Könnte man vielleicht sagen, dass wenn die Masse der Leute Geld haben und es Ihnen gut geht, dann werden sachen gekauft. Wenn nicht wird mehr geliehen und weniger gekauft.
Posts by Hr.Blumcken
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Bibliotheken zum ausleihen, gibt es schon, da gab es noch gar keine Hörspiele und Filme

Ja, und? Videotheken auch. Trotzdem war das Verhältnis von Leuten die Kaufen und Leihen noch nie so sehr in Schlagseite Richtung leihen wie heute. Außer ich übersehe was

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Dann hoffe ich mal das Sie für die 200 noch ne LP Special Edition machen

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Musste grad noch mal gucken - ja ist schon der Angebots und Schnäppchen Threat von Amazon



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Die Inka etc. Planetariums Folgen fand ich gar nicht übel und eigentlich besser als die Regulären Folgen.
Das Remake bräuchte ich jetzt nicht. Haben Sie ja schon von einigen anderen der Klassiker Folgen gemacht und die konnte ich mir alle nicht geben. Die Stimmen sind dafür einfach zu alt und die tollen knackigen Klassiker wirken in Ihren Remakes einfach zu aufgeblasen. Werde da nicht reinhören - macht mir sons sogar das Original noch madig.
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Ich hoffe die Paketausfahrer kriegen von der Erhöhung auch was ab

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Auch wenn der Download kein physischer Eigentum ist, würde ich ihn dennoch nicht unter die „Ausleihe“ packen. Der Stream ist wirklich nur geliehen, aber ein Download muß nicht nach einem gewissen Zeitraum (z.B. nach Ablauf vom Abo) zurückgegeben, sondern kann behalten werden.
Stimmt natürlich ist so ein zwischending. Man ist Besitzer aber nicht Eigentümer davon.

Man leit heute halt generell einfach mehr als früher, daher ist es wohl auch nicht verwunderlich dass, das auch bei Medien so ist.
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Sind Tonies dann Physisch sonstiges oder zählen die bei Digital zu Downloads dazu?
Es ist ja eigentlich auch nicht so sehr der "Kampf" zwischen physischem Medientyp und online sondern eigentlich mehr der zwischen Ausleihen und Eigentum erwerben. Und es geht halt stark in die Ausleihrichtung wo ich auch Donloadkäufe mit dazu zähle da man da ja auch kein Eigentum erwirbt.
Ist ja beim.Automarkt gefühlt ähnlich - da wird auch immer mehr geliest, geshared und gemietet und weniger gekauft.
Vielleicht ist das auch ein allgemeiner Trend. Qualität ist nicht mehr so wichtig weils ja nur geliehen ist, beim Auto bringt man es mit Garantie halt in die Werkstatt und wenn im Stream was nicht gefällt, hört man halt was anderes. Bei Filmen und Serien ja ähnlich.
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Danke Zaubermond
Dann gibt es also eigentlich abseits von "Sammlereditionen" keinen wirklichen Markt mehr für Hörspiele auf Datenträgern. Downloads kauft (verständlicher Weise) kaum jemand und es bleibt nur noch der Verleih via Stream.
Dann werden wohl so Aktionen wie von der Retro-Fabrik oder LB Steel nur dazu dienen erstmal zu versuchen Leute zum Kauf und späterem weitersammlen, da man schon Datenträger rumstehen hat zu verleiten. Einen andern Grund so zu tun als würde man im Streaming nicht verfügbar werden, gibt es ja eigentlich nicht mehr.
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Die monatlichen Hörer sind auch nicht relevant für die Einnahmen, es wird bei Spotify ausschließlich über die Aufrufe einzelner Lieder/Titel verrechnet, und auch erst ab 1000 Aufrufen eines Einzeltitels innerhalb eines Jahres.
1000 Aufrufe sind umgerechnet etwa 2 bis 4 Euro Gewinn.
Dann sind die Einnahmen ja eigentlich nicht schlecht im Stream.
Wenn dann 5000 Leute/Monat bei Spotify ein MotU Hörspiel hören das 40 Tracks hat sind das ja monatliche Einnahmen von 600 Euro. Wenn man das dann noch mal 3 nimmt für die anderen Portale die ja besser vergüten dann sind wir ja schon bei 1800 Einnahmen im Monat.
Wobei Ich natürlich nicht weis wie Spotify die Hörerzahlen zählt. Wenn die 5000 für insgesamt gehörte Tracks und nicht für ein gehörtes Album stehen sind es halt nur noch so 50 Euro im Monat. Da müsste man dann schon Geduld haben mut den Einnahmen.
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Auf ein brillantes Original folgt oft eine Fortsetzung, die zwar den Namen trägt, aber die Seele verloren hat. Nachdem Oliver Döring die Messlatte in stratosphärische Höhen gelegt hatte, fühlte sich das, was danach unter dem Label „Gespenster-Krimi“ (insbesondere die Produktionen von Contendo Media/Audionarchie) kam, für viele Fans wie ein herber Absturz an.
Gespenster-Krimi „Neu“ – Der blasse Schatten eines Giganten
Was ist nur aus dem stolzen Namen „Gespenster-Krimi“ geworden? Wer die ersten sechs Folgen von Oliver Döring im Ohr hat – diese cineastischen Gewitter aus Sound, Wucht und Atmosphäre –, der erlebt bei den späteren Fortsetzungen einen akustischen Kulturschock der unangenehmen Art.
Wo ist der Wumms geblieben?
Dörings Produktionen waren wie ein IMAX-Besuch: Man spürte den Regen, man roch die Verwesung, man zuckte bei jedem Schuss zusammen. Die späteren Folgen wirken dagegen oft wie ein braves Kammerspiel aus dem Heimstudio. Wo früher orchestraler Bombast und messerscharfe Effekte herrschten, regiert jetzt oft handzahmes Standard-Repertoire. Die Soundkulisse ist nicht „dezent“, sie ist schlicht blutleer. Es fehlt das Dreckige, das Intensive, das „Drüber“, das diese Serie einst ausmachte.
Sprecher-Routine statt Hollywood-Glanz
Ja, auch in den neuen Folgen tauchen große Namen auf. Aber während Döring seine Stars zu Höchstleistungen peitschte, hat man hier oft das Gefühl, den Sprechern beim „Dienst nach Vorschrift“ zuzuhören. Die Dialogregie wirkt hölzern, die Pointen zünden nicht, und das Grauen wird eher behauptet als fühlbar gemacht. Wenn ein Protagonist schreit, klingt das oft eher nach einem verstauchten Zeh als nach dem blanken Entsetzen angesichts einer Höllenbrut.
Skripte aus der Klischee-Kiste
Inhaltlich bewegen wir uns oft auf dem Niveau von Malen-nach-Zahlen-Grusel. Während die ersten sechs Folgen es schafften, selbst abgedroschene Heftroman-Motive (Werwölfe! Pharaonen!) so frisch und modern zu inszenieren, dass man sie ernst nehmen musste, verpuffen die späteren Storys oft in Belanglosigkeit. Man hat das alles schon mal gehört – und vor allem schon mal besser. Die Geschichten plätschern dahin, ohne diesen einen Moment zu kreieren, der einen nachts das Licht anlassen lässt.
Fazit: Eine Marke als Mogelpackung
Man hat hier versucht, den Erfolg einer Ausnahme-Produktion zu kopieren, ohne die handwerkliche Genialität des Originals mitzubringen. Das Ergebnis ist solides Mittelmaß – und genau das ist das Problem. Ein „Gespenster-Krimi“ darf nicht mittelmäßig sein. Er muss wehtun, er muss knallen, er muss begeistern.
Urteil: Akustische Schonkost für Leute, die sich nicht wirklich gruseln wollen. Setzen, sechs.
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Wenn wir über die sechs Folgen von Oliver Döring sprechen, dann reden wir nicht einfach nur über Hörspiele – wir reden über Blockbuster für die Ohren.
Ein Meisterwerk des modernen Grusels – Die „Gespenster-Krimis“ von Oliver Döring
Wer glaubt, Grusel-Hörspiele seien nur etwas für nostalgische Kassettenkinder, der hat die sechs Folgen der Gespenster-Krimi-Edition von Oliver Döring noch nicht gehört. Was hier auf die Ohren abgefeuert wird, ist nichts Geringeres als eine cineastische Revolution des Genres!
Ein Soundgewand wie aus Hollywood
Vergessen Sie staubige Archive – Döring katapultiert den klassischen Heftroman-Charme direkt ins 21. Jahrhundert. Das Sounddesign ist so druckvoll, atmosphärisch und detailverliebt, dass man unwillkürlich die Luft anhält. Wenn im Verlies der blutigen Träume die Wände zu flüstern scheinen oder in Das Dämonenhaus das Knurren des Werwolfs den Subwoofer zum Beben bringt, spürt man die Gänsehaut physisch.
Das Who-is-Who der Synchronelite
Die Sprecherliste liest sich wie die Gästeliste einer Oscar-Verleihung. Ob Joachim Höppner, Lutz Riedel, Nana Spier oder Andreas Fröhlich – hier wird nicht einfach nur vorgelesen, hier wird gelitten, geschrien und gejagt. Die Performance ist so intensiv, dass man vergisst, dass man „nur“ ein Hörspiel hört. Man sieht die Filme vor dem inneren Auge ablaufen.
Sechs Folgen – Sechs Volltreffer
Das Geniale an dieser Anthologie? Die Abwechslung!
Von klaustrophobischem Horror in „Der Turm des Grauens“...
...über klassische Grusel-Atmosphäre in „Als der Meister starb“...
...bis hin zum mystischen Finale in „Das Geheimnis der Totenmaske“.
Jede Folge ist ein in sich geschlossenes Juwel. Es gibt keinen Leerlauf, kein unnötiges Geschwafel – nur purer, atmosphärisch dichter Grusel, der einen von der ersten Sekunde an packt und erst nach dem Outro wieder ausspuckt.
Fazit: Absoluter Pflichtstoff!
Diese sechs Folgen sind die Benchmark für modernes Grusel-Hörspiel. Wer auf dichte Atmosphäre, erstklassige Sprecher und ein Sounddesign steht, das einem den Atem raubt, kommt an dieser Box nicht vorbei. Oliver Döring hat dem Gespenster-Krimi ein Denkmal gesetzt, das auch Jahre nach dem Erscheinen noch absolut unerreicht ist.
Wertung: 10 von 10
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Es ist halt auch immer Rätselraten. Wie viele von x Streamern würden ohne das Angebot die CD oder den DL kaufen?
Ich sehe das anders rum - wie viele der CD/Download Käufer hören auf zu Kaufen, wenn man den Inhalt auch streamen kann. Das viele Streaming Kunden keine Downloads oder CDs kaufen nehme ich auch an.
Wenn ich von mir ausgehe, ist der einzige Grund weshalb ich LB Steel weiter kaufen werde die LP Version. Gäbe es die nicht, dann würde ich mich künftig auch mit dem Stream begnügen. Einfach weil die Serie für mich zwar ganz Okay ist aber kein Highlight wofür ich trotz Streaming Verfügbarkeit eine CD oder einen Download von kaufen würde. Also in dem Fall klappt das bei mir dank der LP auch weiterhin mit dem Kauf bei anderen nicht. Für mich befindet sich Lestrade in etwa auf gleichem "Hören wollen" Niveau wie LB Steel - da es davon keine LPs gibt, reicht es mir völlig aus das im Stream zu hören. Gäbe es neue Folgen nicht im Stream würde ich aber je nach Preis entweder die CD oder den Download kaufen, da ich neue Folgen trotzdem gerne hören möchte.
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Aber es gibt doch ganz viele Leute, die einfach keine CDs oder Downloads kaufen (können), ich z.B.
Die einzige Chance, an Leuten wie mir zu verdienen, ist eben der Stream - also lieber ein bisschen Geld als gar keins.
Ja, aber dafür fallen ja auch Käufer weg. Und wenn man glaubt was man immer so liest, dann ist ein zu 10 Euro verkaufter Download mehr wert als 2000 Hörer im Stream erwirtschaften. Das schaffen die meisten Hörspiele doch nicht mal im Jahr.
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Wo seht ihr den Vorteil? Kommt das bei Euch einfach günstiger bei der masse an Aufnahmen als sich bei einem Studio in der Nähe der Sprecher einzumieten? Oder hat das andere Gründe warum so viel im eigenen Studio aufgenommen wird? Leben Eure Stammspecher eventuell direkt bei Euch ums Eck? Nehmt ihr da nur Sachen für Euch auf oder auch für andere Label?
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Ich glaube, du überschätzt die Anzahl der (verbliebenen) CD-Käufer, und ich glaube, dass es auch der Retrofabrik so gegangen ist. Darum gibt dort jetzt auch Download- und Streaming-Möglichkeiten, um überhaupt noch genug Geld zu generieren, damit es mit den Masters weitergehen kann.
Und so wird es allen (kleineren) Labeln gehen, da es meiner Meinung nach einfach nicht mehr genug CD-Käufer gibt, um damit eine Hörspiel-Produktion zu finanzieren.
Eben diese Argumentation verstehe ich nicht. Was bringt denn die Veröffentlichung im Stream wenn man bei 1000 Hörern von einem Hörspiel am Monatsende 10 Euro ausbezahlt bekommt. Das ist doch was immer kritisiert wird "man verdiene nichts im Streaming" es dauert Jahre um über streaming Produktionskosten einzuspielen, etc.
Aber es ist doch klar, das Käufer von CD/Download wegfallen sobald man die Produkte auch im Stream zur Verfügung stellt. Sind ja nicht alles Sammler, einige kaufen Hörspiele ja sicherlich nur aus Interesse am Inhalt - die falle dann ja als Käufer weg. Das kann ja eigentlich nur heißen dass die Streaming Einnahmen dann doch weit besser sein müssen als immer getan wird, wenn man dadurch locker den Verlust von Käufern in Kauf nehmen kann.
Oder es gibt einfach so gut wie überhaupt keinen Markt mehr (abseits der paar großen Marken) um Hörspiele verkaufen zu können - aber da man ja im Streaming Markt keine Einkünfte hat, würden die ganzen Produktionen dann ja irgendwie alles nur noch "Freie Szene" Produktionen sein, die keiner mehr Hauptberuflich macht sondern nur aus Lust und Laune herstellt.
Irgendwie passt das für mich nicht mehr wirklich zusammen.
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Finde das liegt eher am Label und dessen Qualitätsanspruch und Geld das zur Verfügung steht, als an einem bestimmten Studio. Regie, Cutter (was wohl die selbe Person macht) und eben die Skriptschreiber die die Dialoge schreiben und das Quellmaterial Hörspieltauglich machen haben mehr als nur den größten Anteil. Wo die Sprachaufnahmen dann gemacht werden ist denke ich eher nebensächlich und wird halt einfach da gemacht wo es geografisch günstig ist.
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Genau so laufen moderne Produktionen, größtenteils, ab. Viele Sprecher haben auch professionelle Home Studios und können von zuhause aus Aufnahme erstellen.
Sprecher werden gebucht und sprechen auch für mehrere Hörspiele ein, um Kosten zu sparen. Aber in der Regel sind das Hörspiele vom einen Label, es ist selten das verschiedene Labels sich Sprecher teilen. Wenn dann nur für kleinere Rollen, die noch offen sind. Dann fragt Label Z bei Label X an ob er gerade nen passenden Sprecher im Studio hat und noch Zeit für diese Rolle hätte. Aber Label Z will erstmal seine eigenen Sachen aufnehmen.
Soll vorkommen… also wir haben ein eigenes Studio und machen dann oft Aufnahme Wochenenden. Da kommen dann ne Handvoll Sprecher und wir nehmen auf und haben nebenbei tolle Gespräche. Aber es gibt auch Sprecher für die der Weg etwas weit ist, dann nehmen wir bei Partner auf oder der Sprecher nimmt bei sich auf. (Immer mit Regie).
Vielen Dank für den Einblick

Dann kann man ja eigentlich gar nicht sagen, dass Studio X bessere Arbeit macht als Studio Y wenn man ein Hörspiel hört, da man ja eigentlich einen Mix von unterschiedlichen Studios beim Hören eines Hörspiels vor sich hat. Wenn dann auch noch die Privatstudios (also halt ein Schalloptimierter Raum beim Sprecher zu Hause) auch noch dazu kommt, dann ist dieses "Bestes Hörspielstudio" so ja eigentlich gar nicht mehr zu fassen bei der heutigen Produktionsweise weil man als Hörer ja auch gar keine Ahnung hat welcher der Sprecher eines Hörspiels wo aufgenommen hat

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Hallo Hr. Blumcken, mit der Analyse in deinem Post oben liegst insofern richtig, dass bei vielen Serien zuletzt extrem viel rausgehauen wurde. Anders als du meinst, sind daran allerdings exakt NUR die Streaming-Dienste schuld bzw. vor allem Spotify, weil deren Algorithmus regelmäßigen Output belohnt. Wenn dann auf der anderen Seite die Einnahmen pro Hörspiel immer weiter gekürzt werden, wie ich das ja dargestellt habe, ergibt sich ein Teufelskreis des "immer schneller, billiger und mehr". Ich habe mich dem bei DORIAN HUNTER bewusst entzogen, d. h. ich stecke heute noch genauso viel Geld in jede neue Folge wie vor Jahren (eher sogar mehr). Aber das lässt sich durch das Streaming-Modell eben nicht mehr abbilden bzw. führt dazu, dass ich weniger Folgen machen kann als früher. Von Marktwirtschaft würde ich da gerade nicht reden, sondern von einem Oligopol weniger großer Streaming-Anbieter – denn die Hörer von Hunter gibt es, es sind sogar doppelt so viele wie vor ein paar Jahren. Nur dass das Geld, das sie für ihr Spotify- und Amazon-Abo zahlen, von diesen Konzernen anders als damals heute nur noch zu einem Bruchteil an Zaubermond ausgeschüttet wird. Sonst würde es längst die eine oder andere Hunter-Folge mehr geben, das ist sicher.
Ah interessant, danke für die ausführliche Beschreibung der Streaming Situation.

Kann man denn überhaupt noch (hochwertige) Hörspiele produzieren ohne die bei Streaming verfügbar zu machen? Also bsw man startet eine Serie packt Folge 1 davon auf so gut wie alle Streamingportale und packt ans Ende einen "Disclaimer" dass weitere Folgen nur als Kaufdownload unter .... erwerbbar sind.
Oder gibt es dafür keine Kundschaft/keinen Markt. Oder möchte man als Label dann einfach nicht auf die mikrigen Streaming Einnahmen verzichten über die sich immer beschwert wird.
Bei der Retro-Fabrik oder LB Steel wurde Anfangs ja auch nur Kaufdownload und Datenträgerkauf Angeboten. Vor allem die Retro-Fabrik war zu Beginn ja sogar gegen Kaufdownloads und wer das Hörspiel wollte musste die CD kaufen. Heute bekommt man von beiden die Hörspiele auch im Stream, man bleibt da eine Folge hinter der Datenträger Veröffentlichung aber persönlich halte ich das für Irrelevant. Warum riskiert man da, dass durch die Veröffentlichung im Stream auch nur 50 CD Käufer wegfallen, wenn man irgendwie 10 Jahre braucht um den Gewinn der durch die 50 Ex Käufer die jetzt auf den Stream umsteigen wieder durch Streamingeinnhamen rein zu kriegen.
Warum wandern alle neuen Produktionen in den Stream, wenn man als Produzent da kein Geld verdienen kann?
Das mit zustzlichen "Unterstützern" ist ja immer nett, aber wenn es die Folgen danach eh für alle ohne Zusatzkosten im Stream zu hören gibt, hätte ich da jetzt nich so die "Intention" extra Geld reinzustecken. Wobei das schon stark vom Produkt abhängt wie ich zugeben muss.