»Das hätte Mrs. Hudson auch serviert!« ODER »Was kocht Ihr so?«

  • Wobei ich eigentlich keinen Schimmer habe, was die gute Mrs. Hudson für den Meisterdetektiv nebst Dr. Watson wirklich zubereitet hätte.

    Das ist im Prinzip auch egal. Auf alle Fälle ist es schon mal ein guter Aufgänger für diesen Thread.

    Und hier sollen genau zwei Dinge in den Vordergrund rücken.

    1. Es soll um einfache Rezepte gehen, also praktisch solche Sachen, die jeder hinkriegt, der ein bisschen Spaß an der Sache hat.

    (Nicht beispielsweise ein original Spaghetti-Rezept mit 25 Zutaten, wovon man 20 nicht im Haus hat. Da frage ich mich sowieso immer, ob der waschechte Italiener seinerzeit wirklich so kompliziert gekocht hat.)

    2. Es sollen Rezepte von Euch sein, nicht von irgendeinem Küchenchef, der sich für den Größten hält. Nein, es soll das gezeigt werden, was bei Euch auch wirklich auf den Teller kommt.

    Schön wäre es, wenn zu dem Geschriebenen ein paar Bilder präsentiert werden könnten, weil Bilder ja immer mehr sagen, als die sprichwörtlichen 1000 Worte.

    Also: praktisch, einfach, authentisch, anschaulich...

    Ich steige mal ein, mit einem Rezept, was bei uns mindestens alle zwei Wochen einmal die Bäuche füllt.

    »Hähnchen-Geschnetzeltes mit Curry-Sahne-Sauce und Basmatireis«

    Edited once, last by chp73 (January 14, 2026 at 11:20 AM).

  • »Hähnchen-Geschnetzeltes mit Curry-Sahne-Sauce und Basmatireis«


    Zutaten (für 3 Personen):

    (schon in der Reihenfolge ihres Einsatzes)

    300g Hähnchenbrustfilet

    ½ TL Salz

    Chillipulver

    Paprikapulver

    1 ½ EL Raps- oder Sonnenblumenöl

    ½ TL Vegeta (oder Pulver für Gemüsebrühe)

    1 ½ TL Mehl

    1 mittelgroße Zwiebel

    2 mittelgroße Möhren

    Kurkuma-Pulver

    Curry-Pulver

    75ml Sahne

    TK-Erbsen

    300g Basmatireis


    Schritt 1 (morgens):

    Das Hähnchenbrustfilet in kleine Stücke schneiden und in eine Schale geben. Hierüber einen ½ TL Salz, etwas Chillipulver und reichlich Paprikapulver. Hierüber dann 1 ½ EL Raps- oder Sonnenblumenöl.

    Das Ganze verrühren, abdecken und mindestens 3 Stunden im Kühlschrank durchziehen lassen. Am besten morgens vorbereiten. Geht ganz schnell.

    (Schneidbrett, Messer und Löffel anschließend sofort reinigen. Ihr wisst, bei rohem Geflügel muss man etwas aufpassen.)

    Schritt 2:

    In den Topf für die Sauce ½ TL Vegeta (Pulver für Gemüsebrühe) geben. Topf zur Seite stellen. Der wird später gebraucht.

    In einem Glas 1 ½ TL Mehl mit ein paar Tropfen Wasser verrühren, dann mit noch etwas mehr Wasser cremig bis dickflüssig rühren. Zur Seite stellen.

    Die Zwiebel möglichst klein schneiden. Die Möhren in kleine Stifte schneiden. Sahne bereitstellen.

    Schritt 3:

    Das vorbereitete Fleisch in einer Pfanne goldgelb anbraten. Dann das Fleisch in der Pfanne zur Seite schieben und auf der freien Fläche die Zwiebel anbraten, etwa eine Minute. Das Ganze verrühren und noch weiter braten lassen. Noch etwa eine Minute.

    Schritt 4:

    Dann den Pfanneninhalt (Fleisch + Zwiebeln) in den Topf (in dem sich schon das Vegeta befindet) geben.

    Hierauf nun:

    1. Kurkuma-Pulver (reichlich)

    2. Curry-Pulver (noch reichlicher)

    3. das Mehl-Wasser-Gemisch

    Deckel drauf und zur Seite stellen.

    Schritt 5:

    In die noch heiße Pfanne gebt ihr nun die Möhren und schüttet etwas Wasser daran. Das hat den Vorteil, dass die Möhren etwas vorgaren und sich der Rest vom Anbraten löst. Diesen Geschmack wollen wir im Essen haben. Das dauert etwa 2 Minuten.

    Schritt 6:

    Nun den kompletten Pfanneninhalt (Möhren + Wasser + Geschmack vom Brät) in den Topf, in dem der Rest bereits wartet.

    Das Ganze auf mittlerer Hitze aufkochen, gut rühren und die Sahne hinzugeben (eventuell mit etwas Milch verdünnen). Weiter rühren und eine kleine Handvoll TK-Erbsen hinzugeben.

    Noch zwei, drei Minuten weiter köcheln lassen.

    Und fertig.


    Ich lasse das Ganze dann sowieso immer noch etwas stehen, mache es hinterher, wenn wir essen wollen, dann nochmal warm. Das kommt noch besser.

    Man hat also noch Zeit für eine gute Flasche Bier, kocht den Reis.

    Kleiner Tipp: 300g Basmatireis, 1 TL Salz, 1 Spritzer Öl. Topf auf volle Pulle. Wenn's anfängt zu blubbern, auf kleinste Stufe stellen und noch 6 Minuten ziehen lassen. Bloß den Reis nicht matschig kochen. Lieber ein bisschen mehr Biss.

    Guten Appetit!

    Edited once, last by chp73 (January 9, 2026 at 12:31 PM).

  • »Tomaten-Linsen-Bolognese mit Spaghetti und Parmesan«

    Hallo Zusammen!

    Bei diesem Gericht kommen wir mal ganz ohne Fleisch aus. Es ist also vegetarisch, vielleicht sogar vegan... ich kenn mich da nicht so aus.😁

    (Fleisch ist natürlich ein Wahnsinn-Geschmacksträger. Somit muss man meiner Erfahrung nach halt mehr mit Salz oder Brühe (Vegeta) arbeiten. Lediglich Gewürze bringen es meiner Meinung nach nicht. Jeder Vorteil hat halt auch seinen Nachteil...🤔)

    Obendrein ist es eine »Eiweiß-Bombe«. Ich habe jetzt keine Moleküle gezählt, jedoch haben es Linsen Protein-mäßig ganz schön in sich. In dieser Hinsicht aufgewertet wird das Ganze noch durch eine kräftige Portion Parmesan.


    Hier die Zutaten (für drei Personen):

    (schon in der Reihenfolge ihres Einsatzes)

    150g rote Tellerlinsen

    2 EL Raps- oder Sonnenblumenöl

    1 große Zwiebel

    3 oder 4 Zehen Knoblauch

    1 große Möhre

    2 EL Tomatenmark

    3 große Tomaten

    6 Prisen Salz

    ¾ TL Vegeta (oder Gemüsebrühe)

    etwas Chilli-Pulver

    reichlich Paprika-Pulver

    ¼ TL Oregano

    300g Spaghetti

    1 kl. Stück Parmesan


    Schritt 1:

    Die 150g roten Tellerlinsen in eine Schüssel geben, mit reichlich Wasser bedecken und mindestens 4 Stunden einweichen lassen.

    Am besten morgens vorbereiten. Je länger sie einweichen, desto kürzer die Kochzeit.

    Schritt 2:

    Zwiebel und Knoblauch klein schneiden.

    Die Möhren ebenfalls, ich stiftele sie immer.

    Die Tomaten klein schneiden, am besten in kleine Würfel, ist aber eigentlich egal. Am besten in eine Schale geben UND den Saft nicht wegschütten. Brauchen wir alles noch.

    Schritt 3:

    2 EL Raps- oder Sonnenblumenöl in einen Topf geben und die Zwiebel glasig anbraten.

    Dann den Knoblauch hinzu.

    Etwa eine Minute später kommen die Möhren hinzu. (Da die Möhren eine gewisse Süße hineinbringen, kann man auf Zucker verzichten!)

    Etwa wiederum eine Minute später im Topf etwas Platz machen und etwa 2 EL Tomatenmark mit anbraten. Hierdurch entstehen wunderbare Röstaromen und es ist auch nicht schlimm, wenn unten im Topf ein wenig dunkel wird.

    Denn jetzt kommen die gehackten Tomaten hinzu. Damit löst sich das Ganze wieder.

    Wann man die Gewürze hinzugibt ist eigentlich egal. Jetzt ist es allerdings ein entspannter Zeitpunkt:

    6 Prisen Salz und einen ¾ TL Vegeta (oder Gemüsebrühe) hinzugeben.

    Etwas Chilli-Pulver und reichlich Paprika-Pulver hinzugeben.

    Dann noch einen ¼ TL Oregano hinzugeben.

    Das Ganze muss nun etwa 10 Minuten einkochen, bis sich die Tomaten verabschiedet haben, also zerfallen sind. Ein- oder zweimal zwischendurch durchrühren.

    Schritt 4:

    Wenn alles schön durchgekocht und flüssig ist, kann man die Tellerlinsen drangeben.

    Eventuell muss man (öfter) noch etwas Wasser hinzufügen. Das hängt davon ab, wieviel Flüssigkeit die Tomaten mitgebracht haben.

    Das Ganze muss jetzt noch etwa zehn weitere Minuten köcheln, bis die Linsen die gewünschte Bissfestigkeit haben. Hier kommt es halt darauf an, wie lange sie vorher eingeweicht wurden. Immer wieder mal durchrühren!

    Fertig!

    Ich lasse das Ganze dann sowieso nochmal abkühlen und mache es zur Essenzeit dann warm. Aufgewärmt schmeckt immer besser.

    Schritt 5:

    Spaghetti nach Anweisung bissfest (bloß nicht zu weich) kochen und den Parmesan reiben.

    Tipp: Parmesan kann man wunderbar portioniert einfrieren. Hält gute 6 Wochen im Eisfach.

    Guten Appetit!

    Edited 3 times, last by chp73 (January 22, 2026 at 5:24 AM).

  • Die Linsen-Bolognese werde ich bei Gelegenheit mal ausprobieren. Die Hülsenfrüchte kommen bei mir nämlich immer etwas zu kurz in meiner Ernährung.

    Wegen meiner Milcheiweißallergie werde ich den Parmesan durch gemahlene geröstete Cashewkerne mit Hefeflocken ersetzen. Das ist auch eine gute Parmesan-Alternative für Veganer.

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    Ich bin heute so farbenfroh, ich habe fünf verschiedene Schwarztöne an.

  • Die Linsen-Bolognese werde ich bei Gelegenheit mal ausprobieren. Die Hülsenfrüchte kommen bei mir nämlich immer etwas zu kurz in meiner Ernährung.

    Wegen meiner Milcheiweißallergie werde ich den Parmesan durch gemahlene geröstete Cashewkerne mit Hefeflocken ersetzen. Das ist auch eine gute Parmesan-Alternative für Veganer.

    Leider ist es so, dass, wenn kein Fleisch drin ist, es irgendwie komplizierter wird. Meist mehr Zutaten, mehr Zeit und mehr Salz...😜

    Ich habe mal Frikadellen auf Basis von Kidney-Bohnen gemacht. Das ist wirklich ein Mordsaufwand.

    Das Ergebnis konnte sich sehen lassen.

    Jedoch, so richtig gut schmeckten Dinger erst kalt...😜

  • Die Linsen-Bolognese werde ich bei Gelegenheit mal ausprobieren. Die Hülsenfrüchte kommen bei mir nämlich immer etwas zu kurz in meiner Ernährung.

    Bei uns gab es jetzt öfters Hülsenfrüchte.

    Ich hatte vor ein paar Wochen unseren Vorratsschrank gecheckt. Man soll sich ja etwas bevorraten...

    Und da habe ich festgestellt, dass Erbsen und Linsen schon nah am Verfallsdatum waren.

    Das macht mir nichts aus. Die sind noch Ewigkeiten länger haltbar. Aber man muss es ja nicht übertreiben...😉

  • Das Einzige was ich kochen kann ist Lasagne, das dafür aber gut 8o

    Hierzu kömmt auch noch mein Special-Rezept...:)

    Heute gibt's Erbsensuppe. Die Königin unter den Eintöpfen...

    Da gibt es dann bald auch eine Anleitung.

    Im Grunde ist Kochen gar nicht SO schwer. Einfach ausprobieren. Wird von Mal zu Mal besser...:thumbup:

  • ich koche kaum selbst erfundenes, lieber nach Rezepten oder im Thermomix TM6, macht mir mehr Spass . Bestelle mir dann für 3 Gerichte Zutaten bei Picnic und koche immer die angegebenen 4 Portionen, dann brauche ich nur alle 2 Tage kochen

    Muss wegen dem Diabetes ja noch mit auf die Kohlenhydrate achten

    aber wenn ich von hier mal ein Rezept teste, kann ich ja Fotos reinstellen

    wenn was nah am Verfallsdatum ist oder in paar Tage drüber, kann man das trotzdem noch essen, vorher aber testen, obs wirklich noch gut ist. Ich esse sogar noch Joghurt, wenns 3 Wochen drüber ist, waren bisher immer noch essbar

    Edited once, last by Sepithane (January 9, 2026 at 6:00 PM).

  • ich koche kaum selbst erfundenes, lieber nach Rezepten oder im Thermomix TM6, macht mir mehr Spass . Bestelle mir dann für 3 Gerichte Zutaten bei Picnic und koche imner die angegebenen 4 Portionen, dann brauche ich nur alle 2 Tage kochen

    Muss wegen dem Diabetes ja noch mit auf die Kohlenhydrate achten

    aber wenn ich von hier mal ein Rezept teste, kann ich ja Fotos reinstellen

    wenn was nah am Verfallsdatum ist oder in paar Tage drüber, kann man das trotzdem noch essen, vorher aber testen, obs wirklich noch gut ist. Ich esse sogar noch Joghurt, wenns 3 Wochen drüber ist, waren bisher immer noch essbar

    Klar, immer her mit den Rezepten... und den Bildern.:)

    Nein, wir schmeißen auch nichts weg. Mal einen harten Brotkanten... und den stippe ich meist noch in Kaffee.

    Ich schätze, dass, was wir wegwerfen, ist noch im einstelligen Euro-Bereich...:thumbup:

  • »Erbsensuppe« - Die Königin der Eintöpfe...♥️

    ... und wenn es nach meinem Vater ginge wohl das »Deutscheste« unter allen Gerichten. Gut, mein Vater war Baujahr 1930... und bei damaligen Aktivitäten, wie Zeltlager oder Wehrkampfsport etc. wurde halt als besonderes Highlight dann öfters mal die Gulaschkanone geöffnet. Aber auch beispielsweise die Belgier lieben Eintöpfe. Und ich schätze, in fast allen anderen Ländern Europas wird es wohl auch nicht anders sein.

    Für all das kann diese super leckere Suppe nichts... aber eine Königin ist sie schon!

    Vor allem passt die wie die Faust aufs Auge in diese kalte Zeit.

    Das schöne an dieser Art Eintopf ist, dass man im Supermarkt im Prinzip nur an 4 Dinge denken muss:

    Hülsenfrüchte / Suppengemüse / Wurst / Kartoffeln


    Hier die Zutaten (für 3 hungrige Personen):

    (wiederum in der Reihenfolge des Einsatzes)

    2 EL Raps- oder Sonnenblumenöl

    1 große Zwiebel

    1 großes Stück Sellerie

    1 große Stange Porree

    500g grüne Erbsen

    8 Prisen Salz

    2 TL Vegeta (oder Gemüsebrühe)

    schwarzer Pfeffer

    5 Piment-Körner

    1 Lorbeerblatt

    ⅕ TL Bohnenkraut

    ½ TL Selleriesalz

    ½ TL Majoran

    500g Kartoffeln

    300g Möhren

    150g Wurst (Mettwürstchen etc.)

    Bund Petersilie


    Schritt 1:

    Die grünen Erbsen in ausreichend Wasser einweichen. Dies für mindestens 12, besser 24 Stunden. Somit verkürzt sich die Kochzeit.

    Schritt 2:

    Zwiebel klein schneiden. Sellerie in kleine Stückchen schneiden. Porree schneiden.

    Schritt 3:

    2 EL Raps- oder Sonnenblumenöl in einen großen Suppentopf geben. Die Zwiebeln glasig anbraten, dann die Sellerie-Stückchen hinzugeben und mit anbraten. Dann den geschnittenen Porree dazu. Immer wieder rühren.

    Jetzt kommen die Gewürze:

    8 Prisen Salz

    2 TL Vegeta (oder Gemüsebrühe)

    schwarzer Pfeffer (ruhig etwas mehr)

    5 Piment-Körner

    1 Lorbeerblatt

    ⅕ TL Bohnenkraut

    ½ TL Selleriesalz

    ½ TL Majoran

    Alles nochmal durchrühren. Herd auf volle Pulle.

    Nun die Erbsen abschütten und hinzugeben. Nochmal umrühren. Jetzt 1 ¾ Liter Wasser dazuschütten. Deckel drauf, schön kochen lassen. Wenn es richtig kocht, auf mittlere Stufe stellen.

    Schritt 4:

    Jetzt habe wir gute 45 Minuten Zeit, um den Rest vorzubereiten:

    Möhren schälen und Würfeln.

    Wurst klein schneiden und beiseite stellen (Kühlschrank)

    Kartoffeln schälen und in Schale mit Wasser legen

    Petersilie rupfen und ins Sieb geben.

    Schritt 5:

    Die 45 Minuten sind rum.

    Jetzt die Möhren und ca. ½ Liter Wasser hinzugeben. 10 Minuten weiter kochen lassen.

    Zwischendurch immer mal wieder aufrühren.

    Jetzt die Kartoffeln klein schneiden und hinzugeben. 10 Minuten weiter kochen lassen.

    Petersilie im Sieb waschen, klein hacken und zusammen mit der geschnittenen Wurst hinzugeben. Weitere 10 Minuten kochen lassen.

    Fertig. Herd ausstellen. Topf noch etwa ½ Stunde auf dem Herd stehen lassen.


    Ich koche die Suppe meist morgens, lasse sie wieder abkühlen, stelle sie auf den »kalten« Balkon... und mache sie abends nochmal warm. Das kommt noch besser.

    Wichtig: fertige Erbsensuppe immer kühl stellen; niemals in die Sonne oder an einen warmen Ort länger belassen. Ansonsten »kippt sie um«! Das wollt ihr nicht erleben...😁

  • Mrs. Hudson kochte häufig Sunday Roast und Sheperds Pie. Aufgrund der Tatsache, dass ein paar Briten irgendwie mit mir verkaspert (nicht verwandt, nicht befreundet) sind, kann ich eines dieser beiden Gerichte.

    Es ist eigentlich gar nicht mal so lecker, aber ich könnte es auf Wunsch kochen und dokumentieren.

    @ chp73 Ich habe übrigens drei deiner Zutaten nicht im Schrank.

  • Mrs. Hudson kochte häufig Sunday Roast und Sheperds Pie. Aufgrund der Tatsache, dass ein paar Briten irgendwie mit mir verkaspert (nicht verwandt, nicht befreundet) sind, kann ich eines dieser beiden Gerichte.

    Es ist eigentlich gar nicht mal so lecker, aber ich könnte es auf Wunsch kochen und dokumentieren.

    @ chp73 Ich habe übrigens drei deiner Zutaten nicht im Schrank.

    Klar, warum nicht? Dann lernen wir endlich auch Mrs. Hudson's Kost mal kennen...👍

    Welche drei Zutaten waren das? 🤣

  • @ chp73

    Bohnenkraut, Piment und und Sellerie Salz

    Echt! 🤔

    Bohnenkraut nehme ich für Erbsensuppe & Linsensuppe.

    Piment für Erbsensuppe & Kohlsuppe.

    Selleriesalz auch für Erbsensuppe und vor allem für Spaghetti-Salat...

    Da wird nichts alt von. Ist alles immer schnell verbraucht. Bohnenkraut steht schon wieder auf der Einkaufsliste...🤣

    Was ich seltenst brauche ist Zimt. Mag ich eigentlich gar nicht. Hatte ich mal für ein Auberginen-Mousaka gekauft. Hat mir den Auflauf aber zerstört. War gar nicht mein Fall. Meiner Frau hat's geschmeckt... oder sie wollte nur nett sein...😉

  • Wenn hier Hausmannskost rumgeht, schließ ich mich gerne an. Es gab heute auch mein erster Eintopf in 2026. Berglinsen. Aber ohne Bohnenkraut. Da gehört Liebstöckel dran ^^

    Das sieht sehr gut aus...👍

    Liebstöckl an Linsensuppe ist mir neu... Muss ich mal ausprobieren.

    Mein Rezept hierzu folgt noch.

    Die Geheimwaffe in der Linsensuppe ist Essig und ein Schuß Tomatenketchup...😉

    Edited once, last by chp73 (January 11, 2026 at 10:24 PM).

  • Pizzateig

    Etwas was im Prinzip jeder kann... und jeder macht ihn wahrscheinlich ein klein wenig anders.

    Ein Italiener wollte mir gar erzählen, dass in einen Pizzateig Eier reinkommen. Eier? Das kann er dem Weihnachtsmann erzählen...😉

    Ich mache ihn so:

    Zutaten (für 3 Personen, ein Blech):

    400g Mehl Typ 405

    ⅔ TL Salz

    ⅓ TL Zucker

    1 EL Raps- oder Sonnenblumenöl

    1 Päckchen Trockenhefe

    200ml Wasser


    In eine Rührschüssel kommen:

    ⅔ TL Salz

    ⅓ TL Zucker

    1 EL Raps- oder Sonnenblumenöl

    200 ml warmes Wasser

    Dies alles mit einem Schneebesen gut verrühren.


    :!:Erst dann darüber die Trockenhefe geben.

    (gibt man die Trockenhefe direkt hinzu, bleibt die Hälfte hiervon am Schneebesen kleben. Das Zeug soll ja aber in den Teig rein.)


    :!:Jetzt das Mehl in die Schüssel geben.

    (macht das bitte NIE umgekehrt, also Wasser auf Mehl... ansonsten klebt alles an den Händen... und Ihr kämpft mit Sicherheit dreimal so lang mit dem Teig)


    Nun alles gut mit den Händen durchkneten, bis ALLES gut vermischt im Teig verschwunden ist. Es sollte nichts mehr in der Schüssel oder am Euren Händen kleben. Hierfür braucht es nur kurze Zeit, vielleicht 3 bis 5 Minuten.

    So sieht er dann aus:

    Den Teig nun abdecken. Ideal in einer fest verschließbaren Schüssel und etwa 3 Stunden ruhen lassen.

    Ich knete ihn zwischendurch noch einmal kräftig durch. Muss mal aber wohl nicht unbedingt.

    Fertig!


    Anmerkung:

    Je dünner ein Pizzateig ist, desto besser. 400g Mehl für ein Backblech ist meiner Meinung nach schon das höchste der Gefühle.

    Eine Pizza für 2 Personen mit nur 275g Mehl, ½ TL Salz, ¼ TL Zucker, ⅔ EL Öl und einer entsprechend angepassten Menge Wasser (ca. 150ml) wird mit Sicherheit leckerer, keine Frage...💪

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