Statt Verbot: Hörspiele fördern statt Social Media verbieten?

  • Es sagt doch auch niemand das die heutige Generation dümmer ist! Aber der Zugang zu problematischen (um es sanft auszudrücken) Inhalten gehört doch dahingehend geregelt,das es Kinder nicht einfach möglich ist,ohne Kontrolle Zugriff zu erhalten.

    D'accord. Intelligente Politik müsste das aber so hinbekommen, dass nicht gleich auch erwachsene oppositionelle Stimmen im Netz darunter leiden müssen, die aus nachvollziehbaren Gründen anonym bleiben wollen.

  • killerbiene ,das ist ein Feld das ich hier gar nicht aufmachen möchte.Mir geht es tatsächlich erst einmal um kleine Menschen.

    Es ehrt dich, dass du dieses Feld nicht aufmachen möchtest - ganz ehrlich! Aber das geschieht gerade durch maßgebliche Regierungspolitiker (CDU-Parteitag letzte Woche) Daher kann man diesen Aspekt meiner Meinung nach leider nicht ignorieren...

  • Je verbotener, desto besser!

    Alkohol, Zigaretten, Fernsehen, Internet...

    Das was Kinder tun sollen, ist selten das, was sie tun möchten! Da ist man als Eltern gefragt, Alternativen zu bieten. Aber viele haben keine Zeit, weil sie arbeiten gehen müssen!

    Ich würde ganz woanders ansetzen.

    Markus G. Sehr tolle Sache! Wer dokumentiert das?

  • Ignorieren nicht,aber nicht im Thema Social Media Verbot für Kinder diskutieren.

    Da stellen sich mir aber mehrere Fragen:

    1. Wie würdest du das umgesetzt sehen wollen, ohne dabei gleichzeitig massiv in die Persönlichkeitsrechte aller Menschen einzugreifen?

    2. Sind soziale Medien so bedrohlich, dass man den Umgang damit verbieten muss? Wer legt hier eine Grenze fest? Wäre ein eingeschränkter Umgang für Kinder damit nicht sinnvoller?

  • Zu Punkt 1:da ist der Gesetzgeber und meiner Meinung nach auch die Betreiber in der Pflicht auszuverhandeln wie sowas umzusetzen ist.Jedenfalls ganz ohne finde ich persönlich nicht gut.

    Zu 2: das ist gar nicht mein Ansatz.Ich habe doch vorher klar beschrieben das es mir viel lieber wäre,wenn die Anbieter dort Hürden für gewisse Inhalte aufstellen.Aber gerne nochmal,wenn eine wie auch immer geartete Lösung durch die Betreiber stattfindet,muss überhaupt kein Verbot diskutiert werden.Da sehe ich aber leider kein Interesse von dieser Seite.

    Junge Leute die gezielt nach verbotenen Dingen suchen,die werden immer einen Weg finden,klar.Aber es ist ja leider so,das selbst bei harmlosen Suchen nach gewisser Zeit der Algorithmus trotzdem Dinge zeigt nach denen nicht gesucht wird.Und da ist meiner Meinung nach die Streuung zu groß.

    Edited 3 times, last by Jokel (March 2, 2026 at 2:32 PM).

  • Der mitunter bedenkliche Inhalt in Verbindung mit der hohen Reichweite und der rasend schnellen Verbreitung ist das Eine, die oft suchtfördernde Technologie (Reels, Shorts etc.) grade in Bezug auf Kinder und Jugendliche das andere Extrem. Da können irgendwann auch die Eltern nicht mehr ohne Verbote eingreifen, grade wenn bei Kindern die Gruppendynamik im Freundeskreis losgeht ab dem späten Grundschulalter.

  • Sehenswerte Doku!

    Dok 1: Drei Wochen Handy-Entzug - Das Experiment
    Die digitale Auszeit kehrt an Österreichs Schulen zurück: 69 Jugendliche legten 2025 den Grundstein. Inhalt: Kein Chatten, keine Apps, keine mobilen Daten -…
    on.orf.at

    Wie Akita Takeo richtig über den Hörspieltalk von morgen schrieb:

    Solange es Leute wie uns drei gibt und wir hier schreiben, bleibt es hoffentlich bestehen. Noch lange! #top#

  • Mein Problem mit dem Social Media Verbot ist, das wäre keine Lösung. Im Gegenteil, wenn ich eines weiß, dann ist es das Kinder es heimlich tun werden. Das ist jedoch viel schlimmer. Es ist wie mit Partys, willst du deiner Tochter beispielsweise immer verbieten da hin zu gehen oder gewisse Rahmenbedingungen setzen. Ich wüsste viel lieber wo mein Kind unterwegs ist, als das ich es mitten in der Nacht durch einen Schreck herausfinde. Man muss also Rahmenbedingungen schaffen und da müssen die Eltern in die Pflicht genommen werden. Es gibt so viele Eltern die sich null damit auseinandersetzen, weil sie keinen Bock drauf haben. Aber in diesem Moment geht es nicht um die persönlichen Interessen der Eltern. Nein, wer sein Kind verstehen will, muss sich mit Themen auseinandersetzen, auf die man vielleicht keine Lust hat.


    Ein weiteres Thema im Bezug auf Social Media ist für mich das Thema "Internet Führerschein", das wird von älteren Semestern gerne belächelt, aber meiner Meinung nach gehört das genauso dazu. Ich sehe tagtäglich zig Leute die Fake News und KI blind posten, ohne zu hinterfragen. Leider sind ein Großteil der Leute die das posten in einem gewissen Altersspektrum. Und wenn schon kein Führerschein, dann bin ich für ein verpflichtendes IT-Training in jeder Firma einmal im Jahr. Da würde man schon präventiv vorgreifen können, denn KI ist erkennbar. Das kann mir keiner erzählen, das man es nicht sieht oder hört wenn man auf ein KI Video stößt. Inkosistente Sound Qualität, zu viele Gliedmaßen, Ghosting, unlogische Abläufe, recycelte Animationen, die Beweise sind reichlich und vor allem leicht identifizierbar.

  • Es ist wie mit Partys, willst du deiner Tochter beispielsweise immer verbieten da hin zu gehen oder gewisse Rahmenbedingungen setzen. Ich wüsste viel lieber wo mein Kind unterwegs ist, als das ich es mitten in der Nacht durch einen Schreck herausfinde. Man muss also Rahmenbedingungen schaffen und da müssen die Eltern in die Pflicht genommen werden. Es gibt so viele Eltern die sich null damit auseinandersetzen, weil sie keinen Bock drauf haben

    Ich bin da weiterhin der Meinung, das Eltern das aus schon vorher genannten Gründen nicht alleine leisten können oder wollen.Und da zählt nicht nur „kein Bock“dazu.Die Lebenssituationen ,sprich das soziale Leben sieht bei vielen anders aus.

    Die Betreiber verdienen sich dumm und dämlich und wir wollen sie komplett aus der Pflicht entlassen?Das seh ich komplett anders.

    Wenn ich aber sehe,welch mächtigen und einflussreiche Menschen sich auf einer gewissen Insel aufgehalten haben oder dorthin eingeladen werden wollten…der Aufschrei ist auch hier lächerlich gering.Nach ersten Empörungen ebbt die Diskussion ab.Und da reden wir über ganz üble Dinge mit sehr jungen Menschen.Vielleicht bin ich hier wirklich zu altmodisch 😔.

    Edited 3 times, last by Jokel (March 4, 2026 at 6:10 AM).

  • Ehrlich gesagt, kann ich die Sucht nach den sozialen Medien nicht nachvollziehen. Egal wie sehr da mit Algorithmen gearbeitet wird, nach wenigen Minuten ist bei mir bei Instagram schon wieder schluß. Ich schau da mal täglich kurz rein, aber dies war es dann auch schon. Da machen mich der Talk oder Hörspiele schon süchtiger. ^^ Scheint insgesamt schon eine Sache zu sein, die eher jüngere Menschen einfängt.

    Wäre es nicht auch eine Alternative wenn man in der Schule ein Fach wie digitales Zusammenleben einführen würde?

  • Ehrlich gesagt, kann ich die Sucht nach den sozialen Medien nicht nachvollziehen. Egal wie sehr da mit Algorithmen gearbeitet wird, nach wenigen Minuten ist bei mir bei Instagram schon wieder schluß

    Ich habe auch kein Insta,FB oder tik tok und ich kann das auch nicht nachvollziehen.Bei Menschen in meinem Alter kommt mir das so vor als soll da irgendwas dargestellt werden.Da wird jeder pups geteilt.Ob es das Mittagessen ist,Geburtstage oder Urlaubsfotos.Man will wohl Bestätigung durch likes und Kommentare,wie toll das eigene Leben ist…

    Bei jungen Menschen ist das sicher anders,da wird mehr kommuniziert als gezeigt.

  • Wäre es nicht auch eine Alternative wenn man in der Schule ein Fach wie digitales Zusammenleben einführen würde?

    Absolut,und auch da kann man doch versuchen Anbieter mit an einen Tisch zu bekommen.Aber dort ist meiner Meinung nach das Interesse nicht sehr groß.Das ist eben Geschäft.

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