@Chris2710 vielen Dank für Deinen Beitrag.
Du kennst sicherlich den Spruch: Pädagoge wird man nicht durch das Studium, sondern durch Beobachtung und Handlung in der Praxis. Damit ist gemeint, auch wenn jemand einen Abschluss hat ist er noch lange kein Pädagoge und es gibt Menschen, die keinen Abschluss haben und dennoch auch aus dem Herzen heraus Pädagogen sind. Extreme Unterschiede!
Gerade bei Serien, die schon so lange laufen erkennt man den Veränderungen bedingt durch die Zeit. Ich besitze alle Lustigen Taschenbücher und ein großer Fan der ersten Bände. Auch hier ist es immer wieder spannend zu beobachten, wie der Umgang von z.B. Donald zu seinen Neffen ist. Früher ist er oft noch mit dem Stock hinter Tick, Trick und Track gerannt. Dann kam eine Zeit, wo er in Geschichten häufig von einer Jugendamts Mitarbeiterin beobachtet wurde. Auch die Streiche haben sich drastisch verändert. Wirklich sehr spannend. Die Frage ist nur in wie weit man anpassen sollte.
Du hast etwas wichtiges geschrieben. Kinder wollen Ernst genommen werden. Und das sollte man in jeder Hinsicht beachten. Man kann mit Kindern diskutieren auch einmal streiten oder eben auch die Freudigen Momente erleben, aber in allen Bereichen Ernst nehmen. Sich auch auf Augenhöhe begegnen. Das tut den Kindern gut und sie brauchen das auch.
Wie in meinen anderen Beiträgen in diesem Thread erwähnt bin ich der Meinung, dass man es kann. Es hängt nur von der inneren Einstellung des Erwachsenen ab.
Zum Thema kauf:
Erwachsene kaufen für ihre Kinder das was sie kennen. von Benjamin gibt es Serien im Fernsehen, die Kindern schauen das. Blümchen ist noch ein Begriff und der Elefant nach zahlreichen Modifikationen immer noch Erkennenswert. Was gut war wird noch gut sein. Die meisten Großeltern, ich liebe sie dafür.
Ein Hörbuchladen wäre toll, es gibt sie ja auch vereinzelt. Aber welcher normale Hörspielhörer geht dahin, wieder nur wir Freaks. Beratung super wichtig, nimmt aber in allen Bereichen des Lebens immer mehr ab.
Kinder wissen genau was sie wollen, Erwachsene sollten nur kontrollieren, ob das dem Alter oder der Entwicklung des Kindes entsprechend ist.
@Chris2710 eine Frage hätte ich noch. du shreibst in der Kita Originalmärchen. Finde ich auch an sich sehr gut, da ein Wortschatz entdeckt wird, den es eigentlich so gar nicht mehr gibt. Aber bestimmte Dinge würde ich dann doch abschwächen. Muss ein Kind mit 4/5 Jahren schon das Bild im Kopf haben, dass der Prinz vom turm fällt, genau mit seinen Augen in eine Dornenhecke und sich diese komplett aussticht und alles Blutüberlaufen ist ??? (Rapunzel)
@Markus G. Beides natürlich. Es gibt viele Gelegenheitshörer. In den Kitas habe ich das z.B. auch oft bemerkt, da liegen kunterbund zahlreiche Hörspiele/Bücher für das Zwischendurch oder ins Bett gehen hören. Aber so wie Du das machst finde ich klasse. Ich bin ein Fan davon, wenn die Eltern sich mit den Kindern beschäftigen und gemeinsam etwas aussuchen. Man kann ja dann als Elternteil zumindest beratend zur Seite stehen. Und gemeinsam hören ein miteinander daraus gestalten, man ist das klasse 
Eines noch:
Schwierig ist es immer als Erwachsener sich in die Welt der Kinder hineinzuversetzen. Sie haben eine komplett andere Sprache als wir, eine andere Fantasie. Schönes Beispiel, welches ich einmal gelesen habe. Ein Junge hat draußen gespielt sich dabei dreckig gemacht ging nach Hause mit einem Holzstock in der Hand, Zuhause nimmt die Mutter den Holzstock weg und schmeisst ihn in den Müll, macht ja Dreck und der Junge muss duschen. (Normale Sicht eines genervten Erwachsenen). Der Junge war verständlicherweise sehr traurig, da er der oberste Anführer einer intergalaktischen Sternenflotte war und die Erde von Außerirdischen angegriffen wird. Der Holzstock war in Wirklichkeit die einzige Waffe, die die Erde vor der Invasion noch retten konnte und diese wurde dummerweise von der Mutter des Oberkommandanten zerstört!
Das macht es so schwierig, denn diese Ebene ist fern ab unserer Realität. Man sollte also vielleicht ein Realitätsbezogener Träumer sein ?? Kinder sind keine unreifen Erwachsene, sondern Erwachsene sind eher verkümmerte Kinder.
Aber ich schweife ab 