Beim Besuch der Website der Autorin Nicole Böhm fiel mir dieser Punkt wieder ins Auge: insbes. im Sektor der "Romance"-Buchszene wird mit feststehenden Begriffen, gen. "Tropes", hantiert, die es dem (idH weiblichen) Publikum leichter machen sollen, ihr bevorzugtes Lesefutter zu finden.
Ich zitiere aus der Promotion für ihre neue Buchreihe "Zodiac":
QuoteTropes
- He falls first and so much harder
- After-Action Patch-Up
- Enemies to Lovers
- Act of true Love
- Forbidden Love
- Found Family
- Almost Kiss
- Slow Burn
- Royals
Es entsteht der Eindruck einer sehr zielgruppenorientierten Schreib-Weise, die sehr erfolgreich ist, aber bitte die angekündigten Appetizer auch zu liefern hat. Das erinnert nicht von ungefähr an gewisse Sektoren von Erwachsenenunterhaltung, die auch mit Stichworten ähnlicher Art arbeiten.
Ist das Eurer Meinung nach einzigartig für dieses Genre und für den Buchsektor, oder ist das früher oder später auch die Zukunft des Hörspiels?