Posts by DeLorca

    Die letzten Tage waren ziemlich Drizzt bei mir 8o

    Für mich immer noch die beste Fantasieserie. Vor allem die ersten 8 Folgen im Dunkelreich und der Übergang auf die Oberwelt sind sowohl inhaltlich also auch inszenatroisch ganz großes Kino. Danach flacht es m.E. von den Geschichten etwas ab, wird etwas konventioneller. Trotzdem sehr schade, das nach der Folge 14 Schluss war. Immerhin war es ein ziemlich runder Abschluss ohne großen Chliffhanger.

    Nachdem ich vor einiger Zeit die beiden Gremlin-Filme wieder geschaut hatte, war heute ein weiter Film von Joe Dante dran, den ich bisher noch nicht kannte. Ein Film über einen Film. Matinee - Die Horrorpremiere

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    An Gremlins 1 und 2 kommt der nicht ran, aber ein sympathischer kleiner Film ist es allemal. John Goodman geht eigentlich immer und wenn es in einem Film um einen Gruselfilm der 60er geht, bin ich gerne dabei.

    Nach über 90 Folgen darf – nein: sollte – eine Serie auch mal experimentieren. Wenn man akzeptiert, dass die ??? nie rein realistisch waren (Stichwort Bergmonster, sprechende Papageien, schräge Wissenschaftler), dann ist der Aufschrei über Bob im All ehrlich gesagt schwer nachvollziehbar.

    Das unterschreibe ich! Ich kann es verstehen, wenn Menschen, die die drei mit Erbschaftsrätseln und vorgetäuschten Geistererscheinungen kennengelernt haben, am Liebsten genau das immer und immer wieder hören wollen. Das dieses immer gleiche Schema "F" mit der Zeit aber ziemlich langweilig wird vergessen viele. Wenn ihr mich fragt befinden wir uns gerade in einer schon einige Jahre anhaltenden Schema "F"-Phase. Es wird viel zu wenig experimentiert um die Serie weiterzuentwickeln und krampfhaft versucht den Status-Quo beizubehalten. Das war in der Zeit der Folgen 70-120 ganz anders. Die Periode hat, eben weil so viel auch ausprobiert wurde, einige der besten Folgen der Serie hervorgebracht.

    Es dreht sich alles im Kreis. Wenn zum 10ten Mal der totgeglaubte Gegner wieder auftaucht, brauch ich das kein elftes Mal. Es sind gefühlt alles Füllerfolgen. Gut produziert, keine Frage, aber aus der Anfangs guten Idee ist gefühlt eine Massenproduktion geworden, die wenig Neues zulässt, um den Kosmos halbwegs konsisten weiterführen zu können.

    Denn eines dürfte klar sein, wer den Einsatz von KI nicht beherrscht, der muss spätestens in 2030 in die Frühverrentung.

    So krass würde ich das nicht ausdrücken. Da es auch heute noch Filme gibt, die ohne computergenerierte Special Effects auskommen und Musik, die nicht durch Synthesizer und elektronische Klangeffekte "verbessert" wurde, wird es auch zukünftig noch handgemachte Hörspiele geben. Wahrscheinlich weniger im Mainstream, siehe Filme und Musik, aber gerade bei Fans des Mediums Hörspiel wird nicht jeder KI-Hörspiele in 5 Jahren als das einzig Wahre ansehen.

    Ja, der Preis ist heftig. Ist halt Special Interest für die Generation Ü40. Wer es will, zahlt den Preis.

    Als ???-Fan finde ich da viele Anspielungen um in Erinnerungen zu schwelgen. Aber darüber hinaus? Als Klemmbaustein-Fan ist der Bau zwar abwechslungsreich, aber viel Kleinkram auf einem schwarzen Sockel. Da ist nichts besonders anspruchsvoll gelöst oder mit raffinierte Funktionen ausgestattet. Und wer zu den ??? keinen Bezug hat findet den ganzen Bau am Ende wohl nicht mal sonderlich hübsch. Mich lässt das auch eher kalt ?(

    Wie übrigens auch die Geheimfachkiste, die noch als "NEU" gelistet wird. Wo ist da der Bezug zu den Fällen der Drei?

    https://www.bluebrixx.com/de/prod/108495/die-drei-geheimfachkiste/

    wo ein User sein Pop.de Abo für 2 Folgen Larry Brent auf CD pausieren bzw. gekündigt hat, weil die Folgen knapp unter 40 Minuten lagen.

    Damit hat man aber auch jede Europa-Folge unterboten. Die waren damals meist zwischen 50-55 Minuten lang. Die kürzeste war die Nummer 14 mit ca. 44 Minuten.

    Es ist unterm Strich auch nicht die reine Laufzeit die zählt, sondern was in dieser Zeit passiert oder eben nicht passiert. Das sieht man auch bei den drei Fragezeichen. Szenen wie heute in denen sich die Drei beim Essen über das Essen und ihre Vorlieben unterhalten hätte es früher nicht ins Hörspiel geschafft. Dazu kommen das heute die Autoren auch gewisse Vorgaben haben. In einem der Record-Release Streams erwähnte einer der Autoren, dass es mindestens eine Szene im Wohnwagen geben muss in der die bisherige Handlung zusammengefasst werden soll um den Kindern das Passierte nochmal ins Gedächtnis zu rufen, damit die nicht den Faden verlieren und das Buch mittendrin abbrechen. Das mag hilfreich sein um alle Leser mitzunehmen, zieht aber die Handlung auch in die Länge oder macht mitunter Szenen etwas repetitiv.

    Das ist auch mein Wissensstand. Damals hatte man sich wenig um die deutsche Umsetzung gekümmert. Heute möchte man die Interpretation und Auslegung der Figuren aber nicht mehr im "Kanon" von Masters haben. Insofern waren neue, den Vorgaben entsprechende Geschichten kein Problem. Aie Alten sollen so aber nicht mehr vertrieben werden. Hier muss man als Fan nicht gen Hamburg als mehr über den großen Teich schimpfen.