Tänzelnde Spiralsphären - Jasper De Ceuster - Skyline (2019)

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    Nachts, bläuliches Lichtspiel des illuminierten Erdtrabanten beherrscht die urbane Kulisse, die sich dem Hörer nun stückweise offenbart. In der Ferne, feines Rauschen des immerwährenden Lebenszugs. Alkyonische Momentvisionen laternenbesetzter Häuserzeilen. Stille Wächter inmitten orangeglimmenden Zwielichts über asphaltversklavter Erde.

    Die Kamera schweift über das nahe Grün, sanfte Windspiele umwehen mit stoischer Zartheit verkastelte Astformationen. Formationen. Wie schwere Vorhänge in einem Haus, dessen Frieden schon lange aus den Gemächern geflohen ist, in flirrend-hauchenden Eskapaden. Freiheit ohne Atmen.

    "Skyline" lässt den Hörer atmen, ihn fühlen. Eine imaginär floatende Skyline ohne jene verklärte Skyline zu erleben. Keine großen Momente hochhauserfüllter Schaubühne. Ruhepol und Chance zugleich. Jasper De Ceuster fühlt Musik und beschreibt sie in einfach-wohligen Tönen, die berühren, Tore zur Selbstfindung kreieren und ich bin froh ihn zu kennen, auch in früherem privaten Kontakt.

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