Welche Filme/Serien habt ihr zuletzt geschaut?

  • Lied 4:

    Píseň 4: „Vytí v lese“

    MIKULÁŠ a KAMARÁDI:

    ♪ Uprostřed té temné noci
    probudil nás divný hlas.
    Z lesa zněl tak tajemně,
    všem nám nahnal velký strach. ♪

    VŠICHNI:

    ♪ Co je to za vytí v lese?
    Proč nám běhá mráz po zádech?
    Skrývá se tam někdo cizí,
    čeká snad jen na náš krok? ♪

    (Chlapci se dívají z okna do temného lesa.)

    KRYŠPÍN:

    ♪ Možná je to strašidlo,
    co se toulá nocí tmou! ♪

    ALBÍN:

    ♪ Nebo loupežník je velký,
    silný, zlý a neznámý! ♪

    VIKTORÍN:

    ♪ Třeba vlk tam někde bloudí,
    jako v příbězích, co znám. ♪

    AUGUSTÝN:

    ♪ Anebo je to příšera,
    co má oči jako plamen! ♪

    VŠICHNI:

    ♪ Co je to za vytí v lese?
    Proč nám běhá mráz po zádech?
    Nikdo neví, co se děje,
    když měsíc svítí mezi stromy. ♪

    (Z lesa se znovu ozve dlouhé vytí.)

    VENDELÍN:

    ♪ Přiznávám, že trochu bojím se,
    a navíc mám hlad jako vždycky! ♪

    MIKULÁŠ:

    ♪ Ať je venku cokoli,
    zítra záhadu odhalíme! ♪

    VŠICHNI:

    ♪ Jsme přece odvážní kamarádi,
    na všechno společně přijdeme!
    Ať se v lese skrývá kdokoli,
    jeho tajemství objevíme! ♪

    VŠICHNI (FINÁLE):

    ♪ Co je to za vytí v lese?
    Proč nám běhá mráz po zádech?
    Zítra najdem odpověď,
    tajemství už dlouho nevydrží! ♪

  • Lied 5:

    Píseň 5: „Jsme nejchytřejší lupiči na světě“

    JAKUB, OLDŘICH a BERNARD:

    ♪ Jsme nejchytřejší lupiči na světě,
    nikdo nás nechytí, nikdo nás nenajde!
    Potichu plížíme se tmavou nocí,
    a nikdo neví, co jsme provedli! ♪

    JAKUB:

    ♪ Stačí jen jednou v lese zavýt hlasem,
    a každý začne utíkat hned strachem! ♪

    OLDŘICH:

    ♪ Tam větev praskne, tady něco šustí,
    a všichni vezmou nohy na ramena! ♪

    BERNARD:

    ♪ Hledají stopy sem a zase tam,
    náš úkryt ale nenajde už nikdo z vás! ♪

    VŠICHNI:

    ♪ Jsme nejchytřejší lupiči na světě,
    nikdo nás nechytí, nikdo nás nenajde!
    Smějeme se všem jejich obavám,
    náš plán vychází úplně sám! ♪

    (Tři lupiči tancují mezi bednami s uloupenými věcmi.)

    JAKUB:

    ♪ Policie hledá stopy dál,
    ale marně ztrácí čas! ♪

    OLDŘICH:

    ♪ Děti dneska neusnou,
    naše vytí slyší tmou! ♪

    BERNARD:

    ♪ Zatímco se všichni bojí venku,
    my si schováme kořist do našeho doupěte! ♪

    VŠICHNI:

    ♪ Jsme nejchytřejší lupiči na světě,
    nikdo nás nechytí, nikdo nás nenajde!
    Chytřejší než my tu není nikdo,
    dneska slavíme další vítězství! ♪

    (Hudba je stále větší a rozpustilejší.)

    JAKUB, OLDŘICH a BERNARD:

    ♪ Nikdo nezná naši skrýš,
    nikdo nám tu radost nezmaří!
    Jsme páni celého lesa,
    naše výhra už je jistá! ♪

    VŠICHNI:

    ♪ Jsme nejchytřejší lupiči na světě,
    nikdo nás nechytí, nikdo nás nenajde!
    Kdo ale slaví vítězství moc brzy,
    ten se někdy pěkně zmýlí! ♪

    (Venku náhle praskne větev.)

    KŘUP!

    BERNARD:
    Slyšeli jste to?

    JAKUB:
    Ale prosím tě! To byl určitě jen nějaký zajíc.

  • Lied 6:

    Píseň 6: „Držíme při sobě!“

    MIKULÁŠ a KAMARÁDI:

    ♪ Ať se stane cokoli,
    spolu všechno zvládneme.
    Ve dne, v noci, za každé chvíle,
    jeden při druhém zůstaneme! ♪

    VENDELÍN:

    ♪ Když mám někdy strach či trápení,
    vím, že sám už nikdy nejsem. ♪

    VIKTORÍN:

    ♪ Když jsme spolu, sílu máme,
    každou překážku překonáme! ♪

    ALBÍN:

    ♪ Žádné dobrodružství není příliš velké,
    když jdeme společně vpřed! ♪

    VŠICHNI:

    ♪ Držíme při sobě,
    ať se děje, co se děje!
    S kamarády po boku
    nikdo nikdy neprohraje! ♪

    (Táborový oheň praská, děti zpívají a tleskají do rytmu.)

    AUGUSTÝN:

    ♪ Občas se i pohádáme,
    ale brzy se zas usmíváme. ♪

    KRYŠPÍN:

    ♪ I když se něco nepovede,
    kamarád mi vždycky pomůže! ♪

    CELESTÝN:

    ♪ Když přemýšlíme společně,
    řešení najdeme snadněji! ♪

    VŠICHNI:

    ♪ Držíme při sobě,
    ať se děje, co se děje!
    S kamarády po boku
    nikdo nikdy neprohraje! ♪

    MIKULÁŠ:

    ♪ Každé dobrodružství jednou skončí,
    vzpomínky však zůstanou.
    A až na ten tábor vzpomeneme,
    úsměv bude s námi dál. ♪

    VŠICHNI (FINÁLE):

    ♪ Držíme při sobě,
    ať se děje, co se děje!
    S kamarády po boku
    nikdo nikdy neprohraje!

    Držíme při sobě,
    dnes i každý další den,
    protože opravdové přátelství
    zůstává navždy jen! ♪


    Noch eine kleine Frage: Wie hättet ihr so einen Spielfilm gefunden?

  • Jason und die Argonauten

    Jason und die Argonauten gehört für mich zu den großen Klassikern des Fantasy- und Abenteuerfilms. Der Film besitzt genau jene Mischung aus griechischer Mythologie, großen Helden, gefährlichen Kreaturen und märchenhafter Abenteuerstimmung, die auch nach vielen Jahrzehnten noch wunderbar funktioniert. Natürlich sieht man ihm sein Alter an, aber gerade das macht für mich einen großen Teil seines besonderen Charmes aus.

    Die Geschichte beginnt mit dem grausamen Pelias, der den Thron von Thessalien an sich reißt und König Aristo ermordet. Eine Prophezeiung kündigt jedoch an, dass eines von Aristos Kindern ihn eines Tages stürzen wird. Jason kann als Säugling gerettet werden und wächst heran, ohne seine wahre Herkunft vollständig zu kennen. Als er Jahre später ausgerechnet Pelias vor dem Ertrinken rettet und dabei eine Sandale verliert, erkennt der König in ihm den angekündigten Gegner.

    Jason will das sagenhafte Goldene Vlies finden, um damit die Unterstützung zu gewinnen, die er für seinen Anspruch auf den Thron benötigt. Pelias bestärkt ihn scheinbar in diesem Vorhaben, hofft jedoch insgeheim, dass Jason auf der gefährlichen Reise ums Leben kommt. Damit beginnt eine klassische Heldenfahrt, bei der Jason eine Mannschaft zusammenstellt, die Argo bauen lässt und mit den Argonauten in eine Welt voller Götter, Monster und tödlicher Prüfungen aufbricht.

    Mir gefällt besonders, wie geradlinig der Film sein Abenteuer erzählt. Es gibt keine unnötig komplizierte Handlung, sondern eine klare Reise mit verschiedenen Stationen und Gefahren. Jason und seine Männer müssen immer wieder neue Hindernisse überwinden, und jede dieser Episoden besitzt ihren eigenen Reiz. Dadurch wirkt der Film fast wie ein großes illustriertes Sagenbuch, dessen Seiten nacheinander zum Leben erwachen.

    Todd Armstrong spielt Jason als klassischen, aufrechten Helden. Er ist mutig, entschlossen und bereit, Verantwortung zu übernehmen, ohne dabei völlig unfehlbar zu wirken. Auch wenn die Figur aus heutiger Sicht vielleicht etwas schlicht geschrieben ist, passt diese geradlinige Darstellung sehr gut zur märchenhaften Erzählweise des Films. Jason soll hier weniger ein komplizierter Charakter als vielmehr der Anführer einer legendären Reise sein.

    Sehr schön finde ich auch die Einbindung der griechischen Götter. Hera wird zu Jasons Beschützerin, darf ihm aber nur eine begrenzte Zahl von Malen helfen. Dadurch greift sie zwar in seine Reise ein, kann ihm jedoch nicht jede Entscheidung und jede Gefahr abnehmen. Honor Blackman verleiht Hera eine würdevolle und zugleich fast mütterliche Ausstrahlung, während Niall MacGinnis als Zeus mit einer Mischung aus Strenge, Überlegenheit und amüsierter Neugier auf die Menschen blickt.

    Zu den bekanntesten Momenten des Films gehört natürlich Talos, die riesige Bronzestatue auf der Insel des Bronze. Für mich ist diese Sequenz bis heute großartig. Allein die Vorstellung, dass sich diese zunächst regungslose Statue plötzlich bewegt und die Argo bedroht, besitzt eine ungeheure Wirkung. Talos wirkt langsam, schwer und beinahe unaufhaltsam. Gerade seine mechanisch anmutenden Bewegungen machen ihn so unheimlich. Wenn er sich nach den Argonauten hinabbeugt oder das Schiff mit seinen gewaltigen Händen packt, entsteht ein Bild, das man nicht so schnell vergisst.

    Auch die Begegnung mit den Harpyien funktioniert hervorragend. Der blinde Seher Phineus wird von den Kreaturen gequält, die immer wieder über sein Essen herfallen. Patrick Troughton spielt ihn mit viel Verzweiflung, aber auch Würde. Die Harpyien selbst sind vielleicht nicht die spektakulärsten Wesen des Films, tragen aber viel zur märchenhaften und zugleich bedrohlichen Welt bei.

    Besonders eindrucksvoll ist außerdem die Durchfahrt durch die zusammenstoßenden Felsen. Die Argo scheint zwischen den gewaltigen Gesteinsmassen zerschmettert zu werden, bis Triton aus dem Meer aufsteigt und die Felsen mit seiner Kraft auseinanderhält. Diese Szene besitzt für mich etwas wunderbar Mythisches. Man hat tatsächlich das Gefühl, dass ein Gott in die Welt der Menschen eingreift und für einen kurzen Moment sichtbar wird.

    In Kolchis kommt schließlich Medea ins Spiel. Nancy Kovack verleiht ihr Schönheit, Eleganz und eine gewisse geheimnisvolle Ausstrahlung. Ihre Gefühle für Jason führen dazu, dass sie sich gegen König Aeëtes stellt und den Argonauten bei der Flucht hilft. Der Film behandelt ihre Beziehung zu Jason deutlich einfacher als die ursprüngliche Sage, doch innerhalb dieses klassischen Abenteuerfilms funktioniert das gut.

    Ein weiterer Höhepunkt ist der Kampf gegen die Hydra, die das Goldene Vlies bewacht. Das mehrköpfige Ungeheuer ist ein typisches Ray-Harryhausen-Geschöpf und fügt sich wunderbar in diese Welt ein. Die Bewegungen der Köpfe, das Zischen und die Art, wie Jason zwischen ihnen kämpfen muss, sorgen für eine sehr schöne Monstersequenz.

    Unübertroffen bleibt für mich jedoch der abschließende Kampf gegen die sieben Skelettkrieger. Diese Szene ist nicht ohne Grund zu einem der berühmtesten Momente der Filmgeschichte geworden. Die Skelette steigen aus dem Boden, greifen zu Schwertern und Schilden und kämpfen mit einer Beweglichkeit, die noch heute beeindruckt. Dass die Schauspieler während der Dreharbeiten gegen unsichtbare Gegner kämpfen mussten, macht das Ergebnis nur noch erstaunlicher.

    Ray Harryhausen soll mehrere Monate allein an dieser Sequenz gearbeitet haben, und das sieht man jedem Moment an. Die Skelette reagieren auf die menschlichen Kämpfer, blocken Schläge ab, greifen gemeinsam an und bewegen sich scheinbar wirklich im selben Raum. Natürlich erkennt man die Stop-Motion-Technik, aber für mich nimmt das der Szene nichts von ihrer Wirkung. Im Gegenteil: Gerade diese handgemachte Bewegung verleiht den Kreaturen eine Persönlichkeit, die vollkommen glatte Computereffekte häufig vermissen lassen.

    Überhaupt ist Ray Harryhausen für mich der eigentliche Star des Films. Seine Kreaturen sind nicht bloß Effekte, sondern richtige Figuren. Talos wirkt mächtig und unheimlich, die Hydra wild und gefährlich, die Harpyien boshaft und die Skelette fast schon erschreckend lebendig. Seine sogenannte Dynamation-Technik verbindet die animierten Wesen so überzeugend mit den Darstellern und Kulissen, dass eine ganz eigene Form von filmischer Magie entsteht.

    Dazu kommt die Musik von Bernard Herrmann, die dem Film eine enorme Größe verleiht. Die wuchtigen Blechbläser und das starke Schlagwerk passen hervorragend zu den heroischen Momenten, während die ruhigeren Passagen die geheimnisvolle und romantische Seite der Geschichte betonen. Die Musik trägt entscheidend dazu bei, dass sich Jasons Reise tatsächlich wie eine große antike Legende anfühlt.

    Natürlich folgt der Film der griechischen Mythologie nicht in allen Einzelheiten. Viele Ereignisse wurden verändert, vereinfacht oder zusammengelegt. Talos begegnet den Argonauten an einer anderen Stelle der Reise, Medeas dunklere Taten werden ausgelassen, und auch beim Goldenen Vlies sowie bei den aus den Zähnen entstandenen Kriegern nimmt sich der Film Freiheiten. Mich stört das jedoch nicht, weil Jason und die Argonauten keine wissenschaftlich genaue Nacherzählung sein möchte, sondern ein großes Fantasy-Abenteuer für ein breites Publikum.

    Gerade diese klare und familienfreundliche Form macht den Film so zeitlos. Er besitzt Gefahren, Kämpfe und auch tragische Momente, verliert aber nie seinen märchenhaften Charakter. Die Welt ist voller Wunder, und hinter der nächsten Insel kann jederzeit ein Gott, ein Monster oder eine neue Prüfung warten.

    Für mich lebt Jason und die Argonauten vor allem von diesem Gefühl des Entdeckens. Die Argo fährt hinaus ins Unbekannte, und als Zuschauer erlebt man jede Station der Reise mit. Man weiß nie genau, welches fantastische Wesen als Nächstes auftaucht oder welche Aufgabe die Helden bestehen müssen. Dieses klassische Abenteuergefühl ist heute nur noch selten in dieser Form zu finden.

    Der Film war bei seiner ursprünglichen Veröffentlichung zwar kein großer finanzieller Erfolg, wurde später aber vollkommen zu Recht als Klassiker erkannt. Viele spätere Fantasyfilme verdanken Ray Harryhausen und seinen Arbeiten sehr viel. Seine Kreaturen haben Generationen von Filmemachern geprägt, und der Kampf gegen die Skelette gehört bis heute zu den großen Meilensteinen der Tricktechnik.

    Am Ende bleibt Jason und die Argonauten für mich ein liebevoll gestalteter, fantasievoller und wunderbar altmodischer Abenteuerfilm. Er besitzt große Bilder, eine klare Heldengeschichte, beeindruckende Kreaturen und eine Musik, die dem Geschehen echte Größe verleiht.

    Für mich ist das einer jener Filme, bei denen die sichtbare Handarbeit keine Schwäche, sondern eine besondere Qualität darstellt. Talos, die Hydra und vor allem die Skelettkrieger haben nichts von ihrer Faszination verloren. Jason und die Argonauten ist deshalb nicht nur ein Klassiker der Stop-Motion-Technik, sondern ein zeitloses Fantasy-Abenteuer, das mich auch heute noch in eine Welt voller Götter, Helden und Monster entführt.

    External Content youtu.be
    Content embedded from external sources will not be displayed without your consent.
    Through the activation of external content, you agree that personal data may be transferred to third party platforms. We have provided more information on this in our privacy policy.

  • Oh ja, Jason und die Argonauten, ein sehr schöner Fantasy-Film. Bei den Szenen, als Jason gegen die Skelete kämpft, muß ich dann immer an Armee der Finsternis (Evil Dead 3/1992) denken! :thumbup:;)

    Meine letzte Sichtung war ne Raumschiff Enterprise Folge (1966-69/ 3.Staffel) Mal wieder eine etwas komische Folge (Gefährliche Planeten-Girls :D)

    Bin trotzdem froh, dass ich mir die Serie auf DVD geholt habe. Für die Zeit war das schon irgendwie revolutionär. Es gab ja noch kein Krieg der Sterne (erst ab 1977)!!!

    The Jokes on you!

  • Die Geisterakten - Staffel 6 - 13. Hinter dem Spiegel Teil 1/2

    Das Team der Geisterakten untersucht das Haus einer alten Dame, die mittlerweile nicht mehr alleine dort leben kann. Sie wurden vom Sohn der Dame beauftragt, da die Frau eines nachts verwirrt im Ort aufgegriffen wurde und sich seit dem weigert, wieder zurück in dieses Haus zu gehen. Sie hatte im Haus dutzende von Spiegeln aufgestellt, so dass sie von jedem Punkt im Haus sogar um die Ecken gucken konnte.

    Irgendwie musste ich bei dieser Folge an Mrs. Darnley aus der Folge Die drei ??? und der Zauberspiegel denken. Irgendwie unheimlich. Ich könnte in keinem Haus leben, in dem es so viele Spiegel gibt.

    ___________________________________________________________________________________________________

    Ich bin heute so farbenfroh, ich habe fünf verschiedene Schwarztöne an.

  • Die letzten 25 Minuten von Evil Dead 1 (1981) Ich fand den besser als den ersten Halloween und den ersten Freitag der 13.

    Tanz der Teufel /Evil Dead 2 [Schwarze Horror-Komödie/1987 mit Bruce Campbell, Sarah Berry, Ted Raimi etc

    Evil Dead 2 ist schon lange einer meiner Lieblings-Horrorfilme, weil:

    -Der Film einem keine Pause gönnt

    -Bruce Campbell der coolste und druchgeknallteste Held in einem Horrorfilm ist

    -die Ideen von Sam Raimi einfach überragend sind

    -die Mischung aus schwarzer Komödie und Horror perfekt passt

    -weil Ash in der deutschen Fassung von Christian Tramitz gesprochen wird

    -die Effekte handgemacht und einfallsreich sind

    -weil Ash Held und auch mal kurz Antagonist (Dämon) sein darf

    -das Ende einfach klasse ist!

    DerPoldi, da hast ja mal wieder was angefangen! :D

    The Jokes on you!

  • Explorers – Ein phantastisches Abenteuer

    Explorers – Ein phantastisches Abenteuer gehört für mich zu diesen typischen Filmen der Achtzigerjahre, die trotz ihrer Schwächen einen ganz besonderen Charme besitzen. Drei Jugendliche bauen aus einem alten Karussellwagen ein eigenes Raumschiff und fliegen damit tatsächlich ins All. Allein diese Grundidee reicht für mich schon aus, um den Film bis heute gern zu sehen.

    Im Mittelpunkt stehen Ben, Wolfgang und Darren. Ben ist ein verträumter Junge, der alte Science-Fiction-Filme liebt und immer wieder von einer geheimnisvollen Schaltkreislandschaft träumt. Sein hochbegabter Freund Wolfgang erkennt, dass sich die Zeichnungen aus diesen Träumen technisch umsetzen lassen. Gemeinsam mit dem praktisch veranlagten Darren bauen sie schließlich die Thunder Road, ein improvisiertes Raumschiff aus Schrott und einem ausrangierten Wagen eines Fahrgeschäfts.

    Gerade dieser erste Teil gefällt mir besonders gut. Der Film nimmt sich Zeit für die Freundschaft der drei Jungen, ihre Experimente und die ersten Flugversuche. Die Thunder Road sieht nicht wie ein perfektes Raumschiff aus, sondern wie etwas, das Jugendliche tatsächlich selbst gebaut haben könnten. Genau diese Mischung aus Fantasie und Improvisation macht für mich einen großen Teil des Reizes aus.

    Ethan Hawke und River Phoenix geben hier beide ihr Kinodebüt. Ethan Hawke spielt Ben als neugierigen und etwas unsicheren Träumer, der fest daran glaubt, dass es im Universum mehr geben muss als die vertraute Welt um ihn herum. River Phoenix ist als Wolfgang ebenfalls sehr sympathisch. Er verkörpert das hochintelligente Wunderkind angenehm zurückhaltend und macht aus der Figur keine übertriebene Karikatur.

    Jason Presson ergänzt die Gruppe als Darren sehr gut. Er ist direkter, bodenständiger und handwerklich begabt. Während Ben die Fantasie und Wolfgang das technische Wissen mitbringt, sorgt Darren dafür, dass aus den Ideen tatsächlich ein funktionierendes Raumschiff entsteht. Gerade weil die drei so unterschiedlich sind, funktioniert ihre Freundschaft für mich sehr glaubwürdig.

    Die ersten Flüge mit der Thunder Road gehören zu den schönsten Momenten des Films. Wenn sich der alte Karussellwagen plötzlich vom Boden erhebt und die Jungen über ihre Stadt fliegen, entsteht dieses wunderbare Gefühl, dass alles möglich ist. Der Film nimmt die Träume seiner jungen Figuren ernst und zeigt, wie aus Vorstellungskraft, Freundschaft und Neugier etwas Außergewöhnliches entstehen kann.

    Als die drei schließlich ins Weltall aufbrechen, verändert sich der Film deutlich. Die Thunder Road wird von einer fremden Kraft übernommen und auf ein riesiges außerirdisches Raumschiff gezogen. Dort treffen die Jungen auf Wak und Neek, zwei außerirdische Geschwister, die ihr Wissen über die Menschheit fast ausschließlich aus alten Filmen, Fernsehsendungen und Musik haben.

    Diese Idee finde ich grundsätzlich sehr interessant. Die Außerirdischen kennen die Erde nur durch das Bild, das unsere Unterhaltung in den Weltraum ausgestrahlt hat. Dadurch entsteht die Frage, welchen Eindruck eine fremde Zivilisation von der Menschheit bekommen würde, wenn sie ausschließlich unsere Filme und Fernsehsendungen sehen könnte.

    Allerdings ist dieser Teil für mich auch der größte Schwachpunkt des Films. Die erste Hälfte baut so viel Staunen, Geheimnis und Abenteuer auf, dass die Begegnung mit den sehr überdrehten Außerirdischen beinahe zu albern wirkt. Wak spricht fast nur in Zitaten, singt, tanzt und imitiert bekannte Figuren. Das ist typisch für Regisseur Joe Dante und teilweise durchaus witzig, nimmt der Geschichte aber etwas von ihrer zuvor aufgebauten Magie.

    Robert Picardo spielt Wak mit enormer Energie und ist unter der aufwendigen Maske kaum wiederzuerkennen. Neek ist deutlich ruhiger, und gemeinsam spiegeln die beiden im Grunde Ben, Wolfgang und Darren. Auch sie sind neugierige Jugendliche, die heimlich ein Fahrzeug genommen haben, um Kontakt zu einer fremden Welt aufzunehmen. Dieser Gedanke gefällt mir wiederum sehr gut.

    Optisch besitzt Explorers viele schöne Momente. Die Spezialeffekte von Industrial Light & Magic wirken heute natürlich nicht mehr modern, haben aber viel handgemachten Charme. Besonders die schimmernde Energieblase, die Flugsequenzen und das riesige außerirdische Raumschiff erzeugen noch immer ein schönes Gefühl von Größe und Abenteuer.

    Dazu kommt die Musik von Jerry Goldsmith, die für mich zu den großen Stärken des Films gehört. Besonders in den Flugszenen vermittelt sie Freiheit, Neugier und Aufbruchsstimmung. Sein Hauptthema passt hervorragend zu dieser Geschichte über drei Jungen, die den Mut haben, ihren Träumen zu folgen.

    Man merkt dem Film allerdings an, dass er unter schwierigen Bedingungen entstanden ist. Das Studio zog den Kinostart vor und zwang Joe Dante dazu, die Arbeit früher zu beenden als geplant. Dadurch blieben viele Szenen und Handlungsstränge unvollständig. Vor allem das letzte Drittel wirkt deutlich hektischer und weniger ausgearbeitet als der Anfang.

    Auch der Kinostart war denkbar ungünstig. Explorers erschien kurz nach Zurück in die Zukunft und unmittelbar vor dem weltweit übertragenen Live-Aid-Konzert. Der Film ging damals beinahe vollständig unter und wurde zu einem finanziellen Misserfolg. Erst später fand er auf VHS und im Fernsehen sein Publikum und entwickelte sich langsam zu einem Kultfilm.

    Für mich bleibt Explorers – Ein phantastisches Abenteuer ein liebenswerter, wenn auch nicht ganz runder Science-Fiction-Film. Die erste Hälfte mit den Träumen, dem Bau der Thunder Road und den ersten Flügen ist fantasievoll, warmherzig und voller Abenteuerlust. Die zweite Hälfte ist deutlich überdrehter und kann dieses Niveau nicht vollständig halten.

    Trotzdem mag ich den Film, weil seine Begeisterung für Freundschaft, Wissenschaft und das Unbekannte ehrlich wirkt. Die Vorstellung, dass ein Traum zum Bauplan für ein Raumschiff wird, ist einfach wunderschön. Explorers ist vielleicht nicht der Film geworden, den Joe Dante ursprünglich machen wollte, besitzt aber dennoch genug Herz, Fantasie und Achtzigerjahre-Charme, um für mich bis heute sehenswert zu bleiben.

    External Content youtu.be
    Content embedded from external sources will not be displayed without your consent.
    Through the activation of external content, you agree that personal data may be transferred to third party platforms. We have provided more information on this in our privacy policy.

  • Sehe ich genauso
    Ich schaue selten Serien, da meist die Zeit fehlt - oder ein Thema, welches in einem einzigen Film behandelt werden könnte, oft in Serien übertrieben lange in die Länge gezogen wird.
    Aber als die Serie Ash vs Evil Dead rausgkommen ist...Junge war ich hyped
    Schade, dass nach Staffel 3 dann schluss war

  • 2001: Odyssee im Weltraum

    2001: Odyssee im Weltraum gehört für mich zu den außergewöhnlichsten Filmen, die jemals gedreht wurden. Es ist kein Film, den man einfach nebenbei schaut oder der jede Frage beantwortet. Stattdessen fordert er sein Publikum heraus, regt zum Nachdenken an und entfaltet seine Wirkung oft erst lange nach dem Abspann. Gerade deshalb fasziniert mich Stanley Kubricks Meisterwerk bis heute.

    Die Geschichte beginnt in der Frühzeit der Menschheit. Eine Gruppe von Urmenschen entdeckt einen geheimnisvollen schwarzen Monolithen. Kurz darauf lernen sie, Werkzeuge und Waffen einzusetzen – ein entscheidender Schritt in der Entwicklung der Menschheit. Millionen Jahre später führt dieselbe rätselhafte Erscheinung zu einer Expedition in den Weltraum, die schließlich den Astronauten Dave Bowman bis an die Grenzen des menschlichen Verständnisses bringt.

    Schon der berühmte Schnitt vom geworfenen Knochen zum Satelliten gehört für mich zu den beeindruckendsten Momenten der Filmgeschichte. Mit nur einem einzigen Bildsprung erzählt Kubrick die Entwicklung der Menschheit über Millionen von Jahren hinweg. Kaum eine Filmszene bringt den technischen Fortschritt so elegant und gleichzeitig so einfach auf den Punkt.

    Keir Dullea spielt Dave Bowman bewusst sehr zurückhaltend. Seine Figur besitzt keine großen emotionalen Ausbrüche oder langen Monologe. Gerade dadurch wirkt Bowman wie ein Stellvertreter des Zuschauers, der gemeinsam mit uns versucht zu begreifen, was eigentlich geschieht. Gary Lockwood ergänzt ihn als Frank Poole ebenfalls sehr überzeugend. Beide Astronauten wirken professionell, ruhig und beinahe nüchtern – genau so, wie man sich eine echte Weltraummission vorstellen könnte.

    Eine der faszinierendsten Figuren ist für mich jedoch HAL 9000. Obwohl HAL lediglich ein Computer ist, entwickelt er im Laufe der Geschichte weit mehr Persönlichkeit als viele menschliche Figuren. Seine ruhige Stimme, seine höfliche Ausdrucksweise und seine scheinbar perfekte Logik machen ihn zunächst äußerst vertrauenswürdig. Gerade deshalb wirkt sein allmählicher Wandel umso beunruhigender. Douglas Rain verleiht HAL allein mit seiner Stimme eine Präsenz, die bis heute unvergessen ist.

    Besonders eindrucksvoll finde ich die Szenen zwischen Bowman und HAL. Es entsteht ein psychologisches Duell, bei dem nie laut geschrien oder hektisch gehandelt wird. Stattdessen baut Kubrick die Spannung fast ausschließlich durch Blicke, Pausen und die sterile Atmosphäre des Raumschiffs auf. Wenn HAL schließlich den Zugang zum Raumschiff verweigert und Bowman vor verschlossenen Türen steht, gehört das für mich zu den intensivsten Momenten des Films.

    Auch die Deaktivierung von HAL bleibt lange im Gedächtnis. Während Bowman nach und nach die Speichereinheiten entfernt, verliert HAL immer mehr von seiner Persönlichkeit. Seine Bitten, nicht abgeschaltet zu werden, wirken fast erschreckend menschlich. Obwohl HAL zuvor mehrere Menschen getötet hat, empfindet man in dieser Szene beinahe Mitleid mit ihm.

    Optisch ist der Film bis heute überwältigend. Man muss sich immer wieder vor Augen führen, dass er bereits 1968 entstanden ist. Die Raumschiffe, Raumstationen und Schwerelosigkeit sehen selbst heute noch erstaunlich überzeugend aus. Kubrick setzte fast ausschließlich auf praktische Effekte, Modelle und aufwendige Kameratechniken. Gerade deshalb besitzen die Bilder eine Glaubwürdigkeit, die viele moderne Computereffekte bis heute nicht erreichen.

    Beeindruckend finde ich auch, wie wissenschaftlich ernst der Film das Thema Raumfahrt behandelt. Es gibt keine wilden Lasergefechte oder Explosionen im luftleeren Raum. Stattdessen herrscht oft völlige Stille. Die Bewegungen der Raumschiffe erfolgen langsam und elegant, wodurch der Weltraum riesig, leer und zugleich faszinierend wirkt.

    Ein weiterer großer Pluspunkt ist für mich die Musik. Kubrick verzichtete weitgehend auf eine eigens komponierte Filmmusik und setzte stattdessen auf klassische Werke. Richard Strauss' Also sprach Zarathustra ist untrennbar mit dem Film verbunden und verleiht den entscheidenden Momenten eine beinahe monumentale Wirkung. Ebenso unvergesslich bleibt der Walzer An der schönen blauen Donau, während die Raumschiffe scheinbar schwerelos durch den Weltraum gleiten. Selten haben Bild und Musik für mich so perfekt zusammengepasst.

    Natürlich ist 2001 kein Film für jeden Geschmack. Das Erzähltempo ist sehr langsam, viele Szenen kommen nahezu ohne Dialog aus, und Kubrick erklärt kaum etwas. Wer eine klassische Science-Fiction-Geschichte mit klaren Antworten erwartet, wird vermutlich enttäuscht sein. Gerade die letzten zwanzig Minuten werfen bis heute zahlreiche Fragen auf und lassen bewusst Raum für eigene Interpretationen.

    Mich stört diese Offenheit allerdings überhaupt nicht. Im Gegenteil: Für mich liegt genau darin eine der größten Stärken des Films. Der geheimnisvolle Monolith, die Reise durch das Sternentor und das rätselhafte Ende beschäftigen einen noch lange nach dem Anschauen. Jeder Zuschauer kann darin etwas anderes entdecken, ohne dass der Film eine eindeutige Lösung vorgibt.

    Auch thematisch war 2001 seiner Zeit weit voraus. Fragen nach künstlicher Intelligenz, der Entwicklung der Menschheit, außerirdischem Leben und der Beziehung zwischen Mensch und Technik wirken heute aktueller denn je. Viele spätere Science-Fiction-Filme haben sich sichtbar von Kubricks Werk inspirieren lassen.

    Anfangs reagierten viele Kritiker und Zuschauer noch ratlos auf den Film, doch mit den Jahren entwickelte sich 2001: Odyssee im Weltraum zu einem der einflussreichsten Werke der Filmgeschichte. Zahlreiche Regisseure – darunter Steven Spielberg, George Lucas, Ridley Scott oder Christopher Nolan – haben immer wieder betont, welchen Einfluss Kubricks Meisterwerk auf ihre eigene Arbeit hatte.

    Für mich bleibt 2001: Odyssee im Weltraum ein einzigartiges Filmerlebnis. Er ist weniger ein klassischer Unterhaltungsfilm als vielmehr eine audiovisuelle Reise voller großer Ideen, beeindruckender Bilder und zeitloser Fragen. Vielleicht versteht man ihn nie vollständig – aber genau das macht seinen besonderen Reiz aus. Manche Filme beantworten Fragen. 2001 stellt sie – und genau deshalb fasziniert er mich auch heute noch jedes Mal aufs Neue.

    External Content youtu.be
    Content embedded from external sources will not be displayed without your consent.
    Through the activation of external content, you agree that personal data may be transferred to third party platforms. We have provided more information on this in our privacy policy.

  • Friedhof der Kuscheltiere /Pet Sematary/1989/ Horror mit Dale Midkiff, Fred Gwynne, Denise Crosby, Brad Greenquist (Pascov)

    Als der Arzt Louis mit seiner dreiköpfigen Familie in ein neues Haus direkt an der Route 15 einzieht, ahnt er noch nicht, dass auf dem Friedhof für Haustiere von nebenan, ein dunkler Fluch liegt.

    Einer meiner Lieblingshorrorfilme (von Stephen King). Zeitlos und dramatisch! Ich mag hier wirklich alle Charaktere. Vor allem den guten Geist (oder Zombie?) Paxcov... äh Pascov. :)

    The Jokes on you!

  • Friedhof der Kuscheltiere /Pet Sematary/1989/ Horror mit Dale Midkiff, Fred Gwynne, Denise Crosby, Brad Greenquist (Pascov)

    Als der Arzt Louis mit seiner dreiköpfigen Familie in ein neues Haus direkt an der Route 15 einzieht, ahnt er noch nicht, dass auf dem Friedhof für Haustiere von nebenan, ein dunkler Fluch liegt.

    Einer meiner Lieblingshorrorfilme (von Stephen King). Zeitlos und dramatisch! Ich mag hier wirklich alle Charaktere. Vor allem den guten Geist (oder Zombie?) Paxcov... äh Pascov. :)

    Den find ich auch gut. Schon Ewigkeiten nicht mehr gesehen.

    Ich meine mich zu erinnern, dass Louis' Frau der absolute Hammer war...😁

  • Nein, da wurde noch keines der Küchenutensilien geschwungen...🤣

    Ein Schwerenöter... nee, eigentlich auch nicht. Mir würde nie einfallen, meiner Frau etwas derartiges anzutun.

    Aber generell finde ich hübsche Frauen schon toll. Warum sollte man das nicht sagen? Wenn jemand gut aussieht, kann man das ruhig sagen. Es gibt ja auch Männer, die ich dann vielleicht ihres Aussehens wegen beneide... manches muss man einfach anerkennen.

Participate now!

Don’t have an account yet? Register yourself now and be a part of our community!