Sprecherinnen im (Hörspiel) Talk-Studio: Folge 100 Annika Pages

  • Sprecherinnen im (Hörspiel) Talk-Studio: Folge 100 Annika Pages

    Mit Folge 100 rückt eine Stimme in den Mittelpunkt, die vielen Hörspielfans besonders aus den Jugend- und Kinderhörspielen der 1980er Jahre vertraut sein dürfte.

    Im Mittelpunkt steht diesmal Annika Pages.

    Annika Pages – Wikipedia

    Annika Pages wurde 1968 in Hamburg geboren und stammt aus einer echten Theaterfamilie. Ihre Eltern Ursula Pages und Harald Pages waren Schauspieler, ebenso ihre ältere Schwester Svenja Pages. Später arbeitete sie unter anderem an den Münchner Kammerspielen und am Bayerischen Staatsschauspiel. Auch in Film- und Fernsehproduktionen war sie zu sehen, etwa in Tafelspitz, Mein Opa ist der Beste, Flamenco der Liebe oder Die Affäre Semmeling.

    Für Hörspielfans ist Annika Pages vor allem mit einer Vielzahl prägender Rollen aus der großen EUROPA- und Karussell-Zeit verbunden. Schon als junge Sprecherin war sie in Reihen wie Bille und Zottel, Die verwegenen 4, TKKG, Hallo, Tom, hier Locke, Regina Regenbogen, Hanni & Nanni, Barbie, Knight Rider und Die drei ??? zu hören.

    Besonders einprägsam bleibt ihre Rolle als Betty Buff in Scotland Yard. Dort gehörte sie fest zum jungen Ermittlerteam und verlieh Betty eine frische, lebendige und sympathische Stimme. Gerade diese Mischung aus jugendlicher Energie, Neugier und natürlicher Präsenz machte ihre Auftritte so angenehm und wiedererkennbar.

    Auch als Anna in Der kleine Vampir dürfte sie vielen im Ohr geblieben sein. Diese Rolle verlangte eine ganz andere Klangfarbe: zarter, gefühlvoller, geheimnisvoller und mit genau jener stillen Wärme, die die Geschichten um Anton und Rüdiger so besonders macht. Annika Pages gab Anna eine feine, sensible Ausstrahlung, ohne sie zerbrechlich wirken zu lassen.

    Daneben war sie als Katrin Kleeblatt in Regina Regenbogen, als Jenny Robin in Hanni & Nanni, als Ina in Die Clique vom Reitstall und in vielen weiteren Rollen präsent. Ihre Stimme hatte dabei immer etwas Natürliches und Unaufgesetztes. Sie klang nie künstlich kindlich, sondern glaubwürdig, lebendig und nahbar.

    Gerade das macht Annika Pages für viele Kassettenkinder so interessant: Man begegnet ihr in ganz unterschiedlichen Reihen, oft ohne sofort den Namen vor Augen zu haben, aber die Stimme erkennt man wieder. Sie gehört zu jenen Sprecherinnen, die nicht immer im ganz großen Rampenlicht standen, aber über Jahre hinweg viele Hörspielwelten mitgeprägt haben.

    Nun seid ihr dran:

    In welcher Rolle ist euch Annika Pages zuerst bewusst aufgefallen?

    Verbindet ihr sie eher mit Scotland Yard, Der kleine Vampir, Regina Regenbogen oder einer ganz anderen Reihe?

    Was macht ihre Stimme für euch besonders?

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