Welches Hörspiel/Hörbuch hört ihr gerade

  • Tobbe_
    September 22, 2015 at 3:24 PM

    Moin Zusammen! 🤚

    Gott sei Dank hatte ich o.g. Thread zum TROTZKOPF vorm Kauf der 4CD von Dreamland (Thomas Birker) nicht gelesen.

    Gestern wurden die Hörspiele geliefert und aus Neugier hatte ich vor dem Hören dann doch noch hier recherchiert, was mir die Vorfreude auf das eigentliche Hören dann doch einigermaßen vermiest hat.

    Was wird hier nicht alles vorgebracht: wenig Herzblut, die Dialoge würden zu sehr an die Verfilmung erinnern, ruckelige Übergänge, dann passt jemanden die Stimme der Ilse nicht, die Idee mit Linda Joy wird kritisiert, das allgemeine Frauenbild aus der Zeit sowieso etc. Dann der ewige Vergleich mit Anne of Green Gables...

    Ich hatte vom ersten Teil (nur diesen habe ich gestern Abend gehört) eigentlich gar nichts mehr erwartet.

    Und: Wie hat es mir gefallen? Ich war total geflashed, es hat mir super gut gefallen. Nach einem anstrengenden und wirklich nicht guten Tag war dieses Hörspiel das Highlight des Tages.

    Dies führt mir wieder vor Augen, dass es doch wesentlich besser ist, sich seine eigene Meinung zu bilden. Leute, die wahrscheinlich selbst nicht viel auf die Kette kriegen, aber alles zerreißen müssen, gibt es anscheinend genug.

    Daher: Vielen Dank Thomas Birker. Alles richtig gemacht.💪

  • Also grundsätzlich mache ich mich niemals von einer persönlichen Meinung abhängig ob ich etwas höre oder ob es mir gefällt oder nicht. So sehr zerreißen oder vorschwärmen kann mir niemand als dass ich auf Grund dessen zum Hörspiel greife oder eben nicht. Eher das Gegenteil. Wenn jemand sagt wie sehr schlecht das Hörspiel ist, dann reizt es mich besonders rein zu hören 😅 Der Trotzkopf konnte mich auch nicht begeistern. Nicht weil er schlecht gemacht war, er bot die damals übliche Dreamland Herangehensweise mit viel positiver Energie, Herzblut, persönlichem Engagement und nicht immer optimaler Sprecherwahl, aber ich kann mit der Vorlage nicht so viel anfangen. So wie es bei Anne auch der Fall war. Nur war dann die Hörspielproduktion dermaßen heraus ragend, dass mir die Horspielserie letztlich dann doch sehr gut gefiel. Das war beim Trotzkopf nicht der Fall. Meine Frau hat den Trotzkopf geliebt, fand die Hörspielumsetzung Ok. Ich fand es aber wirklich super dass Thomas sich diesem bei vielen so beliebten Stoff angenommen hat. Und die vielen positiven Reaktionen haben ihm recht. Jeden und jeder kann man es nicht recht machen. Das müssen wir alle akzeptieren. Und auch wenn ich kein Fan von Tobbe_ war, so fand ich seine Kritik zwar sehr hart, aber doch sachlich, keinesfalls beleidigend und auch gut ausgeführt warum es ihm eben nicht gefällt. Kein „ist Scheiße“ sondern erklärend wieso und weshalb.

    Leute, die wahrscheinlich selbst nicht viel auf die Kette kriegen, aber alles zerreißen müssen, gibt es anscheinend genug.

    Du meinst manche Menschen haben selbst so viele Probleme und Schwierigkeiten, dass sie damit selbst nur damit fertig werden können, in dem sie ihren Schmerz und Wut auf andere projizieren und auslassen? Ja, das kommt durchaus so vor. Aber ich würde nicht jede Kritik an sich darauf reduzieren. Zudem würde ich Menschen, die nicht erfolgreich ihr Leben meistern (können) das Recht absprechen Kritik zu äußern. Das wäre mir dann doch etwas zu weit hergeholt.

    Wie Akita Takeo richtig über den Hörspieltalk von morgen schrieb:

    Solange es Leute wie uns drei gibt und wir hier schreiben, bleibt es hoffentlich bestehen. Noch lange! #top#

  • Du meinst manche Menschen haben selbst so viele Probleme und Schwierigkeiten, dass sie damit selbst nur damit fertig werden können, in dem sie ihren Schmerz und Wut auf andere projizieren und auslassen? Ja, das kommt durchaus so vor. Aber ich würde nicht jede Kritik an sich darauf reduzieren. Zudem würde ich Menschen, die nicht erfolgreich ihr Leben meistern (können) das Recht absprechen Kritik zu äußern. Das wäre mir dann doch etwas zu weit hergeholt.

    Nein, so habe ich das auch nicht gemeint.

    Ich kenne viele, die vielleicht nicht auf der Sonnenseite stehen, aber dennoch eine Kritik fair formulieren können.

    So wie es ja hier auch im Großen und Ganzen der Fall ist.

    Ich meine eher die Leute, die zum eigentlichen Thema kaum etwas beitragen, andere jedoch über alle Maßen kritisieren. Zum Beispiel im Job gibt es welche, die immer mit anpacken und niemanden wegschicken. Oftmals sind gerade diese der meisten Kritik ausgesetzt.

  • Kurier Preston Aberdeen - Edinburgh nonstop in zwei Stunden

    Okay..zugegeben..die Serie (schön auch, wie sich Folge für Folge Entwicklungen etablieren und sich somit ein stetiger Fortschritt in der Rahmenhandlung, den Fähigkeiten und Beziehungen ergibt, dazu auch desöfteren Querverweise auf Vergangenes)) entfernt sich immer mehr von den Kriminal-Elementen der ersten Teile - diese dienen quasi nur noch als Aufhänger oder Beiwerk - und zieht teilweise komplett ins screwball-Territorium, aber...DAMN ist das bisweilen witzig #roll#

  • Als 2nd-Hand-Schnäppchen ergattert: Pygmalion von George Bernhard Shaw (MDR 1993) ... (Vorlage für den Film My fair Lady)

    Literaturvertonung? Als Radiohörspiel aus den 90ern? ... Auweia, das kann ins Auge gehen :/
    War dann aber ausgesprochen gut! Kurzweilig, witzig und gleichzeitig auch tiefgründig.
    Peter Fricke als versnobbter Professor für Phonetik, Otto Sander als Pickering, Susanne Bard als sächselnde Blumenverkäuferin ... eine top Besetzung, mit viel Spielfreude und einer tollen Darstellung ihrer Figuren.

  • Bram Stoker "Das Teufelsloch" (Titania Medien)

    Inhaltlich ein eher belangloses Melodram. Aber die gelungene Inszenierung von Titania Medien macht es zu einem Hörerlebnis. Horst Naumann trägt als Erzähler perfekt durch die Geschichte. Durch die stimmungsvolle und teilweise dramatische Musikuntermalung und die passende Geräuschkulisse fühlt man sich an die Küste Cornwalls versetzt und erlebt die Atmosphäre in dem Küstenort, den Gang über die Klippen oder das Toben des nächtlichen Sturms förmlich mit.

  • Bram Stoker "Das Teufelsloch" (Titania Medien)

    Inhaltlich ein eher belangloses Melodram. Aber die gelungene Inszenierung von Titania Medien macht es zu einem Hörerlebnis. Horst Naumann trägt als Erzähler perfekt durch die Geschichte. Durch die stimmungsvolle und teilweise dramatische Musikuntermalung und die passende Geräuschkulisse fühlt man sich an die Küste Cornwalls versetzt und erlebt die Atmosphäre in dem Küstenort, den Gang über die Klippen oder das Toben des nächtlichen Sturms förmlich mit.

    So belanglos fand ich das gar nicht. Zwei Freunde streiten um die Gunst ihrer Angebeteten und deren Mutter kommt auf die glorreiche Idee, dass derjenige die Tochter bekommt, der in einem festgelegten Zeitraum die meiste Kohle macht.😁

    Ich fand es schon bemerkenswert, dass sich die beiden Freunde UND auch das Mädel sich auf diese Schnapsidee eingelassen haben.

    Um so dramatischer, was dann passiert.

    Ich fand die Folge echt spitze, interessant und kurzweilig, da sie auch keine Überlänge hat, was ich sowieso prinzipiell besser finde...👍

    Mal mindestens 8 von 10 Punkten.

  • Kurier Preston Aberdeen 10 - Mumien am Trafalgar Square

    Die letzte Folge, leider. Jedoch muss ich auch sagen, dass die Qualität der Geschichten gen Ende der Serie doch schon runterging bzw. sich von der Grundprämisse lustiger Verwechslungsszenen mit Krimieinlagen im Kuriermileau etwas entfernte und teils recht experimentell wurde, nicht immer zum Wohle der Hauptfigur, die dadurch manchmal zum Nebenprotagonisten wurde

  • Ich finde das eher spannend wie sehr sich im Leben alles wiederholt.

    Wie Akita Takeo richtig über den Hörspieltalk von morgen schrieb:

    Solange es Leute wie uns drei gibt und wir hier schreiben, bleibt es hoffentlich bestehen. Noch lange! #top#

  • Pater Brown 92 - Hexenjagd


    Starke Folge, kammerspielartig. Browns seelsorgerische Fähigkeiten thronen über der gesamten Handlung, die aus einer Spirale aus Eifersucht, gekränkten Eitelkeiten und Rachsucht besteht und somit durch seine einfühlsame Art Stück für Stück aufgedröselt wird

  • Die Chroniken von Narnia - Das Wunder von Narnia

    Ich kenne die Verfilmungen. Die Vorlagen kenne ich nicht.

    Ich habe auf eine große Fantasy Story gehofft.

    Das stimmt hier auch. Aber es ist einfach zu sehr für Kinder. Da hatte ich auf mehr Spannung gehofft.

    Aber ich bin offenbar doch zu unwissend, was die Vorlage betrifft.

    Gut gemacht ist es aber.

    Und die CD Box ist schon sehr schön.

    Dennoch nur 5/10 Punkten.

    Habe aber auch noch alle anderen Teile.

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