünftig nicht mehr darauf hinweisen wer einen Beitrag verfasst hat, scheint hier dann lieber gesehen zu sein.

    Maya Chen malt schreckliche Verbrechen, noch bevor sie geschehen. Was zunächst wie die Fantasie einer verzweifelten Künstlerin wirkt, entwickelt sich schon bald zu einer tödlichen Bedrohung. Ihre Gemälde zeigen Morde, die kurze Zeit später tatsächlich Wirklichkeit werden. Als John Sinclair den rätselhaften Ereignissen nachgeht, stößt er auf ein jahrhundertealtes Grauen, das längst begonnen hat, seine Schatten über London auszubreiten. Gemeinsam mit Suko, Jane Collins und Lady Sarah Goldwyn versucht er, das düstere Geheimnis hinter den unheilvollen Bildern zu entschlüsseln, bevor weitere Menschen sterben.

    Wenn man sich Beiträge von Usern wie DerPoldi durchliest, merkt man schnell, wie hoch die Vorfreude und wie intensiv die Diskussionen rund um das neueste Geisterjäger-Abenteuer sind. Doch ich lehne mich jetzt so weit aus dem Fenster, dass es schlicht keine andere Wahrheit mehr gibt: Mit „Gemälde des Grauens“ ist den Machern von Lübbe Audio das mit Abstand beste, brachialste und überragendste Hörspiel der gesamten Reihe gelungen. Um diesen Meilenstein angemessen zu würdigen, müssen wir den Blick jedoch ganz weit nach oben richten und dieses Meisterwerk über den goldenen Klee loben, denn es steht völlig außer Frage, dass dies das unangefochtene Hörspiel des Jahres 2026 werden wird!

    Dabei lohnt sich ein Blick auf das fundamentale Fundament dieses Triumphs: Die geniale Romanvorlage von Jason Dark – konkret der legendäre Heftroman Nummer 464 aus dem Jahr 1987 (damals noch mit dem unvergessenen Maren-Titelbild, das die klassischen Universal-Monster wie den Vampir, den Werwolf, die Mumie und das Frankenstein-Monster vereinte). Schon im gedruckten Original, in dem der spanische Maler Antonio Vargas im 19. Jahrhundert jenes verfluchte Bild erschafft und schließlich von der blutrünstigen Axt des aus der Leinwand steigenden Untoten erschlagen wird, atmete jede Zeile puren Schauer. Während DerPoldi in seiner typischen, analytischen Art die strukturellen Eckpunkte der Handlung aufblättert, hebt die Hörspielfassung diese klassische Heftroman-Dramaturgie auf ein galaktisches Podest, das seinesgleichen sucht.

    Die Handlung mag auf den ersten Blick kompakt wirken und lässt sich – wie auch in anderen Besprechungen treffend analysiert wurde – auf wenige prägnante Sätze eindampfen. Doch genau darin liegt die titanische Kunst dieses Ausnahmewerks! Es wird eben nicht wie bei manchen drögen Epen alles künstlich in die Länge gezogen; stattdessen zündet hier ein Spannungsfeuerwerk, das von der ersten Sekunde an den Puls nach oben treibt. Während man früher vielleicht noch über die ein oder andere erzählerische Länge gestolpert ist, greift hier jedes Zahnrad perfekt ineinander. Die düstere, beklemmende Atmosphäre presst den Hörer förmlich in den Sessel und lässt einen bis zum finalen Abspann nicht mehr los. Es ist diese bedrückende, fast greifbare Furcht vor dem Unbekannten, die das Werk zu einer echten Offenbarung macht.

    Sprechertechnisch bewegt sich das Ganze ohnehin auf einem olympischen Niveau, das man in dieser geschlossenen Perfektion selten aural miterleben darf. Gregor Höppner führt mit einer unnachgiebigen, markanten Souveränität als Erzähler durch das Verderben, während Dietmar Wunder den Geisterjäger John Sinclair mit einer derart geerdeten Coolness und gleichzeitig verletzlichen Glaubwürdigkeit versieht, dass man jede Sekunde mit ihm leidet und kämpft. Martin May als Suko, Katy Karrenbauer als unerschrockene Jane Collins und Karyn von Ostholt als eiserne Lady Sarah Goldwyn bilden ein Ensemble, das perfekt aufeinander eingespielt ist. Franziska Krol liefert als gequälte Maya Chen eine darstellerische Glanzleistung ab, die unter die Haut geht und das tragische Element der Vorlage emotional erlebbar macht, ohne jemals in Kitsch abzudriften.

    Und dann ist da die Inszenierung – ein akustisches Monstrum, das jede bisherige Genregrenze sprengt! Die Musik läuft über weite Strecken fast durchgehend, verschmilzt mit einer derart detailverliebten, brachialen Geräuschkulisse, dass sich eine Soundwand auftürmend aufbaut, die den Hörer komplett einhüllt. Wer glaubte, inszenatorische Meilensteine wie Gabriel Burns oder Sinclair Underworld blieben unerreicht, wird hier eines Besseren belehrt. Jedes knarzende Dielenbrett, jeder Pinselstrich, der zum tödlichen Hieb wird, und jede bedrohliche Melodie greifen so homogen ineinander, dass man das mörderische Öl auf der Leinwand förmlich zu riechen glaubt. Selbst der kleine, oft diskutierte Kritikpunkt, dass die Hauptfiguren in ihrer mechanischen Funktion bisweilen austauschbar wirken könnten, verblasst völlig angesichts dieser atmosphärischen Wucht. Wenn das Drumherum derart perfekt funktioniert, ist das Jammern auf absolutem Luxusniveau.

    Selbst das Cover-Artwork schlägt in dieselbe Kerbe: Das dämonische Gemälde, aus dem die Kreatur greifbar und blutrünstig hervorbricht, fängt den Geist des 1987er Romans von Jason Dark perfekt ein und transportiert ihn modern, kompromisslos und visuell atemberaubend in die heutige Zeit.

    Am Ende bleibt nur ein Fazit, das jede Diskussion erübrigt: „Gemälde des Grauens“ ist kein normales Hörspiel mehr, es ist ein akustisches Denkmal. Es setzt im Bereich des modernen Horror-Hörspiels völlig neue Maßstäbe, schlägt eine goldene Brücke zwischen den geliebten alten Taschenbuch-Klassikern und einer zeitgemäßen, kompromisslosen High-End-Produktion. Wer auch nur ansatzweise etwas für dichte, unheimliche und nervenzerreißende Atmosphäre übrig hat, kommt an diesem Meisterwerk nicht vorbei. Es ist das absolute Nonplusultra des Jahres und verdient uneingeschränkte elf von zehn möglichen Punkten!

    :evil:

    Hi, ich fürchte da wirst selbst nochmal reinhören und entscheiden müssen, oder einfach alle behalten wenn Du sie eh schon hast.

    Gruselkabinett war mir zu durchwachsen, daher habe kaum welche gehört. Einige Gruselkracher sind schon dabei aber für meinen Geschmack auch zu viel belangloses oder mehr so ins "Drama" gehendes. Hätten die damals 2 Reihen draus gemacht "Gruselkabinett" und "Klassikerkabinet" oder so, wäre ich wohl regelmäßiger Käufer gewesen, aber so hatte ich keine Lust, da man nie wusste was man bekam und gefühlt waren nur so ca. 30% davon Grusel und Spannung und der Rest war Liebe und Drama...

    Wenn Du unbedingt welche wegwerfen musst kannst am ehesten ne KI Fragen die dir in 3 Satzen sagt worum es im Originalbuch geht und in welche Richtung die Geschichte geht. Ansonsten verraten mitunter die Titel schon was oder Du kannst schauen wer die Geschichte einst geschrieben hat.

    Ich war mal so frei nach einer groben Übersicht zu fragen - du solltest aber am besten direkt die titel der KI aufzählen die du hast, damit weniger Fehler drin sind und nichts untergeht.

    Also hier das grobe Gemini Ergebnis auf die Frage:



    Kennst du die Hörspielserie "Gruselkabinett, deren Vorlagen bekannte historische Romane sind"?

    Leider sind die meisten der Folgen nicht gruselig. Kannst Du mir aufgrund der Buchvorlagen alle Folgen aufzählen wo wirklich, Horror, Grusel und Spannung vorkommen. Die Folgen wo nur Drama oder Liebesbeziehungen vorkommen oder massiv im Vordergrund stehen interessieren mich nicht.


    Du hast völlig recht mit deiner Einschätzung: Viele Episoden des Gruselkabinetts rutschen stark in Richtung viktorianisches Melodrama, Tragik oder milde Geister-Romanze ab. Wenn man puren Horror, Spannung und echten Grusel sucht, ist der sicherste Weg, radikal nach den Originalautoren der Buchvorlagen zu filtern.

    Lass am besten alles von Per McGraup (ein Pseudonym des Verlags für eigen geschriebene Füller-Folgen), Louisa May Alcott, Marie de France oder die typischen viktorianischen Geister-Schicksale liegen.

    Hier sind alle Folgen, die aufgrund ihrer Vorlagen wirklich auf Schrecken, Wahnsinn, Monster und Okkultismus setzen, unterteilt nach ihrer inhaltlichen Ausrichtung:

    1. H.P. Lovecraft (Kosmischer Schrecken & Wahnsinn)

    Hier gibt es absolut keine Liebesgeschichten. Lovecraft steht für urzeitliche Götter, schleichenden Wahnsinn, mutierte Dörfer und verbotene Bücher. Dies ist das verlässliche Herzstück für echten Horror in der Serie:

    • Folge 44 & 45: Berge des Wahnsinns
    • Folge 58: Pickmans Modell
    • Folge 66 & 67: Der Schatten über Innsmouth
    • Folge 78: Das Ding auf der Schwelle
    • Folge 86 & 87: Der Fall Charles Dexter Ward
    • Folge 90: Die Farbe aus dem All
    • Folge 114 & 115: Der Ruf des Cthulhu
    • Folge 126: Kalte Luft
    • Folge 138: Die Ratten in den Wänden
    • Folge 150: Herbert West – Der Wiedererwecker (hervorragender Mad-Scientist-Horror)
    • Folge 162: Das gemiedene Haus
    • Folge 174: Der Bluthund
    • Folge 185: Die Musik des Erich Zann
    • Folge 192: Gefangen bei den Pharaonen
    • Folge 197: Das Grauen von Dunwich

    2. Okkulte Ermittler (E. & H. Heron / Askew)

    Diese Folgen atmen den klassischen Geist bewährter Geister-Krimis. Es geht um professionelle Geisterjäger, die mit handfester Ermittlungsarbeit paranormale Phänomene bekämpfen – wesentlich mehr Suspense als Drama.

    • Folgen 149, 155, 167, 193 & 196: Flaxman Low (Diverse Fälle eines analytischen okkulten Ermittlers, ähnlich klassischer Heftromane)
    • Folge 54 bis 57: Aylmer Vance (Insgesamt vier Folgen rund um den Geisterseher)

    3. Robert E. Howard (Pulp-Horror & Action)

    Knallharter Grusel mit starkem Pulp-Einschlag. Howard (der Schöpfer von Conan) liefert hier düstere Abenteuergeschichten, die direkt zur Sache gehen, ohne langes viktorianisches Geplänkel.

    • Folge 68: Tauben aus der Hölle (Hervorragender Southern-Gothic-Horror mit Voodoo und Untoten)
    • Folge 77: Das Feuer von Asshurbanipal
    • Folge 137: Aus finsterer Tiefe

    4. Bram Stoker & Mary Shelley (Harter Gothic-Horror & Monster)

    Die Schwergewichte der klassischen Schauerliteratur. Hier geht es um physische Monster, bösartige Vampire und fiese Spukerscheinungen.

    • Folge 12 & 13: Frankenstein (Mary W. Shelley)
    • Folge 16: Draculas Gast (Bram Stoker)
    • Folge 17, 18 & 19: Dracula (Bram Stoker – sehr werktreue, extrem dichte Umsetzung)
    • Folge 35: Das Schloss des weißen Lindwurms (Bram Stoker)
    • Folge 43: Das Haus des Richters (Bram Stoker – fieser Spuk mit sehr hoher Spannung)
    • Folge 76: Das Teufelsloch (Bram Stoker)

    5. Edgar Allan Poe & Hanns Heinz Ewers (Psychologischer Terror)

    Kein Schmalz, dafür menschliche Abgründe, Wahnvorstellungen, Paranoia und makabre Experimente. Ewers liefert dabei starken deutschen Jahrhundertwende-Horror.

    • Folge 11: Der Untergang des Hauses Usher (Edgar Allan Poe)
    • Folge 89: Alraune (Hanns Heinz Ewers)
    • Folge 115: Die Spinne (Hanns Heinz Ewers – bedrückende Paranoia-Stimmung)
    • Folge 139: Der Rabe (Edgar Allan Poe)
    • Folge 151: Die Topharbraut (Hanns Heinz Ewers)
    • Folge 163: Der letzte Wille der Stanislawa d'Asp (Hanns Heinz Ewers)
    • Folge 198: Der schwarze Kater (Edgar Allan Poe)

    6. Arthur Machen (Düsterer Okkult-Horror)

    Machen ist ein direkter Vorläufer von Lovecraft und schreibt tiefschwarze, verstörende Geschichten über das Verborgene.

    • Folge 144: Der gewaltige Gott Pan
    • Folge 158: Das innerste Licht

    Ok, gibt es weitere Folgen die in dieses Muster fallen und die nicht in deiner Liste enthalten sind? Fand das gehört mit den übernatürlichen Vampiren und der gruselatmosphäre der Familie die sich in Vampire vewandelt eher zu Grusel als zu Liebesroman


    Ah, da hast du gerade unbewusst zwei absolute Klassiker der Serie vermischt – und damit voll ins Schwarze getroffen!

    Was du da beschreibst, sind eigentlich zwei verschiedene Folgen, die aber beide genau in diese wunderbar unheimliche, übernatürliche Kerbe schlagen:

    • Folge 1: Carmilla, der Vampir (J.S. Le Fanu): Das ist die Geschichte der verführerischen Vampirin, die sich in das Leben der jungen Laura schleicht.
    • Folge 3: Die Familie des Vampirs (A. K. Tolstoi): Das ist genau die Folge, deren Handlung du meinst! Ein Reisender sucht 1788 in einem Dorf in Serbien Schutz vor Wölfen bei einer Familie. Der alte Vater kehrt als Vampir zurück und verwandelt nach und nach seine eigenen Angehörigen.

    Du hast völlig recht: Wenn man diese düstere Schauerromantik und die bedrückende Atmosphäre um verfluchte Familien und klassische Monster als reinen Grusel wertet, dann öffnet das die Tür für einige der besten und atmosphärisch dichtesten Folgen der Serie.

    Hier sind weitere herausragende Episoden, die genau in dieses Muster fallen (Schaueratmosphäre, klassische Monster, verfluchte Anwesen) und die ich aufgrund des "Drama-Filters" zuerst unterschlagen hatte:

    Die Blutsauger-Fraktion

    Wenn dir die Stimmung von Carmilla und der verfluchten Vampir-Familie gefällt, ist das hier Pflichtprogramm:

    • Folge 30: Der Vampir (John William Polidori): Hier taucht der diabolische Lord Ruthven auf. Ein echter literarischer Meilenstein, da dies der erste aristokratische Vampir der Literaturgeschichte war (lange vor Dracula) und Titania Medien das extrem klassisch umgesetzt hat.
    • Folge 32 & 33: Jagd der Vampire (Barbara Hambly): Ein grandioser Zweiteiler im London des Jahres 1907. Jemand öffnet tagsüber die Särge von Vampiren und lässt sie im Sonnenlicht verbrennen. Ein Ex-Spion muss den Blutsaugern plötzlich helfen. Mehr fesselnder Mystery-Krimi als Liebesroman!
    • Folge 170: Eine wahre Vampir-Geschichte (Eric Stenbock): Ein unheimlicher Graf sucht ein behütetes Geschwisterpaar auf einem abgelegenen Schloss heim. Ein sehr klassisches, düsteres Gothic-Feeling.

    Monster & Flüche (Gothic Horror)

    Hier steht oft ein tragisches Schicksal im Vordergrund, aber getragen von einer extrem dichten, schaurigen Atmosphäre in der Wildnis oder in alten Londoner Gassen:

    • Folge 2: Das Amulett der Mumie (Bram Stoker): Ein von Pharaonenschätzen umgebener Gelehrter fällt in ein mysteriöses Koma. Ein toller, altmodischer und spannender Fluch.
    • Folge 10: Dr. Jekyll & Mr. Hyde (Robert Louis Stevenson): Der absolute Klassiker über die dunkle Seite des Menschen. Hier gibt es wenig Romantik, dafür umso mehr finstere, neblige London-Atmosphäre.
    • Folge 20: Der Werwolf (Alexandre Dumas): Eine stürmische Winternacht, ein dunkler Pakt im Wald und eine große Portion Tragik. Sehr ruhiger, aber extrem stimmungsvoller Grusel fernab der Zivilisation.

    Das Grauen im eigenen Haus

    Du mochtest die Gruselatmosphäre innerhalb einer Familie, die langsam dem Untergang geweiht ist. Hier schleicht sich das Böse direkt ins traute Heim:

    • Folge 5: Die Unschuldsengel (Henry James): Auch bekannt als The Turn of the Screw. Eine Gouvernante soll zwei Kinder auf einem riesigen Landsitz betreuen und merkt schnell, dass die Geister der verstorbenen Vorgänger nach den Kindern greifen. Ein absolutes Meisterwerk der subtilen, psychologischen Geister-Atmosphäre, bei der man den Schrecken extrem nah an sich heranlässt.


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    Man muss auch immer genau wissen was man Fragen soll... Daher am Besten einfach kurz den Inhalt jeder Folge anhand des Titels zusammen fassen lassen - kann man ja auch einfach vorlesen dann braucht man nicht lange für.

    Was es nicht alles gibt heutzutage 😜

    Hab lieber das NeoGeo mit 3 spielen vorbestellt - das braucht auch nicht soviel Platz 😁

    Tonies Figuren hätte ich persönlich wie hier schon geschrieben wurde auch besser gefunden aber wahrscheinlich haben sie da nen besseren finanziellen Deal gekriegt. 17€ für eine kleine Tonies Figur OK, aber das ist mir dann doch zu teuer und vor allem zu groß. Wird bei den meisten Hardcoresammlern wohl OVP bleiben und in Umzugskartons im Keller landen, die dann auf Wertsteigerung hoffen. Was bei ??? Artikeln ja nicht unwahrscheinlich ist.

    Akte X - Der Film

    Ah ne, aber fast :D

    Kolchak - the Nightstalker

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    Den zweiten Film gibts auch auf YouTube - muss ich mir auch noch zu Gemüte führen. Der erste hat mich irgendwie gecatched - man darf halt keine HighEnd Effekte erwarten aber hat Spaß gemacht zu gucken :D

    Die Serie kommt wohl bald von Pidax - wusste nicht mal das die mal im TV hierzulande lief :)

    Verstehe ich jetzt irgendwie nicht, warum Leute die mit KI Songs produzieren die dann von den Hörern gemocht werden, kein Geld für Ihre Arbeit bekommen.

    Man hat ja auch nicht gesagt dass "gecastete" Bands keine echten Bands wären, die kein Geld bekommen sollen. Das irgendwer Song-Texte für andere schreibt war auch immer OK. Das Stimmen über PCs aufgehübscht oder verändert wurden war auch kein Thema. Selbst wenn die Sänger nicht mal selbst singen war das abseits von MilliVanilli in den 80ern nie mehr Thema. Auch wenn Instrumente/Beats etc einfach durch Software erstellt und nicht von einer Person gespielt werden ist das Egal.

    Nie hat jemand davon gesprochen sowas zu kennzeichnen und nicht zu entlohnen aber bei KI Produktionen will das jeder haben weil die Welt sonst untergeht :D

    Verstehe ich nicht. Ich fand damals auch schon c64 Musik teilweise richtig super - da gabs auch nur eine Person die das erstellt hat. Ist mit der KI heute ja das selbe nur dass die eine Person halt mehr möglichkeiten hat wie diejenige damals am C64.

    Wenn die Hörer die KI Musik gern und viel hören sollte meiner Meinung nach, derjenige der sie mit Hilfe der KI erstellt hat und da arbeit rein gesteckt hat auch Geld für einen Hit bekommen.

    Es ist heutzutage halt so, dass die Leute sehr viel schneller "verschnupft auf kritik reagieren und sich persönlich angegriffen fühlen. Ob die Kritik nun begründet wird oder nicht spielt dabei keine Rolle. Das ist aber nicht nur im Hörspiel/Künstler Bereich so sondern zieht sich mittlerweile komplett durch alle Lebensbereiche.

    Die Webseiten vieler Label wirken heutzutage sehr verweist - weil alles nur noch auf Social Media statt findet. Vielleicht werden die Webseiten auch extern betreut und nur die Shops befüttert - weis ich nicht. Aber meistens findet man kaum noch irgendwelche News auf den Webseiten von Labeln. Und versuche mal jemand Meldugen bei Instagram oder Facebook und co wiederzufinden ohne Link - das ist ein Graus.

    Als ich angefangen habe - Anfang der 2000er in Hörspiel Foren zu lesen hatte ich den Eindruck, dass die Meinungen zu Hörspielen häufiger auch mal auseinander gingen. Der eine Fand etwas Super, zählte lieblingsszenen auf und schrieb das er das Hörspiel mit 5 Geschenkt bekam, der nächste fand es schrecklich und schrieb dass er es für das schlechteste einer Serie hielt. :D

    Wenn ich mir heute die Hörspielforen anschaue ist fast nur noch der "Hardcore" Bereich über geblieben. Fans sie die Sprecher und Macher abfeiern die keine Lieblingsszenen aus neuen Hörspielen nennen können die sie loben aber davon schwärmen wie toll es doch war Sprecher XY nochmal gehört zu haben. Ebenfalls konnte man "damals" auch ab und an "Verisse" zu Hörspielen von den jeweiligen Foren Mods lesen - sowas gibt es heute ja eigentlich überhaupt nicht mehr, dass sich ein Mod mal negativ zu einer neuen Produktion äussert. Und falls da doch mal Kritik kommt, dann liest sich die wie aus einem Arbeitszeugnis. Das mag auch daran liegen, dass man auf "Macher" in den Foren abgewiesen ist, weil ohne diese schlicht zu wenig los wäre und man keinen User verärgern möchte. Weis ich nicht - aber ich finde man merkt schon sehr stark, daß sich da auch was verändert hat. Älter werden hin oder her.

    #popcorn##urlaub3#

    Das ist genau der Grund weshalb ich es eher schlecht finde, wenn sich Macher/Autoren etc aktiv in Fanforen beteiligen oder Goodies wie Rezensionsexemplare an die Betreiber solcher Foren verschenken.

    Das ist auch der Punkt den ich Europa/Sony bis heute gebe, dass die sowas bislang nicht gemacht haben. Also sich als reguläre Mitglieder anmelden und selbst mitdiskutieren.

    Das Hörgruselforum jetzt als tolles Beispiel zu nennen erschließt sich mir nicht. Hab mich da deshalb ja auch nicht dort angemeldet. Da geht es nochmal ne Ecke Kritikloser und Bewundernder als hier zu.

    Es ist für mich einfach ein Problem, dass Foren heute sehr zusammengeschrumpft sind und das wahrscheinlich mehr als 15% der aktiven Mitglieder heute irgendwie selbst an Produktionen beteiligt sind.

    Ich weiß nicht mal ob Dreamland noch ein eigenes Label ist oder ob es mittlerweile auch einfach nur noch Auftragsarbeiten für Holysoft oder Maritim oder so abliefert.

    Solche News wie "Folgentitel" von weit in der Zukunft liegenden Produktionen sind mir nicht wichtig - aber für mich sind das News die auf die Hauseigene Webseite gehören. Man mag mich dahingehend auch als altmodisch betrachten aber ja - für mich gehört sowas - AUF DIE WEBSEITE!. Die letzten Neuigkeiten auf der Dreamland Webseite sind von 2022/23...

    Ja Social Media erzeugt Reichweite und kann auch gerne als Werbung hergenommen werden und man kann die News dort gerne "Zusätzlich" zum eigenen Aushängeschild (Der Webseite) veröffentlichen und die Webseite natürlich auch verlinken - aber ausschließlich auf Socialmedia/Foren zu setzen um über Neuigkeiten zu informieren finde ich "Scheiße".

    Kommende Folgende zuerst wo anders zu nennen ist ja OK, aber ich finde sowas sollte man spätestens einen Tag später auch auf der Hauseigenen Webseite stehen haben. Aber das soll jetzt keine reine Dreamland Kritik sein - die meisten Label Webseiten sind schon solange Tod daß es gar keinen Grund mehr gibt die auch nur unregelmäßig aufzurufen.

    Sofern die Quelle von News genannt und verlinkt wird sollten sich meiner Meinung sowohl das Label als auch das andere Forum darüber freuen wenn die News in anderen Foren/Facebook Fangruppen oder wo auch immer am besten innerhalb weniger Minuten aufgenommen und verbreitet wird.

    Wer sich da nun privat mit wem nicht gut versteht oder sich besondere gut leiden kann ist doch für so eine News komplett irrelevant #done#

    So genug geschimpft - über Hörspiele darf man ja eh nichts mehr schreiben wenn man sie nicht gut fand :saint:

    Der Stil hat sich halt geändert. Früher war grade bei Kinderserien ja häufig eher etwas einfacheres zu hören. Bei heutigen Serien kommen halt eher professionell produzierte Lieder zum Einsatz die auch popiger klingen.

    Bei den Hörspielen für Erwachsene (von denen es heute ja mehr gibt) war ja eigentlich nie groß was gewesen mit Introsongs. Ob das nun Larry Brent, John Sinclair, Gabriel Burns, Karl May und co ist - da gabs ja eigentlich nie Introsongs.

    Kommerz geht seit jeher vor. Geht ja auch nicht anders :)

    Qualitativ wird das geliefert was der Konsument annimmt. Wenn es so schlecht wird das es nicht konsumiert wird, dann lohnt es nicht es anzubieten. Ist es Qualitativ zu teuer zu produzieren so dass die Konsumenten nicht zahlreich genug sind um die Produktion zu finanzieren dann kann es auch nichts werden.

    Man muss also die Qualität auf einem Niveau halten, dass man gegenüber dem Mitbewerb nicht negativ auffällig ist und gut genug das es konsumiert wird.

    Hier stand Müll :D

    Geht um Hunter Hörspiele UND Zamis Bücher - irgendwie hatte ich den ersten Teil verdrängt... ;)

    Ich fürchte das wird nichts werden oder sich zumindest nicht lange halten mit dem freiwilligen Spenden. Selbst EUROPA hat Serien eingestellt wenn der Gewinn zu gering wurde. Warum man Dinge nicht lassen kann wenn sie nicht mehr laufen verstehe ich nicht. Wenn was nicht funktioniert muss man einfach etwas mit mehr Nachfrage auf den Markt bringen.

    Man sollte bei Kommerziellen Produkten nach meinem Empfinden nicht auf Spenden setzen. Fangprojekte sind wieder was anderes aber als Gewinnorientierte Firma Produkte rausbringen zu wollen die sich nur lohnen wenn man Summe X an Spenden pro Monat dafür einsammeln kann. Ich weiß nicht.

    Wird wohl dieses Video gemeint sein:

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    Ich weiß ja nicht so ganz. Wenn man ein kommerzielles Produkt nur über Spenden weiterführen kann, sollte man es vielleicht doch beenden. Wenn ich das Recht verstehe ist es ja nicht so, daß es als "Fan Projekt" weiterlaufen soll, sondern man sucht nach Spendern damit das Produkt normal weiter in den Handel kommen kann, der aber zu wenig abwirft um es von sich aus zu finanzieren. Hätte man dann nicht einfach den Preis des Produkts erhöhen müssen? Oder wenn keine Nachfrage mehr da ist dann bracht man es ja nicht mehr im Handel anzubieten sondern könnte es einfach nur für die Steady Abonnenten produzieren, bsw als ebook wenn Papier zu teuer ist.

    Ein zeitloser Frühlingsklassiker für die ganze Familie!

    In dieser wunderbaren Folge zeigt sich der „liebste Elefant der Welt“ von seiner feinfühligsten Seite. Die Geschichte rund um das Osterfest im Neustädter Zoo ist perfekt für die Feiertage (und die Vorfreude darauf) geeignet.

    Warum man sie hören sollte:

    Herzlichkeit: Die Idee, dass Benjamin sich Sorgen um die Osterhasen macht und tatkräftig mithelfen will, damit kein Kind ohne Ei bleibt, ist einfach rührend.

    Atmosphäre: Man kann das Gras förmlich riechen und das bunte Treiben im Zoo vor dem inneren Auge sehen – die Klangkulisse ist, wie gewohnt bei den frühen Folgen, erstklassig und sehr gemütlich.

    Nostalgie-Faktor: Edgar Ott als Benjamin und Joachim Nottke als Erzähler sind in dieser Folge in Bestform. Ihr Zusammenspiel verleiht der Story eine Geborgenheit, die heute selten geworden ist.

    Fazit: Eine absolut empfehlenswerte Folge, die Werte wie Hilfsbereitschaft und Freundschaft ohne erhobenen Zeigefinger vermittelt. Ein „Törööö!“ auf die Osterzeit!

    Momentan wird sehr vieles teurer, was Speicher und Chips verbaut hat. Dankt es der KI. ;)


    Auch vieles anderes wird noch teurer werden, neben Kraftstoff und Kunstdünger werden Lebensmittel auch bald wieder einen Preissprung nach oben machen vermute ich stark. Nachdem was da grad alles an Förderanlagen zerstört wird, dürfte das auch ne Zeit dauern bis sich das preislich erholen wird - wenn überhaupt.