Shadow Chasers -06- Das Geheimnis des Schriftstellers (2026)

  • Das Geheimnis des Schriftstellers

    VÖ - Termin: 16.01.2026

    Beschreibung:
    Ruby, Matt und Gregory geraten in gefährliches Spiel aus Intrigen und Verrat.
    Martin Hayward ist überzeugt, seine Schwester will ihn entmachten und die Firma
    des kürzlich verstorbenen Vaters an sich reißen.
    Doch sagt er wirklich die Wahrheit? Eine Spur führt Ruby, Matt und Gregory in eine alte,
    unheimliche Villa… finden sie einen Weg hinaus?...
    Und kommen sie hinter das Geheimnis des Schriftstellers?

    Die Sprecher:

    Ruby Temple: Nicole Silbermann
    Matt Reeves: Michael Gugel
    Gregory Grant: Heinrich Bennke
    Der Schriftsteller: Mark Bremer
    Mildred Hogglebottom: Cornelia Schönwald
    Vanessa Hayward: Constanze Buttmann
    Joyce: Sarah Alles
    Kate: Katja Keßler
    Frank Walters: Bodo Henkel
    Jake Bing: Martin Sabel
    Robin Caine: Marc Schülert
    Eddie: Rainer Gerlach


    Audio Format: mp3 Datei 192kBit/s
    Laufzeit: ca. 81 Minuten
    Produktion: HM Audiobooks
    Abmischung: Eric Onder de Linden
    Buch:    Tobias Jawtusch
    Grafik/Layout: Dorothe Wouters
    Genre: Abenteuer

    Hörprobe

    Shadow Chasers 06 - Das Geheimnis des Schriftstellers
    Das Geheimnis des Schriftstellers Ruby, Matt und Gregory geraten in gefährliches Spiel aus Intrigen und Verrat. Martin Hayward ist überzeugt, seine Schwester…
    www.hm-audiobooks.de
  • Hier schon mal ein kleiner Insider zu der Hörprobe. Bei den drei ??? werden ja bewusst Szenen aus den Büchern in den Hörspielen häufig weggelassen oder nacherzählt, wenn einer der drei alleine unterwegs ist / ermittelt - es gibt halt keinen Dialogpartner. Ich habe mich bei dem Skript bewusst dazu entschieden, Szenen einzubauen, in denen Matt allein ist. Auch wenn er jetzt Bibi-Blocksberg-mäßig Selbstgespräche führt, finde ich vor allem die Szene aus der Hörprobe wirklich spannend.

  • Ich finde das tatsächlich eine sehr spannende und mutige Entscheidung. Gerade weil Hörspiele traditionell immer den Dialog als Motor nutzen, wirkt es umso intensiver, wenn eine Figur plötzlich allein ist und man ausschließlich ihr Denken, ihr Atmen, ihre Unsicherheit oder ihren inneren Fokus mitbekommt.

    Bei den drei ??? hat man sich da ja über Jahrzehnte bewusst zurückgehalten – manchmal mit dem Ergebnis, dass wichtige Passagen eher „nacherzählt“ als tatsächlich erlebt werden. Und genau deshalb gefällt mir dein Ansatz so gut: Er bricht mit dieser Hörspiel-Konvention, ohne sich künstlich davon abheben zu wollen. Er wirkt organisch, weil Matt eben eine Figur ist, die plausibel allein ermittelt, und weil die Situation es dramaturgisch hergibt.

    Dass er dabei in eine Art „Bibi-Blocksberg-Selbstgespräch“ verfällt, stört mich überhaupt nicht – im Gegenteil. Solche Momente können extrem atmosphärisch sein, weil sie sehr unmittelbar werden. Man hat kein Netz und keinen doppelten Boden, keine zweite Stimme, die ablenkt oder erklärt. Man ist einfach mit der Figur im Raum, im Schatten, im Moment.

    Und die Szene aus der Hörprobe funktioniert genau deswegen so gut. Sie hat eine ganz eigene Spannung – eine Stille, die sich auflädt, weil Matt mit niemandem sprechen kann außer mit sich selbst. Das gibt dem ganzen Hörspiel nochmal eine andere Farbe.

    Ich mag solche kleinen stilistischen Entscheidungen, weil sie viel über das Verständnis für das Medium erzählen. Da ist ein Bewusstsein für Rhythmus, Tempo und Atmosphäre drin – und das hört man.

    Ich freue mich schon sehr auf die fertige Folge.

  • DerPoldi Ich finde das Nacherzählen von solchen Solo-Szenen bei den drei ??? manchmal tatsächlich etwas SEHR schade (auch wenn klar ist, wieso sie es so machen) und würde mir wünschen, es gäbe z.B. Justus-Szenen, in denen er allein unterwegs ist und wir hören, was in Justus Kopf vorgeht.

  • Mir gefiel bei den ??? immer Pasetti, der mich als Zuhörer ansprach und mich so in die Geschichte einbog. Gegen Selbstgespräche und Gedanken habe ich nichts, sofern diese auch als solche wahrgenommen wahrgenommen werden.

    Wie Akita Takeo richtig über den Hörspieltalk von morgen schrieb:

    Solange es Leute wie uns drei gibt und wir hier schreiben, bleibt es hoffentlich bestehen. Noch lange! #top#

  • DerPoldi Ich finde das Nacherzählen von solchen Solo-Szenen bei den drei ??? manchmal tatsächlich etwas SEHR schade (auch wenn klar ist, wieso sie es so machen) und würde mir wünschen, es gäbe z.B. Justus-Szenen, in denen er allein unterwegs ist und wir hören, was in Justus Kopf vorgeht.

    Ich bin da ganz bei dir – und ehrlich gesagt glaube ich ebenfalls nicht, dass sich bei den drei ??? in der Hinsicht noch viel tun wird. Die Serie ist über Jahrzehnte so stark in ihrem eigenen Produktionsrhythmus, ihrer Machart und ihren dramaturgischen Leitplanken verankert, dass echte Experimente praktisch ausgeschlossen sind. „Eingefahren“ klingt hart, aber es trifft den Kern: Man verlässt das, was sich bewährt, einfach nicht mehr.

    Dabei wäre genau das manchmal so spannend. Gerade diese Solo-Momente, in denen eine Figur allein ermittelt, sind literarisch oft die intensivsten. Da passiert viel im Kopf – Gedankensprünge, Zweifel, logische Verknüpfungen, innere Spannung. Das geht in Hörspielform natürlich schnell verloren, wenn man es später verkürzt nacherzählen lässt. Diese Szenen atmen in den Büchern, im Hörspiel aber wirken sie häufig wie ein notwendiges „Abhaken“ von Handlungsteilen, die man nicht anders unterbringen konnte.

    Ich würde mir tatsächlich wünschen, dass man ab und zu den Mut hätte, ein kleines Stück vom tradierten Pfad abzuweichen. Nicht das ganze Konzept aufbrechen, aber punktuell neue erzählerische Räume öffnen: Gedankenmonologe, atmosphärische Alleingänge, kurze Innensichten. Das würde nicht nur die Figuren tiefer wirken lassen, sondern auch die Dramaturgie beleben.

    Aber ich fürchte, die Serie ist inzwischen so stark ritualisiert – und ihr Erfolg so sehr an diese Ritualisierung geknüpft –, dass solche Schritte wohl Wunschträume bleiben. Trotzdem: Der Gedanke daran macht deutlich, welch erzählerisches Potenzial da eigentlich noch schlummert.

  • Aber wie sieht es mit dem Dorf der Teufel oder Eschenbachs Die Auferstehung? Das liefert doch alles Geforderte?

    Wie Akita Takeo richtig über den Hörspieltalk von morgen schrieb:

    Solange es Leute wie uns drei gibt und wir hier schreiben, bleibt es hoffentlich bestehen. Noch lange! #top#

  • Markus G. Die Auferstehung muss ich immer noch lesen. Schande über mein Haupt. Ich habe es schon im Sommer gekauft und immer noch nicht gelesen.

    Das Dorf der Teufel fand ich tatsächlich ziemlich gut.

    Mir geht es auch eher darum, dass ich mir bei den normalen Folgen mehr Szenen wünsche, die irgendwie mal anders sind. Ein Beispiel: Im Buch zur "Yacht des Verrats" ist Peter allein unterwegs, eine echt spannende Szene, die gut ins Hörspiel gepasst hätte, finde ich.

Participate now!

Don’t have an account yet? Register yourself now and be a part of our community!