Ihr kennt das ja. Ein/e Sprecher/im gefällt euch (in einer Rolle) so überhaupt nicht. Dumm wenn das noch eine Hauptrolle betrifft. Wie verhaltet ihr euch? Ist dann das Hörspiel für euch dann nicht mehr hörbar und vermiest? Könnt ihr darüber hinweg hören wenn das Hörspiel trotzdem klasse ist? Befindet ihr euch in ein Dilemma oder ist die Entscheidung dann ganz eindeutig was ihr macht? Wie sieht dies für euch aus?
Ein Sprecher einer Hauptrolle missfällt, was bedeutet das für das Hörspiel
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Ich bin da ehrlich. In den meisten Fällen breche ich das Hörspiel ab, weil das Interesse einfach verfliegt. Ich drücke nicht sofort auf "stopp", aber sobald ich beim Hören eine Pause mache, greife ich es auch nicht mehr auf. Es spielt natürlich eine Rolle, ob es eine Einzelepisode ist oder eine fortlaufende Serie/Mini-Serie. Erstere kann man mal durchhören, Serien dann nicht. Mir geht es dabei aber auch oft nicht darum, ob ein Sprecher nun bekannt ist oder nicht, sondern um die Spielqualität mit der Stimme. Mir ist aber auch aufgefallen, dass ich eher bei Frauenstimmen so "empfindlich" bin und weniger bei Männerstimmen.
Beispiele wo ich leider abbrechen musste sind bei mir:
- Arkadien - Triologie* (Holysoft): Luise Gabel als Hauptrolle Rosa
- Loreley* (Zaubermond): Anna Julia Kapfelsberger als Hauptrolle Ailis
- Viola Axton (Midnight Seagull Media): Astrid von Feder als Hauptrolle Viola Axton
- Lady Bedfort (Hörplanet): Margot Rothweiler als Lady Bedfort Folge 56 - 77 - ansich tolle Sprecherin, aber in der Rolle funktionierte sie für mich gar nicht. Hab jede Folge 1x gehört, kann sie aber heute nicht mehr hören.
*schmerzt mich besonders, da ich die Geschichten von Kai Meyer liebe
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Mir geht es so ähnlich mit der Erzählerin in den Sinclair-Folgen der Dennis-Erhardt-Ära.
Es ist eine bekannte und durchaus gute Sprecherin, aber ich kann ihr als Erzählerin "nicht auf das Fell gucken", ich weiss nicht woher die Antipathie zu dieser Rolle kommt. Da der Erzähler bei John Sinclair doch wichtig ist, rechne ich ihn zu den Hauptrollen.
So habe ich die Erhardt-Folgen nur 1x gehört und würde es nicht nochmal tun, da mich die Erzählerin arg stört.
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@Butor Frau Lange stellt nach Joachim Kerzel einen Stilbruch dar. Man wollte wohl ein bisserl TSB-Sinclair Feeling erzeugen und hat nach einer Sprecherin ähnlich Marianne Mosa gesucht. Kann man davon ausgehen, dass Dir die TSB-Sinclair Sprecherin auch nicht gefällt oder liegt es wirklich an Frau Lange selbst?
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Zumal es schon krass war was da damals von manchen Fans veranstaltet wurde.
Bei Morddrohungen auf Anrufbeantwortern hört definitiv der Spaß auf. -
Eines ist natürlich klar - DASS darf es niemals bedeuten, nämlich dass „Fanatiker“, Fans sind das schon lange keine mehr, mit Mord drohen weil ihnen eine Stimme nicht gefällt. Gruselig…
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Wenn mich einer der Hauptsprecher nervt wars das und ich schalte aus und höre nicht mehr weiter.
Hatte ich schon sehr häufig. Wenn mich nervt was ich höre - egal ob nun wegen der Stimme oder wegen doofen Dialogen wars das. Als Kind hätte ich vielleicht mangels Alternativen trotzdem weitergehört, heute definitiv nicht mehr. Was zum einen an der riesigen Anzahl an mir besser gefallenden Alternativen als auch an der wenigen freien Zeit liegt, die ich dann doch lieber mit Sachen verbringe an denen ich Spaß habe als mir freiwillig etwas anzuhören das mich nervt. -
@warbird Verstehe ich. Das Leben ist zu kurz um es mit etwas zu vergeuden, dass einem nervt. Es hat aber jeder so seine eigene Hemmschwelle und Grenze ab wann dies der Fall ist. Beim einen früher beim anderen später.
Ich selbst bin da doch recht lange dagegen resistent bis mir was wirklich auf den Keks geht und ich abbreche. Ich bin da wohl noch alte Schule nach dem Motto was ich anfange will ich auch zu Ende bringen. Da kommt wohl der Sportler in mir durch. Bezogen auf Stimmen bin ich bei Hörspielen eigentlich nicht sehr anspruchsvoll. Ich kann da schon ein zwei Stimmen durchaus aushalten, die nicht meinem Geschmack entsprechen, sofern die Geschichte super ist. Ganz anders bei Hörbüchern. Wenn da die Stimme nicht meinem Geschmack entspricht breche ich ab. Das mag daran liegen dass es nur eine Stimme gibt. Und dass Hörbücher auch über viele Stunden gehen.
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Bevor ich mit einer neuen Reihe, von der ich die Sprecher noch nicht kenne, anfange, suche ich erstmal im Internet nach einer Hörprobe. Wenn mir die Sprecher der Hauptrollen nicht zusagen, kaufe ich es mir dann nicht, außer in einer Nebenrolle würde einer meiner Lieblingssprecher/innen mitwirken. Dann würde ich es aber auch nur bei dieser einen Folge belassen. So ging es mir beispielsweise mit der Vertonung der von Nele Neuhaus geschriebenen Jugendbuchreihe ,,Elena-Ein Leben für Pferde". Die Bücher liebe ich, aber die Rolle der Elena (gesprochen von Julia Fölster) habe ich mir anders vorgestellt. Ich finde, dass sie immer, egal in welcher Rolle, so einen beleidigten, verzweifelten Unterton in der Stimme hat und das hat, fand ich zumindest, hierfür nicht so gut gepasst.
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Da fällt mir Rick Future ein, es ist zwar eine Amateurserie - aber eine viel gepriesene.
Der Sidekick vom Hauptdarsteller ( dieser "Chewbacca-Verschnitt") hat einen derart schlechten Sprecher, der eher wie ein in Bierlaune redseliger Westphale klang, statt wie ein Alien, das ich das nicht weiterhören konnte - da stellten sich mir sämtliche Nackenhaare auf. -
- Arkadien - Triologie* (Holysoft): Luise Gabel als Hauptrolle Rosa
Ok, da muss ich mal drauf achten. Die CDs habe ich hier noch ungehört liegen... Bin gespannt.Bei mir ist es ja Peter Weis, wie ich schon in verschieden Themen geschrieben habe.
Während ich beim Gruselkabinett weiter höre, weil die Serie mich trotzdem sehr interessiert und ich die Serie, die ich vor ihm begonnen habe nicht wegen einer nervigen Stimme beenden will, habe ich die Märchenserie von Titania abgebrochen. Eine neue Serie mit ihm wollte ich dann einfach nicht anfangen.
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Peter Weis ist für mich der Nachfolger von Hans Peatsch.
Ich höre ihn vor allem als Erzähler richtig gerne aber so sind
Geschmäcker zum Glück verschieden.
Liegt wohl weil ich ihn schon interviewt und mehrfach persönlich getroffen habe. -
Peter Weiss ist okay, aber doch Lichtjahre von Hans Peatsch entfernt. Eine Antipati gegen ihn kann ich aber nicht nachvollziehen, aber noch weniger verstehe ich dieses heftige Verhalten das man der bezaubernden und großartigen Alexandra Lange entgegenbrachte. Sie macht einen großartigen Job. Und das schreibe ich, obwohl ich auch ein großer Joachim Kerzel Fan bin.
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Peter Weis Stimme hat schon einen eigenen relativ hohen und „schmalen“ Klang. Ich verstehe das total wenn jemand damit nicht klar kommt und sie einem nicht gefällt. Ich verstehe aber auch wenn er einem sehr gut gefällt, eben weil seine Stimme doch etwas Besonderes ist.

Ich verstehe auch wenn jemand mit Akexandra Langes Vortrag bei Sinclair nicht klar kommt, weil sie eben das genaue Gegenteil von Kerzel ist und ihr Vortrag gewollt (!!!) sehr langsam und schleppend ist. Für mich erzeugt sie damit Gruselstimmung. Aber manch anderer schläft dabei ein. So ist das halt mit unterschiedlicher Wahrnehmung und unterschiedlichem Geschmack. ABER wie schon geschrieben Morddrohungen und sonstiges Mobbing ist zutiefst zu verurteilen und lässt mich schon fragen ob diejenigen nicht ganz dicht im Kopf sind. Da nehmen manche sich und ihr Hobby eindeutig zu wichtig.
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Die Serie ist auch kein Schund. Selbst ohne Nostalgie-Brille bietet sie gute Unterhaltung. Mag aber als reiner O-Ton für neue Hörer nicht immer funktionieren. Das der Erzähler KI ist, trübt mein Empfinden und ich bin fast geneigt, die Serie, trotz Vorfreude, nicht weiter zu verfolgen
Eine Hauptrolle, in dem Fall der Erzähler kann also ein Hörspiel vermiesen, selbst wenn die Serie toll wäre?
Christophorus79 Hörspiel Top + Erzähler schlecht = Schund?
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Markus G. Er trägt zumindest zu einem Immersionsbruch bei. Habe gestern (muss ich natürlich noch posten
) »The Fury - Der Zorn« gehört. Der Der 45-jährige Oliver Theile spricht dort die männliche Hauptrolle, einen 17-jährigen Teenager. Das kann er, meines Erachtens nach, leider so gar nicht transportieren. Damit kritisiere ich nicht seine generelle Sprecherleistung, die ist okay. Aber seine Stimmfarbe passt einfach nicht zur Rolle, wie ich sie mir vorstelle. Dirk Petrick oder Sebastian Fitzner hätten da einfach besser gepasst. Für mich also ein klassischer Fall von Fehlbesetzung. Und ja, das trübt den Hörgenuss für mich, macht ein Hörspiel aber nicht gleich zu "Schund". Wenn die Geschichte spannend ist, lässt mich das dennoch weiter am Ball bleiben. -
Ich hab mich bei "Vidan" immer mit dem Sprecher von Sheriff Miles Vidan schwer getan. Das kostet mich grade bei so langen Hörspielen schon Überwindung, da weiterzumachen.
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Douglas Welbat als Oisin Murphy in der ??? 209 - Kreaturen der Nacht interpretiert die Rolle derart unangenehm verstellt und penetrant, dass ich von erneuter Hörung meist Abstand nehme
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Bei billigst hingerotzten KI-Stimmen, sei es als Erzähler oder bei Holmes, da bin ich raus. Ich fühle mich als Hörer veräppelt und es reißt mich komplett raus. Auch, weil es dazu noch einfach mies ist.
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Mir erging es kürzlich so beim Geister-Schocker Mumien-Spezial. Da fand ich einige Rollen, unter anderem den omnipräsenten Erzähler, trotz wohlklingender Namen einfach fehlbesetzt. Das und noch einige andere Sachen wie Schwächen im Sounddesign haben es leider trotz großer Vorfreude nur zu einem mittelprächtigen Hörspaß werden lassen.
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