• Ich bin auch der Meinung, dass die einzige aussagekräftige und vernünftige Angabe die Anzahl der tatsächlich teilgenommenen Personen ist.
    Ansonsten könnte man ja die Anzahl der abgegebenen Votes in Zukunft einfach dadurch erhöhen, indem man noch mehrere zusätzliche Kategorien bzw. "Unterkategorien" einfügt(wie sinnvoll das wäre, sei auf alle Fälle einmal dahingestellt!).
    Dadurch ist aber sicher keine Abhebung von anderen Preisen zu erreichen.
    Durch „Schönrechnen“ kann man die ganze Angelegenheit zwar aufblasen, eine repräsentative Aussage ist dadurch aber nicht zu erreichen oder zu begründen.

    Ach ja, ich habe eben gesehen, dass sich drei Mitglieder im Ohrkanus-Forum erst registriert haben, als die Votings-Phase bereits abgeschlossen war. Die konnten ihre Stimme dann für dieses Mal doch wohl auch nicht mit einbringen? (Wobei dieser Unterschied in der Anzahl natürlich auch nur minimal ist).

    Spätestens bei der angekündigten Veröffentlichung der detaillierten Ergebnisse müssten dann aber die absoluten Zahlen der tatsächlichen Teilnehmer erkennbar werden. Wann werden die genauen Ergebnisse „für die Öffentlichkeit“ freigegeben?
    Und wie ist denn eigentlich der eingeholte Feedback-Fragebogen ausgefallen? Wie war denn da die Beteiligung durch vernünftige „Rückläufe“ und die Tendenzen der Meinungen (sollte da nicht auch etwas dazu gesagt und veröffentlicht werden?).

    Edited once, last by knüxelchen (June 10, 2008 at 11:10 AM).

  • So, wer Fragt gewinnt.
    Ich habe mir ob dieser Diskussion die Mühe gemacht und das Team des Hörspiel-Award angeschrieben. Und ja, es wurde bestätigt. Es sind die verschiedenen Teilnehmer gemeint. Davon sind die "schummelversuche" in Höhe von etwa 15% bereits abgezogen worden. Also 2267 Teilnehmer die am letztjährigen Award teilgenommen haben...

    "Alles richtig machen ist unmöglich. Gerecht zu sein noch mehr!
    Aber der Wille dazu, der muss in jeder Situation, bei deinem Tun und Handeln erkennbar sein."
    Dr. Markus Merk

  • Ich gebe an dieser Stelle mal den kleinen Hinweis, sich mal den Text zu den Zahlen vom Award ganz genau durchzulesen, dann wird man schnell feststellen, dass dort nicht von über 2000 Teilnehmern die Rede ist

    Von daher bin ich mir absolut sicher, ob das Award-Team hier von Teilnehmern spricht. Denn ich kann bei einer Bundestagswahl auch mehrere Kreuze machen. Denoch ist es eine abgegeben Stimme. Rein rechtlich betrachtet.

    Hallo Volker,
    Hallo Michael,
    Hallo Hörspieltalker,
    es ist natürlich schon so, das jeder Teilnehmer eine Stimme hat und daher einer Stimme entspricht. Alles andere wäre ja auch Augenwischerei !

    Aber eigentlich war die Frage ja nicht, wieviele Teilnehmer es denn jetzt beim Hörspiel-Awardwaren, denn dies kann man ja dort nachlesen, sondern wieviele es offiziell beim Ohrkanus waren, denn dies ist doch zumindestens bisher nicht veröffentlicht und lädt daher zu Spekulationen und Gerüchten gradezu ein ...

    Viele Grüße aus dem schönen Hegau

    HP. Göldner
    http://www.hoerspiel-box.de

  • Also Leute :)

    Wenn jeder Teilnehmer nur eine Stimme hätte, dann könnte er nur in einer Kategorie abstimmen. Um mal das Beispiel von Michael aufzugreifen. Die Bundestagswahl. Da hat man eben nicht nur 1 Stimme, sondern die 2 Kreuze entsprechen 2 Stimmen. Heißt ja nicht umsonst Erst- und Zweitstimme ;)

    Insofern kann man nicht einfach Teilnehmer = Stimmen setzten. Das hat jetzt auch nix mit Augenwischerei oder sonst irgendetwas derartiges zu tun, sondern die Formulierungen auf der Award Seite sind nicht wirklich eindeutig. Mal ist von Votes, mal von Stimmen, mal von Teilnehmern die Rede. Spielt aber auch nicht wirklich jetzt so die große Rolle. Wenn der Award 2200 Teilnehmer hatte, ist das eine super Zahl für den Award.

    Die Zahlen des Ohrkanus werden in den nächsten Tagen zusammen mit den Begründeten Votings der Jury online gestellt. Warum das allerdings zu Gerüchten führt ist mir ein wenige Schleierhaft, welche Gerüchte denn ?

    Skeletorlacht: Mit "begründeten Voting" meinte ich, dass die Produzenten und Kritiker im Ohrkanus ihre Votings schriftlich begründen müssen.

  • Nun aber mal die Butter bei die Fische.
    Wie wollt Ihr Ohrkanuseigner denn nachweisen wieviele Teilnehmer gewählt haben. Das ist im Maximalfall lediglich bei den Kritikern möglich. Diese mussten nach eurer Aussage ihr Wahlen begründen. Bei den einfachen Usern die sich mit der Zahl von maximal 291 in Euren Ohrkanusforum angemeldet haben ist es nicht möglich.

    In den 291 sind sagen wir mal 10% Fuscher dabei. Bleiben also 260 Teilnehmer. Davon gehen noch einmal etwa 50 Kritiker und Produzenten herunter. Bleiben 210 Votings. Oder haben die Kritiker etwas zwei Stimmen gehabt? Davon gehen noch einmal 10% runter an Mitgliedern die zum Lesen angemeldet sind. Macht als in Summe 190 aktive Wähler. Da es sicherlich Leute gibt die nicht in allen Kategorien gewählt haben werden also einige Kategorien wesentlich weniger Stimmen haben.
    Die Kategorie mit den meisten Stimmen dürfte also bei maximal 190 Stimmen liegen. leider habt Ihr die aktuellen Stände bereits früh weggeschaltet damit der einfache Teilnehmer das nicht mehr sehen konnte. Wie wird diese Frage denn von Euch beantwortet? Oder stellt Ihr die Dateien der einzelnen Kategorien unbearbeitet Online?

    Auch finde ich die Aussage des Awards als sehr eindeutig zu interpretieren. Sicherlich kann man das Wort "Stimme" anders asoziieren. Aber auch nur wenn man das Wort oder den Absatz alleine liest. Wenn man den ganzen Text mit offenen Augen liest dann ist er sehr eindeutig.

    Mich besticht das Gefühl das die Ohrkanuseigner hier versuchen einen Flopp schön zu reden. Es gibt aber genügend Leute die da eins und eins schon zusammenrechnen können. Daher sind es in meinen Augen mehr als nur Gerüchte. Es steht Euch aber natürlich zu das durch echte Zahlen zu wiederlegen.

    Matze: Heisst Deine Aussage "P.S. Eine persönliche Anmerkung dazu, solange dieser Preis dem Hörspiel dient und nicht den Privatinteresse einzelner, werde ich ihn auch weiterhin unterstützen." das Du den Ohrkanus verlassen wirst?

  • Die sauberste Art bei der Meldung wäre also wahrscheinlich:
    "An der Abstimmung haben „xy“ Personen teilgenommen, die insgesamt „soundsoviele“ Votings abgegeben haben.
    Unter den Teilnehmern waren „X“ Produzenten, „Y“ Kritiker und „Z“ Mitglieder der sich beteiligenden Foren."

    Das sind sicher sehr wichtige Informationen, die es eigentlich auch wert sind, bereits bei der Verleihung (bei der Begrüßung/Einleitung oder derlei) angegeben zu werden. Ich war bei der Verleihung nicht anwesend; vielleicht wurde das ja auch schon so gemacht? #schulterzuck#

    Damit wären die Fragen, die nun hier zu diesem Thema aufgekommen sind, ganz einfach und ohne irgendeinen großartigen Zusatz-Aufwand bereits von vorneherein geklärt worden ;)

    Aber - wie Volker ja auch schon gesagt hat, und wie es auch im Vorfeld angekündigt war - werden die genauen Auswertungen dann auch in den nächsten Tagen alle evtl. noch offenen Fragen klären können :)

  • @Henker:

    Nachweisen müssen wir ersteinmal gar nichts. Der Award weist ja auch nichts nach. Wir können sehr wohl feststellen wieviele Leute in welcher Kategorie gevoted haben, wir können die Datenbank auch noch viel exakter auslesen. Das spielt aber auch keine Rolle, der AWard veröffentlicht seine Zahlen, das machen wir genauso. Entweder man schenkt diesen Glauben oder eben nicht. Weder der Award (in Form der Original Emails) noch wir, noch irgendein anderer Preis wird Daten in diesem Maße veröffentlichen.

    Ansonsten halte dich doch mit irgendwelchen spekulativen Zahlenspielchen ala Fuscher 10% einfach zurück.

    Zu den anderen Kritikpunkten: Es gibt immer Teilnehmer die nicht in allen Kategorien voten, das ist bei uns so, das ist beim Award so, das ist bei so gut wie jedem Preis so.

    Und die Aussage des Awards ist für mich und viele andere eben nicht eindeutig ebenso ist die Frage nach "Stimmen = Teilnehmer" wie mein Beispiel eigentlich deutlich gezeigt auch nicht wirklich assozierbar, aber darum geht es hier auch gar nicht, und sollte es von meiner Seite auch nicht gehen, einen Vergleich zwischen Award und Ohrkanus oder sonst einem Preis.

    Und ein Flop war der Preis dieses Jahr ganz sicher nicht. Zum einem sind wir erst im zweiten Jahr, da war der Award auch noch nicht bei den jetztigen Zahlen angelangt, zum anderen spielen noch weitaus mehr Faktoren als diese hier spekulierten Zahlenspiele eine Rolle inwieweit ein Preis ein Flop ist oder nicht :)

    Achja und das wir die Umfrage direkt nach Ende aus dem öffentlichen Verkehr genommen haben ist irgendwie logisch wenn die Ergebnisse erst bei der Verleihung bekannt gegeben werden ;)

    knüxelchen: Es wird so in etwa sein wie du es vermutest. Es wird neben den Veröffentlichungen der Begründungen auch Zahlenwerte geben wieviel User sich beteiligt haben.


    Alles weitere in Kürze auf der Ohrkanus Page

    Edited 2 times, last by Volker (June 10, 2008 at 6:32 PM).

  • Volker nun frage ich mich wirklich ob Du die Leute für Dumm verkaufen möchtest?!

    Quote

    Achja und das wir die Umfrage direkt nach Ende aus dem öffentlichen Verkehr genommen haben ist irgendwie logisch wenn die Ergebnisse erst bei der Verleihung bekannt gegeben werden ;)


    Ach ja? Und warum? Diese Ausrede zieht doch wohl kaum da doch noch zwei drittel an Ergebnis dazu kommen. Aber das ist ein Argument was ich verstehe. Aber wie Du siehst kann man das auch ganz anders rum drehen wenn man möchte.

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    Und die Aussage des Awards ist für mich und viele andere eben nicht eindeutig ebenso ist die Frage nach "Stimmen = Teilnehmer" wie mein Beispiel eigentlich deutlich gezeigt auch nicht wirklich assozierbar, aber darum geht es hier auch gar nicht, und sollte es von meiner Seite auch nicht gehen, einen Vergleich zwischen Award und Ohrkanus oder sonst einem Preis.


    Nicht? Dann habe ich den ganzen Thread wohl falsch verstanden?! Warst Du nicht derjenige der den Ohrkanus auf eine Stufe mit dem Award gestellt hat?

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    Zu den anderen Kritikpunkten: Es gibt immer Teilnehmer die nicht in allen Kategorien voten, das ist bei uns so, das ist beim Award so, das ist bei so gut wie jedem Preis so.

    Und die Aussage des Awards ist für mich und viele andere eben nicht eindeutig ebenso ist die Frage nach "Stimmen = Teilnehmer" wie mein Beispiel eigentlich deutlich gezeigt auch nicht wirklich assozierbar, aber darum geht es hier auch gar nicht, und sollte es von meiner Seite auch nicht gehen, einen Vergleich zwischen Award und Ohrkanus oder sonst einem Preis.


    Klar wenn man es so verstehen möchte das es einem selber passt. Da verstehe ich das schon. Denn wen man diesen Beitrag wertneutral sieht dann kann man schon erkennen dass es sehr wohl über 2.000 Teilnehmer waren. Natürlich kann man sich auch an dem einem Wort "Stimmen" den ganzen Thread über aufreiben.

    Michael hat es geschrieben das er bei den Award Betreibern nachgefragt hat. Die Antwort war eindeutig wie man hier auch lesen kann.

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    Ich habe mir ob dieser Diskussion die Mühe gemacht und das Team des Hörspiel-Award angeschrieben. Und ja, es wurde bestätigt. Es sind die verschiedenen Teilnehmer gemeint. Davon sind die "schummelversuche" in Höhe von etwa 15% bereits abgezogen worden. Also 2267 Teilnehmer die am letztjährigen Award teilgenommen haben...


    Was daran nun undeutlich ist sollte jeder für sich selber entscheiden.

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    Ansonsten halte dich doch mit irgendwelchen spekulativen Zahlenspielchen ala Fuscher 10% einfach zurück.


    Ihr liefert mit Euren Aussagen für noch mehr Spekulationen. Ihr merkt es leider nur nicht mal mehr.

    Volker und wie ihr alle beim Ohrkanus heisst. Das weis ja auch keiner mehr. Ist Captain Blitz noch dabei? Was ist mit DRY? Der schreibt er wäre im Jury-Vorstand? Warum ist das nirgends niedergeschrieben? Sollte der Ohrkanus nicht transparent sein? Was ist mit dem geplänkel im Hintergrund? Warum wird davon nichts öffentlich? Viele Wissen es aber von Euch kommt nichts. Warum? Glaubt Ihr das die Leute wirklich dumm sind?
    Also nochmal Volker: Ich habe in keiner Weise etwas gegen den Ohrkanus. Nur solltet Ihr das was Ihr so groß angepriesen habt auch einmal einhalten. Auch ist ein "schwanzvergleich" mit dem Award oder wem auch immer für Euch noch nicht Möglich. Man achte auf das "noch". Das ist normal. Man startet von 0 auf 100 und nicht bei 100. Das müsst auch Ihr einsehen. Und leider habt Ihr das Problem das Ihr im Augenblick versucht aus 291 Teilnehmern [ich denke inklusive der Kritiker und Produzenten] 3.000 zu machen. Und das macht es leider im Augenblick unglaubwürdig und sorgt für Gerüchte.

    Ich freue mich auf die "echten" Ergebnisse auf http://www.ohrkanus.de.

  • Da ich es nicht leiden kann wenn man mir Dinge unterstellt die ich so nicht gesagt, abschließend und diesmal wirklich abschließend doch noch eine Antwort:

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    Nicht? Dann habe ich den ganzen Thread wohl falsch verstanden?! Warst Du nicht derjenige der den Ohrkanus auf eine Stufe mit dem Award gestellt hat?

    HP. Göldner hat den Ohrkanus mit dem Award verglichen, ich habe dann lediglich darauf hingewiesen, dass in (zu diesem Zeitpunkt) meinem Verständnis die 2200 Teilnehmer des Awards in den Formulierungen (die vielfältig sind und von mir ausgiebig erläutert wurden und sich nicht nur auf diesen Text sondern mehrfach auf den Award Seiten auftauchen z.B. ist bei den Ergebnissen auch von 2200 Stimmen die Rede), nicht wirklich als solche herausgehen. Habe dann aber nachdem die Bestätigung durch Michael kam, nie behauptet dass diese Zahlen nicht stimmen würden oder ähnliches und mehrfach darauf hingewiesen dass es mir nicht um einen direkten Vergleich der Preise geht.

    Es ging dann zum Teil noch darum ob Teilnehmer = Stimme und das aber grundsätzlich und nicht als "Infragestellen" der Zahlen des Awards.

    Wir liefern keine Spekulationen, hier wird lediglich wie wild spekuliert, anhand von Userzahlen des Forums etc. pp..

    Es wurde von Dry und mir hier bereits gesagt, dass die Zahlen in Kürze auf der Hompage zu finden sind. Wenn ihr die Zeit bis dahin mit Spekulationen verbringen wollt, ist das euer Ding, nur bitte unterlasst es dabei Dinge zu unterstellen oder ähnliches.

    Und um es in aller Deutlichkeit zu sagen: Es gibt keinen Schwanzvergleich mit irgendeinem Preis, wir machen nicht aus ca. 300 Usern 10x mehr, und reine Zahlen sagen nicht alleine etwas über Erfolg oder Misserfolg aus. Überhaupt hat sich niemand auch nur annährend dahin gehend geäußert wie wir die diejährige Verleihung/Preis werten. Schlussendlich ist die Entscheidung ob Flop oder nicht, nur uns möglich, da nur wir wissen, welche Ansprüche wir für das zweite Jahr hatten :)

  • Ich würde vorschlagen, dass man die Diskussion verschiebt bis die offiziellen Zahlen bekannt gegeben werden. Dann kann man ja weiter diskutieren und wer möchte Vergleiche anstellen. bevor diese aber noch nicht online gegangen sind, ist es müssig darüber zu diskutieren, oder #gruebel#

  • Ich verstehe das ganze Gezeter nicht, der Ohrkanus hat eine Fachjury die mit entscheidet und eine gewisse Bedeutung für den Preis hat,
    der Hörspiel Award nicht. Das ist wie bei den MTV Movie Awards und den Oscars, das eine ist ein reiner Fan/Zuschauerpreis, das andere ein Fan und Fachleute Preis. Ich finde beide Preise gut, auch wenn beide ihre Schwächen haben.

  • Gezeter les ich hier eher weniger lieber Thomas,
    freue mich über einen etwas lebhafteren Dialog

    [Ge·zwit·scher] ?

    aber gleich Markus ...
    freu ich mich auf die schriftlichen Ergebnissbegründungen [Danke für das Licht Volker]

    Zu MTV [oh weh] ... mein Lieblingsbarde erwiederte folgendes.


    "To all those at MTV,

    I would like to start by thanking you all for the support you have given me over recent years and I am both grateful and flattered by the nominations that i have recevied for Best Male Artist. The air play given to both the Kylie Minogue and P.J. Harvey duets from my latest album, "Murder Ballads," has not gone unnoticed and has been greatly appreciated. So again my sincere thanks.

    Having said that, I feel that it's necessary for me to request that my nomination for Best Male Artist be withdrawn and furthermore any awards or nominations for such awards that may arise in later years be presented to those who feel more comfortable with the competitive nature of these awards ceremonies. I myself, do not. I have always been of the opinion that my music is unique and individual and exists beyond the realms inhabited by those who would reduce things to mere measuring. I am in competition with no one.

    My relationship with my muse is a delicate one at the best of times and I feel that it is my duty to protect her from influences that may offend her fragile nature. She comes to me with the gift of song and in return I treat her with the respect she deserves - in this case this means not subjecting her to the indignities of judgement and competition. My muse is not a horse and I am in no horse race and if indeed she was, still I would not harness her to this tumbrel - this bloody cart of severed heads and glittering prizes. My muse may spook! may bolt! may abandon me completely!

    So once again, to the people at MTV, I appreciate the zeal and energy that was put behind my last record, I truly do and say thank you and again I say thank you but no...no thank you.

    Your sincerely,
    Nick Cave"

    Alles Liebe. Die Zukunft bleibt Unbekannt. [hoffentlich nicht Unbehaust]

    memento mori

  • Matze: Heisst Deine Aussage "P.S. Eine persönliche Anmerkung dazu, solange dieser Preis dem Hörspiel dient und nicht den Privatinteresse einzelner, werde ich ihn auch weiterhin unterstützen." das Du den Ohrkanus verlassen wirst?

    So ist das Netz. Kaum bringt einer eine Vermutung ein, schon ventiliert es im Netz. Deshalb ein klares NEIN!

    In der Bedeutung des Lehnworts aus dem Französischen, wo der "amateur d' art" den kenntnisreichen, enthusiastischen Liebhaber der Künste meint, bin ich ein Dilettant.

  • So ist das Netz [schön, kein Wunder das diese blöde Wissenschaft hofft sich ihr Netz bald abzuschalten,
    kennt ihr den Befriff Deep Web ? fragt mal dieses Netz, aber Vorsicht, bitte]

    Liebe Deine besonderen Beiträge höchst besonderer Matze. Sehr bereichernd. In Wort und Wortbildgestalt.
    Wie hat Dir die Ohrkanus Verleihung geschmeckt ?
    Bin ein OhrkanusAbstimmungsKind unter Trauer. Aber Neugier.
    aber.
    Da du schon lange mit Kunst und Öffentlichkeit ringst
    und ich liebe
    diese, Deine, Zeugnisse in ernsthaftestem Sinne,
    wie hat es Dir gefallen Matze ?
    Warum so wortkarg ? Du Wortkünstler. Du Amateur in Liebe ?

    Viele Menschen ? Wenig Menschen ? Gute ÖA ? Weniger Gute ÖA ?
    Große Menschen, kleine Menschen ?
    [ich habs gelesen, Du willst nicht festgehalten werden, schade, würde dich zu gerne mal sehen]
    und und und.

    Erzähl doch bitte mal Uns. Tradiere Dich und Euch Uns.
    Wäre mir Geschenk unter dem Geschenk Deiner Melodie oder Kunst.
    Sei doch mal ÖA für den O und den T und für Uns.
    Versteh mich bitte nicht falsch,
    ich liebe Deine Kunst des schriftlichen Gedankenbaus.
    [ich verstehe wenig, aber ... ich fließe mit Dir, in Deinem Klang]

    So ist das Netz.
    Und das echte Netz ist Deep Web.
    Das liebe Netz ist das. hier.
    Danke dafür Micha. Ska. Markus. Grifter. Matze.

    Also. Bitte. Wie hat Dir der Ohrkanus gefallen ? Als Mensch. Als Mensch mit Kunstgefühl [und das wohnt in Dir]. Als Mensch mit ÖA Gefühl. Als Freund [und auch das möchte ich bejahen].

    Dein leiser Freund.
    [Dein ehrlicher Freund, auch wenn ich gerne mal ein Lichtbild von Dir sehen würde]
    In Frage.
    So aus dem Netz.

    Johannes.
    Bruder von MoosMansMoos.
    [nimm mich mit MoosMansMoos, wenn man mir ...]

    Dein Jo Matze,
    aber tau mal auf,
    Du bist unter
    Freunden.

    memento mori

  • Also. Bitte. Wie hat Dir der Ohrkanus gefallen ? Als Mensch. Als Mensch mit Kunstgefühl [und das wohnt in Dir]. Als Mensch mit ÖA Gefühl. Als Freund [und auch das möchte ich bejahen].

    Mit der 3. Verleihung wird sich erweisen, ob das Tradition wird. Wir dürfen uns in diesem schrillen Orchester für Dienstleister und Medien, die um die Aufmerksamkeit buhlen und unsere privaten Hörräume zu winzigen Nischen schrumpfen lassen, nicht verlieren. Wir sind alles andere als nur Opfer - und sehnen uns dabei ständig nach Stille. Was aber, wenn sie tatsächlich eintritt?

    Töne dringen ungefiltert in unseren Körper ein – im Gegensatz zu Bildern, die das Gehirn selektieren oder ausblenden kann. Die Ohren messen Luftdruckschwankungen und senden das Messresultat als elektrische Signale an das Gehirn. Keiner der Sinne ist schneller. Augen können zwanzig Bilder pro Sekunde unterscheiden, Ohren reagieren bis zu tausendmal rascher. Das Gehör reagiert auf schallbedingte Vibrationen, die kleiner als der Durchmesser eines Atoms sind. Da beide zwei Ohren nicht nur die Stärke eines Schalls, sondern auch sein zeitliches Eintreffen mit fast unheimlicher Präzision untereinander vergleichen, geben sie Auskunft darüber, woher ein Schall kommt, und geben den Menschen seit der Kindheit an auch im Dunkeln ein räumliches Bild der Umgebung. Das Organ, das diese Wunderleistungen vollbringt, ist kaum größer als eine Murmel und lagert sicher im Schläfenbein. Sein Herzstück ist ein mit Flüssigkeit gefüllter spiraliger Kanal, dem zwei elastische Bänder als Boden und Decke dienen. Am Bodenband sind wie auf einer Wendeltreppe etwa zehntausend schallempfindliche Zellen stufenartig aufgereiht, die, ähnlich gleich Rasierpinseln, an der Oberseite feine Haare tragen. Diese Wendeltreppe ist vom Mittelohr durch eine feine Membran getrennt. Wird diese zum Schwingen angeregt, überträgt sie die Schwingung auf die Flüssigkeit und die beiden elastischen Bänder der spiraligen Wendeltreppe und verbiegt dabei die Haarspitzen der schallempfindlichen Zellen. Selbst die winzigste Verformung dieser Spitzen ändert die elektrischen Eigenschaften der betreffenden Zelle und erzeugt ein elektrisches Signal, das über angekoppelte Nervenbahnen fast augenblicklich die Gehörzentren des Gehirns erreicht. Jede Haarzelle unterscheidet sich von allen anderen in der Länge ihrer Haare und der Steife ihres Zellkörpers. Da eine Struktur umso langsamer schwingt, je größer und flexibler sie ist, sprechen die verschiedenen Haarzellen auf verschieden hohe Töne an. Die Ansprechbereiche der einzelnen Zellen überlappen jedoch; das Ohr berücksichtigt diese Überlappungen und kann so ein differenziert–farbiges Klangbild liefern. Wenn ein Ton die Haarzellen verformt, öffnet er in den Membranen der Haarzelle Schleusen für elektrisch geladene Kalium– und Kalziumionen und erzeugt damit augenblicklich ein elektrisches Signal. Die Haarzellen unseres Gehörs sind hochverletzlich. Werden sie zu stark oder zu lange beschallt, sterben sie und wachsen nie mehr nach. Nicht wenige Zeitgenossen scharren nervös mit den Füßen scharren, wenn die Türen geschlossen sind. Nicht wenige, die dann als einziges Geräusch ein spitzes Pfeifen im Ohr hören: Tinnitus.

    Fortzuhören ist schwieriger, als fortzublicken. Die Qualität der Sinnesempfindung hängt, wie die jedes Signals, vom Rauschabstand ab – von dem Verhältnis von Signalstärke zu zufälligem Hintergrundrauschen. Ein gesundes Ohr kann noch Geräusche wahrnehmen, die über eine Million Mal schwächer sind als solche, die an der Schmerzgrenze liegen. Dieser eindrückliche Rauschabstand schenkt uns nicht nur eine reiche Klangpalette, sondern lässt uns auch komplexe akustische Signale virtuos entschlüsseln. Hoher Rauschabstand ermöglicht Stille zur rechten Zeit. Die Dimension des Akustischen ist das Ausmaß der Unfreiheit. Als Hörende sind wir unfrei. Wir sind alle Ohryeure*. In das geöffnete Ohr ebenfalls verschwindet gesprochene Sprache, die sich in Erinnerungsräume einnisten kann, die verschwindet. Aber Sprache verschwindet nicht immer spurlos, denn sie kann aufgerufen und erinnert werden, sie kann durch einen Mund– oder Schriftraum mitgeteilt werden. Hören bedeutet Eintauchen, es birgt ein Potenzial an Regression, so daß sich der Hörer im besten Fall an den tiefsten Orten seines Wesens berührt fühlt. Das Gehör ist der erste Sinn, der sich im Mutterleib bildet, und der letzte, den der Sterbende verliert. Die Faszination des Hörbuchs geht daher über die Lust an Geschichten hinaus und reicht, anthropologisch betrachtet, sehr tief.

    Neben dem Gehör ist es die Stimme, die mehr über uns verrät, als uns lieb ist: Unsicherheit, Aufgebrachtheit, Bitterkeit, sind einige Gefühle die dieses Organ preisgibt, obzwar wir dies gar nicht wollen. In Bruchteilen von Sekunden enthüllt die Stimme schonungslos alles, was wir verbergen möchten: Verliebtheit, Neid, Stolz, Wut. Sie wirkt wie eine akustische Visitenkarte, die neben dem Beruf auch die soziale Herkunft und das Ausmaß des Selbstbewusstseins mitteilt. Die Stimme ist der erste Special-Effekt, den die Menschheit entwickelt hat, und der nachhaltigste.

    Nicht nur objektive Kritik gehört zu eine Hörspielszene, es braucht auch Liebesbekundungen der Kollegen und Parteinahme der Mitstreiter.

    Kommt gut durch die Schafskälte, Matze

    In der Bedeutung des Lehnworts aus dem Französischen, wo der "amateur d' art" den kenntnisreichen, enthusiastischen Liebhaber der Künste meint, bin ich ein Dilettant.

  • Stille kann schmerzen.
    Mir schmerzt sie hier just.
    [nicht in diesem Thread oder wie man das so buchstabiert]
    Hier wohnt viel Liebe.
    aber ich bin ein Gruselschaf

    Matze: "Neben dem Gehör ist es die Stimme, die mehr über uns verrät, als uns lieb ist: Unsicherheit, Aufgebrachtheit, Bitterkeit, sind einige Gefühle die dieses Organ preisgibt, obzwar wir dies gar nicht wollen"
    Dafür möchte ich mich entschuldigen.

    [Den Counter im Gruselforum für Spiele abschalten ?
    why not ?]
    aber da ich ohne Counter [oder wie man das buchstabiert] gerne ... bei Schafen fällt mir ein:
    Träum gut Clarence
    oder
    quid pro quo.
    [oder die Schule der Dummen, Danke Sokolow]

    Danke Dir lieber Matze.
    Für das Unikate.
    Und unter Uns.
    Ich kenne ein E. im H.
    und das hat weh getan. wirklich.
    Nicht Herr Ptok.
    Freu mich um Frau Thalbach.
    und über Dein Gedankenkreisen.
    ja.

    Alles Gute. Von hier bis dort.

    memento mori

  • Gedankenkreiseln.

    dDr reine Künstler wie auch der reine Wissenschaftler sind Produkte der aus dem Buchdruck entstandenen Industriegesellschaft, wie Vilém Flusser sagt. Derartiges Spezialistentum hat etwas abgründig Häßliches, genau wie die Industrieschlote aus der Mitte des letzten Jahrhunderts. Worte wie Selbsterfahrung, Ganzheitlichkeit und Utopie sind als magische Vokabeln verschlissen. Die überindividuellen Ekstasen der tragischen Feste der Antike, stellte Roland Barthes 1953 fest, seien heute in den Sport ausgewandert. Nur die grossen Sportereignisse könnten die Leidenschaften so bündeln wie einst Tragödie und Satyrspiel. Zieht man dies in Betracht, klingt der Slogan der Fussball–EM "Let's go narrisch" nicht mehr ganz so hirnverbrannt. Zumindest im barocken Österreich scheint der Sinn für die entgrenzenden Kräfte sommerlicher Spiele noch nicht vollends abgestorben zu sein, man fischt die Botschaften aus dem Wörtersee. Langeweile ist immer konterrevolutionär. Das romantische Genie, der Künstlerheld, hat längst abgedankt.

    "So stellen sich alle kommerziellen Interessen, die Medien der allgemeinen Verbreitung zuführen wollen, ausnahmslos auf "Unterhaltung" als eine neutrale Taktik ein. Auf eine auffallendere Vogel-Strauß-Politik könnte man gar nicht kommen, denn sie gewährleistet eine optimale Durchschlagskraft für jede Art von Medium. Die alphabetische Gesellschaft wird immer für einen militanten Einsatz von Presse, Radio und Film unter Einnehmen von Standpunkten eintreten, der eine Verringerung der Wirksamkeit zur Folge haben würde, nicht nur des Radios, der Presse und des Films, sondern auch des Buches. Die kommerzielle Taktik der Unterhaltung gewährleistet automatisch eine optimale Geschwindigkeit und Wirkung bei jedem Medium, und das für das psychische und soziale Leben in gleicher Weise. So wird daraus eine komische Methode der Selbstzerstörung, die jene anwenden, die auf Fortdauer und nicht auf den Wandel bedacht sind. In Zukunft wird die einzig wirksame Kontrolle der Medien die thermostatische Form quantitativer Zuteilung annehmen müssen. Genauso wie wir heute versuchen, den atomaren Fallout unter Kontrolle zu bekommen, werden wir eines Tages versuchen, die schädlichen Nebenwirkungen der Medien zu kontrollieren. Das Bildungswesen wird als Zivilschutz gegen die gefährlichen Nebenprodukte der Medien reorganisiert werden. Das einzige Medium, gegen welches unsere Erziehung heute einen gewissen (Zivil-)Schutz bietet, ist das Medium des Buchdrucks. Das Bildungswesen, das auf dem Buchdruck basiert, hat bisher noch keine Verantwortung in anderer Richtung übernommen."

    Das schrieb Marshall McLuhan 1964. Die "Gedankenbombe" ist ein gegenkulturelles Kommunikationskonzept. Entwickelt wurde sie von Greenpeace und fusst auf Ideen des Medientheoretikers Marshall McLuhan. Die Grundidee ist einfach: Mit den Techniken moderner Werbung und Markenentwicklung sollen die Ziele der neuen sozialen Bewegung erreicht werden. Im McLuhan steckt ein grossartiger Ansatz einer Wahrnehmungs- und Bewusstseinstheorie, man muss es nur abheben. Aber wer würde das heutigentags lesen wollen?

    In der Bedeutung des Lehnworts aus dem Französischen, wo der "amateur d' art" den kenntnisreichen, enthusiastischen Liebhaber der Künste meint, bin ich ein Dilettant.

  • dDr reine Künstler wie auch der reine Wissenschaftler sind Produkte der aus dem Buchdruck entstandenen Industriegesellschaft


    Hallo Matze,
    Hallo Skeletorlacht,
    ich könnte Euch noch stundenlang zuhören ähh "zu"lesen, doch leider habe ich längst den Faden verloren. Um was geht es nochmal bei Eurer Diskussion ?

    Grüsse aus dem schönen Hegau

    HP. Göldner
    http://www.hoerspiel-box.de

  • @HP: Wir warten auf die offiziellen Zahlen des Ohrkanus. Bis dahin haben wir noch ein bisserl Zeit zum philosophieren #jaja# Ich gebe aber zu, dass mir der Faden ader Diskussion auch ein wenig abhanden gekommen zu sein scheint #winkewinke#

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