Habe dieses Jahr viele neue Titel ausprobiert (natürlich nicht alle durchgespielt), viel angespielt, auch teils dank game pass, so richtig hängengeblieben ist von den 2025ern games eigentlich wenig. Hatte mich eher mit "älteren" Spielen befasst (u.a gears of war Reihe oder das drölfte Mal Prey 2017, Wolfenstein und Bioshock) wenn es ums Durchspielen ging.
Mal so ein kleiner Querbeet-Schnitt für die 2025er Spiele:
Star Wars Episode 1: Jedi Power Battle Remaster: ich bin sehr für nostalgische Momente, Neuauflagen der Dreamcast, PS1, N64.. immer her damit, modernsiert mit QoL-Einschüben..aber jeden Mist muss man dann auch nicht releasen, das war damals schon unterdurchschnittlich und schlicht nicht gut und heute auch nicht. Gilt leider auch für Glover.
Eternal Strands: Keine Ahnung was das sein sollte, beta Tester will ich nicht sein
Kingdom Come Deliverance II: Immersiv, akurat und atmosphärisch, aber die Steuerung ist noch immer aus der Hölle
Sniper Elite: Resistance: Die Reihe ist schon lange tot
Avowed: Seltsam steriles Spiel, nette Momente treffen auf buntbeliebige, zu gewollte Ausführung mit technischen Schwächen, hat ab einem gewissen Punkt minus Spaß gemacht, Abbruch
Tomb Raider IV–VI Remastered: Genau wie die Rematered 1-3 '24 ein Jahreshighlight..jedoch erst nach einiges Patches und Fixes vernünftig spielbar, hatte ich auch durch und viel Fun. Chronicles ist der Beste..mag allein schon den isolierten Rom-Abschnitt unheimlich. Teil 4 wiederum leider zu verworren, überladen, verhoben. Angel of Darkness als Zeitdokument sehr interessant, dazu gute Ideen und Settings in einer insgesamt doch skurrilen Umsetzung.
Assassin's Creed Shadows: Copy'n'Paste again. Hübsche Optik trifft auf aufgeblasenes, gestrecktes Spiel
Atomfall: Hatte mit der Grundprämisse wildromantischer, britischer Naturkulissen ein ordentliches Pfund. Leider wurde jedoch vergessen, ein gutes Spiel auf dieser Bühne zu entwerfen. Ziellos, behäbig, sinnlos.
The First Berserker: Khazan: Demo geliebt, 2/3 Drittel des Spiels geliebt, geflucht, gegrinded und motivierend. Gute Steuerung, wuchtiges Gameplay, schlichte, doch ordentliche Präsentation. Dazu befriedigende Bosserlebnisse und Lernkurven und.. dann urplötzlich den Faden verloren und anders als bei den originären Souls-Spielen auch die Lust.
South of Midnight: Durchgespielt. Ein hübsches Kleinod mit märchenhafter Stimmung. Flink, easy und kompakt.
Post Trauma: Durch. Ein wunderbar verstörend-kniffliger Silent-Hill-Klon im Positiven, der richtig Laune beim Knobeln und Suviven machte.
Steel Seed: Charmante Grundidee hiesiger Produktion, Bonuspunkte für deutsche Synchro bei so einem Nischentitel, doch anders als z.B. ein Elex etwas zu sehr im Eurojank Mileau fischend mit schwachen DoubleA Werten in der Spielmechanik und allgemeinem Gefühl
Amerzone: The Explorer's Legacy: Wertige Neuinterpretierung eines Point'Click Klassikers.
Clair Obscur: Expedition 33: Voll allen gefeiert ist das nicht zwangsläufig etwas für mich. Hatte einige Stunden leicht soghaften Momente, dann ging mir das Kampf-Konzept doch zu sehr gegen meine Geschmäcker. Bin nunmal einfach kein Rundenfan (daher auch nie u.a into Final Fantasy), auch wenn hier ein gelungener Twist untergebracht wurde. Die Story hat mich auch nie emotional abgeholt und dann wird es schwierig sich weiter zu motivieren.
Captain Blood: Mies, wäre schon 2002 durchgefallen, von vorne bis hinten lahm und öde. Nichtmal aus der Zeit gefallen, sondern schlichtweg unnötig.
Labyrinth of the Demon King: Interessante PS1-Grafikästhetiken, spieltechnisch eher mauer, gewollt kryptisch und diffus.
The Precinct: Es fehlen eindeutig gute Polizeisimulatoren, dies war ein Versuch in die richtige Richtung
Doom: The Dark Ages: Doom ist für mich Doom 1-2, alles danach hatte nicht mehr die gleiche Magie und Atmosphäre
Blades of Fire: Der hohe Kaufpreis fiel diesem kleinen Experiment schlussendlich auf die Füße