Welche Filme/Serien habt ihr zuletzt geschaut?

  • RESIDENT EVIL Extinction /Horror/Endzeit-2007 mit Milla Jovovich, Oded Fehr, Ali Larter etc

    Hat storymäsig weniger mit den Videospielen zu tun, trotzdem fand ich Teil 3 ganz gelungen. Erster Auftritt von Oberschurke Albert Wesker.

    The Jokes on you!

    Edited 2 times, last by Evil (August 9, 2026 at 7:08 PM).

  • Lord of Illusions

    Lord of Illusions ist für mich einer dieser Horrorfilme der 90er-Jahre, die durch ihre ungewöhnliche Mischung sofort auffallen. Clive Barker verbindet hier Okkult-Horror, Detektivgeschichte, Film noir und die geheimnisvolle Welt der Bühnenmagie miteinander. Das wirkt stellenweise etwas überladen, besitzt aber eine sehr eigene Atmosphäre, die mir ausgesprochen gut gefällt.

    Im Mittelpunkt steht der Privatdetektiv Harry D’Amour, gespielt von Scott Bakula. Er hat bereits Erfahrungen mit dem Übernatürlichen gemacht und gerät während eines eigentlich gewöhnlichen Auftrags in Los Angeles erneut in eine Geschichte, die weit über normale Verbrechen hinausgeht. Ein sterbender Wahrsager warnt ihn vor der Rückkehr des sogenannten Puritaners, und schon bald führen seine Ermittlungen zu dem berühmten Illusionisten Philip Swann.

    Gerade die Idee hinter Swann gefällt mir sehr. Auf der Bühne präsentiert er spektakuläre Zaubertricks, doch tatsächlich steckt hinter seinen Illusionen echte Magie. Das Publikum glaubt an perfekte Tricks, während Swann Fähigkeiten besitzt, die wirklich übernatürlich sind. Als er während einer Vorstellung scheinbar ums Leben kommt, beginnt Harry zu erkennen, dass hinter der ganzen Sache wesentlich mehr steckt.

    Scott Bakula funktioniert für mich überraschend gut als Harry D’Amour. Er spielt keinen übertrieben coolen Helden, sondern eher einen bodenständigen Ermittler, der immer wieder mit Dingen konfrontiert wird, die eigentlich nicht existieren dürften. Gerade diese Mischung aus klassischem Privatdetektiv und unfreiwilligem Okkult-Ermittler macht die Figur interessant.

    Famke Janssen gefällt mir ebenfalls als Dorothea Swann. Sie ist eng mit der Vergangenheit verbunden, denn sie war als junges Mädchen das Opfer des Sektenführers William Nix und wurde damals von Swann gerettet. Dadurch bekommt ihre Beziehung zu ihm eine zusätzliche tragische Ebene.

    Der eigentliche Höhepunkt des Films ist für mich allerdings Daniel von Bargen als William Nix. Nix ist ein ausgesprochen unangenehmer Gegenspieler. Er ist kein charismatischer Sektenführer, sondern wirkt fanatisch, kalt und vollkommen von seiner eigenen Bedeutung überzeugt. Besonders unheimlich ist dabei, dass seine angeblichen übernatürlichen Fähigkeiten tatsächlich real sind.

    Die Rückblenden zur Sekte und später die Rückkehr von Nix gehören für mich zu den stärksten Momenten des Films. Gerade sein verwestes Erscheinungsbild nach der Wiedererweckung passt hervorragend zu Barkers Hang zu groteskem Körperhorror. Im letzten Drittel wird der Film dann deutlich wilder, blutiger und fantastischer.

    Auch optisch hat Lord of Illusions einige starke Szenen zu bieten. Die große Bühnenshow, das Magic Castle, Swanns luxuriöses Anwesen und vor allem das verlassene Sektenhaus mitten in der Wüste sorgen für eine abwechslungsreiche, aber durchgehend düstere Stimmung. Dazu kommt Simon Boswells Musik, die das mystische und bedrohliche Gefühl sehr schön unterstützt.

    Interessant finde ich außerdem, dass Barker nicht einfach seine Kurzgeschichte The Last Illusion verfilmt hat. Er übernimmt einige Figuren und Grundideen, erzählt daraus aber eine deutlich größere Geschichte. Besonders Nix wurde für den Film neu geschaffen und gibt der Handlung eine wesentlich stärkere Sekten- und Weltuntergangskomponente.

    Ich bevorzuge dabei eindeutig den längeren Director’s Cut. In der Kinofassung wurden einige ruhigere Szenen entfernt, weil das Studio offenbar mehr Tempo und Horror wollte. Gerade diese zusätzlichen Momente helfen aber dabei, Harry, Swann und Dorothea besser zu verstehen und lassen die Mischung aus Detektivfilm und Horror für mich runder wirken.

    Natürlich funktioniert nicht alles perfekt. Einige Effekte haben sichtbar ihr Alter erreicht, manche Wendungen wirken etwas konstruiert und im Finale wirft Barker fast schon zu viele Ideen gleichzeitig auf die Leinwand. Trotzdem nehme ich das dem Film nicht besonders übel, weil er wenigstens versucht, etwas Eigenständiges zu machen.

    Für mich ist Lord of Illusions deshalb ein unterschätzter Okkult-Horrorfilm der 90er-Jahre. Er ist düster, stellenweise ziemlich grotesk und verbindet Magie, Sektenhorror und klassische Detektivgeschichte auf eine Art, die man nicht besonders häufig sieht. Vielleicht nicht Clive Barkers stärkster Film, aber definitiv einer seiner interessantesten – und gerade wegen seiner etwas eigenwilligen Mischung sehe ich ihn immer wieder gern.

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  • Der Flug zur Hölle

    Der Flug zur Hölle ist für mich ein herrlich altmodisches Science-Fiction-Abenteuer der 50er-Jahre, das genau die Zutaten bietet, die solche Filme so unterhaltsam machen: eine Expedition ins Unbekannte, eine abgeschottete Welt, Dinosaurier, riesige Pflanzen und eine kleine Gruppe Menschen, die irgendwie einen Weg zurück in die Zivilisation finden muss. Natürlich sieht man dem Film sein Alter und das begrenzte Budget deutlich an, aber gerade das besitzt heute einen ganz eigenen Charme.

    Die Geschichte beginnt mit einer Expedition der US Navy in die Antarktis. Commander Harold Roberts soll gemeinsam mit seinem Team ungewöhnlich warme Gewässer in der Nähe des Südpols untersuchen. Mit dabei ist auch die Reporterin Maggie Hathaway. Als ihr Hubschrauber während eines Sturms mit einem Flugsaurier kollidiert, müssen sie in einem gewaltigen Vulkankrater notlanden und entdecken dort etwas vollkommen Unerwartetes.

    Tief unterhalb des Meeresspiegels hat sich eine tropische Urzeitwelt erhalten. Statt Eis und Schnee gibt es einen dampfenden Dschungel, fleischfressende Pflanzen und Dinosaurier. Gleichzeitig ist der Hubschrauber beschädigt und eine Rettung von außen praktisch unmöglich. Gerade der Gegensatz zwischen der eisigen Antarktis und dieser heißen, prähistorischen Welt gefällt mir ausgesprochen gut und sorgt für eine schöne „Verlorene Welt“-Atmosphäre.

    Besonders interessant wird die Geschichte durch Dr. Carl Hunter. Er ist der einzige Überlebende einer Expedition, die bereits zehn Jahre zuvor abgestürzt ist, und lebt seitdem vollkommen isoliert in dieser Welt. Henry Brandon spielt ihn entsprechend verwildert und moralisch ziemlich heruntergekommen. Hunter weiß zwar, wo Ersatzteile für den Hubschrauber zu finden sind, verlangt dafür jedoch, dass Maggie bei ihm bleibt. Dadurch bekommt die Geschichte neben den Dinosauriern noch eine ganz andere Form der Bedrohung.

    Natürlich sind die prähistorischen Kreaturen trotzdem die eigentlichen Stars. Pteranodon, Elasmosaurus, Stegosaurier und natürlich ein Tyrannosaurus Rex dürfen nicht fehlen. Aus heutiger Sicht wirken die Effekte teilweise unfreiwillig komisch: Der T-Rex wird von einem Darsteller im Kostüm gespielt und für andere Dinosaurier wurden unter anderem echte Echsen eingesetzt. Wirklich überzeugend sieht das nicht mehr aus, aber für mich gehört genau diese handgemachte Naivität zum Reiz solcher Filme.

    Interessant finde ich auch, dass Universal den Film ursprünglich wesentlich aufwendiger produzieren wollte. Geplant war eine große Technicolor-Produktion, doch schließlich wurde das Budget deutlich reduziert. Gedreht wurde in Schwarzweiß und praktisch vollständig auf Studiokulissen. Wenn man das weiß, finde ich es durchaus erstaunlich, wie viel Atmosphäre einige dieser künstlichen Dschungellandschaften trotzdem entwickeln.

    Mit gerade einmal 78 Minuten Laufzeit hält sich Der Flug zur Hölle zudem nicht lange mit Nebensächlichkeiten auf. Nach der kurzen Einführung landet die Gruppe schnell in der vergessenen Welt und von dort an folgen Entdeckungen, Konflikte und Monsterangriffe. Das Finale mit dem reparierten Hubschrauber, dem angreifenden Tyrannosaurus und der Flucht aus dem Krater bietet schließlich noch einmal genau das Spektakel, das ich bei einem solchen Film sehen möchte.

    Für mich ist Der Flug zur Hölle deshalb ein schönes Beispiel für den fantastischen Abenteuerfilm der 50er-Jahre. Wer moderne Effekte oder realistische Dinosaurier erwartet, dürfte damit wenig anfangen können. Wer dagegen alte Monsterfilme, vergessene Welten und diesen ganz speziellen Charme klassischer Science-Fiction-B-Movies mag, bekommt ein wunderbar nostalgisches und kurzweiliges Abenteuer geboten.

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  • Die 8te Staffel von The Rookie, Folgen 6-9.

    Uff was die zum Ende von Folge 6 abgefahren haben war einfach nur Wahnsinn.

    Am Ende der Folge dachte ich was war das gerade, die Folge plätschert so gemütlich dahin und dann das....

    Die 18 Euro für die Staffel haben sich gelohnt.

  • Ich gucke mich nach zehn Jahren mal wieder durch "Battlestar Galactica", Staffel 2. Gefällt mir immer noch.

    Die Idee dazu kam mir, als ich auf den Kanal von Katee "Starbuck" Sackhoff entdeckte, in dem sie sich 20 Jahre später die Serie, in der sie eine Hauptrolle spielte (!) zum ersten Mal bewusst anschaute.

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    Herrlich komisch.

    -- Lassen Sie mich durch, ich bin Autor.

  • Schrei wenn du kannst/ aka Valentine [2001/ Horror/Thriller mit Marley Shelton, David Boreanaz, Denise Richards, Jessica Capshaw etc.

    Ein ganz gut gemachter Thriller, im üblichen Stil: Wer ist der Killer, warum bringt er alle um?, den man wirklich mal anschauen kann.

    Die schöne Denise Richards ist "fett" auf dem Cover abgebildet, und wird bei den Darstellern auch ziemlich weit oben aufgelistet, hat aber nicht die Hauptrolle, sondern Marley Shelton neben David Boreanaz. Auch Katherine Heigel sieht man nur zu anfangs, die aber gleich zu anfangs, Opfer des Serienkillers mit Maske, werden darf. Freunde von Slashern wie Scream, Ich weiß was du.. und Düstre Legenden etc, dürfen bedenkenlos zugreifen.

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    Edited once, last by Evil (August 11, 2026 at 6:20 PM).

  • Bei mir ist der Film weiblich 😁 Weiß nicht warum 🤣 Vielleicht weil die Valentine 😜

    Wie Akita Takeo richtig über den Hörspieltalk von morgen schrieb:

    Solange es Leute wie uns drei gibt und wir hier schreiben, bleibt es hoffentlich bestehen. Noch lange! #top#

  • Schrei wenn du kannst/ aka Valentine [2001/ Horror/Thriller mit Marley Shelton, David Boreanaz, Denise Richards, Jessica Capshaw etc.

    Ein ganz gut gemachter Thriller, im üblichen Stil: Wer ist der Killer, warum bringt er alle um?, den man wirklich mal anschauen kann.

    Die schöne Denise Richards ist "fett" auf dem Cover abgebildet, und wird bei den Darstellern auch ziemlich weit oben aufgelistet, hat aber nicht die Hauptrolle, sondern Marley Shelton neben David Boreanaz. Auch Katherine Heigel sieht man nur zu anfangs, die aber gleich zu anfangs, Opfer des Serienkillers mit Maske, werden darf. Freunde von Slashern wie Scream, Ich weiß was du.. und Düstre Legenden etc, dürfen bedenkenlos zugreifen.

    Schöner Schlitzer der damaligen Welle. Ungewohnt doch spaßig "Angel" in so einer Rolle zu sehen ;)


    ich empfehle dir auch den deutschen Slasher "Swimming Pool" aus der gleichen Zeit mit super Soundtrack der Donots

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    Edited once, last by NorthLane (August 12, 2026 at 12:24 PM).

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