Posts by knüxelchen

    Mir gefällt diese "Kämpfermentalität" und auch dass man die Serie nicht so leichtfertig aufgibt.

    Wahre „Kämpfermentalität“ wäre es aber doch, wenn die Labels SELBST kämpfen und an eigenen innovativen Ideen arbeiten würden #daumenhoch# und sich eben NICHT jammernd und mitleidheischend spontan daran erinnern, dass man mal die Fans – in welcher Form auch immer – anhauen könnte #rolleyes#

    Ich sehe mich selbst durchaus als Fan und wie schon erwähnt unterstütze ich auch jede Menge Labels durch KAUF der diversen Hörspiele, die auf den Markt kommen [nicht, dass ich da irgendwie falsch verstanden werde ;) ]
    Wahrscheinlich bin ich aber gleichzeitig zu sehr Realist und v.a. „knallharte Geschäftsfrau“, als dass ich entsprechende hilfebettelnde Vorgehensweisen der diversen Labels auf Dauer als sinnvoll oder effektiv ansehe/einschätze.

    Gar keine.

    Ich bin nach-wie-vor der Meinung, dass es an den Labels selbst liegt, eine vernünftige Finanzierung auf die Beine zu stellen. Ansonsten haben sie eben am „freien Markt“ nicht mehr wirklich viel verloren [so schwer dieser Schritt/diese Erkenntnis sowohl für die Macher wie auch die eingefleischten Fans sein mag]

    Keinem anderen Geschäftsmann werden von den Kunden Träume, Wünsche oder Hoffnungen einfach so ermöglicht; und auch das unternehmerische Risiko nimmt einem niemand ab.
    Warum also sollte es dann bei Hörspiel-Labels anders sein?
    Wegen dem viel beschworenen „Herzblut“? Das dürfte wohl jeder andere Unternehmer genauso in seiner Arbeit reinstecken, aber Geld wirft einem trotzdem niemand einfach so hinterher.

    Ein etwaiger Gewinn geht ja [im „Normalfall“]auch nur in die Tasche des Labels. Warum sollte ich also als „zinsfreier“ Darlehensgeber fungieren?

    Wenn die Folgen am Markt sind, und es mich interessiert, werde ich weiterhin brav und auch zuverlässig zuschlagen.
    Sollte nix mehr kommen, fände ich es zwar schon auch schade, aber ich wäre trotzdem fürs erste mit genügend Hörstoff versorgt.

    Es ist natürlich schon auch immer ein bisschen eine Definitionsfrage, was jetzt alles unter ein „Liebes-Hörspiel“ fällt oder wie/ob man eine Liebesgeschichte evtl. in anderen Genres nur eher am Rande mit eingebaut hat usw.

    Zwei Serien, die mir direkt eingefallen sind, wurde bereits genannt:
    Liebe im ersten Semester [könnte vom Aufbau her ursprünglich mal als Radio-Serie in 10-Minutenabschnitten gesendet worden sein]
    … und nebenbei Liebe [sehr schönes Soap-Potential, bei dem man unbedingt wissen möchte, wies denn weitergeht]

    Wenn ein bisschen „Comedy“ mit im Spiel sein darf, dann ist Leben hoch 3 gar nicht schlecht oder verkehrt.
    Da gibt’s insgesamt 3 Folgen, wobei jede der Folgen aus 3CDs besteht [fand ich vom Konzept her sogar richtig klasse: die gleiche Geschichte/der selbe Zeitraum wird aus Sicht von 3 WG-Bewohnern erzählt – je einer pro CD. Eigentlich ist jede CD für sich abgeschlossen, aber das Gesamtbild und die ganze Geschichte bekommt eben mit jeder Sichtweise mehr Details und wird dadurch noch „runder“. Ein bisschen so wie bei Von Opfern und Tätern, aber eben durch die Gesamtspielzeit durchaus noch „ausführlicher“ und noch konsequenter]

    Dann fällt mir auch noch Maria, ihm schmeckts nicht ein [in der Hörspiel-Version mit einer sehr schöne Aufmachung in einem kleinen Pizza-Karton]Ist ja fast ein bisschen als doppelte Liebesgeschichte zu sehen: einmal jan und Sara und dann eben Antonio und Ursula durch Antonios Erzählung seiner Lebensgeschichte.

    Ein paar Hörspiele nach Filmen gibt’s auch noch, wie z.B. Männerherzen oder Männersachen

    Und dann gibt’s natürlich eine ganze Reihe von „Klassikern“, die verhörspielt wurden wie:
    Doktor Schiwago, Anna Karenina, Gefährliche Liebschaften, Pygmalion, Madame Bovary, Lolita, Effi Briest, Die Kameliendame, usw.

    Wenn eine größere Portion Erotik/Sex dabei sein darf, dann gibt’s auch noch die Serie Just for Women bzw. die etwas später entstandenen Erotik-Boxen mit den selben Protagonistinnen.

    Ach ja, und 1001 Nacht gibt’s natürlich auch noch als Hörspiel.

    Das sind mal die Sachen, die mir so spontan zu dem Thema eingefallen sind; wobei es ganz sicher - wie am Anfang gesagt - eine Definitionsfrage ist, was der einzelne davon für sich als wirklich reine Liebesgeschichte sieht…..


    Edit, weil ichs vorhin komplett vergessen hatte:

    richtige Liebes-Schnulzen sind natürlich z.B. auch bei den antiquarischen Europa-Sachen zu finden:
    Da ist die komplette Roman-Serie und ich denke auch Teile der Bestseller-Serie zu erwähnen.

    Zusätzlich eingefallen ist mir auch noch Der Frauenarzt von Bischofsbrück.

    Und dann natürlich auch noch so ein paar Teenie-Geschichten wie die Clique vom Reitstall, Denise, Reiterhof Dreililien, und wie das nicht alles noch hieß ;)

    Anne könnte man ja eigentlich auch fast noch dazu zählen

    Man kann sicher trotzdem nicht von einer "Übermacht" des Genres sprechen, aber so ganz stiefmütterlich wie auf den aller ersten Blick wird das Thema vielleicht doch nicht behandelt #unschuldig#

    Wesentlich interessanter fände ich eine komplette Liste aller im vergangenem Jahr erschienen Hörspiele. NEXUS spricht von 300. Diese 300 VÖs würde ich sehr gerne einmal sehen. Wobei ich denke, dass die Zahl noch deutlich höher sein müsste.

    Wenn ich das vom Podcast noch richtig im Ohr habe, dann bezieht sich diese „300er“-Angabe [ich glaube sogar, es sind noch ein paar mehr #gruebel# ] lediglich auf die Anzahl der Hörspiele, die überhaupt in die Wertung aufgenommen wurden ;)

    Der Unterschied zu den normalen Verschiebungen und der entsprechenden Gelassenheit ist aber eben schon darin zu sehen, dass das Projekt zumindest teilweise nur mit der Hilfe der Fans gestemmt werden konnte [ob man das nun als „Crowdfunding“ aufgezogen hat oder nicht]
    Am Anfang wurde zumindest einiges an Interesse an den Fans gezeigt/angedeutet; für mein Gefühl genau so lange, wie versucht wurde, die Fans als günstigen Kreditgeber verwenden zu können.

    Als diese Rechnung dann nicht wie gewünscht aufgegangen ist, ging es auch mit dem nicht gerade optimalen Umgang mit den Zahlern/potentiellen Käufern los.

    Wie ich schon mal erwähnt hatte: eine Art Rundmail, mit der man ggf. direkt über Probleme informiert worden wäre sehe ich da schon als den mind. „Kundenservice“ an. Soviel Zeit sollte bei allem Streß noch immer sein.
    Macht einfach nicht gerade den besten Eindruck, wenn erwartet wird, dass der Vorfinanzierer selbst den Informationen hinterherhetzten und dann auch noch alles „kommentarlos“ schluckt.

    Ich hatte mich beteiligt, weil ich wirklich gerne wissen möchte, wie die Geschichte ausgeht. Und ich habe noch immer eine gewisse Vorfreude auf die kommenden Folgen, auch wenn sie immer geringer wird.

    Für mich war es aber ganz sicher die erste und gleichzeitig letzte entsprechende Aktion, auf die ich mich eingelassen hab…..

    markus: steht Dir ja selbstverständlich auch völlig frei, wofür Du Dein Geld ausgibst ;)

    Im Vorfeld kann man aber nicht immer sicher sein, was einem gefällt und was nicht. Bei der Masse, die ich mittlerweile (gehört) habe waren zumindest bei mir nun mal auch einige "Butterbrote" dabei, die man so nicht unbedingt im Vorfeld entsprechend einstufen "konnte".
    Da muss es einem dann aber auch zustehen, dass man vielleicht denkt: oh, diese xy-Euro hätte ich vielleicht lieber doch anderweitig und in etwas "Wohlschmeckenderes" investiert. :)

    [der Vergleich hinkt einfach viel zu sehr, weil man beim "Butterbrot"-Essen ziemlich genau weiß, was auf einem zukommt, bei einem Hörspiel/Hörbuch - an dessen Produktion mal nicht beteiligt ist - aber nur bedingt #unschuldig# ]

    @Flori: ich denke mal, Zockerweibchen meint das so:
    Hinter jedem Türchen steckt eine Frage, die für die Teilnahme beantwortet werden muss.
    Und auf jede Frage gibt es doch auch eine korrekte Antwort ;)

    Sprich: es wäre schön, wenn die gesuchten Antworten auf die bisherigen Fragen als "Auflösung" [ob man immer richtig lag #unschuldig# ] auch irgendwo gepostet werden könnten #jaja#

    Edit: oh, da war wer schneller beim Tippen #rotwerd#

    ich bin auch irgendwie des diskutierens müde. wer lust hat bei beim öffentlichen voting teilzunehmen, darf das gerne tun. wem das alles nicht zusagt und die regeln nicht mag, soll es halt bleiben lassen.


    Äußerst professionelle Einstellung für einen Presse-Verantwortlichen #wirr2#

    Kein Interesse an einer Diskussion stellt die Veranstaltung ja in einem absolut positiven Licht dar #applaus#

    Und man fühlt sich so richtig motiviert und willkommen, am Voting teilzunehmen #wart#

    Ich hoffe, dass es noch weitere Romane vertont werden und wir möglichst bald Teil 3 rund um die Gebrüder Grimm hören dürfen.

    Ich befürchte, da wird es so schnell keine weiteren Folgen geben:
    Kai Meyer hat bisher nur diese beiden Bücher rund um die Brüder Grimm geschrieben.

    Ausnahme wäre natürlich, wenn da jetzt direkt für eine Hörspiel-Umsetzung etwas aus dem Ärmel geschüttelt würde. Hätte ich bisher aber auch noch nichts von gehört ;)

    Den fiktiven Holmes in den realen Fall Jack the Ripper einzubauen, die Art und Weise wie Holmes ermittelt und die Lösung und Aufklärung des Falles #winkewinke#


    Naja, so ganz neu war die Idee nun nicht unbedingt: diese Verbindung wurde ja vor etwa 15 Jahren oder so bereits bei Sherlock Holmes und die Whitechapel-Morde verwirklicht. Und da war die der Verlauf und auch die Auflösung nach meinem Geschmack viel schlüssiger und sinnvoller.

    Ich denke, Titania wäre gut beraten gewesen, sich da einen ganz anderen Stoff als den relativ ausgelutschten und bekannten Ripper als Einstiegsfolge zu wählen.
    Handwerklich wie immer gut... aber insgesamt doch SEHR enttäuschen und unbefriedigend und mit der Neigung, in der breiten Masse zu verschwinden #menno#