Ich hör heut abends mal rein.
Bitte um Bewertung: Sherlock Holmes - die verschollenen Fälle - Fall 3
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Klingt Holmes immer noch wie David Nathan oder wurde wenigstens das geändert?
Nein, klingt er nicht.
Insgesamt fand ich die Sache - hab zirka 20 Minuten gehört - durchaus ordentlich gemacht. Für mich aber inszeniertes Hörbuch wie die Chronicles. Die teilweise aggressive Kritik kann ich - was Folge 4 angeht - nicht nachvollziehen, das hat durchaus die Qualität, die einer kommerziellen Veröffentlichung angemessen ist. Denke, ich werde auch noch weiterhören, um auch die inhaltliche Qualität noch bewerten zu können.
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Dann hat man sich zumindest diese Kritik zu Herzen genommen (oder nehmen müssen
). Es bleibt aber eine KI, die einsprichst. Das wird wohl weiter zu aggressiven und emotionalen Kritiken verleiten. In einigen Jahren wird man KI in Hörspielen sicherlich anders und nüchterner bewerten. Ich gehe aber davon aus, dass die menschliche Intelligenz letztlich besser sprechen wird als die künstliche. Aber man wird sich miteinander messen. -
Nein, klingt er nicht.
Das stimmt nicht, es ist immer noch der David-Nathan-Klon, auch in der gerade erschienenen Folge "Der Schlitzer".
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Das ist natürlich massiv zu hinterfragen, so keine Erlaubnis von David Nathan vorliegt auch sehr unseriös. Schade, dass man auf diese Art und Weise vorgeht. Geht gar nicht und wird von mir abgelehnt. Außer David wurde davon informiert, von ihm legitimiert und für die Verwendung seiner Stimme auch bezahlt.
Interessanter Weise hat der Hörspielmacher, Dark Duck Audio, hier seinen Namen in einem Buchstabensalat geändert. Das ist nicht unbedingt vertrauenserweckender und seriös.
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Dass das 17k monatliche Hörer auf Spotify hat, macht mich einfach nur sprachlos. So weit ich sehe, ist da auch nichts als KI gekennzeichnet. Aber es ist alles so komisch betont, man merkt so hart, dass eine Ki den Text geschrieben hat und es hört sich generell so lieblos an. Einfach nur traurig, wenn das die Zukunft der Kunst sein soll.
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Gut, „wie das Kunst sein soll“ haben schon Generationen vor uns zu diversen als Kunst- und Kulturwerken gesagt. Das liegt einfach im Auge und im Ohr des Betrachters. Aber man sollte sich halt niemals als Künstler Dinge aneignen, die einem nicht gehören, was hier mit der David Nathan (ähnlichen) Stimme der Fall ist. Das die Stimme abgesehen von Betonung, Rhythmus, Lebendigkeit einen Wiedererkennungswert und auch in meinen Ohren „schön“ klingt, David Nathan ist eine der charismatischsten und besten Stimmen der Hörspiel- und Hörbuchbranche steht für mich fest!
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Ich habe mir ja ein paar dieser Folgen angehört und ein interessantes Phänomen festgestellt: So etwa nach 20 Minuten tritt eine spürbare Ermüdung beim Hören ein, sodass ich erstmal Pause machen und später weiterhören muss. Diese rührt daher, dass die Betonungen der Sätze immer gleich sind und ich das nicht anderthalb Stunden am Stück konzentriert verfolgen kann.
Oder anders gesagt, im "Kleinen", also bei einer Szene oder ein paar Sätzen, bin ich durchaus angetan, was die KI hervorbringt. Es ist ja mitnichten völlig emotionslos oder roboterhaft, sondern klingt schon ganz gut und halbwegs natürlich. Aber "im Großen", also dann als ganzes Hörspiel, wirkt es eben doch unecht, weil immer gleich.
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Das war von Anfang an eine windige Geschichte und sollte von uns, der Hörspielcommunity, aufgrund unseriösen Gebahrens konsequent und vehement abgelehnt werden
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Schwierig. Würden wir alle windigen Geschichten und unseriöses Gebaren aller Labels konsequent verschweigen, müssten wir hier einige Hörspielperlen verschweigen. Es gibt einige Labels, die „Fehler“ gemacht haben, die weit weg von Seriosität war, um es lieb auszudrücken, wir machen alle Fehler und treffen Entscheidungen, die manchmal „unglücklich“ waren, von daher habe ich über die Jahrzehnte gelernt zu verzeihen, ABER niemals zu vergessen! Aber das soll jede und jeder für sich entscheiden. Als Hörspieltalk sind wir mit solchen Boykottaufrufen auf jeden Fall nie gut gefahren.
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Schwierig. Würden wir alle windigen Geschichten und unseriöses Gebaren aller Labels konsequent verschweigen, müssten wir hier einige Hörspielperlen verschweigen. Es gibt einige Labels, die „Fehler“ gemacht haben, die weit weg von Seriosität war, um es lieb auszudrücken, wir machen alle Fehler und treffen Entscheidungen, die manchmal „unglücklich“ waren, von daher habe ich über die Jahrzehnte gelernt zu verzeihen, ABER niemals zu vergessen! Aber das soll jede und jeder für sich entscheiden. Als Hörspieltalk sind wir mit solchen Boykottaufrufen auf jeden Fall nie gut gefahren.
Ich bin da tatsächlich bei NorthLane . Wir können alle zwischen "Fehlern" und der "Nutzung von KI" unterscheiden. Gerade bei Letzterem kann mir doch keiner weißmachen, dass es "nur" ein Experiment ist. Und genau so etwas sollten wir wirklich nicht unterstützen, wenn wir in einigen Jahren noch gute Hörspiele mit "echten" Sprechern hören möchten. Und da nehme ich dann die "Sherlock Holmes - Die neuen Fälle" Hörspiele nicht aus

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LarsH Gut geschrieben. So in etwa geht es mir bis dato auch. Die Monotonie und der Gleichklang ermüden.
Ich habe einen Teil der Diskussion, die nichts mit der Hörspielserie von Dark Duck Audio zu tun hat in folgenden Thread verschoben bzw. kopiert:
PostHörspiele mit KI-Unterstützung
Wenn man sich im Moment auf Tech- und Wirtschaftsseiten bewegt, scheint es in wenigen Jahren keine Bereiche mehr zu geben, die nicht vom KI-Einsatz verändert werden. Insofern ist es wohl nur noch eine Frage der Zeit, bis die KI auch bei der Hörspielproduktion Einzug hält. Ich gehe jetzt nicht davon aus, das bald ein Rechenzentrum die ganzen Hörspiele ohne menschliches Zutun produziert, aber in Teilbereichen könnte man die als KI bezeichneten Programme heute schon einsetzen:- Covergestaltung,
DeLorcaApril 29, 2023 at 10:16 PM -
Dass das 17k monatliche Hörer auf Spotify hat, macht mich einfach nur sprachlos. So weit ich sehe, ist da auch nichts als KI gekennzeichnet. Aber es ist alles so komisch betont, man merkt so hart, dass eine Ki den Text geschrieben hat und es hört sich generell so lieblos an. Einfach nur traurig, wenn das die Zukunft der Kunst sein soll.
Beziehen sich die 17k Hörer tatsächlich auf diese Hörspiele oder auf die Gattung „Sherlock Holmes“? Das wird ja gerne in einen Topf geworfen.
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Beziehen sich die 17k Hörer tatsächlich auf diese Hörspiele oder auf die Gattung „Sherlock Holmes“? Das wird ja gerne in einen Topf geworfen.
Für die „verschollenen Fälle“ gibt es bei Spotify eine eigene Gruppe mit derzeit „16.544 monatliche Hörer*innen“.
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Das ist schon beachtlich. Liegt wohl in erster Linie an Holmes, der geht anscheinend immer und möglicherweise daran, dass es KI ist und jeder testen möchte?!
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Denke Ja! Aber Chris ist hier der Profi!
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Denke Ja! Aber Chris ist hier der Profi!
Zu viel der Ehre

Die Zahl ist für ein Hobbyprojekt schon enorm hoch, aber natürlich ist das durchaus denkbar. "Sherlock Holmes" zieht wie eh und je und die Cover sind ja sehr gefällig. Und wir haben mittlerweile ja ganz andere Dimensionen an Hörern als vor ein paar Jahren, ein neuer ???-Fall kommt gleich auf 2 Mio. Hörer nur auf Spotify. -
Das sind die gezählten Streams, sprich die die nicht direkt abgebrochen wurden (glaub 30 Sekunden muss man mindestens hören dafür??? Muss ich noch mal schauen).
Wer KI bei allem nutzt (Script, Sprecher, Cover, Werbung) wird sicher auch hier tricksen. KI Bots für Streams lassen sich kaufen. Wenn es allerdings auffällt kann man von Spotify dauerhaft als Künstler gesperrt werden. Allerdings ist die Marke bzw. der Charakter an sich halt sehr bekannt. Daher kann es durchaus so sein. Lustig wird es wenn man sieht das die Zahlen nach hinten rum immer weniger werden. -
Wer KI bei allem nutzt (Script, Sprecher, Cover, Werbung) wird sicher auch hier tricksen. KI Bots für Streams lassen sich kaufen.
Ist das nicht ein Vorurteil und geht zu weit? Weil jemand KI bei Hörspielen verwendet, muss man nicht automatisch bei den Streams „bescheissen“. Das erinnert damals an Downloadern, denen man auch automatisch nachgesagt hat, sie „saugen“, sprich holen sich auch illegale Downloads.
Lustig wird es wenn man sieht das die Zahlen nach hinten rum immer weniger werden.
Wäre es nicht hinten raus bei einem Hörspiel „sonderbar“, also wenn die hinteren Tracks mehr Streams hätten als die vorderen? Bei einem Hörspiel unlogisch, oder?
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