Eurovision Song Contest 2025

  • War dann doch ein cooler ESC 🤣 Muss jetzt ins Bett, in 4 Stunden wieder aufstehen! Als ESC-Sieger 😉

    Wie Akita Takeo richtig über den Hörspieltalk von morgen schrieb:

    Solange es Leute wie uns drei gibt und wir hier schreiben, bleibt es hoffentlich bestehen. Noch lange! #top#

  • Mir hat der ESC gut gefallen, war eine schöne Bandbreite drin. Kopfschütteln lösen bei mir die 0 Punkte des Publikums für die Schweiz aus. Was haben die nur gehört? Natürlich Glückwunsch an Österreich. Der Titel gehört zwar zu denen, die mir so gar nicht gefallen haben. Aber die Show und die Stimme waren trotzdem beeindruckend.

    Unser Tippspiel ging (wenn ich richtig gerechnet habe)wie folgt aus:

    • Pia: 17 Punkte
    • Der Poldi: 15 Punkte
    • Stollentroll: 11 Punkte
    • Thorsten B: 7 Punkte

    Letzlich waren es die 10 Punkte für den österrischen Sieg, die den Unterschied gemacht haben. Wobei DerPoldi mit jeweils 5 Punkten für Albanien und die Schweiz nah dran war. Glückwunsch jedenfalls an die Siegerin. Und ich darf mich über 5 Sonderpunkte freuen für die Platzierung von Schweden.

    Markus G. : Lässt du mir bitte per PN eine Adresse zukommen, an die ich den Preis schicken kann?

    Nicht jeder Verkannte ist ein Genie. (Walter Moers)

    Edited 6 times, last by Stollentroll (May 18, 2025 at 7:26 AM).

  • Das war ein spannender und ziemlich unterhaltsamen ESC-Abend – und auch unser Tippspiel hatte echte Überraschungen parat!

    Glückwunsch an Pia zum Sieg – gut getippt! Die 10 Punkte für Österreich haben sich am Ende wirklich ausgezahlt. Auch wenn der Song nicht mein persönlicher Favorit war, stimme ich dir absolut zu: Stimmlich und showtechnisch war das eine beeindruckende Performance.

    Schön zu sehen, dass bei uns trotzdem so eine Bandbreite im Tippspiel zusammenkam – das macht’s ja auch aus. Und deine 5 Sonderpunkte für Schweden sind natürlich völlig verdient! Gratulation also nicht nur an die Siegerin, sondern auch an dich für’s gute Gespür!

  • Gratulation an Oesterreich.:thumbup:

    Raabs Chefsache war wohl nichts.

    Aber gesehen habe ich trotzdem nichts und gehört auch nicht, wir wahren beim Fischessen unseres Fussballclubs. Zander und Egli richtig gut, sicher 1kg. zugenommen.:)

  • Raabs Chefsache war wohl nichts.

    Wenn ich da so an die letzten und vorletzten Plätze in den Vorjahren (Ausnahme 2018 und 2024) denke, war das ganz ordentlich. Der Platz ist zwar etwas schlechter als letztes Jahr (15 statt 12), aber wir haben mehr Punkte bekommen (151 statt 117). Und wir hatten einen jungen, frischen Act für den man sich nicht schämen musste.

    "Was sagt man darüber, wie man Bücher schreibt? Man denkt sich etwas aus und zwingt sich, es aufzuschreiben."

    Ariadne Oliver, Poirot: Wiedersehen mit Mrs. Oliver

  • Ich hatte vorher nichts gesehen und gehört, wie jedes Jahr. Der Abend war jetzt keine verschwendete Zeit, aber so richtig mitgerissen hat mich da eigentlich nichts. Ich mochte den Beitrag aus Lettland am meisten, werde für Musik wie den deutschen Beitrag wohl langsam zu alt, habe mich bei Finnland hinreichend fremd geschämt und wusste beim ersten Ton des Sängers, dass Österreich die Nummer gewinnen würde. Die 0 Punkte für die Schweiz vom Publikum auch für mich absolut unverständlich.

    Freue mich trotzdem auf 2026 ;).

  • Mein persönlicher Rückblick auf den ESC 2025 in Basel

    Der Eurovision Song Contest 2025 in Basel war für mich ein unvergessliches Erlebnis – ein Fest der Musik, der Emotionen und der kulturellen Vielfalt. Die Stadt am Rhein hat sich als hervorragender Gastgeber präsentiert, mit einer atemberaubenden Bühne, einer perfekten Organisation und einem begeisterungsfähigen Publikum.

    Besonders beeindruckt haben mich in diesem Jahr die Beiträge von Frankreich, Griechenland, Israel und Dänemark. Louane sang für Frankreich die gefühlvolle Ballade „Maman“ und berührte mit ihrer Stimme die Herzen der Zuschauer. Klavdia aus Griechenland überzeugte mit „Asteromáta“, einem emotional aufgeladenen Song mit folkloristischen Einflüssen. Yuval Raphael trat für Israel mit „New Day Will Rise“ an und landete mit seiner kraftvollen Performance verdient auf Platz zwei. Auch Sissal aus Dänemark lieferte mit „Hallucination“ eine originelle und mutige Darbietung, die sich von der Masse abhob.

    Großes Bedauern empfand ich über das vorzeitige Ausscheiden von Australien. Der schräge, aber charmante Song „Milkshake Man“ von Go-Jo war für mich ein echter Stimmungsmacher und hätte das Finale mehr als verdient gehabt.

    Umso erfreulicher war der verdiente Sieg von Österreich: Der Countertenor JJ begeisterte mit „Wasted Love“, einer kraftvollen Mischung aus Pop, Oper und Elektro. Die einzigartige Stimme, das emotionale Arrangement und die starke Bühnenpräsenz machten seinen Beitrag zu einem Höhepunkt des Abends. Mit 436 Punkten holte er den dritten ESC-Sieg für Österreich nach 1966 und 2014 – absolut verdient!

    Ein besonderes Lob gilt auch dem Moderationstrio: Michelle Hunziker, Hazel Brugger und Sandra Studer führten mit viel Charme, Witz und Professionalität durch die Sendung. Hazel und Sandra moderierten souverän die beiden Halbfinals, während Michelle das große Finale mit ihrer internationalen Ausstrahlung perfekt ergänzte. Ihr harmonisches Zusammenspiel machte sie zu echten Publikumslieblingen.

    Natürlich gab es auch Beiträge, die weniger überzeugten. So etwa Portugal mit NAPA und dem Song „Deslocado“, der trotz musikalischer Ambition etwas blass blieb. Melody aus Spanien konnte mit „Esa diva“ gesanglich überzeugen, aber der Song wirkte altmodisch. Großbritanniens Beitrag „What The Hell Just Happened?“ von Remember Monday war chaotisch inszeniert und wenig zugänglich. Georgien’s Mariam Shengelia mit „Freedom“ wirkte leider uninspiriert, und Serbien’s Princ mit „Mila“ konnte musikalisch wie emotional nicht überzeugen.

    Ein echtes Highlight des Abends war der Intervall-Act, der ganz im Zeichen der Schweizer ESC-Geschichte stand. Die legendäre Paola, die die Schweiz 1969 und 1980 vertrat, kehrte auf die Bühne zurück und sang „Cinéma“ – ein Gänsehautmoment. Begleitet wurde sie von weiteren ESC-Größen wie Peter, Sue & Marc („Io senza te“), Luca Hänni („She Got Me“) und Gjon’s Tears („Tout l’univers“). Zusammen präsentierten sie ein Medley ihrer bekanntesten Beiträge – ein bewegender Rückblick auf die musikalische Vergangenheit der Schweiz.

    Als besonderes Sahnehäubchen trat auch Nemo, der Sieger von 2024, mit seinem neuen Song „Unexplainable“ auf und zeigte erneut, warum er den Wettbewerb im Vorjahr gewonnen hatte. Außerdem sorgten Käärijä (Finnland 2023) und Baby Lasagna (Kroatien 2024) mit einem gemeinsamen Mashup ihrer Hits „Cha Cha Cha“ und „Rim Tim Tagi Dim“ sowie dem neuen gemeinsamen Song „#Eurodab“ für ausgelassene Partystimmung in der Halle.

    Der ESC 2025 in Basel war ein voller Erfolg – musikalisch, emotional und organisatorisch. Ich nehme viele besondere Momente mit und freue mich schon jetzt auf den Eurovision Song Contest 2026!

  • Ich habe mir jetzt mal ohne dem ganzen Drumherum, ohne Show, die Lieder angehört und diese für sich sprechen lassen. Überraschend für mich waren ein paar doch gute Lieder dabei, die es dann doch in meine Playliste geschafft haben. Das war am Samstag beim Zuschauen noch ganz anders. Damals gefiel mir praktisch keines. Am Ende hat mich die Show womöglich doch mehr von der eigentlichen Melodie und den Liedern abgelenkt. Womöglich brauchen manche Lieder auch etwas länger um sich „zu setzen“, ähnlich wie ich es bei Hörspielen auch erlebe. Interessant!

    Wie Akita Takeo richtig über den Hörspieltalk von morgen schrieb:

    Solange es Leute wie uns drei gibt und wir hier schreiben, bleibt es hoffentlich bestehen. Noch lange! #top#

  • Der ESC 2025 scheint im Nachgang interessanter zu sein als man glaubte.Mir ist das Votingsystem gar nicht bekannt gewesen,aber die Diskrepanz bei Publikum und Jury im Falle von Israel ist wirklich auffällig.

  • Die Diaspora spielt hier sicherlich eine große Rolle. Aber die hohe Punktevergabe für Israel auf der einen Seite und für die Schweiz auf der anderen Seite durch das Publikum haben überrascht. Keine Frage. Aber noch konnte man keine Unregelmässigkeiten feststellen.

    Meine Tochter ist immer noch vom ESC begeistert. Bei uns laufen die Liada rauf und runter. Und je öfter man sie hört um so mehr gehen sie einem ins Gehör. Hätte ich nach dem ersten Hören am Samstag nie gedacht. Vielleicht ist die Show wirklich störend um das Lied als solches zu beurteilen.

    Wie Akita Takeo richtig über den Hörspieltalk von morgen schrieb:

    Solange es Leute wie uns drei gibt und wir hier schreiben, bleibt es hoffentlich bestehen. Noch lange! #top#

  • Natürlich kann man keine Unregelmäßigkeiten feststellen, man kann den Leuten (sei es Jury oder Publikum) schließlich nicht in den Kopf gucken, aus welchem Grund sie gevotet haben. Wenn man mit anderen gut gesungenen, klassischen Balladen in der Vergangenheit vergleicht, so haben diese meist besser bei den Jurys abgeschnitten als im Televoting. Bei Israel war es dieses Jahr umgekehrt. Das Problem ist, dass die Stimmung Europas im Moment gleichermaßen pro Israel (Oktobermassaker der Hamas als Spitze der gegen Israel gerichteten Gräueltaten) wie anti Israel (skrupellose Kriegsführung) ist. Und während die Jurymitglieder nicht anonym sind und je nach Land Shitstorms oder gar Tätlichkeiten fürchten müssen, wenn sie Israel hohe Punkte geben, kommen aus der anonymen Zuschauerschaft auch viele Solidaritätsanrufe.

    Im Sinne des Wettbewerbs kann man halt nur hoffen, dass sich das eine einigermaßen mit dem anderen ausgleicht.

    Und bezüglich der Schweiz ist meine These, dass das zu stilvoll und ruhig für die breite Masse war. Am eigenen Beispiel: Ich fand selbst, dass Song und Inszenierung eine Klasse höher war als alles andere im Wettbewerb und hätte die Schweiz gerne noch einmal als Sieger gesehen. Abgestimmt habe ich dafür allerdings nicht, da mich meine anderen beiden Favoriten emotional mehr berührt haben.

    "Was sagt man darüber, wie man Bücher schreibt? Man denkt sich etwas aus und zwingt sich, es aufzuschreiben."

    Ariadne Oliver, Poirot: Wiedersehen mit Mrs. Oliver

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