INFOS und NEWS von Tobias Jawtusch [@Tobi Jawtusch]

  • ENDLICH SHADOW CHASERS MERCH!

    Endlich. ENDLICH! Heute, am 1. April zünden wir die größte Merchandise-Explosion der Hörspielgeschichte rund um die Shadow Chasers!!!

    Macht euch bereit für Produkte, von denen ihr nie wusstet, dass ihr sie braucht… aber jetzt nicht mehr ohne leben könnt:

    Das SHADOW-CHASERS-DUSCHGEL

    Einmal duschen wie echte Shadow Chaser!


    Der SHADOW-CHASERS-TOASTER

    Der erste Toaster weltweit, der dir drei Schatten ins Brot brennt.

    Copsi-Cola – OFFIZIELL IN 3 SORTEN!


    Shadow-Chasers-Energy-Drinks.


    DIE SHADOW-CHASERS KLEMMBAUSTEIN-SENSATION!!!

    🏚️ Die Gruselvilla (Folge 6)

    🎭 Die Totenmaske (Folge 4)

    🚂 DER ZUG AUS FOLGE 7!!!

    (Die Folge erscheint übrigens nächste Woche Freitag)


    Und das ist erst der Anfang!


    Euch einen schönen 1. April.

    LG

    Tobi

  • Ja, ja, ja, will ich alles haben! Und wehe, dass war ein Aprilscherz #ehefrau#

    Wie Akita Takeo richtig über den Hörspieltalk von morgen schrieb:

    Solange es Leute wie uns drei gibt und wir hier schreiben, bleibt es hoffentlich bestehen. Noch lange! #top#

  • Outer Space is back!

    Heute geht es um „Outer Space Folge 5 – Entscheidung auf fremdem Boden“.

    Nachdem wir mit Folge 4 eine ziemlich komplexe Episode hatten, die viele Themen aufgegriffen und auch die ein oder andere Actionsequenz geboten hat, wirkt Folge 5 wie ein bewusstes, wichtiges Durchatmen vor dem Staffelfinale.

    In der ersten Hälfte nimmt sich die Folge Zeit, die offenen Handlungsstränge aus Folge 4 (und 3) aufzugreifen, zu einem Abschluss zu bringen oder in neue Richtungen zu lenken (Stichwort Zeitmaschine).

    Die zweite Hälfte entwickelt sich dann fast schon zu einer kleinen Heist-Geschichte: Es wird eine neue Nebenfigur eingeführt, die in zukünftigen Folgen sicher noch eine größere Rolle spielen wird – und genau diese Figur muss aus einem Gefängnis befreit werden.

    Die Befreiungsaktion, inklusive des Kampfes in der Arena, erinnert dabei stellenweise und absolut absichtlich an Filme aus der Ocean’s-Reihe. Als Zuhörerinnen und Zuhörer wissen wir nie so ganz, was eigentlich genau zum Plan gehört … und was gerade komplett aus dem Ruder läuft. Erst nach und nach setzt sich das große Ganze wie ein Puzzle zusammen.

    Dabei bleibt die Atmosphäre über weite Strecken angenehm locker und leicht, was natürlich kein Zufall ist. Zum einen bildet das einen schönen Kontrast zur vorherigen Folge, zum anderen bereitet es den Boden für das Finale der Episode: eine letzte Szene, die durchaus ein kleiner Schlag in die Magengrube ist (inklusive ein paar Star-Wars-Episode III-Referenzen) und perfekt auf Folge 6, dem Staffelfinale, vorbereitet (wir wissen ja inzwischen, Folge 6 ist nicht die letzte Folge: Staffel 2 kommt 😉).

    Musik, Geräusche und Sprecherleistungen sind wie immer top. Gerade der Arenakampf – den man ja auch auf dem Cover sieht – ist ein echtes atmosphärisches Highlight. Wenn die Zuschauer grölen, ist man mittendrin (statt nur dabei).

    Unterm Strich haben wir hier eine Folge, die auf den ersten Blick etwas leichter daherkommt, aber rückblickend sicher – gerade beim Binge-Hören – definitiv an Bedeutung für die Gesamtstory gewinnt. Es werden wichtige Weichen gestellt und neue Figuren eingeführt, sowohl auf der Guten als auch auf der bösen Seite.

    Viel Spaß beim Hören!


    Liebe Grüße

    Tobi

  • Immer wieder schön, deine Einblicke und Anekdoten zu lesen, Tobi Jawtusch

    Gerade diese Hintergrundgedanken machen die Folgen nochmal greifbarer und geben einem als Hörer ein ganz anderes Verständnis für Aufbau und Dramaturgie.

    Die Beschreibung von Folge 5 klingt für mich nach genau der richtigen Mischung: dieses bewusste „Durchatmen“ nach einer komplexeren Episode, ohne dass es an Spannung verliert. Besonders der Heist-Ansatz in der zweiten Hälfte gefällt mir – dieses Spiel mit Plan und Chaos funktioniert ja oft richtig gut, gerade wenn man als Hörer nicht sofort durchblickt, was eigentlich Teil des Plans ist.

    Auch die Idee, neue Figuren einzuführen und gleichzeitig alte Handlungsstränge weiterzuführen, wirkt sehr rund. Und dass dann am Ende doch wieder so ein emotionaler Schlag kommt, macht natürlich neugierig auf das Finale.

    Man merkt einfach, wie viel Gedanken du dir über Struktur, Wirkung und Atmosphäre machst – und genau das zahlt sich dann auch im Hörspiel aus 👍

  • Shadow Chasers goes Drama!

    Heute erscheint Shadow Chasers Folge 7: „Die letzte Fahrt des Mr. Davidson“.

    Und „goes Drama“ meine ich durchaus ernst. In jeder guten Comedyserie (ich weiß, Shadow Chasers ist eher eine Abenteuerserie – aber mit humoristischem Einschlag) gibt es diese eine Folge: die ernste, die traurige, die, bei der einem das Lachen im Hals stecken bleibt. Die Folge, die sich mit schwereren Themen beschäftigt. Das sind genau die Episoden, die uns (oder zumindest mir) besonders im Gedächtnis bleiben, weil sie einfach herausstechen.

    Und Folge 7 ist (hoffentlich) genau so eine Folge. Hier habe ich ganz bewusst auf Humor verzichtet - okay… Copsi-Cola wird angeboten 😉… aber nicht getrunken, was ein Sinnbild für die Folge ist - . Die Geschichte nimmt sich selbst, die Handlung und auch die Auflösung, sehr ernst. Und das ist hier auch genau richtig so.

    Nach Folge 6, die im positivsten Sinne ziemlich Tempo hatte, und vor Folge 8, die wieder vollgepackt ist mit Szenen und Handlungssträngen, ist Folge 7 der bewusste Kontrast dazwischen. Zum Vergleich: Das Dialogbuch von Folge 6 hat 24 Szenen, das Dialogbuch von Folge 8 hat 22 Szenen. Folge 7 kommt mit nur 13 Szenen daher. Die einzelnen Szenen sind also deutlich länger, die gesamte Folge wird ruhiger und entschleunigter erzählt.

    Mit dem bisher kleinsten Figurenensemble spielt die Folge fast ausschließlich an einem Ort (Hotel und Umgebung) und bekommt dadurch eine leichte Kammerspiel-Atmosphäre. Selbst der Schriftsteller hat sich aufgemacht und führt das Gespräch nicht in seinem muffigen Büro, sondern im besagten Hotel. Unterstützt wird das Ganze von dem winterlichen Setting: keine Weihnachtsfolge, aber definitiv eine Winterfolge. Der Wind pfeift, der Kamin knistert, Schritte knirschen im Schnee.

    Auf klassische Actionsequenzen habe ich diesmal komplett verzichtet. Ich hatte kurz überlegt, am Anfang noch eine Szene mit einem Zugunglück einzubauen, habe mich dann aber dagegen entschieden, weil es sich einfach nicht richtig angefühlt hat.

    So bleibt die Folge über weite Strecken ruhig… und ist trotzdem spannend!

    Das hat mich ehrlich gesagt selbst überrascht. Als ich das Dialogbuch abgegeben hatte, hatte ich Sorge, dass es vielleicht zu viel „Gerede“ ist und zu wenig Action, also zu wenig Rennen, Springen, Explosionen… ihr wisst schon 😄.

    Aber beim Hören war ich wirklich positiv überrascht. Die Folge entwickelt einen Sog, dem man sich schwer entziehen kann – vorausgesetzt, man lässt sich auf diese ruhigere Erzählweise ein.

    Und ein großer Anteil daran haben definitiv auch die Geräusche von Eric Onder de Linden, die dafür sorgen, dass es trotz längerer Dialog- und Erklärpassagen nie langweilig wird. Gerade die Zugfahrt mit dem pfeifenden Wind und der Dampflok fand ich richtig stark umgesetzt.

    Auch die Sprecherinnen und Sprecher haben genau verstanden, was diese Folge besonders macht. Da wurde wirklich großartige Arbeit geleistet – daher mein besonderes Lob auch an die Regie!

    Folge 7 zeigt für mich, wie vielseitig die Serie innerhalb ihrer Genregrenzen sein kann. Nach den Thriller-/Horror-Anleihen in Folge 6 heißt es hier: Drama, Baby.

    Ich bin sehr gespannt, was da noch alles auf die Shadows zukommt und welches Genre die Serie noch streift.

    Um das an der Stelle nochmal klar zu sagen: Folge 7 ist, was Atmosphäre und Tragik angeht, eine bewusste Ausnahme, eben diese eine Drama-Folge. Mit Folge 8 geht’s dann wieder zurück zur „typischen“ Shadow-Chasers-Atmosphäre.

    Wir haben hier also eine Folge, die anders ist. Und die einen in ihren Bann ziehen kann – wenn man sich auf die ruhige Erzählweise einlässt. Ich selbst jedenfalls war wirklich überrascht, dass sich die Folge so sehr in mein Herz gespielt hat. In meinem persönlichen Ranking der ersten sieben Folgen hat sie auf jeden Fall einen Platz weit oben eingenommen – wie seht ihr das?

    Ich bin wirklich gespannt, wie euch die Folge gefällt.

    Viel Spaß beim Hören!


    Liebe Grüße

    Tobi

  • Das klingt richtig spannend, Tobi Jawtusch 😊

    Ich mag solche Folgen total, die bewusst aus dem gewohnten Muster ausbrechen und mal einen ganz anderen Ton anschlagen. Gerade dieses Ruhige, Reduzierte und fast schon Kammerspielartige hat oft eine ganz eigene Intensität.

    Und ehrlich gesagt: Es braucht nicht immer Action, Explosionen und Tempo. Wenn Atmosphäre, Dialoge und Figuren tragen, dann kann so eine Folge sogar deutlich mehr hängen bleiben als die „lauten“.

    Das winterliche Setting mit Kamin, Wind und Schnee stelle ich mir dabei richtig stimmungsvoll vor – das passt perfekt zu so einer ruhigeren, ernsteren Geschichte.

    Bin auf jeden Fall neugierig geworden und gespannt, wie sich das beim Hören anfühlt 👍

  • Tobi Jawtusch aw, danke!! <3
    Für mich war es auch mein erster Zug, den ich vom Sound her umsetzen durfte. Auch wenn ich mir ein Zugunglück zutraue, uff, danke, dass du mir das erspart hast, hahaha :D

    Spaß beiseite: Ja, diese Geschichte lebt von Atmosphäre, Kälte, Wind, knisterndem Feuer und knarzenden Metall- und Holzgeräuschen, Papier, Koffer und Rost und der kultigen Klapperkiste der Shadows. Je länger die Folge geht, desto kräftiger der Winter. Eine ähnliche atmosphärische Kraft hatte die Folge 3, Gefangen im Gebirge, aber hier ist trotz der ruhigen Erzählweise mehr im Hintergrund los. Wie immer verleitest du uns Verdacht auf falsche Personen zu setzen und wollen nur noch wissen: Wer steckt dahinter.

  • Hallo zusammen,

    heute erscheint nun die achte Folge der Shadow Chasers: „Und der Waldgeist“. Und damit bereits die dritte Folge in diesem Jahr – was mich sehr freut und euch hoffentlich auch. Das ist wirklich ein wunderbarer Veröffentlichungsrhythmus.

    Nun also zum „Waldgeist“. Zunächst einmal ein wenig zur Entstehungsgeschichte: Wie schon Folge 6 und auch Folge 13 hat „Der Waldgeist“ mehrere Entwicklungsphasen durchlaufen. Die erste Version entstand bereits, als ich etwa 17 war – damals noch als Hörspielskript. Einige Jahre später, ungefähr mit 24, habe ich die Geschichte zu einem Jugendroman umgeschrieben, bevor daraus Anfang letzten Jahres schließlich wieder ein Dialogbuch wurde.

    Im Gegensatz zu Folge 6, die ich über die Jahre immer wieder verändert, neu gedacht und umgeschrieben habe, ist diese Geschichte im Kern erstaunlich gleich geblieben. Sie ist lediglich gewachsen, denn ich habe sie nach und nach mit mehr Leben, Atmosphäre und Charaktermomenten gefüllt.

    Chronologisch betrachtet ist „Der Waldgeist“ eigentlich die erste Shadow-Chasers-Geschichte. Sozusagen „Shadow Chasers Junior“, „Shadow Chasers Kids“ oder eben das Prequel zur Serie. Ruby, Matt und Gregory sind hier einige Jahre jünger – und das merkt man den Figuren auch an. Auch die Geschichte selbst ist kindgerechter, wilder, unschuldiger und geht stellenweise fast ein wenig in Richtung „Bibi & Tina“. Und genau das war auch beabsichtigt.

    Nach Folge 7, die sehr ernst war, kommen nun erst einmal zwei etwas leichtere Abenteuer (Folge 8 und 9). Vor allem Folge 8 lebt von ihrer positiven Grundstimmung. Es gibt keine großen Gags, aber vieles ist mit einem Augenzwinkern erzählt. Das beginnt schon mit dem liebevoll gemeinten kleinen Seitenhieb auf andere Jugendhörspielserien zu Beginn der Folge.

    Als ich die Folge im März 2025 noch einmal überarbeitet habe, war bislang nur die erste Shadow-Chasers-Folge erschienen. Damals kam teilweise die Rückmeldung, dass die Figuren noch etwas blass wirken und man sie noch nicht richtig kenngelernt hat. Diese Kritik war durchaus nachvollziehbar – und sicherlich noch ein Grund dafür, warum ausgerechnet diese Geschichte schließlich Folge 8 wurde. Denn hier geht es ganz bewusst um Ruby, Matt und Gregory. Die drei stehen klar im Mittelpunkt und werden ausführlich beleuchtet. Tatsächlich beginnt der eigentliche Kriminalfall um den Waldgeist erst ungefähr ab der Hälfte der Folge. Puristen und Liebhaber von kürzeren Hörspielen, könnten natürlich sagen, dass man den ersten Teil – immerhin sprechen wir von rund 80 Minuten Laufzeit – und besonders die separate Einstiegsgeschichte in der Schule (Bart Simpson lässt grüßen) herauskürzen könnte und der Fall um die gestohlenen Wertgegenstände trotzdem funktionieren würde. Aber da bleibe ich bei dem, was ich immer wieder gerne sage: Die Shadow Chasers sind eine Abenteuerserie ÜBER Detektive. In dieser Folge steht (mal wieder) nicht der Kriminalfall im Mittelpunkt (wie zum Beispiel in Folge 7), sondern die Figuren selbst. Wir lernen die Shadows in ihrer Jugend kennen – und dabei gibt es auch ein Wiedersehen mit einer meiner Lieblings-wiederkehrenden Figuren: Kathleen Curd. Wer danach noch einmal Folge 1 hört, wird hoffentlich an vielen Stellen noch mehr Freude daran haben. In gewisser Weise schließt sich hier also ein kleiner Kreis.

    Ist das alles nervenaufreibend spannend? Eher nicht (Dafür empfehle ich euch dann Folge 10 und 11). Ist es dafür ein schönes, warmherziges, nostalgisches Sommerabenteuer auf einer Farm, das perfekt in den Juni passt, den wir gerade haben (das Erscheinungsdatum kann passender nicht sein)? Definitiv!

    Und dabei leisten auch Nicole Silbermann als Ruby, Michael Gugel als Matt und Heinrich Bennke als Gregory wieder mal großartige Arbeit. Die drei wissen genau, dass ihre Figuren hier jünger und etwas naiver klingen sollen – und spielen diese Versionen ihrer Rollen absolut glaubhaft.

    Auch Mark Bremer als Schriftsteller hat diesmal wieder eine etwas größere Rolle. Er interviewt Kathleen Curd. Außerdem übernimmt er in dieser Folge stellenweise beinahe die Funktion eines Erzählers. Das empfand ich beim Hören als sehr angenehm – und tatsächlich experimentiere ich gerade in meinen aktuellen Shadow-Chasers-Skripten verstärkt mit solchen „Erzähler“-Passagen. Mich würde deshalb interessieren: Wie gefallen euch diese kurzen Einschübe des Schriftstellers?

    Natürlich stehen auch alle anderen Sprecherinnen und Sprecher den vieren in nichts nach und verleihen ihren Rollen Leben und Persönlichkeit.

    Mein besonderer Dank gilt – mal wieder – Eric Onder de Linden. Ich weiß, dass diese Folge mit der Farm, den Tieren und vor allem den vielen Kindern eine besondere Herausforderung war. Trotzdem klingt das Ergebnis erneut unglaublich lebendig und detailreich. Man hört die Liebe zum Detail wirklich in jeder einzelnen Szene.

    Das waren meine Gedanken zu der Folge. Ich hoffe sehr, dass sie euch gefällt, und wünsche euch ganz viel Spaß beim Hören!


    LG

    Tobi

  • Tobi Jawtusch

    Vielen Dank für die ausführlichen Einblicke in die Entstehung der Folge.

    Gerade solche Hintergrundinformationen finde ich immer spannend, weil man dadurch einen ganz anderen Blick auf eine Produktion bekommt. Besonders interessant finde ich, dass die Geschichte ihre Wurzeln schon so viele Jahre zurück hat und dich letztlich über verschiedene Fassungen bis zur heutigen Hörspielfolge begleitet hat.

    Dass diesmal die Figuren stärker im Mittelpunkt stehen und man Ruby, Matt und Gregory noch einmal von einer anderen Seite kennenlernen kann, klingt für mich sehr reizvoll. Solche Folgen sorgen oft dafür, dass einem die Charaktere noch mehr ans Herz wachsen.

    Und ehrlich gesagt gefällt mir auch die Vorstellung eines sommerlichen, etwas leichteren Abenteuers nach der ernsteren vorherigen Folge sehr gut. Nicht jede Geschichte muss permanent Hochspannung liefern. Atmosphäre, Figuren und dieses Gefühl, gerne Zeit mit den Charakteren zu verbringen, sind für mich mindestens genauso wichtig.

    Auf jeden Fall herzlichen Glückwunsch zur Veröffentlichung von Folge 8. Man merkt deinem Text an, wie viel Herzblut in der Serie steckt, und ich freue mich schon darauf, selbst in das Abenteuer einzutauchen.

  • Wieder einmal vielen Dank für dieses Service uns am Werdegang der einzelnen Folgen teilhaben zu lassen. Das ist schon ein toller Bonus und Extra für uns Hörspieltalker! #top#

    Wie Akita Takeo richtig über den Hörspieltalk von morgen schrieb:

    Solange es Leute wie uns drei gibt und wir hier schreiben, bleibt es hoffentlich bestehen. Noch lange! #top#

  • Hallo zusammen,

    heute erscheint „Horror Tales – Folge 16 – Hollywood Demons“ – meine erste Folge für die Horror-Tales-Reihe. Darüber freue ich mich natürlich ganz besonders, denn „Horror Tales“ hat bereits einige starke Folgen hervorgebracht, bei denen ich mich selbst ordentlich gegruselt habe. Umso schöner ist es für mich, nun ebenfalls Teil dieser wunderbaren Reihe zu sein.

    Nun zu den „Hollywood Demons“: In dieser Folge steckt vieles von dem, was ich persönlich besonders mag. Ich liebe halt Geschichten rund um Hollywood und die Traumfabrik – vor allem den Blick hinter die Kulissen. Die Handlung spielt im Hollywood der 70er-Jahre: große, ausschweifende Partys, Sexismus, verzweifelte Drehbuchautoren unter enormem Druck, exzentrische Produzenten, Late-Night-Shows … und natürlich Exorzismus. Aber ich möchte nicht zu viel verraten. Aber ja, hier dreht sich vieles um die Film- und Fernsehindustrie. Aber was hat das Ganze mit Horror zu tun? Natürlich gibt es, wie der Titel verrät, auch einen Dämon, der in der Geschichte auftaucht und mordend durch Hollywood streift. Doch wenn es nur einen Dämon gibt, warum heißt die Folge dann „Demons“? Ganz einfach: Weil in meiner Geschichte eigentlich alle Figuren mit ihren ganz eigenen Dämonen kämpfen. Der Blick hinter die Kulissen zeigt nämlich auch, dass im Filmgeschäft längst nicht alles glamourös und rosig ist – und dass manche Menschen daran zerbrechen können.

    Dann hat die Folge auch deutliche Anleihen an den Film Noir. Zwar gibt es keinen verbitterten Detektiv oder Kommissar, dafür aber einen Drehbuchautor, der uns mit seinen eher düsteren Gedanken und Erzählpassagen durch die Handlung begleitet. Das verleiht der Geschichte noch einmal ein ganz besonderes Flair.

    Dazu passt auch die Musik hervorragend, die wunderbar nach den 70ern klingt und die Atmosphäre der Folge perfekt einfängt.

    Auch die Sprecherinnen und Sprecher machen hier wieder einen großartigen Job. Und ohne zu viel zu spoilern: Eine Doppelrolle so unterschiedlich und überzeugend zu spielen, verdient wirklich großen Respekt.

    Für wen ist die Folge also geeignet? Für alle, die – genau wie ich – ein Faible für Hollywood haben, Geschichten über die 70er mögen und nichts gegen einen mordenden Dämon einzuwenden haben.

    Ich wünsche euch ganz viel Spaß beim Hören!

    Liebe Grüße,

    Tobi

  • Danke für die schöne Einführung, ich bin gespannt. Es wird aber wahrscheinlich noch ein wenig dauern bis ich es höre. Das Los wenn man gerade eine Serie mit 100 Folgen am Stück hört.

    Wie Akita Takeo richtig über den Hörspieltalk von morgen schrieb:

    Solange es Leute wie uns drei gibt und wir hier schreiben, bleibt es hoffentlich bestehen. Noch lange! #top#

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