Raumschiff Enterprise: Das nächste Jahrhundert – Zehn Kassetten auf großer Fahrt mit der Enterprise

  • Raumschiff Enterprise: Das nächste Jahrhundert – Zehn Kassetten auf großer Fahrt mit der Enterprise

    Wenn Star Trek zum Hörspiel wurde – Serienhintergrund

    Anfang der neunziger Jahre war „Raumschiff Enterprise – Das nächste Jahrhundert“ in Deutschland noch etwas vollkommen Neues. Captain Jean-Luc Picard, Commander William Riker, Data, Geordi La Forge, Deanna Troi und die übrige Besatzung der Enterprise-D waren noch weit davon entfernt, jene selbstverständlichen Bestandteile des Star-Trek-Universums zu sein, die sie heute darstellen. Das ZDF begann am 7. September 1990 mit der Ausstrahlung der Serie – und praktisch gleichzeitig brachte Karussell die ersten Abenteuer auch als Hörspiele auf Musikkassette heraus.

    Die amerikanische Fernsehserie „Star Trek: The Next Generation“ war bereits am 28. September 1987 gestartet. Gene Roddenberry hatte sich dabei für einen echten Neuanfang entschieden. Rund ein Jahrhundert nach Kirk und seiner Mannschaft sollte eine neue Enterprise mit einer neuen Besatzung in unbekannte Regionen des Weltraums vorstoßen. Patrick Stewart übernahm als Jean-Luc Picard das Kommando über die gewaltige USS Enterprise NCC-1701-D. An seiner Seite standen Jonathan Frakes als William T. Riker, Brent Spiner als Android Data, LeVar Burton als Geordi La Forge, Marina Sirtis als Deanna Troi, Gates McFadden als Dr. Beverly Crusher, Denise Crosby als Tasha Yar, Michael Dorn als Klingone Worf und Wil Wheaton als Wesley Crusher.

    Karussell entschied sich 1990 für eine damals naheliegende Form der Auswertung: Die deutsche Fernsehtonspur wurde zu einem O-Ton-Hörspiel umgearbeitet. Anders als bei einer vollständig neu produzierten Hörspielfassung mussten die Rollen also nicht noch einmal aufgenommen werden. Die bekannten deutschen Stimmen der ZDF-Synchronisation blieben erhalten. Weil jedoch zahlreiche Vorgänge einer Fernsehserie ausschließlich im Bild stattfinden, wurde das Material um einen Erzähler ergänzt. Diese Aufgabe übernahm Henry König, der durch sämtliche zehn Kassetten führt und die fehlenden Bilder dort ersetzt, wo Dialoge und Geräusche allein nicht ausreichen.

    Damit ähnelte das Konzept den ebenfalls bei Karussell veröffentlichten Hörspielfassungen von Fernsehserien wie „Die echten Ghostbusters“. Allerdings eignet sich „Star Trek“ erstaunlich gut für diese Form. Computerstimmen, Brückendialoge, Logbucheinträge, Kommunikation über den Interkom, technische Geräusche und die Musik sind ohnehin akustisch stark präsent. Die Enterprise entsteht deshalb auch ohne Bildschirm erstaunlich schnell im Kopf.

    Die Reihe blieb überschaubar. Zehn Kassetten erschienen 1990, und danach war bereits Schluss. Karussell arbeitete sich dabei durch den Anfang der ersten Staffel, allerdings nicht streng entsprechend der amerikanischen Produktions- oder Ausstrahlungsreihenfolge. Die Hörspiele bilden deshalb eine kleine Momentaufnahme aus jener Phase, in der Picard und seine Mannschaft selbst im Fernsehen noch dabei waren, sich zu finden.

    Zehn Reisen mit der Enterprise – Die komplette Hörspielserie

    Die Karussell-Reihe umfasst zehn reguläre Hörspielkassetten. Die ersten beiden teilen den Pilotfilm „Mission Farpoint“ auf zwei Veröffentlichungen auf; Folge 1 trägt auf der Kassette den Titel „Der Mächtige – Teil 1“, während verschiedene spätere Übersichten sie auch als „Mission Farpoint – Teil 1“ führen. Alle zehn MCs erschienen 1990.

    1. Der Mächtige – Teil 1

    2. Mission Farpoint – Teil 2

    3. Gedankengift

    4. Der Ehrenkodex

    5. Die Frau seiner Träume

    6. Der Reisende

    7. Der Wächter

    8. Die geheimnisvolle Kraft

    9. Das Gesetz der Edo

    10. Die Schlacht von Maxia

    Schon die Katalognummern zeigen, dass die Reihe in mehreren Blöcken erschien. Die ersten fünf Folgen laufen unmittelbar von 841 539-4 bis 841 543-4, „Der Reisende“ trägt 843 573-4, und die letzten vier MCs bilden mit 847 464-4 bis 847 467-4 erneut einen geschlossenen Block.

    Zehn Folgen klingen zunächst nicht nach besonders viel. Tatsächlich bekommt man aber einen ausgesprochen interessanten Querschnitt durch die Frühphase von „The Next Generation“: Q, die Ferengi, die ersten großen moralischen Konflikte, Datas Suche nach Menschlichkeit, Wesleys Entwicklung, die Beziehung zwischen Riker und Troi und sogar einen Blick in Picards Vergangenheit. Vieles, was später zum festen Inventar der Serie gehören sollte, ist auf diesen zehn Kassetten bereits vorhanden.

    Ein neuer Captain, eine neue Enterprise und ein allmächtiger Gegner – Der Mächtige und Mission Farpoint

    Die Reihe beginnt dort, wo auch „The Next Generation“ beginnt. Die neue Enterprise befindet sich auf dem Weg zur Farpoint-Station, wo Jean-Luc Picard seine noch nicht vollständig versammelte Mannschaft übernehmen soll. Doch bevor die eigentliche Mission überhaupt richtig beginnen kann, erscheint Q.

    Damit begegnen die Hörer gleich auf der ersten Kassette einer Figur, die die Fernsehserie bis zu ihrem Finale begleiten sollte. Q stellt nicht einfach nur die Enterprise auf die Probe. Er klagt die gesamte Menschheit an. In seinen Augen ist sie eine barbarische, gefährliche Spezies, die es nicht verdient hat, weiter in den Weltraum vorzudringen. Picard soll beweisen, dass die Menschheit sich verändert hat.

    Der Pilotfilm war für eine einzelne gewöhnliche Hörspielkassette zu umfangreich. Karussell teilte ihn deshalb auf zwei Folgen auf. „Der Mächtige – Teil 1“ führt Q, Picard und einen großen Teil der neuen Mannschaft ein, während „Mission Farpoint – Teil 2“ die eigentliche Geschichte um die rätselhafte Farpoint-Station fortsetzt. Damit bilden Folge 1 und 2 als einzige Veröffentlichungen der Reihe einen unmittelbaren Zweiteiler.

    Für das Hörspiel ist gerade diese Geschichte eine Herausforderung. Der Pilotfilm lebt stark von der neuen Enterprise, den fremdartigen Erscheinungen Qs und der visuellen Auflösung des Geheimnisses von Farpoint. Henry Königs Erzähler erhält deshalb eine wesentlich wichtigere Funktion als bei einer dialogorientierten Fernsehfolge. Er muss das beschreiben, was das Fernsehbild ursprünglich selbstverständlich vermittelt hat.

    Gleichzeitig besitzt der Stoff bereits vieles, was Star Trek auch akustisch hervorragend funktionieren lässt. Picards Auseinandersetzungen mit Q, Rikers erstes Zusammentreffen mit seinem Captain, Datas Begegnung mit Leonard „Pille“ McCoy und die zahlreichen Brückenszenen brauchen kaum Bilder. Sprache und Figuren tragen einen großen Teil der Geschichte.

    Wenn sich Vernunft in Wahnsinn verwandelt – Gedankengift

    „Gedankengift“ führt die Enterprise zur SS Tsiolkovsky. Die Besatzung des Forschungsschiffs ist tot, und schon bald zeigt sich, dass eine geheimnisvolle Infektion dafür verantwortlich ist. Als die Krankheit auf die Enterprise überspringt, verlieren auch Picards Leute zunehmend ihre Hemmungen und ihre Selbstkontrolle.

    Die Episode greift bewusst auf eine Geschichte der klassischen Enterprise zurück. Bereits Kirk und Spock hatten in „Implosion in der Spirale“ mit einer sehr ähnlichen Infektion zu kämpfen. „The Next Generation“ stellt damit schon sehr früh eine direkte Verbindung zur alten Serie her.

    Für das Hörspiel funktioniert der Stoff hervorragend. Die zunehmende Veränderung der Besatzung wird vor allem durch Sprache und Schauspiel vermittelt. Data beginnt sich ungewöhnlich menschlich zu verhalten, Tasha Yar verliert ihre sonstige Disziplin und selbst Wesley bringt die Enterprise schließlich in ernsthafte Gefahr.

    Neben dem Stammpersonal ist unter anderem Jürgen Kluckert als stellvertretender Chefingenieur Jim Shimoda zu hören. Die Folge zeigt sehr schön einen Vorteil dieser Karussell-Reihe: Man hört keine nachträglich zusammengestellte Ersatzbesetzung, sondern tatsächlich die Schauspieler der deutschen TV-Synchronisation.

    Ein Impfstoff und ein tödlicher Ehrenkodex – Der Ehrenkodex

    In „Der Ehrenkodex“ benötigt die Föderation dringend einen Impfstoff vom Planeten Ligon II. Zunächst scheint die diplomatische Mission erfolgreich zu verlaufen, doch dann entführt Lutan Sicherheitschefin Tasha Yar. Aus einer medizinischen Mission entwickelt sich ein Konflikt um Traditionen, Macht und einen ritualisierten Kampf.

    Aus heutiger Sicht gehört „Code of Honor“ zu den umstrittensten Episoden der gesamten Serie. Besetzung und Inszenierung der Ligonier wurden schon früh kritisiert; auch Beteiligte an „The Next Generation“ distanzierten sich später von verschiedenen Entscheidungen während der Produktion. Die Schwierigkeiten liegen dabei weniger in der Grundidee eines Konflikts zwischen unterschiedlichen gesellschaftlichen Vorstellungen als in der konkreten stereotypen Umsetzung der Fernsehfolge.

    Für die Karussell-Kassette wurde wiederum weitgehend die deutsche Fernsehsynchronisation verwendet und durch zusätzliche beschreibende Passagen ergänzt. Jürgen Kluckert ist diesmal als Lutan zu hören.

    Gerade im Kontext der zehn Hörspiele ist „Der Ehrenkodex“ interessant, weil sich hier zeigt, wie unterschiedlich die frühe erste Staffel noch nach ihrer eigenen Identität suchte. Zwischen Science-Fiction, Abenteuer, Diplomatie und teilweise sehr konventionellen Fernsehplots war vieles möglich.

  • Data entdeckt Sherlock Holmes – Die Frau seiner Träume

    „Die Frau seiner Träume“ ist schon durch Data etwas Besonderes. Während eines Besuchs auf Omicron Theta beziehungsweise im Umfeld der frühen Enterprise-Abenteuer stößt die Mannschaft auf neue Fragen rund um den Androiden – doch der deutsche Titel der Karussell-Ausgabe führt zunächst in eine etwas andere Richtung.

    Hier ist allerdings eine Besonderheit der deutschen Titelgeschichte wichtig: Die Karussell-Reihe übernahm die damaligen deutschen Episodentitel, die nicht immer unmittelbar erkennen lassen, welchen Originalstoff man vor sich hat. Gerade bei den frühen Veröffentlichungen und unterschiedlichen VHS- beziehungsweise TV-Synchronfassungen kann das schnell verwirrend werden.

    Die Kassette gehört zu jenem frühen Block, der unmittelbar mit 841 543-4 an die ersten vier Veröffentlichungen anschließt. Rolf Schult ist als Picard, Detlef Bierstedt als Riker, Michael Pan als Data und Rita Engelmann als Beverly Crusher zu hören.

    Auch Ursula Heyer gehört auf dieser Kassette zum Ensemble und spricht Lwaxana Troi. Gerade solche Besetzungsdetails machen die Reihe heute für Synchron- und Hörspielfreunde zusätzlich interessant.

    Jenseits aller bekannten Grenzen – Der Reisende

    Mit Folge 6 erreicht die Reihe einen ihrer faszinierendsten Stoffe. Kosinski behauptet, den Warpantrieb der Enterprise erheblich verbessern zu können. Unterstützt wird er von einem unscheinbaren Assistenten, der sich bald als wesentlich bedeutender herausstellt als sein selbstbewusster Vorgesetzter.

    Durch ein Experiment wird die Enterprise in Bereiche des Universums geschleudert, die selbst mit ihrer Technologie unerreichbar erscheinen. Raum, Zeit und Gedanken beginnen ineinander überzugehen. Gleichzeitig erkennt der geheimnisvolle Reisende etwas Besonderes in Wesley Crusher.

    „Der Reisende“ gehört zu den frühen Folgen, in denen „The Next Generation“ versucht, Science-Fiction nicht nur als technische Zukunftserzählung, sondern beinahe philosophisch zu verstehen. Die Vorstellung, dass Gedanke, Raum und Wirklichkeit miteinander verbunden sein könnten, wird später in der Serie immer wieder aufgegriffen.

    Martin Keßler spricht den Reisenden. Die Musik stammt von Ron Jones, und für die Karussell-MC ist eine Spielzeit von 37:02 Minuten dokumentiert, aufgeteilt auf 18:15 und 18:47 Minuten. Das Grafikdesign wird B. Jacobsen & Partner in Hamburg zugeschrieben.

    Diese Laufzeit macht zugleich deutlich, wie stark die Fernsehvorlage bearbeitet werden musste. Eine reguläre TNG-Episode dauert deutlich länger. Die Karussell-Fassung konzentriert sich auf das für die Geschichte Notwendige und lässt Henry König jene visuellen Informationen ergänzen, die für das Verständnis unverzichtbar sind.

    Die Ferengi betreten die Bühne – Der Wächter

    „Der Wächter“ besitzt aus heutiger Sicht beinahe historischen Charakter. Hier treten die Ferengi erstmals ausführlicher in „The Next Generation“ auf. Die Enterprise verfolgt ein fremdes Schiff, doch plötzlich verlieren beide Raumschiffe ihre Energie. Die vermeintliche Konfrontation zwischen Föderation und Ferengi wird durch eine uralte Macht unterbrochen.

    Die Ferengi wirken in diesem frühen Auftritt noch vollkommen anders als später in „Deep Space Nine“. Sie sollten ursprünglich als ernsthafte neue Gegner der Föderation etabliert werden. Ihre übertriebene Darstellung sorgte allerdings dafür, dass dieses Konzept nicht recht funktionierte. Erst spätere Produktionen entwickelten aus ihnen jene von Handel und Profit besessene Kultur, die heute fest mit Star Trek verbunden ist.

    Für die deutsche Hörspielfassung verwendete Karussell eine leicht gekürzte Tonspur der ZDF-Synchronisation und ergänzte sie um erklärende Passagen. Genau dieses Verfahren ist für „Der Wächter“ ausdrücklich dokumentiert.

    Die Kassette trägt die Nummer 847 464-4 und eröffnet damit den letzten Veröffentlichungsblock der Reihe.

    Gerade bei dieser Folge zeigt sich, wie gut die Brückenszenen als Hörspiel funktionieren. Picard und Riker versuchen zu verstehen, weshalb die Enterprise ihre Energie verliert, Data liefert Analysen und die Kommunikation mit den Ferengi vermittelt den Konflikt fast vollständig über Sprache. Die visuellen Teile auf dem Planeten übernimmt der Erzähler.

    Diplomatie mit tödlichen Folgen – Die geheimnisvolle Kraft

    „Die geheimnisvolle Kraft“ bringt mehrere außerirdische Delegationen an Bord der Enterprise. Die Anticaner und Selay sollen über ihre Aufnahme in die Föderation verhandeln, können einander jedoch nicht ausstehen. Gleichzeitig scheint ein fremdes Wesen Besitz von Mitgliedern der Enterprise-Besatzung zu ergreifen.

    Damit verbindet die Geschichte zwei typische Star-Trek-Elemente: diplomatische Konflikte und eine zunächst unerklärliche außerirdische Bedrohung. Die Enterprise ist nicht nur Forschungsschiff, sondern auch politischer Treffpunkt. Picard muss deshalb gleichzeitig Captain, Diplomat und Krisenmanager sein.

    Bei der Hörspielfassung gibt es eine kleine, aber interessante Abweichung. Die Schlussszene der Fernsehepisode, in der Tasha Yar meldet, dass die Anticaner offenbar einen Selay getötet haben und verspeisen wollen, fehlt auf der Karussell-Kassette.

    Solche Kürzungen zeigen, dass die Reihe eben nicht einfach aus unveränderten Fernsehtonspuren besteht. Für die Kassette wurde Material ausgewählt und angepasst. Man erhält im Wesentlichen dieselbe Geschichte, aber nicht zwangsläufig jede Szene der TV-Fassung.

    Eine perfekte Welt und ein unmögliches Gesetz – Das Gesetz der Edo

    Mit „Das Gesetz der Edo“ erreicht die Enterprise einen scheinbar paradiesischen Planeten. Die Edo wirken freundlich, unbekümmert und friedlich. Wesley Crusher genießt gemeinsam mit einigen Jugendlichen zunächst den Aufenthalt – bis er versehentlich eine verbotene Zone betritt und dabei einige Pflanzen beschädigt.

    Das Problem: Bei den Edo wird jedes Verbrechen mit dem Tod bestraft.

    Damit entsteht einer jener Konflikte, die später zu einem Markenzeichen von „The Next Generation“ werden sollten. Picard weiß, dass Wesley nichts getan hat, was nach menschlichen Maßstäben eine derartige Strafe rechtfertigen würde. Gleichzeitig hat die Föderation Regeln, die das Eingreifen in fremde Kulturen begrenzen.

    Die Geschichte stellt deshalb eine Frage, die Star Trek immer wieder beschäftigt: Wie weit reicht der Respekt vor den Gesetzen einer fremden Gesellschaft, wenn diese Gesetze den eigenen moralischen Vorstellungen fundamental widersprechen?

    Im Hörspiel gewinnt diese Auseinandersetzung sogar an Gewicht. Ohne die idyllischen Bilder des Planeten konzentriert man sich stärker auf Picards Argumente, die Reaktionen der Edo und die Frage, ob er bereit ist, für Wesley seine eigenen Prinzipien zu verletzen.

    Die neunte Karussell-Kassette trägt die Nummer 847 466-4. Rolf Schult, Detlef Bierstedt, Michael Pan, Rita Engelmann und die übrigen Stimmen der ZDF-Fassung sind auch hier zu hören.

    Picards Vergangenheit holt ihn ein – Die Schlacht von Maxia

    Für die zehnte und letzte Kassette wählte Karussell mit „Die Schlacht von Maxia“ einen Stoff, der besonders stark auf Jean-Luc Picard zugeschnitten ist. Die Enterprise begegnet erneut den Ferengi. DaiMon Bok überreicht Picard ein unerwartetes Geschenk: die USS Stargazer.

    Dieses Schiff hatte Picard Jahre zuvor kommandiert.

    Was zunächst wie eine ungewöhnliche Geste wirkt, entwickelt sich schnell zu einem Racheplan. Bok macht Picard für den Tod seines Sohnes verantwortlich, der während der Schlacht von Maxia ums Leben kam. Mit technischer Manipulation zwingt er den Captain dazu, seine Vergangenheit erneut zu erleben.

    Damit bekommt der Hörer zum ersten Mal innerhalb dieser Reihe einen tieferen Einblick in Picards Leben vor der Enterprise-D. Zugleich wird das berühmte „Picard-Manöver“ thematisiert, mit dem der damalige Captain der Stargazer einen scheinbar übermächtigen Gegner besiegt hatte.

    Auch diese Episode wurde für Karussell weitgehend aus den Dialogen der deutschen Fernsehsynchronisation aufgebaut und durch einen zusätzlichen Sprecher ergänzt, der die sichtbare Handlung beschreibt. Die Kassette trägt die Nummer 847 467-4 und bildet den Abschluss der Reihe.

    Ein wirkliches Serienfinale ist „Die Schlacht von Maxia“ natürlich nicht. Karussell hörte schlicht nach zehn Kassetten auf. Für die Enterprise ging die Reise im Fernsehen noch viele Jahre weiter.

    Jean-Luc Picard – Rolf Schult und die Stimme eines Captains

    Kaum etwas prägt die deutschen Karussell-Hörspiele so stark wie Rolf Schult als Jean-Luc Picard. Seine Interpretation von Patrick Stewart wurde für eine ganze Generation zur deutschen Stimme des Captains. Schult verbindet Autorität mit Ruhe und gibt Picard jene kultivierte, kontrollierte Ausstrahlung, die ihn deutlich von William Shatners Kirk unterscheidet.

    Gerade im Hörspiel wird das besonders deutlich. Das Fernsehbild fällt weg, Patrick Stewarts Körpersprache ebenfalls – übrig bleibt die Stimme. Und trotzdem ist Picard sofort präsent.

    Rolf Schult ist auf allen zehn Karussell-Hörspielen als Captain Jean-Luc Picard dokumentiert. Gerade „Das Gesetz der Edo“ und „Die Schlacht von Maxia“ geben ihm viel Raum. In der einen Geschichte muss Picard zwischen Gesetz und Moral abwägen, in der anderen wird er mit seinen eigenen Erinnerungen und Schuldgefühlen konfrontiert.

    Dass diese Stimme später so eng mit Patrick Stewart verbunden blieb, verleiht den Kassetten heute zusätzlich ihren nostalgischen Wert.

  • Riker, Data und die Mannschaft – Die deutsche Enterprise-Besatzung

    Auch die übrige Besetzung entspricht der vertrauten frühen ZDF-Synchronfassung. Detlef Bierstedt spricht Commander William T. Riker in sämtlichen zehn Hörspielen. Seine markante Stimme vermittelt Rikers Selbstbewusstsein und bildet einen guten Gegenpol zu Rolf Schults wesentlich gesetzterem Picard.

    Michael Pan ist Data. Auch er ist über die Reihe hinweg regelmäßig zu hören. Gerade akustisch funktioniert Data hervorragend: Seine kontrollierte Sprache und die bewusst reduzierte Emotionalität reichen vollkommen aus, um den Unterschied zwischen dem Androiden und seinen menschlichen Kollegen deutlich zu machen.

    Rita Engelmann spricht Dr. Beverly Crusher, Charles Rettinghaus Geordi La Forge und Sven Plate Wesley Crusher. Ihre Mitwirkung ist für die Karussell-Reihe dokumentiert.

    Damit versammelt die Hörspielserie ein Ensemble, dessen Stimmen später für viele deutsche Zuschauer untrennbar mit der Enterprise-D verbunden waren. Und genau darin liegt einer ihrer größten Vorzüge: Man hört nicht Schauspieler, die versuchen, bekannte Figuren nachzuahmen. Man hört die deutsche Enterprise.

    Henry König – Der Mann, der die fehlenden Bilder ersetzt

    Eine besondere Stellung nimmt Henry König ein. Er war kein Bestandteil der Fernsehserie, sondern wurde für die Hörspielfassungen benötigt. Auf allen zehn Kassetten ist er als Erzähler dokumentiert.

    Seine Aufgabe ist entscheidend. Eine Person betritt einen Raum. Die Enterprise nähert sich einem Planeten. Ein Wesen erscheint auf dem Bildschirm. Data führt eine Handlung aus, ohne dabei zu sprechen. Im Fernsehen muss niemand erklären, was passiert – man sieht es. Auf Kassette würde dagegen plötzlich eine Lücke entstehen.

    Henry König überbrückt genau diese Stellen. Dabei soll der Erzähler nicht die Fernsehfolge nacherzählen, sondern nur dort eingreifen, wo das Bild für das Verständnis unverzichtbar ist.

    Dadurch entsteht ein interessantes Zwischenformat. Die Karussell-Ausgaben sind weder klassische Studioproduktionen noch bloße Tonspuren einer Fernsehserie. Die Originaldialoge bleiben das Fundament, doch der Erzähler verwandelt sie in eine eigenständig hörbare Fassung.

    Gerade bei Star Trek funktioniert das bemerkenswert gut. Viele Szenen bestehen ohnehin aus Gesprächen auf der Brücke, Besprechungen im Konferenzraum oder Kommunikation mit fremden Schiffen. Henry König muss deshalb nicht permanent sprechen. Er ergänzt das Material, statt es zu dominieren.

    Zwei deutsche Welten – VHS-Synchronisation und ZDF-Fassung

    Die deutsche Veröffentlichungsgeschichte von „The Next Generation“ ist komplizierter, als man zunächst vermuten könnte. Noch bevor die Serie regulär im ZDF lief, waren einzelne Episoden bereits auf VHS erschienen. Dafür existierte eine frühere deutsche Synchronisation mit teilweise anderen Stimmen.

    Für die Fernsehausstrahlung wurde die Serie anschließend neu synchronisiert. Genau diese bekannte ZDF-Fassung bildet die Grundlage der Karussell-Hörspiele. Dass beispielsweise „Der Wächter“ 1988 zunächst auf VHS in einer anderen Synchronfassung erschien und erst am 5. Oktober 1990 mit der zweiten Synchronisation im ZDF lief, ist dokumentiert.

    Für Sammler entsteht dadurch eine reizvolle Situation. Dieselbe frühe TNG-Episode kann auf einer alten Videokassette anders klingen als auf der Karussell-MC. Die Hörspiele sind damit nicht nur Star-Trek-Veröffentlichungen, sondern zugleich Dokumente einer ganz bestimmten deutschen Synchronisationsphase.

    Und diese Phase prägte die Wahrnehmung der Serie nachhaltig. Rolf Schult als Picard, Detlef Bierstedt als Riker und Michael Pan als Data wurden zu Stimmen, mit denen viele deutsche Zuschauer die Figuren bis heute verbinden.

    Vom Fernsehbild zur Kassette – Die Bearbeitung

    Karussell musste die Fernsehfolgen erheblich verdichten. Als konkretes Beispiel ist „Der Reisende“ mit 37:02 Minuten dokumentiert. Damit liegt die Hörspielfassung deutlich unter der Laufzeit einer vollständigen Fernsehepisode.

    Geschnitten werden mussten deshalb vor allem Passagen, die für die zentrale Geschichte verzichtbar erschienen. Gleichzeitig durfte die Handlung durch die Kürzungen nicht unverständlich werden. Genau hier kam der Erzähler ins Spiel.

    Dieses Verfahren führt zu einem wesentlich schnelleren Erzählrhythmus. Wer die vollständigen TV-Episoden kennt, merkt durchaus, dass Szenen fehlen oder Übergänge verkürzt wurden. Trotzdem bleibt der Kern der jeweiligen Handlung erhalten.

    Dass es sich nicht um vollkommen identische Fassungen handelt, zeigt „Die geheimnisvolle Kraft“ besonders deutlich: Die bereits erwähnte Schlussszene mit Anticanern und Selay fehlt in der Hörspielfassung vollständig.

    Man sollte die Kassetten deshalb nicht als Archivkopien der Fernsehepisoden verstehen. Sie sind Bearbeitungen für ein anderes Medium.

    Warp-Antrieb für die Ohren – Musik und Geräusche

    Kaum eine Science-Fiction-Serie besitzt eine derart klar erkennbare akustische Welt wie Star Trek. Schon das Geräusch der Enterprise, die Computeranzeigen auf der Brücke, Kommunikatoren, Transporter und Warpantrieb erzeugen einen Raum, den man nicht zwingend sehen muss.

    Gerade deshalb funktionieren die Karussell-Kassetten besser, als man bei einem O-Ton-Hörspiel zunächst erwarten könnte. Die Enterprise-D wird akustisch zu einem eigenen Schauplatz. Man erkennt die Brücke, den Maschinenraum oder einen Alarmzustand häufig schon, bevor der Erzähler überhaupt erklären muss, wo sich die Figuren befinden.

    Hinzu kommt die Originalmusik der Fernsehserie. Für „Der Reisende“ ist beispielsweise Ron Jones ausdrücklich als Komponist angegeben. Die Musik wird nicht durch eine eigens für die Kassette produzierte Hörspieluntermalung ersetzt, sondern bleibt Teil der ursprünglichen Fernsehfassung.

    Das gibt den Hörspielen eine Authentizität, die eine vollständige Neuaufnahme nur schwer hätte reproduzieren können. Es klingt eben tatsächlich nach „The Next Generation“.

    Zehn Kassetten im Star-Trek-Look – Die Gestaltung

    Auch optisch waren die Veröffentlichungen eindeutig als „Raumschiff Enterprise – Das nächste Jahrhundert“ zu erkennen. Die Enterprise-D und Motive aus der Fernsehserie bestimmten die Gestaltung, während die Folgen deutlich nummeriert wurden.

    Für „Der Reisende“ ist B. Jacobsen & Partner, Hamburg als Grafikdesign dokumentiert. Die Gestaltung folgt dem typischen Erscheinungsbild damaliger Karussell-Lizenzproduktionen: Der Wiedererkennungswert der Fernsehserie steht im Vordergrund.

    Gerade in einer Kassettensammlung entwickeln die zehn Folgen dadurch ihren eigenen Reiz. Die Reihe ist klein genug, um vollständig nebeneinander gestellt werden zu können, und geschlossen genug, dass sofort erkennbar ist, dass diese MCs zusammengehören.

    Heute kommt noch ein weiterer Faktor hinzu: Die Kassetten dokumentieren nicht nur Star Trek, sondern auch eine bestimmte Ära der Mediennutzung. 1990 konnte man eine Fernsehepisode nicht jederzeit aufrufen. Wer „Der Reisende“ oder „Das Gesetz der Edo“ noch einmal erleben wollte, musste auf eine Wiederholung warten – oder die Karussell-Kassette besitzen.

    1990 – Genau im richtigen Moment

    Karussell veröffentlichte die Reihe zu einem denkbar günstigen Zeitpunkt. „The Next Generation“ wurde gerade erst einem breiten deutschen Fernsehpublikum bekannt. Die zehn Hörspiele erschienen ebenfalls 1990.

    Damit konnten die Kassetten etwas leisten, was heute durch Streaming selbstverständlich geworden ist: Lieblingsgeschichten jederzeit verfügbar machen.

    Gerade für jüngere Zuschauer dürfte das wichtig gewesen sein. Man musste nicht warten, bis das ZDF eine Episode wiederholte. Man konnte Picard, Data und Riker einfach aus dem Regal nehmen.

    Gleichzeitig war Karussell zu dieser Zeit ohnehin stark im Bereich der TV-Hörspiele vertreten. „ALF“, „Die echten Ghostbusters“ und zahlreiche weitere Fernsehstoffe wurden für den Kassettenmarkt ausgewertet. Die Enterprise passte hervorragend in dieses Programm.

    Umso bedauerlicher ist, dass nach zehn Folgen Schluss war.

  • Warum ausgerechnet nach zehn Folgen? – Das frühe Ende

    Die Fernsehserie hatte 1990 gerade erst begonnen, in Deutschland richtig Fuß zu fassen. „Star Trek: The Next Generation“ sollte schließlich sieben Staffeln und 178 Episoden erreichen. Karussell veröffentlichte davon lediglich zehn frühe Geschichten auf Kassette. Dass das Label tatsächlich nur die ersten zehn für diese Reihe ausgewählten Episoden herausbrachte, wird von mehreren Übersichten bestätigt.

    Dabei hätte das Konzept problemlos weitergeführt werden können. Gerade spätere Folgen wie „Die neutrale Zone“, „Wem gehört Data?“, „Zeitsprung mit Q“, „Die alte Enterprise“ oder die Borg-Geschichten hätten sich hervorragend für Hörspielbearbeitungen geeignet.

    Ein dramaturgisches Ende gibt es entsprechend nicht. „Die Schlacht von Maxia“ wurde nicht als Finale produziert. Sie ist einfach die letzte Geschichte, die Karussell noch auf Kassette veröffentlichte.

    Dadurch besitzt die Reihe heute etwas Fragmentarisches. Man erlebt den Beginn einer siebenjährigen Reise – und steigt nach zehn Kassetten wieder aus.

    Kirk fehlt – und genau darum geht es

    Der Titel „Raumschiff Enterprise“ konnte 1990 bei deutschen Hörern durchaus noch andere Erwartungen wecken. Über Jahrzehnte war damit selbstverständlich Captain Kirk verbunden gewesen. Die Karussell-Hörspiele beschäftigen sich jedoch ausschließlich mit „Das nächste Jahrhundert“.

    Von der klassischen Mannschaft ist lediglich die Verbindung innerhalb der Fernsehserie vorhanden. Im Pilotfilm tritt beispielsweise der gealterte Dr. Leonard McCoy auf. Eine Hörspielreihe mit Kirk, Spock und McCoy produzierte Karussell dagegen nicht.

    Gerade deshalb sind die zehn MCs historisch interessant. Sie entstanden genau in jenem Moment, in dem Star Trek in Deutschland einen Generationswechsel vollzog. Plötzlich musste eine Enterprise nicht mehr Kirk gehören. Ein Captain konnte Jean-Luc Picard heißen, ein Klingone konnte Mitglied der Sternenflotte sein und ein Android konnte zu den wichtigsten Figuren der Mannschaft gehören.

    Was heute selbstverständlich erscheint, war damals neu.

    Von der Enterprise ins Kinderzimmer – Die besondere Wirkung der Hörspiele

    „The Next Generation“ ist keine klassische Kinderserie. Viele Geschichten drehen sich um Diplomatie, Ethik, Wissenschaft, gesellschaftliche Konflikte oder philosophische Fragen. Trotzdem funktionierten die Karussell-Kassetten hervorragend innerhalb eines Marktes, der stark von Kinder- und Jugendhörspielen geprägt war.

    Das liegt nicht zuletzt daran, dass Star Trek immer auch Abenteuer bietet. Fremde Planeten, unbekannte Lebensformen, Raumschlachten und rätselhafte Phänomene liefern genügend Spannung. Gleichzeitig unterschätzen die Geschichten ihre Hörer nicht.

    „Das Gesetz der Edo“ fragt nach dem Verhältnis zwischen Recht und Moral. „Der Reisende“ beschäftigt sich mit den Grenzen von Raum und Wahrnehmung. „Die Schlacht von Maxia“ konfrontiert Picard mit seiner Vergangenheit. „Mission Farpoint“ stellt gleich zu Beginn die Entwicklung der gesamten Menschheit auf den Prüfstand.

    Auf Kassette treten diese Themen teilweise sogar stärker hervor. Ohne die visuellen Effekte konzentriert man sich automatisch mehr auf die Gespräche. Und davon besitzt „The Next Generation“ reichlich.

    Raumschif Enterprise - Kleine Reihe mit einer großen Enterprise

    Die zehn Karussell-Hörspiele zu „Raumschiff Enterprise – Das nächste Jahrhundert“ sind eine jener kurzen Kassettenserien, bei denen man sich rückblickend vor allem fragt, warum es nicht weiterging. 1990 nahm Karussell zehn frühe Abenteuer der Enterprise-D, verwendete die vertraute deutsche ZDF-Synchronisation, kürzte die Fernsehfassungen und ergänzte Henry König als Erzähler. Das Ergebnis sind echte O-Ton-Hörspielbearbeitungen und nicht lediglich isolierte Fernsehtonspuren.

    Vor allem die Stimmen machen die Reihe heute zu einem kleinen Schatz ihrer Zeit. Rolf Schult als Jean-Luc Picard, Detlef Bierstedt als William Riker, Michael Pan als Data, Rita Engelmann als Beverly Crusher, Charles Rettinghaus als Geordi La Forge und Sven Plate als Wesley Crusher sorgen dafür, dass die Enterprise schon nach wenigen Sekunden vollständig präsent ist.

    Inhaltlich ist die Auswahl abwechslungsreicher, als zehn Folgen vermuten lassen. Man begegnet Q, erlebt die Farpoint-Mission, kämpft gegen eine gefährliche Infektion, trifft auf die Ferengi, reist mit der Enterprise weit über die bekannten Grenzen des Universums hinaus und erfährt schließlich mehr über Picards Vergangenheit auf der Stargazer.

    Natürlich merkt man den Hörspielen ihr Ausgangsmaterial an. Manche Schnitte sind deutlich, manche visuellen Vorgänge müssen vom Erzähler nachgereicht werden und nicht jede Fernsehszene überlebt den Weg auf die Kassette. Aber gerade diese Bearbeitung macht ihren Reiz aus. Man hört nicht einfach „Star Trek ohne Bild“. Man hört den Versuch, aus einer aufwendig produzierten Science-Fiction-Fernsehserie ein funktionierendes Kassettenhörspiel zu machen.

    Und erstaunlich oft gelingt genau das.

    Wenn Rolf Schults Picard seine Befehle gibt, Michael Pans Data eine wissenschaftliche Erklärung liefert, Detlef Bierstedts Riker antwortet und im Hintergrund die vertrauten Geräusche der Enterprise zu hören sind, braucht es irgendwann tatsächlich keinen Bildschirm mehr. Die Brücke ist längst im Kopf entstanden.

    Nach Folge 10 endet die Reise viel zu früh. Die Enterprise selbst flog noch durch sechs weitere Fernsehstaffeln, mehrere Kinofilme und Jahrzehnte Star-Trek-Geschichte.

    Die kleine Karussell-Flotte dagegen besteht bis heute aus genau zehn Kassetten.

    Aber für ein paar Stunden gilt auch dort wieder jener Satz, mit dem 1987 eine neue Generation von Star Trek begann: Der Weltraum wartet – und die Enterprise ist unterwegs.

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