Inhärentes Refugium - The Day of Night - Silent Hill 2 OST (2002)

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    Einmal mehr möchte ich auf die Musikgestaltung eines Silent Hill-Spiels eingehen. Serienteil 2 steht im Ruf, den wohl eindringlichsten Soundtrack abrufen zu können, parallel zur psychoanalytischen Spiralenfahrt des Hauptprotagonisten.


    Karge Baumwipfel vor dunstumwebter Seeoberfläche, vom fließenden Windläufen sanft umweht, erwecken den Eindruck stummer Zeugen einer weit entfernten Erinnerung. Leise rauscht es in der Ferne im Buschwerk, das gedämpfte Pluckern eines Windspiels, knarrende Holztore, sonst Stille in der Schattensilhouette der Wälder. "The Day of Night", Teil des formidablen Atmosphärenspiels des Soundtracks von Akira Yamaoka, ruft genau jene neuronalen Bilderstimmungen vor dem geistigen Auge ab, Abfolgen tiefster Isolation im korrumpierten Seelenkerker. Die Kühle der Nacht, ein milder Trost, sich über den Maelstrom der Gedankenwelt legend, sinnierend flüsternd gleichwohl tosend wie in InGame Passagen in dieser trostlosen Kult-Stätte mahnender, statuenhafter Reminiszensen.


    Ich schweife ab, doch bleibe stets im Zentrum Silent Hills, dem Hort verschwiegenen Grauens, ein infernalisches Idyll, ummantelt von einem grandiosen Soundgefüge, beruhigend wie verstörend in absoluter Schönheit.

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