Welcher Markt bei Hörspielen ist härter umkämpft, der für Erwachsene oder der für Kinder?

  • Was glaubt ihr, welcher Markt bei Hörspielen ist härter umkämpft, der für Erwachsene oder der für Kinder?




    Ich würde mal sagen, dass es in der Kindersparte um deutlich mehr Geld geht. Dort kann man wirklich abkassieren, dafür ist es viel schwieriger hier Fuß zu fassen. Sieht man an vielen gescheiterten Serien wie SAM von Thomas Birker (DLP) oder aktuell auch an den Schwierigkeiten von Abenteuermaschine .

    Im Erwachsenenbereich kann man leichter Fuß fassen, aber hier geht es im Vergleich zur Kindersparte um Peanuts und die Labels kämpfen hier fast alle ums „überleben“.

    Das Thema wäre wert einen eigenen Thread zu bekommen :)

    Wie Akita Takeo richtig über den Hörspieltalk von morgen schrieb:

    Solange es Leute wie uns drei gibt und wir hier schreiben, bleibt es hoffentlich bestehen. Noch lange! #top#

  • Aus gegebenen Anlass eröffne ich einen eigenen Thread für dieses spannende Thema von hoerspiel

    Wie Akita Takeo richtig über den Hörspieltalk von morgen schrieb:

    Solange es Leute wie uns drei gibt und wir hier schreiben, bleibt es hoffentlich bestehen. Noch lange! #top#

  • Markus G. March 21, 2024 at 7:10 AM

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  • Im Erwachsenenbereich kann man leichter Fuß fassen, aber hier geht es im Vergleich zur Kindersparte um Peanuts und die Labels kämpfen hier fast alle ums „überleben“.

    Ist dies nicht ein Widerspruch in sich? Auf der einen Seite "leichter Fuß" zu fassen und dennoch "fast alle ums überleben" kämpfen. ;)

  • Jein! Ich habe den Eindruck man kann die Serie leichter etablieren, als im Kinderbereich.

    Wie Akita Takeo richtig über den Hörspieltalk von morgen schrieb:

    Solange es Leute wie uns drei gibt und wir hier schreiben, bleibt es hoffentlich bestehen. Noch lange! #top#

  • Der Kindermarkt, aber vor allem durch die ganzen O-Ton Hörspiele wie Ninjago, Paw Patrol etc.

    Hochwertiger Content wie Leo und die Abenteuermaschine hat es hier auch extrem schwer, weil es kein Massenprodukt ist und bewusst aufs Hörspiel abzielt, also kein weiteres schnelles Verbreitungsmedium hat.

  • Bei Kinderserien muss man gegen Serien ankämpfen, die alle fast schon eine „Marke“ sind und zudem für viele Folgen existieren und sich daher schon in den Köpfen der Hörer/innen eingebrannt haben. Mit einer Kinderserie ohne großen Background zu starten ist ein wirklich schwieriges Unterfangen. Zudem kommt noch die Frage dazu ob man nun echte Kinderstimmen nimmt oder zu Erwachsenen greift. Beides birgt viel Risiko.

    Im Erwachsenenhörspiel habe ich doch den Eindruck, dass man mit einer Holmes-Serie, einer Gruselreihe oder einem seichten Krimi relativ rasch zu einer kleinen Fanschar kommen kann.

    Ganz klar, in beiden Fällen ist die Finanzierung aber auf Grund des Streamings ein großer Risikofaktor.

    Wie Akita Takeo richtig über den Hörspieltalk von morgen schrieb:

    Solange es Leute wie uns drei gibt und wir hier schreiben, bleibt es hoffentlich bestehen. Noch lange! #top#

  • Ich denke auch der für Kinder. Kinderserien sind auch meist Lizenzserien, daher teuer und man will die Investitionen (auch in Werbung) wieder reinholen.

    Aber dafür wird bei Kinderserien auch die Anzahl der Hörer sehr viel höher sein. Ich denke, dies zeigt die Problematik bei Lizenzserien sehr gut, denn diese scheinen sich, im Gegensatz zum Kimderhörspiel, wohl im erwachsenen Hörspielsektor nur noch selten zu lohnen.

    Daher bin ich mir uneins, welcher Mark mehr umkämpft ist. Mag die Konkurrenz bei Kinderserien größer sein, aber der Markt gibt dies da wohl auch noch her. Im erwachsenen Bereich werden es deutlich weniger Hörer/innen sein und dort buhlen trotzdem sehr viele (wie man bei den wöchentlichen Streaming VÖs gut sehen kann) Hörspiele um die Hörer/innen.

  • Ich denke mal dass bei Lizenzhörspielenbfpr Kinder die „Vorausinvestition“ ungleich höher und größer ist. Das Risiko sich zu übernehmen ist damit auch viel größer. Man braucht also solche Marken um überhaupt wahrgenommen zu werden.

    Wie Akita Takeo richtig über den Hörspieltalk von morgen schrieb:

    Solange es Leute wie uns drei gibt und wir hier schreiben, bleibt es hoffentlich bestehen. Noch lange! #top#

  • Mag sein, aber gibt es dafür beim erwachsen Hörspielsektor nicht mittlerweile eine gewisse Blase? Können die sehr vielen Streaming VÖs auf der Dauer genug Abnehmer finden? Baut sich da nicht auch gerade ein größeres Risiko auf?

  • Risiko ist immer gegeben. Aber gerade bei Lizenzhörspielen für Kinder braucht es eine deutlich höhere Vorfinanzierung. Bei den Erwachsenenhörspielen ohne Lizenzen braucht es weniger Geld, der Verlust bei einem Scheitern ist dann weniger hoch. Zudem sind doch so manche Labels aktuell sehr idealistisch unterwegs, wollen nur die Kosten wieder reinbekommen.

    Wie Akita Takeo richtig über den Hörspieltalk von morgen schrieb:

    Solange es Leute wie uns drei gibt und wir hier schreiben, bleibt es hoffentlich bestehen. Noch lange! #top#

  • Was meinen denn die Labels hier zu dieser Frage?

    Wie Akita Takeo richtig über den Hörspieltalk von morgen schrieb:

    Solange es Leute wie uns drei gibt und wir hier schreiben, bleibt es hoffentlich bestehen. Noch lange! #top#

  • Im Kindersektor geht es nur noch um die bereits anderweitig bekannt gemachte MARKE. Inhalt und Qualität sind völlig nebensächlich.

    War aber tendenziell immer so. Ich erinnere mich an die 80er Jahre-Film-Lizenz-Spin-Offs zu Flash Gordon (1981) und Batman (1989). Inhaltlich beide deutlich gehandicappt durch die Festlegung auf die Charaktere des Vorlagefilms (Batman ging immer wieder gegen den Joker, nicht gg. z.B. den Pinguin). Hart gesagt hieß es damals auch schon: bekannte Marke, wird sich egal wie mies geschrieben trotzdem verkaufen.

  • Du meinst Batman von Leubner, oder?

    Wie Akita Takeo richtig über den Hörspieltalk von morgen schrieb:

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