Sprecherinnen im (Hörspiel) Talk-Studio: Folge 105 Annina Braunmiller-Jest

  • Sprecherinnen im (Hörspiel) Talk-Studio: Folge 105 Annina Braunmiller-Jest

    Mit Folge 105 rückt eine Stimme in den Mittelpunkt, die vielen vor allem durch große Kino- und Jugendstoff-Erfolge vertraut ist, aber auch im Hörspiel und Hörbuch deutliche Spuren hinterlassen hat.

    Im Mittelpunkt steht diesmal Annina Braunmiller-Jest.

    Annina Braunmiller-Jest wurde 1985 in Augsburg geboren und absolvierte an der Stage School Hamburg eine Ausbildung zur Bühnendarstellerin für Gesang, Tanz und Schauspiel. Bekannt wurde ihre Stimme vor allem durch die Synchronisation von Kristen Stewart, besonders als Bella Swan in den Twilight-Filmen. Auch Demi Lovato, Elizabeth Gillies, Alice Eve, Deepika Padukone und viele weitere Schauspielerinnen sprach sie in deutschen Fassungen.

    Für Hörspielfans ist Annina Braunmiller-Jest vor allem durch Produktionen von Titania Medien, Contendo, Hörplanet und Maritim interessant. Im Gruselkabinett war sie unter anderem in Berge des Wahnsinns, Verhext, Das Gespenst von Canterville, Der Ring des Thot, Die Zeitmaschine, Der Judas-Kuss und Der Wolverden-Turm zu hören. Besonders schön ist dabei, wie ihre Stimme jugendliche Frische, Zerbrechlichkeit und klare Präsenz miteinander verbindet.

    Auch in Sherlock Holmes – Die geheimen Fälle des Meisterdetektivs, Mord in Serie, Gespenster-Krimi, Team Undercover, Potz Blitz – Die Zauberakademie, Lady Bedfort und Die neuen Abenteuer des Phileas Fogg übernahm sie Rollen. Als Aouda Fogg in der Phileas-Fogg-Reihe brachte sie Eleganz, Wärme und eine feine Abenteuerstimmung in die Geschichten.

    Neben Hörspielen ist sie auch als Hörbuchsprecherin hervorgetreten. Besonders prägend waren ihre Lesungen zu den Bis(s)-Romanen von Stephenie Meyer, aber auch Werke wie Touched, Delirium, Zeitenzauber oder Love Letters to the Dead. Ihre Stimme passt sehr gut zu emotionalen, jungen und romantisch gefärbten Stoffen, ohne dabei künstlich oder überzeichnet zu wirken.

    Annina Braunmiller-Jest gehört zu den Stimmen, die eine ganze Phase moderner Jugend- und Fantasyunterhaltung mitgeprägt haben. Ihre Stimme ist hell, klar, gefühlvoll und sofort wiedererkennbar – eine Stimme, die sowohl im Synchronstudio als auch im Hörspiel und Hörbuch ihren ganz eigenen Platz gefunden hat.

    Nun seid ihr dran:

    Welche Rolle von Annina Braunmiller-Jest ist euch besonders im Gedächtnis geblieben?

    Verbindet ihr sie eher mit Bella Swan, Aouda Fogg, Titania Medien oder ihren Hörbüchern?

    Was macht ihre Stimme für euch so besonders?

  • Annina ist so eine herzliche und freundliche Person und ich hab mich vom Fleck weg in ihre Stimme damals verliebt. Mein Erstkontakt war damals, als sie Demi Lovato in "Camp Rock" gesprochen hat und ich meine, es war ihre erste große Rolle. Dadurch haben wir auch über viele Jahre einen fleißigen Schreib-Kontakt gehabt. Danach hat sie immer wieder für viele Synchron-Projekte gearbeitet und mit Bella aus Twilight hatte sie für mich den großen Durchbruch. Sie passte so ausgezeichnet auf Kristen Stewart, selbst wenn man die Filme nicht mag, so hat sie dem Franchise eine Stimme gegeben. Es gab viele Lesungen, Events, Hörbücher und noch mehr. Ob romantisch-süß oder laut und böse, Annina konnte alles. Daher schmerzt es mich seit Jahren so sehr, dass Sie ihr Glück (es sei ihr von Herzen gegönnt) in den USA gefunden hat und dort eine Familie gegründet hat. Die Phileas Fogg Serie war der letzte Strohhalm, an den ich mich klammern konnte und ich gebe zu, sie war der Grund, weshalb ich überhaupt mit der Serie begonnen habe und bis heute ...(leider nicht beendet habe).

    Spoiler zur Figur Aouda

    Als ich gelesen habe, dass die Figur stirbt, habe ich den letzten Funken Interesse an der Serie verloren und mag sie auch nicht mehr ausholen.

    Als Hörbuch-Highlight empfinde ich "Der Junge aus dem Meer" von Aimee Friedman. Diese Geschichte hat mich total in den Bann gezogen und Annina hat alle Rollen ganz wunderbar verkörpert. Bin immer wieder schwer begeistert, wenn ich das Projekt höre. Ansonsten verbinde ich Schauspielerinnen wie Demi Lovato, Kristen Stewart und Elizabeth Gilles (genial in Victorious!) immer sofort mit ihr. Ja, ich erwarte jedes Mal wenn ich die Damen sehe, dass die Stimme von Annina zu hören ist und bin dann (obwohl ich weiß, dass sie nicht mehr synchronisiert) stark enttäuscht. Auf Naomi Scott in "Lemonade Mouth" lag sie ebenso toll drauf. Und nicht zu vergessen, sie war DIE MUTTER aus "How i met your Mother". Das ist doch aus was, oder? ^^

    Warum ich ihre Stimme so besonders finde, kann ich gar nicht sagen. Vielleicht ist das dieses Markante, was ich bei Stimmen einfach schätze und dazu fühle, dass sie einfach sehr gut in dem ist, was sie tut. Von mir aus dürfte sie wieder mehr Hörspiel, Hörbuch oder Synchron (aus der Ferne) machen. Ich vermisse sie in der hiesigen Stimmen-Welt sehr. <3

  • Annina Braunmiller-Jest – Mehr als nur Bella Swan

    Wenn ich an Annina Braunmiller-Jest denke, fällt mir sofort auf, wie sehr ihre Stimme eine ganze Generation von Film- und Hörspielfans begleitet hat. Natürlich verbinden viele sie in erster Linie mit Kristen Stewart und der Rolle der Bella Swan aus den Twilight-Filmen. Gerade in den Jahren, als die Vampirsaga überall präsent war, gehörte ihre Stimme für unzählige Zuschauer ganz selbstverständlich zu dieser Figur. Für mich war sie damals sogar untrennbar mit Bella verbunden, weil sie diese Mischung aus Unsicherheit, Melancholie und leiser Stärke perfekt transportierte.

    Dabei wäre es eigentlich viel zu schade, Annina Braunmiller-Jest nur auf Twilight zu reduzieren. Ihre Stimme begegnete einem in zahllosen Filmen und Serien. Sie sprach Demi Lovato in Camp Rock und Sonny Munroe, Elizabeth Gillies als Jade West in Victorious, Doreah in Game of Thrones, Liv Parker in Vampire Diaries oder Tracy McConnell in How I Met Your Mother. Auch in der Synchronisation von Alice Eve, Deepika Padukone oder Scarlett Byrne war sie zu hören. Immer wieder fiel auf, wie natürlich und modern ihre Stimme wirkte. Sie besaß etwas Frisches, das besonders gut zu jungen Figuren passte, ohne jemals künstlich oder aufgesetzt zu klingen.

    Auch als Hörbuchsprecherin hat sie mich immer beeindruckt. Dass sie die ersten Bis(s)-Romane von Stephenie Meyer selbst eingelesen hat, war beinahe die perfekte Ergänzung zu ihrer Synchronarbeit für Kristen Stewart. Dadurch entstand eine besondere Verbindung zwischen Film und Hörbuch. Ihre ruhige, gefühlvolle Art zu lesen machte diese Geschichten sehr angenehm und sorgte dafür, dass man sich schnell in die Handlung hineinziehen ließ. Auch Hörbücher wie Delirium, Touched, Love Letters to the Dead oder Was bleibt, sind wir profitierten von ihrer warmen und zugleich jugendlichen Erzählweise.

    Im Hörspielbereich begegnete sie mir zunächst bei Titania Medien. Besonders in Gruselkabinett hinterließ sie einen bleibenden Eindruck. Ob als Leslie Carroll in Berge des Wahnsinns, als Virginia Otis in Das Gespenst von Canterville, als Atma in Der Ring des Thot oder später als Weena in Die Zeitmaschine – sie brachte stets eine angenehme Leichtigkeit und Natürlichkeit in ihre Rollen. Auch bei den geheimen Fällen von Sherlock Holmes oder in späteren Gruselkabinett-Folgen war sie immer eine Bereicherung.

    Ebenso gerne höre ich sie in Produktionen von Contendo Media. In Mord in Serie, den Gespenster-Krimis, bei Team Undercover oder Potz Blitz – Die Zauberakademie zeigt sie eine große Vielseitigkeit. Dazu kommen ihre Rollen als Aouda Fogg in Die neuen Abenteuer des Phileas Fogg, als Cassandra Wilkins bei Lady Bedfort oder ihre Auftritte bei Holysoft und Audionarchie. Überall merkt man, dass sie sich mühelos zwischen Fantasy, Krimi, Horror und Abenteuer bewegt.

    Was ich an Annina Braunmiller-Jest besonders schätze, ist die Natürlichkeit ihrer Stimme. Sie klingt niemals übertrieben oder künstlich. Stattdessen vermittelt sie Wärme, Emotionen und Glaubwürdigkeit. Vielleicht ist das auch der Grund, warum so viele Figuren, denen sie ihre Stimme geliehen hat, bis heute in Erinnerung geblieben sind.

    Für mich gehört Annina Braunmiller-Jest zu den markanten Sprecherinnen ihrer Generation. Sie hat weit mehr geleistet als „nur“ Bella Swan zu sein. Ob im Synchron, im Hörbuch oder im Hörspiel – ihre Stimme besitzt Wiedererkennungswert, Charme und eine angenehme Wärme, die man immer wieder gerne hört. Und jedes Mal, wenn ich sie in einer Produktion entdecke, ist das für mich ein kleiner Grund zur Freude.

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