»Das hätte Mrs. Hudson auch serviert!« ODER »Was kocht Ihr so?«

  • Quote

    Je dünner ein Pizzateig ist, desto besser.

    Wobei ich aus eigener Erfahrung sagen muss: Ein Teig braucht eine gewisse Dicke, damit die Pizza im Backofen noch schön aufgehen kann. Zu dünn kann dazu führen, dass der Pizzarand zu schnell hart wird.

  • Wobei ich aus eigener Erfahrung sagen muss: Ein Teig braucht eine gewisse Dicke, damit die Pizza im Backofen noch schön aufgehen kann. Zu dünn kann dazu führen, dass der Pizzarand zu schnell hart wird.

    Stimmt, obwohl ich das mag.

    Wer hiervor Angst hat, macht entweder etwas mehr Öl in den Teig oder... schlägt halt wirklich noch ein Ei in den Teig.

    Aber ich glaube nicht, dass das dann original italienisch ist... oder doch...🤣

  • Mir ist ein guter Pizzateig machen immer zu aufwendig für eine oder zwei Personen. Das lohnt nicht. Hatte allerdings auch immer Rezepte für neapolitanische Pizza. Da kommt wesentlich weniger Hefe, dafür mehr Flüssigkeit dran. Die Gehzeit ist dann auch mindesten über Nacht, besser 24 Stunden.

  • Hallo Zusammen! 🤗

    Gestern Abend gab es »Thunfisch-Pizza mit Paprika und Peperoni«

    Wie ich den Teig vorbereitete, wurde ja bereits gezeigt.

    Jetzt geht's ans Eingemachte, sozusagen:

    Wir brauchen noch folgende Zutaten;

    3 EL Tomatenmark

    1 mittelgroße Zwiebel

    1 Dose Thunfisch (in Öl)

    ½ Paprika

    10 St. Peperoni (mittelscharf)

    1 mittelgroße Tomate

    2 Päckchen Mozzarella

    Oregano-Pulver

    Schritt 1:

    Zwiebel in dünne Scheiben schneiden.

    Paprika in dünne Streifen schneiden.

    Peperonis - Köpfe abschneiden, kurz ausdrücken.


    Schritt 2:

    Das Backblech mit etwas kalter Butter einreiben.

    Den Teig auf das Backblech geben und dünn ausrollen.

    Das Tomatenmark auf dem Teig verteilen.

    Jetzt die Zwiebeln verteilen.

    Anschließend den Thunfisch krümelig drüber verteilen.

    Nun die Peperonis verteilen.

    Dann die die Paprikastreifen dazu.


    Schritt 3:

    Den Ofen schon mal anwerfen. Volle Pulle

    Tomate in dünne Scheiben schneiden.

    Mozzarella in ebenfalls dünne Scheiben schneiden.

    Beides eventuell noch kurz abtupfen, damit nicht zuviel Flüssigkeit auf den Teig kommt

    Tomatenscheiben verteilen, dann darüber die Mozzarellascheiben.

    Nun noch etwas Oregano-Pulver drüber.

    Schritt 4:

    Ofen auf etwa 175°C Umluft runter schalten. Das reicht vollkommen aus.

    Backzeit: ca. 16 Minuten. Ich drehe das Blech nach 10 Minuten einmal, damit alles gleichmäßig durchbackt.


    Fertig.👍

    Guten Appetit. 😊

    P.S. 1: Eigentlich verteilt man die Sachen ja nicht so gleichmäßig auf einer Pizza, schon klar. Bei einer »Blech-Pizza« ist es aber schon praktischer. Eine Italienerin sagte mal zu mir, eine Pizza dürfe nie gleichmäßig sein und vor allem nicht rund... Da wäre dann kein Amore mehr drin...🤣

    P.S. 2: Und bitte keine Sprüche über mein altes Backblech. Es ist mir ans Herz gewachsen, noch vollständig funktionsfähig, sauber und einsatzbereit. Ich halte nichts davon, noch Brauchbares zu ersetzen.

  • »Linsensuppe« - Unser Lieblings-Eintopf...♥️

    Dieser Eintopf ist bei meinen Lieben die absolute Nummer Eins. Wiederum ein Hit für die kalte Jahreszeit, also jetzt!

    Hier unsere Hitliste:

    Gold: Linsensuppe

    Silber: Erbsensuppe

    Bronze: Bohnensuppe

    Und glücklicherweise ist Linsensuppe kochen sogar noch einen Tacken leichter, als Erbsensuppe kochen. Auch braucht man hierfür die Hülsenfrüchte nicht zuvor einweichen. Man kann's durch seine Vergesslichkeit nicht versauen, sozusagen... hat aber auch keine Ausrede...🤣

    Wiederum ist das Schöne, dass man im Supermarkt im Prinzip nur an 4 Dinge denken muss:

    Hülsenfrüchte / Suppengemüse / Wurst / Kartoffeln


    Hier die Zutaten (für 3 hungrige Personen):

    (wiederum in der Reihenfolge des Einsatzes)

    2 EL Raps- oder Sonnenblumenöl

    1 große Zwiebel

    1 großes Stück Sellerie

    1 große Stange Porree

    500g braune Tellerlinsen

    8 Prisen Salz

    2 TL Vegeta (oder Gemüsebrühe)

    schwarzer Pfeffer

    1 Lorbeerblatt

    ⅕ TL Bohnenkraut

    ½ TL Majoran

    500g Kartoffeln

    300g Möhren

    150g Wurst (Mettwürstchen etc.)

    Bund Petersilie

    4 EL Essig

    4 EL Tomatenketchup

    Schritt 1:

    Zwiebel klein schneiden. Sellerie in kleine Stückchen schneiden. Porree schneiden. Die Linsen kurz in einer Siebschüssel mit Wasser abbrausen.

    Schritt 2:

    2 EL Raps- oder Sonnenblumenöl in einen großen Suppentopf geben. Die Zwiebeln glasig anbraten, dann die Sellerie-Stückchen hinzugeben und mit anbraten. Dann den geschnittenen Porree dazu. Immer wieder rühren. Die gewaschenen Linsen dazu geben.

    Jetzt kommen die Gewürze:

    8 Prisen Salz

    2 TL Vegeta (oder Gemüsebrühe)

    schwarzer Pfeffer (ruhig etwas mehr)

    1 Lorbeerblatt

    ⅕ TL Bohnenkraut

    ½ TL Majoran

    Alles nochmal durchrühren. Herd auf volle Pulle.

    Jetzt gut 1 ¾ Liter Wasser dazu schütten. Deckel drauf, schön kochen lassen. Wenn es richtig kocht, auf mittlere Stufe stellen.

    Schritt 3:

    Da die Tellerlinsen sind allzu lange kochen müssen, muss man nicht - wie bei der Erbsensuppe - warten, sondern kann direkt weitermachen.

    Möhren schälen und würfeln - rein in den Topf.

    Kartoffeln schälen und würfeln - rein in den Topf.

    Wurst klein schneiden und kurz beiseite stellen (Kühlschrank).

    Petersilie rupfen und ins Sieb geben. Dann sofort klein hacken und zusammen mit der geschnittenen Wurst in den Topf geben.

    Zwischendurch immer wieder kräftig aufrühren!


    Schritt 4:

    Jetzt kommt die Geheimwaffe!

    4 EL Essig und 4 EL Tomatenketchup hinzugeben.

    Das Ganze noch etwas 15 Minuten weiter köcheln lassen. Den Herd ausschalten. Topf noch eine gute halbe Stunde stehen lassen. Warum sollte man Energie verwenden?


    Ich koche die Suppe meist morgens, lasse sie wieder abkühlen, stelle sie auf den »kalten« Balkon... und mache sie abends nochmal warm. Das kommt noch besser.

    Wichtig: fertige Linsensuppe immer kühl stellen; niemals in die Sonne oder an einen warmen Ort länger belassen. Ansonsten »kippt sie um«! Das wollt ihr nicht erleben...😁

  • Wahnsinn, wie liebevoll Du hier die Rezepte vorstellst! #top##danke#

    Wie Akita Takeo richtig über den Hörspieltalk von morgen schrieb:

    Solange es Leute wie uns drei gibt und wir hier schreiben, bleibt es hoffentlich bestehen. Noch lange! #top#

  • Mein Klassiker ist Zwiebel anrösten, danach Bauchspeck in Würfel schneiden und ebenfalls dazu geben und anrösten, am Ende ein bisserl Schlagobers dazu (was das ist müsst ihr selbst raus finden ;) ), Spaghetti al dente kochen, wobei das heiße Wasser noch Salz und einen Spritzer Öl abbekommt und fertig sind meine Spaghetti. 😘 Heute werde ich mir jedoch nur eine Paradeissoße für meine Spaghetti machen mit angerösteten Zwiebeln und Oliven, möchte nicht zu viel Fleisch essen. Der Einfluss meiner Tochter 😍

    Wie Akita Takeo richtig über den Hörspieltalk von morgen schrieb:

    Solange es Leute wie uns drei gibt und wir hier schreiben, bleibt es hoffentlich bestehen. Noch lange! #top#

  • Heute werde ich mir jedoch nur eine Paradeissoße für meine Spaghetti machen mit angerösteten Zwiebeln und Oliven, möchte nicht zu viel Fleisch essen. Der Einfluss meiner Tochter 😍

    Die beiden Kinder meines Bruders haben diesem und ihrer Mutter dermaßen zugesetzt, so dass sie jetzt auch Vegetarier sind...

    Das waren damals richtig schlimme Zeiten. So mit Zitaten a la »Tiermörder«... oder zu unserem Sohn (war der erst zwei oder drei Jahre) »Ihh, wie kann man tote Tiere essen?«

    Jedoch... ich kann nicht erkennen, dass mein Bruder nebst Frau jetzt gesünder wären...🤔

  • Wenn unsere Vorfahren damals gesagt hätten: "Also, mit dem Jagen nach Fleisch, da bin ich nicht so der Typ für", dann gäbe es jetzt wohl überhaupt keine Menschheit nebst Hörspieltalk ;)

    Mittlerweile leben wir in komfortablen Zeiten, in denen sich sich jeder seinen Konsum individuell gestalten darf.

  • Wenn unsere Vorfahren damals gesagt hätten: "Also, mit dem Jagen nach Fleisch, da bin ich nicht so der Typ für", dann gäbe es jetzt wohl überhaupt keine Menschheit nebst Hörspieltalk ;)

    Mittlerweile leben wir in komfortablen Zeiten, in denen sich sich jeder seinen Konsum individuell gestalten darf.

    Oder nach dem Krieg.

    Meine Mutter sagte immer, wie schwer es war überhaupt an Essen geschweige denn an Fleisch zu kommen.

    Jeder war froh, wenn er Fleisch bekam, so dass er wenigstens mal eine Zeitlang satt war.

    Nach dem Krieg gab es wohl recht wenig Vegetarier.

  • Meine Tochter isst Fleisch und Fisch, aber maximal einmal pro Woche. Ich hatte während meiner Trainer-Ausbildung auch Ernährung samt Ernährungsberater. Der meinte so wie wir uns in den Zwanziger Jahren ernährt haben, mit viel Gemüse unter der Woche und dem Sonntagsbraten am Wochenende war es gut. Da war das Essen von Fleisch etwas besonderes und einmaliges in der Woche. Heute wird man im Supermarkt vom verpacktem Fleisch an jeder Ecke überfallen und jeden Tag gibt es zu drei Mahlzeiten 3x Fleisch. Klar ist das nicht gesund, verstopft Arterien, macht uns müde, träge und langsam. Meinen Bluthochdruck habe ich auch meiner ungesunden Ernährung zu verdanken. Ich bewundere meine Tochter, dass sie das so durchzieht, ohne mich Tiermörder oder Ähnliches zu nennen, sie lebt eine gesunde Ernährung vor und ein bisserl was schau ich mir von ihr ab. Und ich bin da wirklich sehr stolz auf sie. Ich mag generell keine Extreme, bin ein Mensch der „Mitte“ und versuche dies jetzt auch auf meine Ernährung umzusetzen. Ein bis zwei Tage mit Mahlzeiten mit Fleisch, ein bis zwei Tage mit Fisch, sonst fleischlos. Solange es mir schmeckt, ist alles gut ;)

    Wie Akita Takeo richtig über den Hörspieltalk von morgen schrieb:

    Solange es Leute wie uns drei gibt und wir hier schreiben, bleibt es hoffentlich bestehen. Noch lange! #top#

  • Um Gottes Willen, bitte nicht falsch verstehen...

    Jeder soll das genau so machen, wie er das will...

    Das mit meinem Bruder war nur ein Beispiel, halt eher ein abschreckendes Beispiel.

    Seine beiden Kinder haben diese Spielchen sehr, sehr weit getrieben... und dies nicht nur in ernährungstechnischer Hinsicht.

    Sie wurden mit sehr viel Liebe erzogen und haben es ihren Eltern wenig gedankt und sich mittlerweile mit der ganzen Familie zerzankt, da sie die Weisheit anscheinend gepachtet haben. Ob Ernährung, Freizeitgestaltung, Weihnachten, Politik... sie wissen es stets besser... in sehr bevormundender Weise.

    Bei uns gibt es Fleisch, aber auch nicht täglich.

    3x Fleisch (wenig Schwein, eher Geflügel), 2x Fisch, 2x vegetarisch

    Und dann haben wir die Fleischportionen drastisch heruntergeschraubt. In einer Pastasauce beispielsweise schlummern maximal 150g Gehacktes.

    Wir sind also auch eher die Mitte. Aber es soll jeder so machen, wie er denkt.

    Leben und leben lassen ist stets besser als dieses »Ich weiß aber genau, wie es richtig ist!«🤗

  • Warum genau Bluthochdruck weiß niemand. Aber er ist da. Ich nehme an wegen der Ernährung, erblich vorbelastet und weil ich auch zu viel in mich hineinfresse und Nein, damit meine ich nicht das Essen ;)

    Wie Akita Takeo richtig über den Hörspieltalk von morgen schrieb:

    Solange es Leute wie uns drei gibt und wir hier schreiben, bleibt es hoffentlich bestehen. Noch lange! #top#

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