Talk-Mitmach-Adventskalender 2025

  • 3. Türchen (Nachtrag):

    Wenn ich es schaffen würde wach zu bleiben, würde ich diese Serie in einer Nacht durchrocken:

    Die weisse Lilie

    Es gibt ein paar Hörspielserien, die für mich Meilensteine darstellen. Eine davon ist Die weisse Lilie.
    Zum ersten Mal gab es eine realistische und spannende Polithriller-Serie, in der auch Actionszenen gut umgesetzt waren, und die ein rundum gelungenes Sounddesign hatte (egal in welchem Teil der Welt die Szene spielte).
    Für mich in diesem Genre immer noch unübertroffen.

  • 6. Türchen:

    Im Laufe meines Hörspiellebens war die Kindheit natürlich am prägendsten.
    Und daher steckt hinter dem heutigen Türchen der Held meiner Grundschulzeit: Jan Tenner

    Immer mutig und entschlossen, immer fair (auch zu den Gegnern), auch in größter Gefahr mit dem Blick nach vorn, und perfekt besetzt mit Lutz Riedel.

    In welcher Folge er am meisten glänzt, weiß ich gar nicht. Aber eine Szene/ein Zitat ist mir besonders in Erinnerung: Es war mal wieder Land unter im Universum, absolut aussichtlose Situation und so. Jemand sagte (vermutlich war´s General Forbet) "Das schaffen Sie nie." Und Jan antwortete: "Ich muss, ich kann und ich werde." Wie geil ist das denn!? 8) Und dank der positiven Grundeinstellung des Drehbuchschreibers konnte er dann auch liefern. ;)

  • #baum#Türchen 6#baum#

    #clausi#🤩Figurenfavorit🤩#clausi#

    Figuren aus dem Hörspielbereich fallen mir viele ein, die mir imponieren und Respekt zollen, die Spaß machen und Freude bereiten, die Vorbild sind und denen man nacheifern möchte. Ich habe mir dafür Peter Lundt ausgesucht. Sein Umgang mit seiner Behinderung, die Art und Weise wie er diese meistert und wie er daraus Kraft schöpft! Mein Türchen Nummer 6 #geschenke#

    Wie Akita Takeo richtig über den Hörspieltalk von morgen schrieb:

    Solange es Leute wie uns drei gibt und wir hier schreiben, bleibt es hoffentlich bestehen. Noch lange! #top#

  • Wenn ich mir bei einer Hörspielgeschichte das Finale neu erfinden dürfte, dann ganz klar bei „DiE DR3i – Der Jahrhundertstein“ – und das nicht nur wegen der Geschichte selbst, sondern ganz besonders im Rückblick darauf, dass es die letzte Folge der DR3i war und danach direkt mit den drei ??? weiterging.

    Der Fall ist stark: geheimnisvolle Prophezeiungen, der einarmige Bogenschütze, das Gefühl, dass eine unsichtbare Macht die drei wie Schachfiguren über das Spielfeld schiebt. Diese düstere Schicksals-Atmosphäre ist reizvoll, aber das Finale nimmt sich dann für meinen Geschmack etwas zu ernst. Der ganze Weg dorthin ist verspielt, geheimnisvoll, fast schon surreal – das Ende versucht jedoch, all das sehr endgültig und logisch aufzulösen. Genau hier hätte ich mir einen anderen Ton gewünscht.

    Gerade weil „Der Jahrhundertstein“ den Abschluss der DR3i markiert, fände ich ein humoriges „Alles-war-nur-ein-Traum“-Ende perfekt passend. In meiner Wunschversion erwacht Jupiter ganz am Schluss plötzlich aus einem Alptraum in der Zentrale: Morgengeräusche, Tante Mathildas Küchengerumpel, Bob am Computer, Peter mit einem trockenen Spruch. Der Jahrhundertstein, die Prophezeiungen, der Bogenschütze – alles setzt sich erkennbar aus Eindrücken des Vortages zusammen: Museumsbesuch, Zeitungsartikel, zufällige Gesprächsfetzen.

    Peter würde sich natürlich köstlich darüber amüsieren, Bob analytisch erklären, warum Jupiters Traum aus lauter realen Versatzstücken besteht – und Jupiter selbst würde trotzig darauf beharren, dass sich alles trotzdem erschreckend logisch angefühlt hat.

    Warum mir dieses Ende so gefallen hätte, gerade mit Blick auf den Serienwechsel?

    Weil es einen weichen, augenzwinkernden Übergang geschaffen hätte: Die düstere, experimentellere Welt der DR3i würde sich als Traum auflösen – und damit wäre der Weg frei für die Rückkehr in die vertraute Realität der drei ???. Kein harter Bruch, sondern ein symbolisches „Aufwachen“ aus einer etwas dunkleren Phase der Serie.

    Statt eines ernsten „Wir haben das Schicksal überwunden“-Finales gäbe es ein charmantes

    „Jupiter wacht auf – und die drei ??? sind wieder da.“

    Für mich hätte genau das diesem Abschluss mehr Leichtigkeit, mehr Meta-Humor und einen deutlich schöneren Abschied von den DR3i verliehen.

  • Tag 7 Wunsch
    Ich habe die Gruselserie schon damals geliebt und die einzelnen Folgen auch rauf und runter gehört. Allerdings gab es immer eine Folge, die bei mir sehr schnell ausgeklammert wurde und in Ungnade gefallen ist. Das Ende von „Duell mit dem Vampir“ hatte mich einfach geschockt, geht sowas von gar nicht.

  • Nachtrag aus Türchen 6:

    Mein Figurenfavorit: Luther Niles aus Gabriel Burns!<3 Irgendwie hat mich dieser unheimliche und mysteriöse Charakter schon beim ersten Anhören völlig fasziniert. Schade, dass man in den Hörspielen nicht sooo viel über seine Geschichte erfährt, dazu muss man schon den "Kinder"-Roman lesen. Und Simon Jäger spricht diese Rolle ja auch fantastisch. "Glänzen" - Das ist vielleicht nicht der richtige Ausdruck, und ich könnte jetzt auch nicht sagen, in welchen Folgen mir sein Auftritt am allerbesten gefallen hat, weil ich ihn in jeder Szene toll finde<3 Aber wenn ich mich entscheiden müsste: meine absolute Luther-Gänsehaut-Moment ist die Szene in Folge 10, in der er in seiner Tarnidentität als Walter Konetka durchs Labor schleicht und dabei mit fast schon sinnlich-verführerischer Stimme seine Gedanken vor sich hinmurmelt.

    Mein Türchen 7:

    Das Ende von Die Drei Fragezeichen Folge 100 - Toteninsel. Eine meiner absoluten Lieblingsfolgen, aber das Ende...naja. Drei Jugendliche und ein paar Archäologen setzen einen CIA-Agenten und einige kampferfahrene Soldaten mal eben so nebenbei außer Gefecht und die Flucht gelingt ihnen auch noch völlig problemlos? Das hat mich schon immer gestört. Vielleicht hätte man noch eine vierte Folge hinzufügen sollen und so etwas..bodenständiger(?) erzählen können, wie es Justus, Peter, Bob und den Sphinx-Mitgliedern gelingt, von der Insel zu entkommen.

    "Mein Name ist Luther. Ich würde mich gerne mit Ihnen unterhalten."

  • #baum#Türchen 7#baum#

    #clausi#🙏Wunsch🙏#clausi#



    Das erste Ende, das mich persönlich schockiert hat und das ich als Kind sofort umgeschrieben hätte, war der Tod von Ntschotschi, Winnetous Schwester und natürlich der Tod Winnetous selbst. Das hat mich als Kind schwer getroffen. Und auch noch heute höre ich diese Stellen gar nicht gerne. Bitte ändern 🙏

    Wie Akita Takeo richtig über den Hörspieltalk von morgen schrieb:

    Solange es Leute wie uns drei gibt und wir hier schreiben, bleibt es hoffentlich bestehen. Noch lange! #top#

  • 🎄 Türchen 7 🎄🎅

    John Sinclair der Sensenmann als Hochzeitsgast, find das echt immer traurig, dass Karin während der Hochzeit mit Will Mallmann stirbt, auch wenns nach Romanheftvorlage ist, aber trotzdem hätte ich hier gerne im Roman und im Hörspiel ein Happy End gehabt 🥲


  • Ja, das wäre nach Winnetou meine zweite Wahl gewesen. Vielleicht schreibt uns ja der gute Jason Dark ein schönes alternatives Ende 🙏🤩

    Wie Akita Takeo richtig über den Hörspieltalk von morgen schrieb:

    Solange es Leute wie uns drei gibt und wir hier schreiben, bleibt es hoffentlich bestehen. Noch lange! #top#

  • Unsere Hardcore Romanfans, ich markiere mal sicherheitshalber nicht, wir wissen wen ich meine, würden darüber wohl keine große Freude haben 🤣

    Wie Akita Takeo richtig über den Hörspieltalk von morgen schrieb:

    Solange es Leute wie uns drei gibt und wir hier schreiben, bleibt es hoffentlich bestehen. Noch lange! #top#

  • 7. Türchen (Nachtrag): Joris Geschichte (Oliver Döring | IMAGA)

    Oliver Döring ist mit diesem Dreiteiler wieder ein starkes Ohrenkino gelungen.
    Nur den Schluss hätte ich mir anders gewünscht:

    Display Spoiler

    In meinen Ohren hätte ein Abschluss besser gepasst, bei dem die Menschen die Invasoren besiegt hätten. Bei einem Blockbuster erwarte ich einfach ein Happy End, bei Dramen o.ä. darf der Schluss auch gern offen bleiben oder nachdenklich machen. Aber ansonsten ein absolut hörenswertes und spannendes Hörspiel.


    Edited 3 times, last by Justin Time (December 8, 2025 at 7:29 AM).

  • Wenn ein Hörspiel-Genre für mich auf den Thron gehört, dann ist es ohne jeden Zweifel der Grusel. Kein anderes Genre besitzt für mich diese einzigartige Fähigkeit, sich nicht nur in den Ohren, sondern direkt im Innersten festzusetzen. Grusel ist kein hastiger Schreckmoment, kein bloßer Effekt – er ist ein Zustand. Eine Atmosphäre. Ein leises Unbehagen, das sich langsam aufbaut, das nicht loslässt, das nach dem letzten gesprochenen Wort noch lange im Raum stehen bleibt.

    Während Krimis logisch fordern, Abenteuer nach außen drängen und Humor auf leichte Entspannung setzt, richtet sich der Grusel nach innen. In die Fantasie. In die dunkelsten Winkel der Vorstellungskraft. In das, was zwischen zwei Geräuschen entsteht. Genau das liebe ich: dieses Spiel mit Andeutungen, mit Ungewissheit, mit der Frage, was wirklich real ist – und was nur im Kopf entsteht. Deshalb gehört der Grusel für mich ganz nach oben. Auf den Thron der Hörspielgenres.

    Und wenn dieser Thron eine Krone trägt, dann ist diese Krone für mich ganz eindeutig „A. K. Tolstoi – Die Familie des Vampirs“ aus der Reihe Gruselkabinett.

    Diese Folge ist für mich die reinste Essenz dessen, was Grusel leisten kann. Klassisch, literarisch, eiskalt – und zugleich zutiefst menschlich. Schon die Ausgangssituation ist von einer schicksalhaften Ruhe durchzogen: Winter 1788, ein abgeschiedenes Dorf in Serbien, Schnee, Wölfe, Dunkelheit. Serge d’Urfe sucht Schutz und findet ihn im Haus einer Familie, über der unausgesprochenes Grauen liegt. Der Hausherr ist fort, auf der Jagd nach einem Vampir. Doch es gibt eine Regel, die über allem steht: Kommt er nach Ablauf einer bestimmten Frist zurück, darf man ihn nicht mehr einlassen – denn dann wäre er selbst zum Vampir geworden.

    Und genau hier beginnt diese unfassbar grausame, leise, psychologische Spannung. Denn was ist schlimmer als ein Monster vor der Tür? Die Möglichkeit, dass dieses Monster der eigene Vater, der Ehemann, der geliebte Mensch sein könnte. Diese Geschichte lebt nicht von Blut, nicht von Effekthascherei, nicht von grobem Horror. Sie lebt von Zweifeln. Von innerem Zerbrechen. Von der Unmöglichkeit, Liebe und Angst noch voneinander zu trennen.

    Atmosphärisch ist diese Folge für mich nahezu perfekt. Alles wirkt eingefroren. Der Schnee, der Wind, das Haus, das Warten. Die Musik liegt wie kalter Atem unter den Szenen, nie aufdringlich, aber ständig präsent. Man spürt, dass hier keine äußere Heldentat stattfinden wird – sondern eine innere Katastrophe. Eine Entscheidung, die unumkehrbar ist. Und genau das macht dieses Hörspiel so unerträglich intensiv.

    Dass diese Geschichte so tief wirkt, liegt auch am überragenden Sprecherensemble. Stimmen wie David Nathan, Peer Augustinski, Daniela Hoffmann, Friedrich Schoenfelder oder Regina Lemnitz tragen diese Tragödie nicht einfach vor – sie leben sie. Jede Silbe hat Gewicht. Jede Angst klingt echt. Jede Unsicherheit schmerzt. Hier wird nicht gespielt, hier wird gefühlt. Und genau deshalb trifft das Grauen mit solcher Wucht.

    „Die Familie des Vampirs“ ist für mich deshalb die perfekte Krone für das Gruselgenre, weil sie genau das verkörpert, was ich daran liebe: Nicht das Monster im Schatten, sondern das Monster im Zweifel.nNicht die offene Bedrohung, sondern die Entscheidung, die man nicht mehr zurücknehmen kann. Nicht der Schrecken von außen, sondern der Zerfall von innen.

    Diese Geschichte zeigt mir, dass das wahre Grauen nicht in Fangzähnen liegt, sondern in der Frage, wem man vertraut, wen man liebt – und was es kostet, wenn beides nicht mehr vereinbar ist.

  • Oje. Das ist für mich ganz, ganz schwer zu beantworten. Ich wüsste jetzt kein bestimmtes Hörspielgenre, das für mich auf den Thron gehört, weil es für mich immer auf das Hörspiel selbst ankommt. Ich höre gerne Gruselhörspiele, aber nicht alles. Ich höre gerne Mystery-Hörspiele, aber nicht alles. Ich höre gerne Thriller-und Krimihörspiele, aber nicht alles. Ich höre auch ganz gerne mal alte Kinderhörspiele, aber nicht alles.

    Heute in Türchen 8 quetsche ich daher Gabriel Burns Folge 7 - Die Fänge des Windes, das Hörbuch Und draußen stirbt ein Vogel von Sabine Thiesler, Die Drei Fragezeichen Folge 66 - Die Schattenmänner sowie Pumuckl und der verbotene Kirschlikör hinein.=O

    "Mein Name ist Luther. Ich würde mich gerne mit Ihnen unterhalten."

  • Tag 8 Thron
    Mein Lieblingsgenre ist SciFi und eigentlich müsste ich passend dazu nochmals meine Lieblingsserie Perry Rhodan nennen, aber da ich diese Serie schon am ersten Tag vorgestellt habe, kommt hier Commander Perkins von mir auf den Thron, welche ich schon als meine Zweitlieblings-SciFi-Serie nennen würde. Die schönste Folge daraus ist die 6 „Expedition in die Vergangenheit“, der Abschluss vom ersten Zyklus rund um die Weganer und dem Dimensionsbrecher. Allein schon vom Thema, weil Zeitreisen mein Steckenpferd sind.

  • #baum#Türchen 8#baum#

    #clausi#🤴Thron🤴#clausi#

    Schon als ich ein kleines Kind war, hab ich meiner Mutter gesagt, ich grusle mich so gerne. Das hat sich bis heute nicht geändert. Entsprechend besteht ein Großer Teil meiner Hörspielsammlung aus Grusel-Hörspielen. Es gibt so viele großartige Gruselhörspiele, das ich hier Dutzende aufzählen könnte, vom Lufer Haus bis Berge des Wahnsinns, von der Teufelsuhr bis Kane, von der Familie des Vampirs bis Der Fluch der Druidin, aber es gibt eine Serie, die eigentlich eine Reihe ist, die in mir bereits als Kind diese Freude am Gruselgenre entfacht hat: Die HG Francis Gruselserie. Hier liebe ich alle Folgen, habe exemplarisch dafür eine rausgepickt: Die Begegnung mit der Mörder-Mumie - mein Türchen Nummer 8 #w-kuss#

    Wie Akita Takeo richtig über den Hörspieltalk von morgen schrieb:

    Solange es Leute wie uns drei gibt und wir hier schreiben, bleibt es hoffentlich bestehen. Noch lange! #top#

  • 🎄Türchen 8🎄🎅


    Mein Lieblings Genre ist Grusel und meine liebste Serie daraus Gruselkabinett, liebe das vor allem wegen der Synchronsprecher aus Filmen und Serien

    Da meine Lieblingsfolge schon genannt wurde, zeige ich die hier für mich gruseligste Folge der Reihe Tauben aus der Hölle

  • Mein Türchen 8

    Für mich ist Grusel auch das Genre was mich immer fasziniert.

    Es gibt viele tolle Hörspiele in diese Richtung, aber was mich nachhaltig am meisten fasziniert hat ist aus dem Gruselkabinett von Titania Der Freischütz.

    Eine Folge die mich richtig gepackt hat und die ich regelmäßig höre. Unglaublich wie sich der Grusel aufbaut und einem leichte Schauer über den Rücken laufen lässt. Und eigentlich weiß man ja wie die Geschichte endet, trotzdem bin ich zwischen Hoffnung und Tragödie hin und her gerissen.

    Niemand kann so hart zuschlagen wie das Leben.

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