Posts by Sven H.

    In den Tonbandnotizen der Gruselseiten wurde soeben bei "Frankensteins Sohn im Monster-Labor" eine Variante des 1999er MC-Einlegers ergänzt - dieser Einleger kam (wie auch die CD) anfangs mit einem Fragebogen daher. Uns ist aufgefallen, dass sich bei dieser Erstauflage in der Inhaltsangabe ein Fehler versteckt: zwischen "unfaßbaren" und "Experiments" fehlte zunächst das Leerzeichen. Das wurde irgendwann (als der Fragebogen wegfiel?) bemerkt und korrigiert. Wer eine 1999er MC-Neuausgabe besitzt, kann gerne mal prüfen, ob das Leerzeichen vorhanden ist oder nicht. Uns würde nämlich interessieren, ob es MC-Einleger mit Fragebogen UND mit Leerzeichen bzw. ohne Fragebogen UND ohne Leerzeichen gab ...

    Besitzt ihr 1999er Gruselserie-MCs von anderen Folgen (2-7) mit Fragebogen? Dann meldet euch bitte, denn das sind Erstauflagen, die wir gerne in die Tonbandnotizen mitaufnehmen möchten.

    Absolut legitim sich damit zu befassen,nur so eine Art des kommentierens wirkt schon sehr vom hohen Roß und Anklägerhaft.

    Zwei Beispiele aus den letzten Wochen: im Bobcast zu "Die drei ??? - Geisterstadt" und in der Kein Mucks!-Folge mit "Rebecca" wurde Peter Pasettis schauspielerisches Werk ausführlich gewürdigt, ohne auch nur ein einziges Mal die Jahre vor 1945 überhaupt zu erwähnen. Das wurde komplett ausgeblendet. Angestrengtes Wegsehen.

    Vielleicht kannst du ja noch einmal erklären, warum es dir offenbar Freude bereitet, über Menschen herzuziehen, die sich selbst nicht mehr dazu äußern können. 🤔

    = Shooting the messenger. Ganz billig.

    05.06.2026
    "Tonbandnotiz Nummer 9: Der alte Sven hat sich nicht sehen lassen. Auf den Gruselseiten ist es still. Dr. Wyman ist sicherlich ins Bett gegangen. Ich verlasse jetzt mein Zimmer und sehe mich ein wenig um. Die Schlosschronik ist unten, ich habe einen Link gesehen. Hoffentlich knarren die Browserfenster nicht ..."
    Die Gruselseiten

    Peter Pasetti 1936 auf der Reichstagung der NS-Kulturgemeinde, gemeinsam mit einem Sprecher-Chor der SS ... Bei manchen unserer Hörspielheldinnen und Hörspielhelden sollte man wirklich genauer hinschauen, was sie zwischen 1933 und 1945 so alles gemacht haben. https://de.wikipedia.org/wiki/Peter_Pasetti https://zeitpunkt.nrw/ulbms/periodic…er%20Pasetti%22

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    Inhaltlich ein vollkommen berechtigter Einwand. Außerdem: Die dargestellte Kassette ist in Relation zum Walkman und zum Rekorder auch zu groß (oder eben die beiden Abspielgeräte zu klein). Habe ich in Kauf genommen :) ;)

    Du bist einer der beiden Macher? Oh. Sorry, das wusste ich nicht. Das ging aus dem Eingangsposting aber auch nicht hervor - es liest sich, als sei es irgendwoher kopiert worden. Wäre mir das klar gewesen, hätte ich es im Tonfall natürlich anders formuliert.

    Zusammengestümperte KI-Grafik - das ist (bestimmt nicht nur) für mich eine Tautologie! Weißer Schimmel, wütender Shitstorm ... An den Bandsalat haben doch alle irgendwie Erinnerungen, das ist - bei allem damit verbundenen Ärger - ein nostalgisches Ding, weshalb es wohl auch den Weg in den Titel dieses Podcasts gefunden hat. Warum also eine KI-Grafik, wenn man Bandsalat und Bleistift ebensogut bzw. viel besser mit eigenen Mitteln hätte darstellen bzw. fotografieren können? Das sähe allemal individueller und nahbarer aus als diese ... zusammengestümperte KI-Grafik. ;) Wenn die visuelle Verpackung eures Podcasts aus KI besteht, könnte manche Hörer*innen sich fragen, wie viel KI sonst noch im Inhalt steckt ...

    Es gab zahlreiche Interviews mit Tommi Piper, in denen natürlich immer ALF zur Sprache kam und in denen er sich entweder zufrieden und versöhnlich gezeigt oder aber über ALF und die damalige vertragliche Situation teils extrem abgekotzt hat. Ich meine mich zu erinnern, dass er auch für sich in Anspruch nahm, "Null Problemo!" spontan erfunden zu haben - den Reibach in Form von Kassetten, Büchern und Merchandise mit diesem Spruch hätten aber andere gemacht (wahrscheinlich war es in diesem schön langen Interview mit Julian Schlichting).

    Hinzu kommt, dass Tommi Piper sofort komplett als ALF abgestempelt war. Was er selbst auch mit befördert hat, indem er ab 1988 wahnsinnig viel Promo für die Serie gemacht und eigene Musikplatten aufgenommen hat etc., aber hätte er davon die Finger gelassen, hätte sich daran nichts geändert: seine Stimme galt als verbrannt. Spätestens ab dem Moment, als die Serie zu Ende war und auch die Ablegerserien nicht mehr weiterliefen, so daß die Honorare für die Synchronisation ausblieben, war das ein Problem, denn da blieben ihm - etwas zugespitzt formuliert - nur noch ähnliche Rollen und der Fuchs von Schwäbisch Hall ... Das muss für einen Schauspieler, der zuvor so viele andere Dinge machen konnte (schöne Grüße an den Zauberer Rumburak!) unglaublich frustrierend sein.

    Oliver Rohrbeck hat in einem frühen Radiointerview etwa um 1999 herum schwadroniert, man müsse aufpassen, nicht auf eine Figur festgelegt zu werden, sonst drohe das "Tommi-Piper-Syndrom". Das ist aus heutiger Sicht ein mehr als fragwürdiger Begriff, den er heute sicherlich/hoffentlich nicht wiederholen würde, aber es war offenbar so, daß in der Branche derart abwertend über Tommi Piper und sein ALF-Problem geredet wurde ...

    Allerdings macht das für mich deutlich erklärbarer wieso Hans Paetsch zurzeit mit 10/10 ganz oben steht, der nun wirklich ein begnadeter Sprecher, aber für mich z.B. ein recht blasser Sohn Frankensteins war. Reingewählt habe ich ihn natürlich dennoch, auch wenn es für die Serie als solches deutlich prägendere Stimmen gab.

    Manche meinen, dass Hans Paetsch in der Gruselserie zwei Rollen gesprochen hat - wobei im zweiten Fall "gemurmelt" passender wäre. (Und ja, inzwischen halte ich das für realistisch ...)

    Mal eine Gegenfrage: wären Felix Hubys und Georg Feils "Edgar Wallace und der Fall ..." und Dietmar Kueglers "Edgar Wallace löst das Rätsel" als Pastiches zu bezeichnen? MIr scheint, es gibt neben den tatsächlichen Wallace-Geschichten insgesamt drei verschiedene epigonale Formen: a) Pastiches als Imitationen, die so tun, als seien sie von Wallace oder als könnten sie von Wallace stammen - hierunter fallen etliche neue auf Wallace getrimmte Stoffe, aber natürlich auch der eine oder andere späte Edgar-Wallace-Film; b) Parodien wie "Der Frosch mit der Glatze" und natürlich "Der Wixxer"; c) die drei Kinderbuch-Serien aus den 1980er Jahren, in denen Edgar Wallace mehr oder weniger wie Alfred Hitchcock bei den drei ??? genutzt wurde ...

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    Die drei ??? und das Spiegelkabinett - Detektivoper von Gordon Kampe, Libretto von Martin G. Berger nach einer Geschichte von Martin G. Berger und André Marx, Uraufführung am 20.02.2027 in der Staatsoper Stuttgart

    "Die drei ???" gehen an die Oper
    Eine Kinderkrimiserie betritt die Bühne der Staatsoper Stuttgart: Mit "Die drei ??? und das Spiegelkabinett" von Komponist Gordon Kampe und Autor Martin G.…
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    Wie soviele andere Menschen auch.

    Das ist kein Argument.

    Ein Helmut Schmidt war zb wie Bayerhammer bei der Wehrmacht.Schwierig für uns heutzutage die Umstände zu werten,vor allem waren beide sehr jung damals.Bayerhammer hat das später jedenfalls Öffentlich sehr deutlich bereut.

    Klar: ob man zum Zeitpunkt des Eintritts ein überzeugter Nazi war, darüber gibt eine solche Karteikarte keine Auskunft. Und natürlich spielt auch eine Rolle, was er danach in seinem Leben getan, gesagt und bewirkt hat.

    Dass Gustl Bayrhammer NSDAP-Mitglied war, steht erst seit wenigen Wochen in seinem Wikipedia-Artikel - vermutlich hat das jemand also erst jetzt recherchiert, seitdem die NSDAP-Mitgliederkartei über die digitalisierten Mikrofilme der National Archives frei verfügbar sind, ohne dass man einen Antrag beim Bundesarchiv stellen muss. Hat Bayrhammer über seine NSDAP-Mitgliedschaft wirklich schon mal gesprochen?

    Habe in der NSDAP-Mitgliederkartei gerade mal nach Ellis Kaut gesucht (genauer: nach Elisabeth Preis, denn Kaut war ihr Geburtsname, seit Ende 1939 war sie verheiratet). In beiden NSDAP-Karteien nichts gefunden, was ihre Mitgliedschaft zu etwa 80% ausschließt. Verwunderlich wäre es nicht gewesen, u.a. weil sie von 1940 bis 1944 Bildhauerei studierte - in irgendeiner Doku (wohl leider nicht bei YouTube verfügbar) waren mal Fotos aus einem Atelier zu sehen, da standen Skulpturen herum, die ganz übel an Arno Breker und Konsorten erinnerten.

    Nebenbei: Helmut Schmidt war nicht in der NSDAP.

    Meiner bescheidenen Meinung nach fällt bei diesen drei Episoden auf, wie dieser Podcast im eigenen Saft schmort. Nahezu ausnahmslos werden nur die eigenen Befindlichkeiten, Anekdötchen und Ansichten ausgebreitet und - etwas überspitzt formuliert - wenn sie was zitieren, dann aus claudius-brac.de-Kommentaren, die sie selbst geschrieben haben, und wenn sie auf Infos verweisen, dann auf ihre eigenen claudius-brac.de-Kolumnen. Vieles andere wird - mitunter mit despektierlichem Unterton - mehrmals als "Gerüchte" etc. bezeichnet, die "durchs Internet geistern". Liebes EUROPAlaver-Team, euer Podcast geistert auch durchs Internet, nur mal so zur Info.

    Zugegeben, ich bin ein bisschen befangen - aber: vier Stunden EUROPAlaver über die Gruselserie ohne einen einzigen Hinweis auf http://www.gruselseiten.de? Mein Respekt für diese Leistung gebührt jenen zwei Dritteln des Teams, die sich vor langer Zeit dank der Gruselseiten überhaupt erst kennengelernt haben.