Mich würde schon ein wenig mehr Output von Audible erfreuen. Darf auch gerne ein anderes Label sein, die "langen" Spielzeiten fehlen mir.
Was fehlt der Hörspielwelt?
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Markus G. -
July 1, 2007 at 7:52 PM
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Wollte gerade schreiben, dass mir im Moment nichts fehlt - ich habe mehr als genug Ungehörtes hier, auf das ich mich freue…. aber Xorron hat Recht. Audible Hörspiele á la Moerck, Honigtod, oder neues von Menger oder Meyer (6-10Std +) wäre toll.
Wobei ich da im Moment bedingt Ersatz bei den öffentlich rechtlichen gefunden habe: Korridore, Heinlein, 12 Nächte, Tannenklirren, uvm. zwar kommen die nicht ganz auf die Spiellänge, sind aber qualitativ richtig gut (imho). -
Wollte gerade schreiben, dass mir im Moment nichts fehlt - ich habe mehr als genug Ungehörtes hier, auf das ich mich freue…. aber Xorron hat Recht. Audible Hörspiele alle Moerck, Honigtod, oder neues von Menger oder Meyer (6-10Std +) wäre toll.
Wobei ich da im Moment bedingt Ersatz bei den öffentlich rechtlichen gefunden habe: Korridore, Heinlein, 12 Nächte, Tannenklirren, uvm. zwar kommen die nicht ganz auf die Spiellänge, sind aber qualitativ richtig gut (imho).Die öffentlich rechtlichen wie Du schön schreibst Orko aus dem Zauberland sind "bedingt" ein Ersatz. Sind schon ein paar starke Produktion dabei. Am Schlick zb. großartig produziert. Caiman Club wird mich sogar kurzfristig befriedigen

Und ich könnte es nicht mal richtig an einem Autor fest machen warum mir die Audible Perlen fehlen.
Zb. Nele Neuhaus: Unter Haien-das Hörspiel oder Anne von Vaszary - Elli Holder - Vergessen. Sind Title wo ich dachte passt von Genre bis Autor nicht. Dieses Phänomen hatte ich wohl öfters.
Abschließen, schön das Dir aufgefallen ist das ich Recht habe. Was doch immer so ist.

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Natürlich würde ich mir mehr Output von AUDIBLE wünschen, aber letztlich werden nach wie vor Hörspiele veröffentlicht. Anders sieht es mit so wunderbaren Produktionen eines Sassenbergs aus. Dazu die starke Fan-Community, die sich als Experiment Stille vieles einfallen hat lassen. Das Fehlen hat schon eine kleine Lücke gerissen. Ansonsten fehlt mir persönlich eine aktuelle Grusel-Reihe, die bei mir ein ganz großes Wow-Erlebnis hervor ruft. Ebenso eine Mysteryserie, die mich wie Amadeus oder Schattenreich fesseln kann. Dazu noch eine Nostalgiebox von EUROPA, die ich unbedingt haben möchte.
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Endlich mal wieder eine Serie aus dem Bereich "Science Fiction" bis auf Heliosphere 2065 läuft da meines Wissens nicht mehr viel.
Eine Serie mit hohen Mystery - Anteil wie Gabriel Burns damals, gerne auch mit einem Ende.
Sonst bin ich sehr zufrieden, in der Holy App erscheinen viele Gute Hörspiele!
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Cassandra's Run als interaktives Hörspiel
- Dodo als surreales Hörspiel
DODO (s Suche) hat mir auch ganz, ganz arg gefallen!
Schade, dass nach 4 oder 5? Folgen schon Feierabend war.Wie funktioniert ein interaktives Hörspiel? Sowas finde ich sehr interessant! Ich fand Gabriel Burns damals irgendwie interaktiv, da man als Hörer sich nach jeder Folge hunderte von Gedanken machen mußte, wie geht die Story weiter? Wer arbeitet mit WEM zusammen, warum heißt die Serie so? und und und..
Würde ich als interaktiv bezeichnen, oder wie ist sowas gemeint???
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Cassandra's Run wurde jeweils mit mehreren Verläufen pro Folgen produziert. Bei der Radio-Erstausstrahlung konnten die Hörer an mehreren Punkten anrufen und den Weg des Hörspiels bestimmen. Bei den Dr3i gab es das auch mal mit der Sonderfolge "Luxury End".
Alle sieben Folgen von Dodo konnte man sich 2012 kostenlos als eBook herunterladen. Leider setzte sich der Abwärtstrend der Serie fort. Das Ende las sich, als hätte Menger einfach nur noch krampfhaft versucht, die Geschichte zu beenden. Trotzdem erinnere ich mich gerne an die Serie. Die erste Folge war phantastisch und ich wohne in der Nähe von Darmstadt, sodass ich Plätze wie Lichtwiese und den Steinbrücker Teich live kenne und auch schon bei der Eisfriedel mein Eis gekauft habe. Ich nehme übringens auch immer Erdbeer und Zitrone in der Waffel, wenn auch ohne Sahne. Friedel ist im Milcheisbereich nicht so stark, aber die beiden Sorten sind echt gut.
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Aktuell ganz klar ein reines Hörspielgeschäft wo man einkaufen kann, wo man stöbern kann, wo man auf allen Medien Hörspiele beziehen kann und wo man auch eine Vielzahl an Fanutensilien kaufen kann.
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Naja, warum wurden denn die Audiamo-Läden geschlossen? Die waren doch ziemlich genau das, was Du Dir wünschst.
Wenn genügend Leute sich beraten lassen und dann die Tipps benutzen, um sich zuhause eine nette Playlist zusammen zu stellen, dann geht das Geschäftsmodell natürlich nicht auf. Evolution des Marktes? Gibt es einen Weg zurück?
Wenn es nicht eine starke Gegenbewegung gibt, wird es so bleiben — ohne Hörspielläden. -
Ich kann nicht noch mehr kaufen

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Wenn die Mehrheit nur auf Downloads oder Streaming stehen, dann gibt es in einen Ladengeschäft nicht viel zu kaufen. Als Käufer von CDs wird man ja immer wieder als "Unikat" oder "ewig gestriger" bezeichnet.
Ich habe mich damit abgefunden und selektiere somit was ich höre entsprechend. Ein Ladengeschäft hier in meinem Umkreis, in dem ich Hörspiele kaufen kann, ist mir nicht mehr bekannt.
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Das Problem für mich ist die „entweder oder“ Haltung. Ich für mich mag diese extremen Haltungen nicht. Sie schaden mehr als sie nützen. Auch sich selbst. Warum kann man nicht die Vorteile beider Welten nützen? Dann gäbe es vielleicht schon eine reine Hörspiel-App, diese fehlt ebenso der Hörspielwelt, wie auch ein Hörspielgeschäft wie das AUDIAMO.
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Das Problem für mich ist die „entweder oder“ Haltung. Ich für mich mag diese extremen Haltungen nicht. Sie schaden mehr als sie nützen. Auch sich selbst. Warum kann man nicht die Vorteile beider Welten nützen? Dann gäbe es vielleicht schon eine reine Hörspiel-App, diese fehlt ebenso der Hörspielwelt, wie auch ein Hörspielgeschäft wie das AUDIAMO.
Der Musikstream, der gefühlt ein unendlich großes Archiv an alten und neues Hörspielen bietet, ist aktuell preislich einfach so unschlagbar günstig, dass weder die CD (schon gar nicht über Läden), noch eine reine Hörspiel App mit allen Labeln überhaupt auf Dauer eine wirkliche Chance haben würden. Daher gibt es in der breiten Masse halt schon ein „entweder oder“ und dies klar immer mehr in Richtung Musikstream. Dies kann sich nach meiner Meinung nur ändern, wenn die Hörspiele aus Musikstream fliegen würden oder diese so viel teurer werden sollte, dass die Hörer sich wieder aufteilen.
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Natürlich führt die „entweder oder“ Haltung dazu, dass manches verschwindet. Schade. Und man später einmal hinter her trauert. Und man erst dann bemerkt, dass der Hörspielwelt etwas fehlt. Wie so oft, ist es dann aber schon zu spät.
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Was fehlt 2025?
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Was fehlt?
Was ganz neues!

Du, die Frage ist gut, aber schwer zu beantworten. Man kann das Rad nicht neu erfinden. Gute Hörspielideen gab es schon in den 70 ern.... Schwierig.
Mann muß mit dem zurecht kommen, was NOCH da ist!

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Was fehlt 2025?
Rückkehr der vielen EUROPA Klassiker. Aber vielleicht kommt da ja noch was im Oktober zum 60. Geburtstag?
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mir fehlt, dass im Internet bei Sprechelisten kein Rollenname mehr dabei steht, nur noch dass es immer so heisst mit... und einfach nur Sprecher genannt werden. Ist ungünstig, wenn man viel im Stream hört und die erst googeln muss, alle erkenne ich eben nicht immer. Würde mich interessieren, warum das mittlerweile so ist, wenn man im Internet danach sucht.
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Mir fehlt in unserer Hörspielwelt vor allem eines: Orientierung mit Haltung. Es erscheint unglaublich viel – Serien, Spin-offs, Sonderfolgen, Re-Releases – und das ist einerseits wunderbar, andererseits erschlägt es. Ich wünsche mir kuratierte Räume, in denen nicht bloß Neuheiten aufgelistet werden, sondern jemand erklärt, warum etwas hörenswert ist, wo die Stärken liegen, was es im Kontext bedeutet. Redaktion statt reinem Listing. Damit verbunden: verlässliche, liebevoll gemachte Begleittexte, vollständige Credits, kleine Einblicke in Schreib- und Produktionsprozesse. Ein Hörspiel endet für mich nicht mit dem letzten Ton – es beginnt da eigentlich erst zu wirken, wenn ich verstehe, wie es gebaut ist.
Gleichzeitig wünsche ich mir wieder mehr Mut zu Eigenstoffen. Nicht der nächste große Markentitel, nicht das x-te Franchise, sondern originäre Geschichten, die eine klare Handschrift haben. Figuren, die atmen dürfen, Plots, die nicht nur auf Cliffhanger getrimmt sind, und Inszenierungen, die etwas wagen: erzählerische Bögen, die nicht dauernd Tempo simulieren, sondern Atmosphäre zulassen. Qualität vor Taktung – langsamer veröffentlichen, dafür konsequenter lektorieren, schärfer produzieren, sauberer mischen. Weniger Release-Kalender, mehr Werk.
Sehr am Herzen liegt mir die Sichtbarkeit derjenigen, die Hörspiele tragen: Autor:innen, Regie, Schnitt, Sounddesign, Musik – und natürlich die Sprecher:innen. Fair bezahlt, klar genannt, präsent. Ich wünsche mir Branchenstandards für Credits und Metadaten, die auf allen Plattformen gleich auffindbar sind, plus Transkripte und Inhaltsangaben, die wirklich Mehrwert bieten. Das ist nicht nur Archivpflege, das ist Respekt.
Ein weiterer Wunsch: Zugänglichkeit und Verfügbarkeit ohne Fragmentierung. Exklusive Deals, die einzelne Folgen hinter „Gartenmauern“ einsperren, schaden der Sichtbarkeit. Schön wäre ein einheitlicher Katalogzugang mit fairen Modellen – Streaming, Kauf, Download – damit Sammler:innen und Gelegenheits-Hörer:innen gleichermaßen ihren Weg finden. Dazu ein ambitioniertes Remaster-Programm: Klassiker bewahren, sorgfältig restaurieren, kontextualisieren und wieder sichtbar machen, statt sie leise im Katalog verstauben zu lassen.
Ich hätte auch gern mehr Live-Kultur: Lesungen mit Geräuschemachern, kleine Tour-Formate, Studio-Tage der offenen Tür. Hörspiele sind Theater im Kopf – warum ihnen nicht hier und da eine Bühne geben, die Nähe stiftet? Und für den Nachwuchs: offene Schreibrooms, Stipendien, Wettbewerbe für Kurzhörspiele, bei denen nicht „billig und schnell“ belohnt wird, sondern Ideen, Sprachgefühl und Inszenierungsbewusstsein.
Was davon ist realisierbar? Ehrlich: sehr viel. Vollständige Credits, ordentliche Shownotes, Transkripte, kuratierte Empfehlungen, sauberere Mixe, realistische Produktionspläne, faire Kommunikation – das sind keine Wunder, sondern Entscheidungen. Auch Remaster-Reihen, kleine Live-Formate und Nachwuchsprogramme sind machbar, wenn Labels und Plattformen es wollen und Prioritäten setzen. Sogar die Veröffentlichungspolitik „langsamer, aber besser“ ist kein Traum: Sie verlangt Mut, das nächste Release zugunsten des nächsten guten Release aufzuschieben.
Was bleibt wohl ein immerwährender Traum? Ein vollständig vereinter Katalog ohne Exklusivitäten, ein Rechtemarkt, der alle alten Schätze sofort freigibt, oder eine Branche, die sich kollektiv auf Qualitäts- statt Mengenwettbewerb einigt – das wird, realistisch betrachtet, immer an wirtschaftlichen Zwängen, Rechten und Plattforminteressen reiben. Ebenso die Idee, dass wirklich jede Produktion Experiment und Risiko sein darf. Der Markt liebt Verlässlichkeit; das wird sich nicht völlig drehen.
Und doch: Auch Träume haben Wirkung. Sie sind der Kompass, der uns zeigt, in welche Richtung es gehen sollte. Wenn wir als Hörer:innen klare Signale senden – durch Aufmerksamkeit, Käufe, Bewertungen, durch das bewusste Hervorheben gelungener Arbeiten – dann verschiebt sich etwas. Am Ende bleibt mein Wunsch erstaunlich schlicht: weniger Rauschen, mehr Stimme; weniger Takt, mehr Ton. Hörspiele, die sich Zeit nehmen, damit sie uns welche schenken.
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Was fehlt 2025?
Der 29. Februar?
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