Zenit überschritten?

  • Das ist das Los des Lebens. Ich würde dies nicht als kalt bezeichnen sondern als menschlich. Darüber könnten wir jetzt länger philosophieren. Stell Dir vor alles und jeder würde stets ein Leben lang seine Position und seine Arbeit machen. Ob dies gut für die Arbeit wäre? Ob dies gut für den Betreffenden wäre? Ob dies gut für alle anderen Menschen wären, die diesen Job ebenso erledigen könnten, aber so nie die Chance bekommen würde, weil sie blockiert ist? Stell Dir vor Contendo, Carsten Hermann, Romantruhe oder Holysoft hätten ausschließlich an ihren ersten Autoren festgehalten. Dann hättest Du nie die Chance bekommen, wir hätten nie die Chance Deine Geschichten zu erleben und womöglich wären die Serien oder Reihen damit weniger erfolgreich. Die Welt dreht sich weiter und manchmal braucht es neue Reize, neue Impulse und neue Signale. Sonst passiert es das jemand oder etwas seinen Zenit überschreitet weil alles nach Schema F abläuft. Und so könnte der Austausch des Erzählers durchaus für alle positives bewirken. Positiv für die Serie, positiv für die Hörer/innen, positiv für den neuen Erzähler und auch positiv für Alexandra Lange, die ich ebenfalls sehr schätze und mag. Vielleicht hat sie dann mehr Zeit für andere Serien, Reihen oder Aufgaben, die sie wegen Sinclair nicht machen konnte. Ich seh dies nicht als „kalt“ an, sondern als das Leben. Und keinesfalls negativ, für niemanden. Eher als Chance und als Möglichkeit ein neues Zenit und Höhepunkt zu erreichen.

    Wie Akita Takeo richtig über den Hörspieltalk von morgen schrieb:

    Solange es Leute wie uns drei gibt und wir hier schreiben, bleibt es hoffentlich bestehen. Noch lange! #top#

  • Für mich hat der gesamte Maritim Sherlock Holmes Kosmos mittlerweile seinen Zenit überschritten. Mit den ersten Folgen von Mycroft und Oscar Wilde konnte ich mich zwar sehr gut anfreunden, aber je weiter dieses Universum ging, desto irrelevanter hat sich alles angefühlt. Ich habe null das Gefühl das es auf irgendein großes Ereignis hinauslaufen wird, der Zirkel der Sieben ist ausgelutscht wie nichts gutes. Die Sherlock Holmes Serie besteht auch nur aus neu aufgelegten Folgen der "Sherlock Holmes & Co" Reihe, die mit Gewalt in dieses Universum gepresst werden, auf einer verzweifelten Suche um irgendeine Verknüpfung zum Rest zu finden. Das ist meiner Meinung nach eine Reihe die man auf Mycroft und Wilde hätte beschränken müssen, den düsteren Ton der ersten Folgen hätte man behalten sollen und nicht in diese komische Richtung gehen.


    Für mich ist seit dort die ganzen Spin Offs und Auslader eingeführt wurden, begeistert mich kaum was an der Serie.

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