Die drei ??? -229- Drehbuch der Täuschung


  • Darum geht es:

    Jayden ist spurlos verschwunden! Student Vincent bittet die drei ??? um schnelle Hilfe. Sie sollen seinen Freund und Mitbewohner finden. Wurde Jayden wirklich auf die indonesische Insel Sumatra entführt? Warum? Wie? Von wem? Viele Fragen, denen Justus, Jonas, Peter Shaw und Bob Andrews nachgehen. Sie nehmen die Ermittlungen zwischen Rocky Beach und Sumatra auf. Doch dann erhält Peter einen seltsamen Anruf. Was ist jetzt noch echt an diesem Fall und was Inszenierung? Behalten die Freunde hier den Überblick?

    wird am 6.9 kommen.

  • Sprecher:

    Erzähler: Axel Milberg

    Justus Jonas, Erster Detektiv: Oliver Rohrbeck

    Peter Shaw, Zweiter Detektiv: Jens Wawrczeck

    Bob Andrews, Recherchen und Archiv: Andreas Fröhlich

    Cornelius, Student: Woody Mues

    Jayden Cummings: Sebastian König

    Milanda, Studentin: Anneke Schwabe

    Odette: Carla Becker

    Dame: Luise Lunow

    Hillman: Michael Baute

    Nachbar: Christoph Landwehr

    Inspektor Cotta: Holger Mahlich

    Goodween: Andrè Minninger

    1. Student: Thomas Cronauge

    2. Student: David J. Becher

    Vpt Meets Drei ??? 8):love:

  • Xorron July 28, 2024 at 4:34 AM

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  • Ich habe die Folge quasi in drei Etappen gehört und ja, sie war wirklich unterhaltsam. Das muss man der Folge lassen. Und die Geschichte ist endlich mal wieder durchaus handfest, macht neugierig und bleibt auf dem Boden ohne Langweilig zu werden. Es wird zwischen den Dialogen auch mal wieder ermittelt und alles wirkt in sich stimmig. Jedoch habe ich spätestens mit der Nebenhandlung um Peter den Braten gerochen und wurde darin auch bestätigt. Auch das Motiv war mir ab da sonnenklar. Ich fühlte mich ohnehin in dieser Folge sehr an das sehr gute "Poltergeist" erinnert. Macht es die Folge zu einer der besten Folgen der letzten Jahre? Nein. Ist sie eine der sehr hörbaren und Guten der letzten Zeit? Ja. Die 80 Minuten vergehen wirklich relativ schnell und auch die musikalische Anlehnung an das vorherige Intro der Serie fand ich sehr gut. Das holte gleich ab. Musik macht eben doch mehr aus als man denkt. Aber das Tüpfelchen auf dem "i" wäre noch etwas Humor gewesen. Ein paar lockere Floskeln zwischen den Detektiven hätte das Ganze noch etwas runder gemacht.

    Keine Höchstpunktzahl, aber gute 7/10 Punkte. Ich werde die Folge jetzt nicht sofort wiederhören können, aber in ein paar Jahren wird sie mich ebenso nochmal unterhalten.

  • Oha wie unterschiedlich wirklich die Eindrücke sind. Aber es freut mich, dass dir die Folge gefallen hat und du Spaß beim Hören hattest.

    Für mich hat die Folge wirklich das Potential, die Kreaturen der Nacht abzulösen - als schwächste Folge im DDF Kosmos. Mir hat die Geschichte überhaupt nicht gefallen. Die drei Detektive sind völlig naiv, Peter ganz vorne mit dabei. Die Story ist vollkommen konstruiert und in die Länge gezogen. Wie Peter agiert ist so dermaßen an allem vorbei, was einen Detektiv ausmacht. Mich stört es sehr oft, wie doof er dargestellt wird, aber das ist wirklich der Gipfel. Es gibt keinerlei spannende oder unheimliche Elemente, abgesehen von den angeblichen Videoanrufen, die aber auch keine Spannung entstehen lassen. Für mich haben sich die 80 Minuten sehr in die Länge gezogen - aber da ich das Buch schon kannte hatte ich auch keine großen Erwartungen.

    Was ich aber teilen kann ist die Musik, die positiv auffällt mit der Anlehnung an das Intro der 90er Jahre. Das war schön.

    Normalerweise höre ich jede Folge zwei mal bevor ich was dazu schreibe. Aber ich habe wirklich keine Lust, sie jetzt direkt noch einmal zu hören.

  • Mir ging's wie Mittagshoerer , ich fand die Folge völlig belanglos, ich war völlig frustriert nach dem Hören. Das die folgt in Indonesien gespielt haben soll wäre mir völlig entgangen, wäre es hier nicht gestanden... Die Zeitdetektive haben mir dann den Tag gerettet, die neue Folge fand ich super.

    “One day your life will flash before your eyes. Make sure it's worth watching”
    ― Gerard Way

  • Ich war von dieser Folge leider auch mal wieder wenig begeistert. Der Fall hat mich überhaupt nicht abgeholt. Es zog sich wie Kaugummi in die Länge. Peters Handeln fand ich jetzt nicht komplett daneben. Da gab es in anderen Folgen auch schon fragwürdige Verhaltensweisen, aber etwas naiv war er schon.

    Da konnte auch nicht die relativ gute Soundkulisse an der Folge etwas ändern. Für mich leider wieder eine Folge, bei der es sicherlich beim einmaligen Hören bleiben wird.

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    Ich bin heute so farbenfroh, ich habe fünf verschiedene Schwarztöne an.

  • Hach, letzte Nacht gehört und total begeistert. Dass mich die Reihe auch nach 30 aktiven Hörjahren noch aufs Neue abholt tut gut.

    Ich liebe Fälle mit Lug, Trug, Täuschung und mehrbödigen twists and turns, da sind die drei immer ganz groß, am Besten noch, wenn der Auftraggeber selber Dreck am Stecken hat (und die ??? ihre eigenen Auftraggeber sind). Trotz der relativ langen Laufzeit kommen hier grandioserweise keine langatmigen Momente vor (was ja hier und da einer der Kritikpunkte der letzten 20 Jahre ist), die Geschichte pulsiert, entwickelt sich stetig und macht schlicht einfach nur Spaß. Die Grundidee der ganzen Sumatra-Psycho-Episode samt "hühnenhafter Frau" ist so dermaßen gut als leicht verstörender Aufhänger (auch beginnt die Story knackig sofort mit Auftrag, anstatt endlosem Einstiegsgerede)


    Auch präsentiert sich Buchna wieder in Top-Form nach zuletzt etwas schwächeren Skripts und zeigt mir erneut auf, dass er einer meiner Lieblingsautoren im ???-Universum ist. Sicher kann man hier einwerfen, dass die Story mit 2 parallel laufenden, zusammenhängenden Strängen, die aus Lügenkonstrukten bestehen, eigentlich sehr nahe an seiner eigenen Folge "Im Reich der Ungeheuer" ist, auch im "Weißen Leopard" ist der Gastgeber nicht der, der er scheint. Oder nehmen wir sein Meisterstück "Im Zeichen der Schlangen", wo alles ein einziges großes Ablenkungsmanöver darstellt...oder als Basis gleich die Marx'sche Modern-Classic Vorlage des Poltergeistes, bei dem aber zumindest eine der Handlungen, nämlich die Medaillonsuche eine reale Auftragsform besaß. Alles recht ähnlich, aber da steh ich total drauf


    Nach den ebenso tollen "Krähen" gleich die zweite Topfolge hintereinander, auch US-Feeling kommt trotz relativer Schauplatzarmut auf und das spätabendliche Finale im viktorianischen Sanatorium mit seinen erzählerisch plastisch dargestellten "Lichtinseln" im düsteren Park ist ein hübscher Show-Off- Redemption-Effekt für Justus, der nach längerem Dunkeltappen die perfide Antagonistin im großen Stil hereinlegt, quasi mit den eigenen Waffen schlägt.


    Axel Milbergs Rolle ist mittlerweile schlicht perfekt als nüchtern-analytisch, im Hintergrund agierender Erzählpart, der zwar nicht ganz an Matthias Fuchs' brilliant-kühle Atmosphären herankommt, aber doch in diese ähnliche Richtung ausschlägt, betont passiv und neutral, anders als die gemütlich-schunkelnden Märchenonkel-Passagen des späten Thomas Fritsch (soll keine Kritik darstellen)

    Die Musikstücke haben nun auch wieder mehr den spärischen Effet der späten 90er/Anfang 2000er Jahre, gerade das (abgewandelt arrangierte) Wiederaufleben der elektronischen Titelmusik

    10/10

    Edited 2 times, last by Day_Seeker (September 17, 2024 at 7:42 AM).

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