Welche Filme/Serien habt ihr zuletzt geschaut?

  • Mir mir gab's gestern einen meiner liebsten Sci-Fi Filme

    External Content www.youtube.com
    Content embedded from external sources will not be displayed without your consent.
    Through the activation of external content, you agree that personal data may be transferred to third party platforms. We have provided more information on this in our privacy policy.

    Contact mit Jodie Foster.

    Ein eher ruhiger Film der die Faszination um die Suche nach außerirdischem Lebel perfekt einfängt. Basierend auf dem Buch von Carl Sagan hat der Film eine stabile wissenschaftliche Grundlage, die Glaubwürdigkeit verleiht und typische Hollywood-Übertreibungen auf ein Minimum reduziert.

  • Steht auf Deiner Liste auch »Vatertag«?

    Da gab's doch auch zwei, drei Filme.

    »Stepfather« hieß glaube ich der zweite Teil. Der war auch ganz gut. Ist Ewigkeiten her...

    Ja, Anfang des Jahres habe ich mir die Reihe auch noch einmal angesehen. Es gibt insgesamt drei Teile und das Remake.

    Tatsächlich hatte ich auch schon angefangen, etwas über die Reihe zu schreiben. Irgendwie war ich mit dem Ergebnis aber noch nicht wirklich zufrieden, deshalb liegt das Projekt momentan erst einmal auf Eis. Mal schauen, vielleicht nehme ich es mir diese Woche noch einmal vor. 😊

  • Müßte drei Teile geben von Stepfather und ein Remake, Chp73.

    Beyond Re-Animator/Schwarze Komödie- Horror/2003 mit Jeffrey Combs, Jason Barry, Laura Olney,

    Dritter und letzter Teil, um Dr. Herbert West, der mit seinem grünen Serum, Tote wieder lebendig machen kann. Mit dem Nanoplasma glaubt West (Jeffrey Combs) endlich am Ziel seiner Arbeit angelangt zu sein. 13 Jahre verbringt er seine Haft im Gefängnis und führt seine Versuche zunächst an Ratten durch. Zunächst...

    Ich mag vor allem den letzten Teil mit dem empathielosen Wissenschaftler Dr Herbert West, der buchstäblich über Leichen geht, um an sein (skrupelloses) Ziel zu kommen. Mischung aus Body-Horror und schwarzer Komödie.

    Mag der Poldi bestimmt auch, und der Chp73 vielleicht?!:)

    The Jokes on you!

  • Glennkill - Ein Schafskrimi

    Außerhalb des englischen Dorfes Denbrook lebt der Schäfer George Hardy zurückgezogen in einem Wohnwagen auf einer Wiese und verbringt seine Zeit damit, seinen Schafen Kriminalromane vorzulesen. Die Schafe leben in seliger Unwissenheit und glauben, sich nach dem Tod in Wolken zu verwandeln. Wenn sie mit einer unangenehmen Situation konfrontiert werden, können sie diese einfach vergessen.

    Eines Morgens wird George vom zweiten Schäfer des Dorfes, Caleb Merrow, tot vor seinem Wohnwagen gefunden. Der einzige Polizist des Ortes, Tim Derry, vermutet zunächst einen Herzinfarkt als Todesursache. Aber die Schafe glauben nicht an eine natürliche Todesursache und fangen an zu ermitteln.

    Ein wunderschöner Film, haben den gestern mit den Kindern geschaut.

    Mein Name ist Dorian Hunter, und ich bin der Sohn des Teufels. Ich war der Sohn des Teufels, denn ich habe ihn getötet! :evil:

  • Glennkill - Ein Schafskrimi

    Außerhalb des englischen Dorfes Denbrook lebt der Schäfer George Hardy zurückgezogen in einem Wohnwagen auf einer Wiese und verbringt seine Zeit damit, seinen Schafen Kriminalromane vorzulesen. Die Schafe leben in seliger Unwissenheit und glauben, sich nach dem Tod in Wolken zu verwandeln. Wenn sie mit einer unangenehmen Situation konfrontiert werden, können sie diese einfach vergessen.

    Eines Morgens wird George vom zweiten Schäfer des Dorfes, Caleb Merrow, tot vor seinem Wohnwagen gefunden. Der einzige Polizist des Ortes, Tim Derry, vermutet zunächst einen Herzinfarkt als Todesursache. Aber die Schafe glauben nicht an eine natürliche Todesursache und fangen an zu ermitteln.

    Ein wunderschöner Film, haben den gestern mit den Kindern geschaut.

    Ich habe damals das Buch gelesen und fand es wirklich amüsant, mein Sohn hat den Film am Samstag auf einer Geburtstagsparty eines Klassenkameraden geschaut. Auch wenn die Kinder vor dem Ende den Film bereits ausgemacht hatten (ich glaube, dass einige der Kinder lieber Fußball schauen wollten), hat er von einigen lustigen Szenen erzählt. Er scheint ihm also insgesamt gut gefallen zu haben. :)

  • Ja, ich habe damals (vor +/- 20 Jahren) auch das Buch gelesen und fand die Geschichte damals schon echt lustig... und der Film ist ebenso gelungen. Meine Kids mochten den auch.

    Mein Name ist Dorian Hunter, und ich bin der Sohn des Teufels. Ich war der Sohn des Teufels, denn ich habe ihn getötet! :evil:

  • "The Terror" - Staffel 2

    Mit einigen Jahren Verspätung habe ich mir die zweite Staffel der Horror-Anthologie "The Terror" angesehen, die nach dem Strickmuster von Serien wie "American Horror Story" über mehrere Folgen hinweg einer übersinnlichen Begebenheit folgt.

    Führte die erste Staffel noch ins Ewige Eis, spielt die zweite überwiegend in den Vereinigten Staaten der 40er Jahre. Eine kleine, wenigstens halbwegs integrierte japanische Community schlägt sich wenigstens halbwegs gut auf Terminal Island mit Fischfang durch. Und wenn es nach den Alteingesessenen geht, soll sich daran auch nichts ändern. Sehr wohl nach Veränderung strebt der junge Chester, der eigentlich weder so Recht darauf Lust hat, das Boot seines Vaters zu übernehmen, noch darauf, die Verantwortung für das ungeborene Kind zu übernehmen, das er mit seiner halbwegs festen Freundin Luz gezeugt hat.

    Doch plötzlich fangen seltsame Dinge an, zu geschehen. Alte japanische Mythen scheinen zu erwachen. Dinge geschehen, die scheinbar niemand außer Chester sehen kann. Wider Erwarten ist er dazu gezwungen, sich mit seinem kulturellen Erbe und seiner Familiengeschichte auseinander zu setzen. Und dann: Pearl Harbour. Alle japanischstämmigen Amerikaner werden in Lagern interniert. Und Chester findet heraus, dass Luz das Kind nicht, wie verabredet, abgetrieben hat. Sein Vaterinstinkt erwacht. Aber auch etwas anderes ist erwacht - und es verfolgt erbarmungslos sein Ziel!

    Staffel 2 von "The Terror" fängt sehr schön sowohl den Zeitgeist der beschriebenen Epoche ein, als auch den "culture clash" zwischen den Amerikanern verschiedener Abstammung (Luz ist zudem noch von Blut her Mexikanerin). Auch wie sich alles durch den Kriegsbeginn verändert, wirkt authentisch. Daher funktioniert die Serie, wie schon bei Staffel 1, auch in den Momenten, wo es nicht um das dahinter liegende Gruseln oder um Schauwerte geht.

    Aber diese sind alles andere als zu verachten! Es gibt einige sehr ruppige Szenen, die auch in den Bereich des Body Horrors hineingehen und sich ganz leise anschleichen. Dabei findet aber alles auf einem gediegenen und nicht übertriebenen Level statt. Stärker wirkt, wie so häufig, der subtile Horror. Ich möchte hier nicht zu viel verraten, deswegen muss ich es bei dieser allgemeinen Formulierung belassen.

    Die Geschichte ist insgesamt stimmig und auch wenn immer mehr Zusammenhänge enthüllt werden, kommt nicht das Gefühl auf, dass hier überkonstruiert wurde. Bei der einen oder anderen Entscheidung kann man hinterfragen, ob ein echter Mensch das genau so tun würde, aber - Hand aufs Herz - echte Menschen machen so viele verrückte Dinge, dass das ein sehr fragwürdiger Maßstab ist.

    Die Darsteller sind durch die Bank gut bis sehr gut. Derek Mio interpretiert seinen Chester als Heißsporn, der erst nach und nach Verantwortung dazu gewinnt. Cristina Rodlo als Luz ist in allem, was die Rolle ihr abverlangt, glaubwürdig und man fühlt mit ihr mit. Shingo Usami und Naoko Mori als Chesters Eltern sind das Sinnbild des "westlichen Japaners", der einerseits einen Platz in der neuen Heimat gefunden hat, andererseits aber die Werte der alten Heimat weiterträgt. Ebenfalls eine Erwähnung verdient C. Thomas Howell, bei dessen Major als Leiter des Lagers nie weiß, ob man Angst vor ihm haben oder ihn bemitleiden soll.

    Und dann ist da noch Kiki Sukezane, zu der und deren Performance ich nicht mehr schreiben möchte, die aber auf keinen Fall unerwähnt bleiben darf!

    Ich habe "The Terror" bei Magenta TV Plus gesehen. Ob und wo die Serie im Moment noch verfügbar ist, kann ich nicht sagen. Zumindest vor einigen Jahren war sie auch bei Amazon Prime verfügbar.

    Fazit: Wenn ihr ein wenig Interesse für japanische Kultur, die dargestellte Epoche und japanische Geistergeschichten mitbringt und kein Problem damit habt, dass die Gespräche der Japaner untereinander häufig in der Originalsprache mit Untertiteln geführt werden (was ich für sehr stimmig halte), dann solltet ihr mit diesen 10 Folgen á 42 Minuten viel Vergnügen haben!

  • Ich habe mir gestern nachmittag noch Jojo Rabbit angesehen.

    External Content www.youtube.com
    Content embedded from external sources will not be displayed without your consent.
    Through the activation of external content, you agree that personal data may be transferred to third party platforms. We have provided more information on this in our privacy policy.

    Der 10jährige Johannes, von allen nur Jojo genannt, möchte eigentlich nur dazugehören. So richtig gelingt ihm das aber nicht, also verbringt er viel Zeit mit seinem imaginären Freund Adolf Hitler. Natürlich ist das kein ernsthafter Film, aber die Ausgangslage funktioniert überraschend gut und die Gespräche der beiden sind unterhaltsam, entlarven aber auch viele Absurditäten der damaligen Zeit. Leider führt die Geschichte diese guten Ansätze nicht konsequent zu Ende. Die Dialoge mit Herrn Hitler werden weniger und der Film schafft es mit seinem Humor nicht mehr die Ereignisse adäquat zu vermitteln. Das übertriebene Finale mit dem fast schon Happy End will dann auch nicht so recht zu den davor gesehenen Szenen passen. Für wen dieser Film der erste humoristische Erklärungsansatz der damaligen Zeit ist, der wird ihm wahrscheinlich wohlwollender begegnen. In der Kategorie würde ich aber jederzeit "Das Leben ist schön" von und mit Roberto Benigni oder den eher wenig bekannten französischen Film "Zug des Lebens" vorziehen.

    Ich vergebe 6/10 Punkten.

  • Das Ding aus dem Sumpf

    Das Ding aus dem Sumpf gehört für mich zu den charmantesten Comicverfilmungen der frühen 80er Jahre. Der Film entstand lange bevor Superheldenfilme zu milliardenschweren Blockbustern wurden, und genau das merkt man ihm an. Statt auf spektakuläre Effekte oder riesige Actionsequenzen zu setzen, erzählt Wes Craven eine vergleichsweise einfache Geschichte über Wissenschaft, Menschlichkeit und den Kampf zwischen Gut und Böse. Gerade diese bodenständige Herangehensweise macht für mich einen großen Teil seines Reizes aus.

    Im Mittelpunkt steht der Wissenschaftler Dr. Alec Holland, der gemeinsam mit seiner Schwester an einer revolutionären biologischen Formel arbeitet. Sie soll Pflanzen ermöglichen, selbst unter schwierigsten Bedingungen zu wachsen. Doch der skrupellose Anton Arcane will die Entdeckung für seine eigenen Zwecke nutzen. Bei einem Überfall auf das Labor gerät Alec mit der Formel in Berührung, wird von den Flammen erfasst und stürzt in den Sumpf. Dort verwandelt er sich in das geheimnisvolle Sumpfwesen, das fortan seine Geliebte Alice beschützt und Arcane entgegentritt.

    Dick Durock verleiht dem Swamp Thing trotz der dicken Maske erstaunlich viel Persönlichkeit. Natürlich erkennt man jederzeit, dass ein Schauspieler in einem aufwendigen Kostüm steckt, doch genau dadurch besitzt die Figur einen ganz eigenen Charme. Hinter der monströsen Erscheinung bleibt Alec Holland jederzeit als mitfühlender und tragischer Mensch erkennbar.

    Adrienne Barbeau gefällt mir als Alice Cable ebenfalls sehr gut. Sie ist deutlich mehr als nur das klassische Opfer, sondern entwickelt sich im Verlauf der Handlung zu einer mutigen und entschlossenen Figur. Zwischen ihr und Swamp Thing entsteht eine glaubwürdige emotionale Verbindung, die dem Film eine überraschend warme Seite verleiht.

    Louis Jourdan spielt Anton Arcane herrlich überheblich und kultiviert. Er ist kein komplizierter Bösewicht, sondern ein klassischer Machtmensch, der Wissenschaft ausschließlich zur persönlichen Bereicherung einsetzen möchte. Gerade diese einfache Gegensätzlichkeit funktioniert innerhalb der märchenhaften Handlung ausgesprochen gut.

    Besonders schön finde ich die Atmosphäre der Sümpfe. Wes Craven nutzt die Landschaft nicht nur als Kulisse, sondern macht sie selbst zu einem wichtigen Bestandteil der Geschichte. Nebel, Wasser, dichtes Schilf und verwachsene Bäume verleihen dem Film eine fast märchenhafte Stimmung, die hervorragend zu der tragischen Hauptfigur passt.

    Auch die praktischen Effekte gefallen mir bis heute. Natürlich wirken Maske und Kostüm aus heutiger Sicht nicht vollkommen realistisch, dennoch besitzen sie eine handgemachte Qualität, die ich sehr schätze. Gerade weil alles physisch vorhanden ist, wirkt Swamp Thing für mich greifbarer als viele moderne Computerfiguren.

    Die Action fällt zwar eher überschaubar aus, bietet aber einige gelungene Momente. Verfolgungsjagden durch den Sumpf, Schießereien und die Konfrontationen zwischen Swamp Thing und Arcanes Männern sorgen immer wieder für Spannung, ohne den eigentlichen Kern der Geschichte aus den Augen zu verlieren.

    Harry Manfredinis Musik unterstützt die geheimnisvolle Atmosphäre sehr wirkungsvoll. Seine Kompositionen wechseln zwischen ruhigen, beinahe romantischen Passagen und klassischen Horrorklängen, wodurch der Film immer wieder an klassische Monsterfilme erinnert.

    Natürlich merkt man dem Film sein vergleichsweise kleines Budget an. Manche Spezialeffekte wirken heute etwas unbeholfen, einige Dialoge sind recht schlicht und auch das Finale erreicht nicht ganz die Größe, die man sich vielleicht gewünscht hätte. Wer eine werkgetreue Umsetzung der späteren, deutlich komplexeren Comicgeschichten erwartet, dürfte ebenfalls enttäuscht werden.

    Trotzdem besitzt Das Ding aus dem Sumpf einen ganz eigenen Charme. Wes Craven interessiert sich hier weniger für spektakuläre Comic-Action als für die tragische Geschichte eines Mannes, der seine Menschlichkeit hinter einer monströsen Gestalt bewahrt. Gerade diese Mischung aus Horror, Fantasy, Abenteuer und einer kleinen Liebesgeschichte macht den Film für mich bis heute sympathisch.

    Für mich bleibt Das Ding aus dem Sumpf eine liebevoll gemachte Comicverfilmung aus einer Zeit, in der solche Filme noch deutlich einfacher und bodenständiger erzählt wurden. Sicherlich erreicht er weder die Tiefe der späteren Comics noch die Größe moderner Superheldenfilme, doch seine stimmungsvolle Atmosphäre, die sympathischen Figuren und der unverwechselbare Charme der praktischen Effekte sorgen dafür, dass ich ihn auch heute noch immer wieder gerne anschaue.

    External Content youtu.be
    Content embedded from external sources will not be displayed without your consent.
    Through the activation of external content, you agree that personal data may be transferred to third party platforms. We have provided more information on this in our privacy policy.

  • American Werwolf 2/1997/ Horror-Komödie mit Tom Everett Scott, Julie Delpy,

    Ich wollte schon nach 5 Minuten ausschalten, habs aber dann bis 60 Minuten hinausgezögert. Leider unwürdiger Nachfolger. Lieber noch mal Teil 1 ansehen!

    Wish Upon/Mystery-Horror-2017 mit Ryan Phillippe, Joey King, etc

    Ganz gelungene Mischung aus etwas Wishmaster und Final Destination, mit vielen (nervigen)Teenagern. Das etwas unerwartete (aber "positive") Ende, traf mich wie ein Schlag ins Gesicht. Kann man mal anschauen. :thumbup: Ich glaub der ist auch was für dich, Poldi.:)

    The Jokes on you!

  • Wish Upon/Mystery-Horror-2017 mit Ryan Phillippe, Joey King, etc

    Ganz gelungene Mischung aus etwas Wishmaster und Final Destination, mit vielen (nervigen)Teenagern. Das etwas unerwartete (aber "positive") Ende, traf mich wie ein Schlag ins Gesicht. Kann man mal anschauen. :thumbup: Ich glaub der ist auch was für dich, Poldi.:)

    Da Ryan Phillippe mitspielt, den ich sehr mag, kenne ich den Film sogar. 😊

  • Die Coneheads

    Die Coneheads gehört für mich zu den ungewöhnlichsten Science-Fiction-Komödien der 90er Jahre. Der Film basiert auf den legendären Saturday Night Live-Sketchen und lebt von einer Idee, die eigentlich herrlich absurd ist: Zwei Außerirdische mit riesigen kegelförmigen Köpfen stranden auf der Erde und versuchen, sich möglichst unauffällig in die amerikanische Vorstadtgesellschaft einzufügen. Was zunächst wie eine reine Klamauk-Komödie wirkt, entwickelt sich dabei überraschend oft zu einer sympathischen Geschichte über Familie, Zusammenhalt und das Gefühl, irgendwo dazuzugehören.

    Im Mittelpunkt stehen Beldar und Prymaat, die vom Planeten Remulak stammen und eigentlich die Erde erobern sollten. Nach einer Bruchlandung müssen sie jedoch ein völlig neues Leben beginnen. Sie nehmen menschliche Identitäten an, gründen eine Familie und versuchen, sich in ihrer neuen Heimat möglichst unauffällig einzuleben. Gleichzeitig werden sie jedoch ständig von der Einwanderungsbehörde verfolgt, während ihre Tochter Connie immer stärker zwischen ihrer außerirdischen Herkunft und ihrem menschlichen Alltag hin- und hergerissen wird.

    Dan Aykroyd ist für mich das Herzstück des Films. Mit völlig ernstem Gesichtsausdruck trägt er die absurdesten Dialoge vor und macht Beldar dadurch unglaublich komisch. Gerade weil er seine Figur niemals wie einen Witz spielt, funktionieren viele Gags so gut. Seine stoische Art gehört für mich bis heute zu den größten Stärken des Films.

    Auch Jane Curtin harmoniert hervorragend mit Aykroyd. Zwischen den beiden entsteht eine glaubwürdige Ehe, obwohl sie mit ihren übergroßen Köpfen und ihrer merkwürdigen Sprache alles andere als gewöhnlich wirken. Ihre Szenen gehören oft zu den witzigsten Momenten des Films.

    Michelle Burke überzeugt als Connie, die sich wie jeder Teenager einfach nur ein normales Leben wünscht. Während ihre Eltern an den Traditionen ihres Heimatplaneten festhalten, möchte sie dazugehören und verliebt sich ausgerechnet in einen Menschen. Dadurch erhält die Geschichte eine überraschend sympathische Familienkomponente.

    Louis Jourdan oder andere große Gegenspieler stehen hier gar nicht im Mittelpunkt. Stattdessen sorgen Michael McKean und David Spade als Mitarbeiter der Einwanderungsbehörde immer wieder für humorvolle Situationen. Ihre hartnäckigen Versuche, die Coneheads endlich zu fassen, erinnern stellenweise an klassische Slapstick-Komödien.

    Besonders gefällt mir, dass der Film unter seinem albernen Humor durchaus eine Botschaft versteckt. Im Kern erzählt er nämlich die Geschichte einer Einwandererfamilie, die in einem fremden Land Fuß fassen möchte. Viele Probleme der Coneheads lassen sich problemlos auf die Erfahrungen echter Einwanderer übertragen. Gerade deshalb wirkt der Film heute stellenweise überraschend aktuell.

    Der Humor ist allerdings sehr speziell. Viele Gags entstehen allein durch die völlig emotionslose Art, mit der die Coneheads menschliche Redewendungen missverstehen oder alltägliche Situationen vollkommen übertrieben analysieren. Nicht jeder Witz zündet, aber wenn er funktioniert, ist er herrlich schräg.

    Ein weiterer Pluspunkt ist die große Zahl bekannter Gesichter. Zahlreiche ehemalige und damalige Saturday Night Live-Mitglieder haben kleine oder größere Gastauftritte, sodass Fans der Sendung immer wieder bekannte Schauspieler entdecken können. Das verleiht dem Film zusätzlichen Charme.

    Natürlich merkt man dem Film an, dass seine Grundidee ursprünglich nur für wenige Minuten lange Comedy-Sketche entwickelt wurde. Manche Szenen wirken etwas gestreckt und nicht jeder Gag trägt über die gesamte Laufzeit. Auch das Finale auf Remulak fällt deutlich überdrehter aus als der eher bodenständige Mittelteil.

    Trotzdem macht Die Coneheads für mich einfach Spaß. Der Film nimmt sich nie ernst, besitzt viele herrlich absurde Einfälle und lebt vor allem von seinen sympathischen Hauptfiguren. Hinter der verrückten Science-Fiction-Komödie verbirgt sich letztlich eine warmherzige Geschichte über Familie, Integration und das Finden einer neuen Heimat.

    Für mich bleibt Die Coneheads deshalb eine liebenswerte Kultkomödie der 90er Jahre. Sicherlich ist sie kein großer Klassiker des Science-Fiction-Kinos, aber ihr eigenwilliger Humor, die sympathischen Darsteller und die überraschend zeitlose Botschaft sorgen dafür, dass ich den Film auch heute noch immer wieder gerne anschaue.

    External Content youtu.be
    Content embedded from external sources will not be displayed without your consent.
    Through the activation of external content, you agree that personal data may be transferred to third party platforms. We have provided more information on this in our privacy policy.

  • Alles außer gewöhnlich

    Alles außer gewöhnlich gehört für mich zu den Filmen, die ein schwieriges Thema behandeln, ohne dabei belehrend oder unnötig rührselig zu wirken. Olivier Nakache und Éric Toledano erzählen von Menschen, die sich um Kinder und Jugendliche mit besonders schweren Formen von Autismus kümmern – oft um jene, die von anderen Einrichtungen längst abgewiesen wurden.

    Im Mittelpunkt stehen Bruno und Malik, die zwei eng miteinander verbundene Hilfsorganisationen leiten. Bruno nimmt junge Menschen auf, für die es kaum passende Betreuungsplätze gibt, während Malik Jugendliche aus schwierigen sozialen Verhältnissen zu Betreuern ausbildet. Gerade diese Verbindung gefällt mir sehr, weil hier zwei Gruppen zusammenfinden, die von der Gesellschaft häufig übersehen werden.

    Vincent Cassel spielt Bruno angenehm zurückhaltend. Seine Figur ist ständig unterwegs, telefoniert ununterbrochen und versucht für jedes Problem irgendwie eine Lösung zu finden. Er weiß, dass seine Organisation nicht alle gesetzlichen Vorgaben erfüllt, übernimmt aber Verantwortung für Menschen, die sonst niemand aufnehmen möchte.

    Reda Kateb ist als Malik ebenso überzeugend. Er besitzt eine ruhige Autorität und fordert viel von den jungen Betreuern, ohne sie vorschnell aufzugeben. Besonders seine Beziehung zu Dylan zeigt, dass auch die Mitarbeiter selbst die Chance erhalten, sich zu entwickeln und Verantwortung zu übernehmen.

    Eine zentrale Figur ist Joseph, der sich für Waschmaschinen und technische Abläufe begeistert. Bruno versucht, ihm einen Arbeitsplatz zu vermitteln und damit mehr Selbstständigkeit zu ermöglichen. Doch Joseph gerät immer wieder in Schwierigkeiten, weil er soziale Grenzen nur schwer erkennt und in öffentlichen Verkehrsmitteln ständig den Nothalt betätigt.

    Deutlich belastender ist die Geschichte von Valentin, der sich selbst verletzt und deshalb einen Schutzhelm tragen muss. Als er aus der Einrichtung flieht und auf den Pariser Autobahnring gerät, wird deutlich, wie schnell eine scheinbar kontrollierte Situation lebensgefährlich werden kann.

    Der Film beschönigt diese Arbeit nicht. Die Betreuer erleben Gewalt, Überforderung und Rückschläge. Trotzdem verliert Alles außer gewöhnlich nie seinen menschlichen Blick. Die betreuten Menschen werden nicht nur über ihre Schwierigkeiten definiert, sondern als Persönlichkeiten mit eigenen Wünschen und Fähigkeiten gezeigt.

    Besonders interessant finde ich den Konflikt mit der staatlichen Aufsichtsbehörde. Bruno wird vorgeworfen, unqualifiziertes Personal einzusetzen und außerhalb der vorgeschriebenen Strukturen zu arbeiten. Formal ist diese Kritik nachvollziehbar. Gleichzeitig stellt der Film aber die entscheidende Frage: Was soll mit den Menschen geschehen, die von allen regulären Einrichtungen abgelehnt werden?

    Gerade darin liegt für mich die größte Stärke des Films. Er zeigt nicht einfach herzlose Behörden und selbstlose Helden, sondern einen Widerspruch im System. Bruno arbeitet nicht immer nach Vorschrift, aber ohne seine Organisation hätten viele Familien überhaupt keine Unterstützung.

    Trotz des schweren Themas besitzt der Film auch viel Wärme und Humor. Dieser entsteht meist aus dem chaotischen Alltag der Figuren und nie auf Kosten der betreuten Menschen. Dadurch bleibt die Geschichte zugänglich, ohne ihre Ernsthaftigkeit zu verlieren.

    Für mich ist Alles außer gewöhnlich ein bewegender Film über Verantwortung, Menschlichkeit und gesellschaftliche Lücken. Vincent Cassel und Reda Kateb spielen ihre Rollen hervorragend und zeigen zwei Männer, die täglich improvisieren müssen, weil das bestehende System für viele Menschen keine passende Antwort bereithält.

    Am Ende bleibt vor allem der Eindruck von Menschen, die trotz Überforderung, Bürokratie und Rückschlägen weitermachen, weil sie wissen, dass sonst niemand da wäre. Genau diese unaufdringliche Menschlichkeit macht den Film für mich besonders sehenswert.

    External Content youtu.be
    Content embedded from external sources will not be displayed without your consent.
    Through the activation of external content, you agree that personal data may be transferred to third party platforms. We have provided more information on this in our privacy policy.

  • Die Odyssee der Neptun

    Die Odyssee der Neptun gehört zu den eher unbekannten Science-Fiction- und Katastrophenfilmen der 1970er-Jahre, besitzt aber einen ganz eigenen Reiz. Statt auf Weltraumabenteuer oder Naturkatastrophen setzt der Film auf die faszinierende und zugleich bedrohliche Welt der Tiefsee. Regisseur Daniel Petrie verbindet dabei eine klassische Rettungsmission mit Elementen des Abenteuer- und Monsterfilms.

    Ausgangspunkt der Geschichte ist ein Unterwasserbeben, das eine Forschungsstation von ihrer Verankerung reißt und in einen unerforschten Tiefseegraben stürzen lässt. Während den eingeschlossenen Wissenschaftlern langsam der Sauerstoff ausgeht, startet Kommandant Adrian Blake mit einem experimentellen U-Boot eine riskante Rettungsmission. Begleitet wird er unter anderem vom erfahrenen Taucher MacKay und der Meeresbiologin Dr. Leah Jansen.

    Die größte Stärke des Films ist für mich eindeutig seine Atmosphäre. Die dunklen Tiefseegräben, geheimnisvollen Unterwasserlandschaften und die Begegnungen mit riesigen Meeresbewohnern erzeugen eine spannende Stimmung. Gerade wenn man bedenkt, dass der Film 1973 entstand, sind die Unterwasseraufnahmen erstaunlich gelungen. Die praktischen Spezialeffekte mit Miniaturmodellen und echten Unterwasseraufnahmen verleihen dem Ganzen einen besonderen Charme.

    Ben Gazzara überzeugt als ruhiger und entschlossener Einsatzleiter, während Ernest Borgnine als erfahrener Taucher für zusätzliche Präsenz sorgt. Auch Walter Pidgeon fügt sich als Leiter des Forschungsprojekts hervorragend in das Ensemble ein.

    Inhaltlich bleibt Die Odyssee der Neptun allerdings recht geradlinig. Überraschungen gibt es nur wenige und manche Figuren bleiben eher klischeehaft. Auch die riesigen Tiefseetiere wirken heute nicht mehr wirklich bedrohlich, besitzen aber einen nostalgischen Charme.

    Für mich ist Die Odyssee der Neptun zwar kein großer Klassiker des Science-Fiction-Kinos, aber ein stimmungsvolles Unterwasserabenteuer, das vor allem durch seine ungewöhnliche Kulisse und die handgemachten Effekte punktet. Wer klassische Science-Fiction der 70er-Jahre und spannende Expeditionen in die Tiefsee mag, dürfte hier durchaus auf seine Kosten kommen.

    External Content youtu.be
    Content embedded from external sources will not be displayed without your consent.
    Through the activation of external content, you agree that personal data may be transferred to third party platforms. We have provided more information on this in our privacy policy.

Participate now!

Don’t have an account yet? Register yourself now and be a part of our community!