Holy Science Fiction -02- McMurdo (2025)

  • McMurdo

    SPIELZEIT 43 min

    KLAPPENTEXT
    Ein junges Paar begibt sich auf eine Reise in die Antarktis, um geheimnisvollen Aktivitäten nachzugehen, die vor der Öffentlichkeit verborgen werden. Sie finden jedoch mehr Fragen als Antworten, als sie die dortige McMurdo-Station bis auf ein junges Mädchen verlassen vorfinden.
    Als sie jedoch endlich Antworten bekommen, sind diese schrecklicher, als sie sich ausmalen konnten ...

    Darsteller
    Pheline Marieke Oeffinger
    Phil Tom Radisch
    Orrin Luisa Wietzorek
    Kapitän Reinhard Scheunemann
    Mutter Sandra Schwittau
    Fahrer Marco Steege

    Crew
    Produktion David Holy
    Skript Balthasar von Weymarn
    Regie Dirk Jürgensen
    Sounddesign Alex Westphal
    Dialogschnitt Alex Westphal

    LABEL Holysoft GmbH
    GENRE Science Fiction
    IM HOLYSHOP ERHÄLTLICH AB 03.10.2025
    IM STREAMING ABO ENTHALTEN AB 03.10.2025
    FORMAT Download

    IM regulären STREAMING : ????

    Hörprobe unter :

    Holy Science Fiction - 2 - McMurdo
    Ein junges Paar begibt sich auf eine Reise in die Antarktis, um geheimnisvollen Aktivitäten nachzugehen, die vor der Öffentlichkeit verborgen werden. Sie…
    shop.holysoft.de

    Besprochen unter:

    DerPoldi
    October 3, 2025 at 11:23 AM
  • Nachdem es ja noch einen Monat hin ist bis zur VÖ und Holysoft mit der Hörprobe ja das ganze erste Drittel zum Anhören online gestellt hat, ist das doch eine nette Gelegenheit, mal zu einer Spekulation/Diskussion aufzufordern:

    • Was kann man denn aus dieser Viertelstunde schon mitnehmen -- wohin geht die Reise?
    • Welchem Geheimnis könnten die beiden da im tiefen Süden auf der Spur sein? Lässt sich da schon was erkennen?
    • Und was fällt noch irgendwo als interessant auf?
    • Wen interessiert es, den Rest der Geschichte zu erfahren?

    Ist ja völlig gefahrenlos, denn ein "richtig" oder "falsch" kann es ja noch nicht geben ...

    -- I teach writing courses and first of all, I teach my students what prosody is. (Theodore Sturgeon)

  • Nachdem es ja noch einen Monat hin ist bis zur VÖ und Holysoft mit der Hörprobe ja das ganze erste Drittel zum Anhören online gestellt hat, ist das doch eine nette Gelegenheit, mal zu einer Spekulation/Diskussion aufzufordern:

    • Was kann man denn aus dieser Viertelstunde schon mitnehmen -- wohin geht die Reise?
    • Welchem Geheimnis könnten die beiden da im tiefen Süden auf der Spur sein? Lässt sich da schon was erkennen?
    • Und was fällt noch irgendwo als interessant auf?
    • Wen interessiert es, den Rest der Geschichte zu erfahren?

    Ist ja völlig gefahrenlos, denn ein "richtig" oder "falsch" kann es ja noch nicht geben ...

    Display Spoiler

    Wir erfahren von einem vermeintlichen Ehepaar die sich auf einer Mission befinden. Geben vor auf Hochzeitsreise zu sein. Und täuschen Kapitän Reinhard Scheunemann. Das ware Ziel ist die McMurdo Station in der Antarktis. Hier gibt es für mich schon die erste Anspielung zu erhöhen zur Überfischung. Das Rätsel McMurdo in der Antarktis, auch Phil (Tom Radisch) und Pheline (Marieke Oeffinger) wissen nicht was sich hier abgespielt hat. Jeder hat seine eigene Vermutung. Wir erfahren das die Station verlassen und anscheinend Menschenleer ist. Die zwei erkunden die Station und treffen auf Orrin (Luisa Wietzorek). Diese fasst kurz aus Ihrer Sicht zusammen was passiert ist. Gibt vor ganz alleine zu sein und selbst ihre Eltern hätten per Schiff die Station mit allen anderen verlassen. Phil reagiert darauf mit pfeifen (Akte X).

    1.Wen interessiert es, den Rest der Geschichte zu erfahren?

    Mich haben die ersten 15 min des Hörspiels auf jedenfall neugierig gemacht. Vorweg mag ich lieber kurze und knackige Hörproben. Hier klappt für mich die XXL Hörprobe trotzdem ausgezeichnet. Macht schon neugierig, verrät aber nicht all zuviel. Lässt Raum für Fantasie und lädt zum Rätseln ein was passiert ist und noch passieren wird. Bisher bleibt jede Richtung offen.

  • Die ersten 15 Minuten haben auf jeden Fall meine Neugier geweckt. Gerade weil die Hörprobe so großzügig ausgefallen ist, hatte ich erst die Befürchtung, dass schon zu viel verraten wird. Aber das Gegenteil ist der Fall: sie lässt viele Türen offen und spielt genau mit diesem Gefühl, dass man zwar mitten ins Geschehen hineingezogen wird, aber die entscheidenden Antworten noch in der Schwebe bleiben.

    Was ich spannend finde, ist dieses unterschwellige Gefühl, dass hier gleich mehrere Ebenen eine Rolle spielen könnten – nicht nur das Rätsel um die verlassene Station, sondern auch ein größerer Kontext, wie etwa die Anspielung auf Überfischung, oder vielleicht sogar gesellschaftlich-ökologische Themen. Gleichzeitig bleibt es aber auch ein klassisches Mystery-Setting: Isolation, Geheimnisse, Figuren, bei denen man nie ganz sicher ist, ob sie die Wahrheit sagen.

    Für mich hat die Hörprobe genau das richtige Maß: Sie macht neugierig, sie gibt mir erste Ansatzpunkte zum Spekulieren, aber sie verrät eben noch nichts Konkretes. Genau deshalb möchte ich jetzt natürlich wissen, wie es weitergeht.

  • Bin Zwiegespalten. „McMurdo“ ist in meinen Ohren ein gut gemachtes Einzelhörspiel und die Message ist auch klar, aber es will für mich, genauso wie schon die 1. Folge „Die Zeitmaschine“ einfach nicht so richtig das Feeling einer SciFi Reihe zu lauschen aufkommen lassen. Bei McMurdo liegt es mit daran, dass hier gar keine Zukunft erzählt wird und das „Übernatürliche“ hätte auch Part von einem Gruselhörspiel sein können. Es geht mehr ein wenig in die Richtung Dystopie. Das Hörspiel ist spannend und teilweise gruselig erzählt, man rätselt permanent wohin uns dies alles bringen wird und es wird zudem toll von den Sprechen vorgetragen. Auch die Sounduntermalungen passen stimmig dazu. Das Ende kommt ein wenig abrupt, passt aber gut zur Story, regt die Phantasie an.

    Als Einzelhörspiel habe ich „McMurdo“ sehr gerne mitgenommen und den Kauf in der Holy App nicht direkt bereut, aber insgesamt werde ich mit Holy SciFi dennoch nicht warm und wohl erst einmal pausieren. Ich hätte mir für eine SciFi Reihe einen besseren Start, mit prägnanteren SciFi Hörspielen, gewünscht.

    Edited once, last by hoerspiel (October 3, 2025 at 8:56 AM).

  • Ich hab es heute in der Früh gehört. Die Lauflänge war prädestiniert es gleich noch einmal zu hören. Mich hat das Hörspiel ein klein wenig an Project SETI erinnert. Und ja die Anknüpfungspunkte zu SF in einem klassischen Sinne sind sehr gering gehalten. Die kurze Reise bietet Kennzeichen einer Dystopie, eines Öko-Thrillers, eines Mysteryhörspiel und ja, sogar ein bisserl Grusel ist dabei. Es spielt in einer nahen (?) Zukunft. Parallelen zur Gegenwart sind gewollt. Und ja, das Hörspiel beschäftigt sich wie der oben bereits von mir genannte Klassiker mit dem Thema

    Display Spoiler

    Wie würden Außerirdische reagieren wenn sie uns beobachten und sehen wie wir unseren Planeten sukzessive zu Grunde richten?

    Hab ich schon mal geschrieben, dass ich Dystopien nicht so gerne mag? SF ist auch nicht so mein großes Steckenpferd. Von daher ist meine Einschätzung dieses Hörspiels ebenso zwiespältig wie jene von hoerspiel . Ich fand das Hörspiel bärenstark produziert. Es regt zum nachdenken an, es vereint viele Genre, weshalb klassischer SF auf der Strecke bleibt, was mich überhaupt nicht stört, aber diese pessimistische, hoffnungslose und traurige Grundhaltung und Atmosphäre, die das Hörspiel mit all „seinen Poren“ verströmt, bereitet in mir keine Freude. Also auch wenn das Hörspiel klasse produziert ist, brauche ich sicher eine längere Zeit um es zum dritten Mal zu hören.

    Die HOLY SF Reihe geht bis jetzt auf jeden Fall ihren ganz eigenen Weg und ist bis dato weit weit weg von Star Wars oder Star Trek Feeling.

    Wie Akita Takeo richtig über den Hörspieltalk von morgen schrieb:

    Solange es Leute wie uns drei gibt und wir hier schreiben, bleibt es hoffentlich bestehen. Noch lange! #top#

  • Ich fand das Hörspiel bärenstark produziert. Es regt zum nachdenken an, es vereint viele Genre, weshalb klassischer SF auf der Strecke bleibt, was mich überhaupt nicht stört, aber diese pessimistische, hoffnungslose und traurige Grundhaltung und Atmosphäre, die das Hörspiel mit all „seinen Poren“ verströmt, bereitet in mir keine Freude.

    Ich hätte mir für eine SciFi Reihe einen besseren Start, mit prägnanteren SciFi Hörspielen, gewünscht.

    Was wären prägnantere SF-Hörspiele denn heute, wenn ihre Aufgabe nicht ausschließlich Eskapismus sein soll?

    Es fällt mir ehrlich gesagt zur Zeit schwer, *optimistische* SF zu schreiben, so im Stil der Asimov'schen Foundation, die selbst einen "Untergang des Römischen Reiches" mit dem Glauben an eine positive Zukunft (geleitet durch kluge Wissenschaftler) zu verbinden wusste. Eine Space Opera mit in ferne Welten reisenden Weltraumforschern oder eine Standard-Invasionsstory à la "Independence Day" würde sich für mich nicht mehr "echt" anfühlen.

    SF war immer Spiegel ihrer Entstehungszeit, und im besten Fall hat sie ihre Leser (oder Hörer) an Grenzen geführt, immer mit der Frage "was wäre wenn?"

    Von daher, ja, der Vorwurf mag berechtigt sein, dass das kein "Wohlfühlhörspiel" ist. David Holy hatte das, zu seiner Ehre, auch nicht zur Bedingung für die Manuskripte gemacht, da er seine Reihen vielseitig aufstellen will. Es werden sich also in der Reihe mit anderen Autoren/innen auch ganz andere Grundstimmungen finden lassen. Meine Hoffnung ist, dass es im Publikum der Reihe Menschen gibt, die es auch genießen, außerhalb der comfort zone sich in eine Art twilight zone zu bewegen -- und ein paar Gedanken daraus mitzunehmen.

    -- I teach writing courses and first of all, I teach my students what prosody is. (Theodore Sturgeon)

Participate now!

Don’t have an account yet? Register yourself now and be a part of our community!