Danke für deinen Beitrag, weil er das eigentlich ziemlich gut auf den Punkt bringt.
Ich habe momentan auch oft das Gefühl, dass sehr stark auf die sichere Bank gesetzt wird, statt sich mal etwas zu trauen. Gefühlt besteht der Markt fast nur noch aus Krimi oder Grusel – und selbst dort ähnelt sich inzwischen vieles.
Natürlich verstehe ich, warum Labels bekannte Namen oder vertraute Konzepte bevorzugen. Das Risiko ist geringer und man weiß ungefähr, was funktioniert. Aber ich frage mich schon, was passiert, wenn irgendwann wirklich stärkere Ermüdungserscheinungen eintreten und viele Hörer diesen immer gleichen Stil einfach überdrüssig werden.
Niemand erwartet ständig irgendwelche revolutionären Wunderhörspiele. Aber etwas mehr Mut, Abwechslung und auch mal ungewöhnlichere Stoffe würden der Hörspielwelt momentan wirklich guttun, finde ich.