Sprecherinnen im (Hörspiel-)Talk-Studio: Folge 70 Eva-Maria Werth

  • Wow, ein Name, der mir so wirklich gar nichts sagt 😱

    Wie Akita Takeo richtig über den Hörspieltalk von morgen schrieb:

    Solange es Leute wie uns drei gibt und wir hier schreiben, bleibt es hoffentlich bestehen. Noch lange! #top#

  • Du hast vermutlich folgende Gruselkabinett-Folgen gehört: Der Glöckner von Notre Dame, Die Gespenster-Rikscha und Der Ebenholzrahmen.

    Bei Jan Tenner ist sie in den Folgen 5 und 8 zu hören, bei Anne in Kingsport in den Episoden 11 und 12.

    Die Nibelungen von Kiosk hast du, meine ich, ebenfalls gehört – auch dort ist sie mit dabei.

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  • Eva-Maria Werth ist eine Ikone!<3

    Ihre Stimme begleitet mich schon seit frühester Kindheit als "Frau Müller-Riebensehl" in Bibi Blocksberg. Witzigerweise klang sie schon immer reifer, sodass ich das Gefühl bekomme, die Dame ist unsterblich. 88 Jahre ist sie alt und klingt immer noch wunderbar.

    Sie ist nie durch extreme Rollen oder Schauspielerinnen berühmt geworden, aber sowohl im Synchron als auch im Hörspiel die Königin der zweiten Garde. Immer da, konstant gut und enorm vertraut. Ich höre sie so gerne.:saint:

    Wunderbar auch, dass sie die Mutter von Melanie Hinze und Julien Haggege ist, die ebenfalls super im Geschäft sind. :love:

  • Ihre Stimme begleitet mich schon seit frühester Kindheit als "Frau Müller-Riebensehl" in Bibi Blocksberg.

    Mit dem Namen konnte ich gar nichts anfangen, aber Frau Müller-Riebensehl sagt mir natürlich was. Jetzt kann ich die Stimme auch einordnen.

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    Ich bin heute so farbenfroh, ich habe fünf verschiedene Schwarztöne an.

  • Eva-Maria Werth – Eine Stimme, die für mich einfach dazugehört

    Eva-Maria Werth ist für mich eine dieser Stimmen, die schon immer da waren. Eine Stimme, die man kennt, ohne sie bewusst gesucht zu haben. Und genau das macht sie für mich so besonders. Sie gehört zu dieser Generation von Sprecherinnen, die nicht laut auftreten, nicht nach Aufmerksamkeit verlangen – sondern einfach da sind, zuverlässig, präzise, mit einer großen Selbstverständlichkeit.

    Ich habe sie über die Jahre in so vielen Zusammenhängen gehört, dass es mir fast schwerfällt, einen einzelnen Moment herauszugreifen. Ob im Fernsehen, im Synchron oder im Hörspiel – ihre Stimme hatte immer etwas Beruhigendes, etwas Erdiges. Nie effekthascherisch, nie überzeichnet. Sie spielt Figuren nicht aus, sie lässt sie entstehen. Und oft sind es gerade die Nebenrollen, die durch sie plötzlich Gewicht bekommen.

    Besonders präsent ist sie für mich natürlich im Hörspielbereich. Seit vielen Jahren begleitet sie Generationen von Hörern – allen voran in den Bibi-Blocksberg-Hörspielen, wo sie als Frau Müller-Riebensehl oder Curiosus zu hören ist. Rollen, die leicht schrill angelegt sein könnten, die sie aber mit Ruhe, Autorität und einem feinen Humor versieht. Genau das mag ich an ihr: Sie macht keine Karikaturen. Sie macht Menschen – auch dort, wo das Format eigentlich nach Überzeichnung schreit.

    Sehr schätze ich auch ihre Arbeiten für Titania Medien, insbesondere in der Reihe Anne und natürlich im Gruselkabinett. Gerade dort zeigt sich für mich ihre große Stärke. Eva-Maria Werth muss nicht laut werden, um unheimlich zu sein. Ihre Figuren wirken real, bodenständig, manchmal fast beiläufig – und genau das erzeugt diese leise, nachhaltige Gänsehaut. Sie trägt Atmosphäre nicht auf, sie lässt sie wachsen. Für mich sind ihre Auftritte im Gruselkabinett immer ein Garant dafür, dass ein Hörspiel ernst genommen wird.

    Auch ihre lange Tätigkeit als Synchronsprecherin – über Jahrzehnte hinweg – spürt man in jeder Rolle. Da ist Erfahrung, Timing, ein sicheres Gespür für Dialoge. Selbst als Computerstimme bei Raumschiff Enterprise hatte sie für mich etwas Verlässliches, fast Tröstliches. Eine Stimme, der man vertraut.

    Eva-Maria Werth ist für mich keine Sprecherin der großen Gesten. Sie ist eine der leisen Säulen des Hörspiel- und Synchronbereichs. Eine Stimme, die begleitet, die trägt, die nicht altert. Und vielleicht ist genau das ihr größtes Verdienst: Dass sie nie im Vordergrund stehen musste, um unvergesslich zu sein.

  • DerPoldi February 2, 2026 at 3:05 PM

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