Warum mich die Harry Potter-Buchreihe nach wie vor begeistert

  • Die hatte ich im Buchladen in der Hand, hatte mir gar nicht gefallen. Diese dünnen Bibelseiten mag ich nicht und bei dem Gewicht des Buches hatte ich Angst, dass es mich erschlägt, wenn ich es auf dem Rücken liegend lese :D

    Diese Ausgabe ist schon eine ziemlich 'schwere' Nummer. Tatsächlich habe ich sie nur, um sie zu besitzen, nicht zum Lesen. Für ein gemütliches Lesen ist sie denkbar ungeeignet.

  • Harry Potter liebe ich ebenfalls, habe alle Bücher , alle DVDs und die komplett Blu Ray Box

    Die ersten 3 Bücher hatte ich in einer Woche durch, mehr gabs beim damaligen Zeizpunkt des Lesens leider noch nicht

    Und bei Audible habe ich alle Hörbücher gelesen von Rufus Beck

    Bei Spotify ne Playlist mit dem Soundtrack aller Filme

    Mein Lieblingsteil ist Band 2, hat was gemütliches und ich mag Gilderoy Lockhart<3War der einzige Harry Potter Film, den ich im Kino gesehen habe

    Auch hier gabs immer zum Geburtstag und Weihnachten ein Buch oder DVD. Fand das irgendwiwe schöner, als es sich einfach so zu kaufen. das 5. Buch ist für mich besonders, das bekam ich von meiner Oma mütterlicherseits zum Geburtstag 2010, die 2011 im April ein paar Monate später dann leider gestorben ist.

  • Gilderoy Lockhart ist eine dieser herrlich verschrobenen Figuren, die gleichzeitig zum Lachen bringen und irgendwie tragisch sind. Er ist ein wandelndes Klischee des selbstverliebten, eitlen Helden, der mit seinem charmanten Lächeln und seinen großspurigen Erzählungen alle um den Finger wickelt – nur um sich dann als völliger Betrüger herauszustellen. Seine "Heldentaten" sind alle gestohlen, seine Bücher ein reines Lügenkonstrukt, und sein einziges wirklich beherrschtes Talent ist das Löschen von Erinnerungen.

    Was ihn für mich so unterhaltsam macht, ist sein unerschütterlicher Glaube an sich selbst, selbst wenn alles um ihn herum zusammenbricht. Dieser Typ glaubt wirklich, er könnte sich aus jeder Situation herausreden, solange er nur genug von sich selbst schwärmt. Und gerade, weil er so überzogen auftritt, wird er nie wirklich unsympathisch – eher eine Art gescheiterter Hochstapler, der in seiner eigenen Welt lebt.

    Sein Ende ist dann fast ironisch tragisch: Ein Mann, der sein ganzes Leben darauf aufgebaut hat, Erinnerungen zu stehlen, verliert schließlich seine eigene. Aber selbst im St.-Mungo-Hospital bleibt er noch dieser seltsame, leicht verpeilte Lockhart – irgendwie skurril, irgendwie bedauernswert, aber vor allem unfassbar unterhaltsam.

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