Dr Mabuse -01- Mit den Waffen einer Frau

  • Von Silke Walter

    Spin Off zur Gestatten Piefke.

    Inhaltsangabe:

    Zu Beginn der 1920er Jahre wird Groß-Berlin von einer Welle von Verbrechen überrollt. Ein Großteil der Taten geht auf das Konto des Psychoanalytikers Dr. Mabuse, der seine überragenden Fähigkeiten in diesem Bereich ausnutzt, um Menschen zu manipulieren. Diesmal ist seinen Handlangern erneut ein Einbruch in eine Bank gelungen. Doch Dr. Mabuse ist alles andere als zufrieden, denn in der Beute befindet sich nicht das Aktienpaket, auf das er es eigentlich abgesehen hatte. So schmiedet er einen neuen Plan, nicht ahnend, dass ihm diesmal Staatsanwalt Wenk dicht auf den Fersen ist.

    Spieldauer :56 Minuten

    Sprecher:

    Till Hagen, Hanns-Jörg Krumpholz, Daniel Zillmann

    Erscheint am 10. Juli 2026

    DerPoldi
    July 11, 2026 at 4:06 PM
  • Ich hab grade mal 20 Minuten rein gehört. Es gleicht von der Machart eher den späten Wilde/Holmes oder Irene Adler und weniger der Piefke-Serie. Was nicht überrascht, denn auch hier stammt das Skript von Silke Walter.
    Mein Problem ist bislang, dass man hier etliche Stimmen hört, die auch im Zirkel-Kosmos oft zu hören sind. Es fehlen mir bis jetzt die Bezüge auf das Piefke-Umfeld, um eine Wiedererkennbarkeit zu schaffen. Mabuse und Wenk waren da bislang keine tragenden Gestalten.

  • Silke schreibt doch aber auch für Piefke.

    Ja, aber da ist es doch noch ein etwas anderer Stil als hier bei Dr. Mabuse. Was auch daher kommen mag, dass sie erst seit wenigen Folgen in der Piefke-Welt übernommen hat, während sie bei Wilde/Holmes oder dem Zirkel generell schon deutlich länger drin ist.

  • Der Pilot zu Dr. Mabuse hat mir gefallen. Schöne Idee ein Spin Off um Herrn Piefke. Mit den Waffen einer Frau fühlt sich noch nicht ganz wie ein Spin Off an. Mir fehlte der geschichtliche Hintergrund zu Personen usw. , wie es der Erzähler in Gestatten Piefke macht. Die Darstellung von Dr. Mabuse hat mir gefallen. Leider auch in Episode 1 die einzige Verbindung zu Piefke. Plus Staatsanwalt.

  • Ich habe heute auch reingehört, bin aber nur bis zur Mitte gekommen, denn mich hat die Geschichte weder abgeholt noch gepackt. Irgendwie fand ich es ziemlich langweilig, meine Gedanken schweiften immer mehr ab, bis ich schließlich ganz raus war. Vielleicht bin ich auch insgesamt mit einer ganz falschen Erwartung rangegangen, denn bei „Dr. Mabuse“ hatte ich insgesamt etwas spannenderes erwartet.

  • Hab die Folge jetzt zu Ende gehört und hat mich leider nicht gepackt. Einerseits schön, dass Gabrielle Pietermann auch mal mehr Emotionen zeigen kann als nur Theodora Sachs, aber vom ganzen Aufbau hätte die Geschichte überall spielen können. Man hat leider nicht einen einzigen reellen Berliner Schauplatz genommen, wie es bei Piefke das Herausstellungsmerkmal ist. Da mit Daniel Zillmann und besagter Gabrielle Pietermann zudem zwei elementare Sprecher des Zirkels dabei sind, wirkt das Hörspiel durch seine Machart für mich wie irgendein beliebiges Zirkel-Hörspiel, obwohl der Zirkel gar nicht dabei ist.

    Hatte mir mehr erhofft.

  • Kann mich leider nur anschließen. Fand die Folge nur mäßig spannend und mir fehlte definitiv Atmosphäre. Und ein klareres Profil: Ist das der Mabuse der Romane? Der Filme? Oder eine Neu-Interpretation? Ist wohl letzteres, wobei mich etwas gestört hat, wie er mit seinen Untergebenen spricht: Das war nicht sinister-bedrohlich, sondern eher nörgelig, fand ich.

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