Welche Filme/Serien habt ihr zuletzt geschaut?
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Schatten der Wahrheit
"Schatten der Wahrheit" ist für mich so ein typischer Thriller, der unglaublich stark beginnt und einen sofort packt – und dann im weiteren Verlauf ein bisschen ins Konventionelle abrutscht, ohne dabei komplett zu verlieren.
Die Ausgangssituation ist eigentlich simpel: Eine Frau, allein in einem großen Haus am See, beginnt seltsame Dinge zu beobachten. Türen öffnen sich, Wasser läuft wie von selbst, Spiegel schreiben Botschaften – und man weiß lange nicht, ob das alles wirklich passiert oder ob sie langsam den Verstand verliert. Genau diese Unsicherheit macht den Reiz der ersten Filmhälfte aus. Dieses Spiel mit Wahrnehmung und Realität ist genau der Punkt, an dem der Film mich wirklich bekommt.
Was den Film für mich trägt, ist ganz klar Michelle Pfeiffer. Sie spielt Claire unglaublich glaubwürdig – verletzlich, verunsichert, aber nie hysterisch. Man geht jede ihrer Beobachtungen mit, zweifelt mit ihr, und genau dadurch funktioniert die Spannung. Auch Harrison Ford ist interessant besetzt, weil er hier bewusst gegen sein übliches Heldenimage arbeitet. Seine Figur wirkt lange kontrolliert, rational – und genau deshalb entfaltet sich später eine ganz eigene, unangenehme Dynamik.
Regisseur Robert Zemeckis inszeniert das Ganze sehr klassisch, fast schon altmodisch – mit klaren Anleihen an Hitchcock. Viel passiert über Atmosphäre, über langsames Aufbauen von Spannung und gezielte Schreckmomente. Kamerafahrten, Spiegelbilder, Spiegelungen im Wasser – das ist alles sehr bewusst gesetzt und erzeugt diese permanente unterschwellige Unruhe. Gerade die berühmte Badewannenszene oder die Momente am See haben eine starke, fast schon ikonische Wirkung.
Was mir auch gut gefällt, ist diese ruhige, fast schon bürgerliche Grundstimmung. Es ist kein lauter Horrorfilm, sondern eher ein schleichender Thriller, der sich Zeit nimmt. Diese scheinbar perfekte Ehe, dieses idyllische Haus – das alles wirkt wie eine Fassade, die nach und nach Risse bekommt. Genau darin liegt für mich der eigentliche Horror des Films.
Was mich persönlich immer ein bisschen zwiegespalten zurücklässt, ist die zweite Hälfte. Sobald der Film seine Karten offenlegt und die Richtung klar wird, verliert er etwas von dieser subtilen Unruhe, die ihn am Anfang so stark macht. Er wird dann konventioneller, greift stärker auf klassische Thrillermechanismen zurück und verlässt sich weniger auf Andeutungen.
Trotzdem bleibt er für mich ein atmosphärisch dichter, sehr eleganter Thriller, der vor allem durch seine Darsteller und seine Inszenierung funktioniert. Gerade wegen seines starken Einstiegs und der intensiven ersten Stunde ist das ein Film, zu dem ich immer wieder zurückkomme.
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Gestern haben wir uns SMILE angesehen.
Hat mir ganz gut gefallen, ziemlich unberechenbar, Gott sei Dank nicht zu viel Blut
Das Ende hätte ich mir etwas anders gewünscht. Vielleicht ein bisschen mehr Happy End.
Eines ist mir jedoch nicht richtig klargeworden:
Ist Rose in diese Sache geraten, weil sie als Kind ihrer Mutter nicht geholfen hat (diese lag ja wohl im Sterben... durch eigene Hand).
Aber prinzipiell hatte doch diese Geschichte mit ihrer Mutter mit dem Fluch gar nichts zu tun, oder? Dieser hatte sich doch immer auf denjenigen übertragen, der das Sterben des jeweils vorherigen »Selbstmörders« mit ansehen musste.
Hat da jemand den Durchblick?
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Quote
Das Ende hätte ich mir etwas anders gewünscht. Vielleicht ein bisschen mehr Happy End.
Ich fand das Ende genau richtig.
Ich lese bei manchen Filmen die Inhaltsangabe als noch mal durch, wenn mir was unklar ist. Hier müsste alles drinstehen. Aber so wie du es sagst, hab ich es auch verstanden, Chris.
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Ich fand das Ende genau richtig.
Ich lese bei manchen Filmen die Inhaltsangabe als noch mal durch, wenn mir was unklar ist. Hier müsste alles drinstehen. Aber so wie du es sagst, hab ich es auch verstanden, Chris.
Hi,
ja, hab ich mir durchgelesen. Aber so ganz schlau bin ich nicht draus geworden.
Da hilft nur: nochmal gucken...😉
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Schneewittchen – Ein Märchen des Schreckens
"Schneewittchen – Ein Märchen des Schreckens" ist eine wunderbar düstere und erwachsene Variante des Schneewittchen-Stoffes, die mit der bekannten Märchenverklärung fast vollständig bricht. Hier gibt es keine liebliche Disney-Welt, keine verspielte Magie und keine harmlose Märchenromantik, sondern eine gotische, kalte und teilweise sehr unheimliche Atmosphäre.
Gerade diese finstere Ausrichtung macht den Film für mich so interessant. Die Geschichte wirkt deutlich näher an den grausamen Ursprüngen alter Märchen, in denen Schönheit, Eifersucht, Tod, Wahnsinn und familiäre Abgründe immer schon eine große Rolle gespielt haben. Der Film nimmt diese Motive ernst und verwandelt Schneewittchen in eine Art Gothic-Horror-Drama.
Besonders stark ist Sigourney Weaver als Claudia. Sie spielt diese Stiefmutter nicht einfach nur als böse Hexe, sondern als verletzte, zunehmend zerbrechende Frau, deren Schmerz, Eifersucht und Wahn sich immer weiter steigern. Dadurch bekommt die Figur eine ganz andere Tiefe. Man spürt, dass hinter ihrer Grausamkeit nicht nur Bosheit steckt, sondern auch Verlust, Kränkung und eine dunkle Abhängigkeit von diesem unheimlichen Spiegel.
Auch Sam Neill passt hervorragend in diese Welt. Er gibt dem Baron etwas Würdevolles, aber auch eine gewisse Blindheit gegenüber dem, was in seinem eigenen Haus geschieht. Monica Keena als Lilli ist ebenfalls gut besetzt, weil sie nicht als reine Märchenprinzessin angelegt ist, sondern als junge Frau, die sich behaupten muss und im Verlauf der Geschichte stärker wird.
Die Inszenierung lebt vor allem von der Atmosphäre. Die Wälder, Burgen, düsteren Räume und mittelalterlichen Schauplätze geben dem Film einen sehr eigenen Reiz. Alles wirkt kalt, schmutzig und bedrohlich. Gerade dadurch unterscheidet sich diese Version wohltuend von glatteren Märchenverfilmungen. Der Horror entsteht weniger durch große Effekte, sondern durch die morbide Stimmung, die Spiegel-Szenen, Claudias zunehmenden Wahnsinn und die immer stärkere Bedrohung für Lilli.
Natürlich ist der Film kein perfektes Werk. An manchen Stellen merkt man ihm seine Fernsehfilm-Herkunft an, und nicht jede Szene besitzt die gleiche Kraft. Aber die Grundidee, Schneewittchen konsequent als düsteres Gothic-Märchen zu erzählen, funktioniert für mich richtig gut. Besonders die Mischung aus Märchen, Horror und psychologischem Familiendrama macht den Film sehenswert.
Für mich ist "Schneewittchen – Ein Märchen des Schreckens" eine der spannendsten und finstersten Schneewittchen-Varianten. Kein Film für gemütliche Märchenstimmung, sondern eine harte, düstere und stellenweise sehr unheimliche Interpretation, die vor allem durch Sigourney Weaver, die gotische Atmosphäre und ihren ernsteren Blick auf den Stoff überzeugt.
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Heute kam das große Finale der zweiten Staffel Daredevil: Born Again. Was ein Finale, ein Finale das nachhaltig den Status quo für Daredevil und Fisk verändert. Es gibt so viele gute Momente und ein paar sehr besondere Szenen und toll choreografierte Kämpfe. Auch ein weiterer Gastauftritt aus den Marvel Netflix Serien kommt vor und bereitet uns auf die 3. Staffel vor. Auch Charakter Entwicklungen werden abgeschlossen die schon lange in Arbeit sind. Sollte diese Staffel der letzte Auftritt von Wilson Fisk gewesen sein, bin ich sehr zufrieden damit. Es ist ein perfektes Ende für seinen Charakter. Außerdem muss ich hier neben den tollen Hauptdarstellern auch die fantastische Krysten Ritter hervorheben. Keine Schauspielerin wäre besser für die Rolle der Jessica Jones geeignet gewesen als sie.
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Nun zum zweiten großen Serien Ereignis heute. The Boys Staffel 5, Folge 6 "Golden Geisha"
Diese Folge setzt sehr wichtige Ereignisse für die verbleibenden letzten beiden Folgen in Bewegung. Ich will eigentlich gar nichts spoilern, nur so viel, ich bin diesmal nicht so sicher, ob diese Serie überhaupt noch ein Happy End für irgendein Mitglied der Boys bereit hält. Nach dem Ende werdet ihr verstehen.
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Heute abend 20:15 schaue ich beim NDR eine neue Reportage über SPIEKEROOG.
Inselkrimi - Küstenflair...
Da freue ich mich sehr drauf. Vielleicht entdecke ich ja auch einen ganz bestimmten user, der mit seiner Familie vor kurzem dort war ...
Liebe Grüße ins Siegerland

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Heute abend 20:15 schaue ich beim NDR eine neue Reportage über SPIEKEROOG.
Inselkrimi - Küstenflair...
Da freue ich mich sehr drauf. Vielleicht entdecke ich ja auch einen ganz bestimmten user, der mit seiner Familie vor kurzem dort war ...
Liebe Grüße ins Siegerland

Das gucken wir uns heute Abend natürlich auch an...
Das war echt ein Traum... und die Tage dort vergingen so schnell... der absolute Wahnsinn.
Da wollen wir unbedingt nochmal hin...👍
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Heute abend 20:15 schaue ich beim NDR eine neue Reportage über SPIEKEROOG.
Inselkrimi - Küstenflair...
Da freue ich mich sehr drauf. Vielleicht entdecke ich ja auch einen ganz bestimmten user, der mit seiner Familie vor kurzem dort war ...
Liebe Grüße ins Siegerland

Ich frage mich, welchen User du meinst?

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Ich frage mich, welchen User du meinst?

Praktisch unmöglich, das zu erraten.
Vielleicht ein Fall für Chefinspektor Jovi...😃
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Praktisch unmöglich, das zu erraten.
Vielleicht ein Fall für Chefinspektor Jovi...😃
Du kannst es schonmal nicht gewesen sein. Du warst am Loch Ness auf Spurensuche, Poldi war am Phönixsee, Markus in der Tunierhalle. Hmm
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Du kannst es schonmal nicht gewesen sein. Du warst am Loch Ness auf Spurensuche, Poldi war am Phönixsee, Markus in der Tunierhalle. Hmm
Ja, ich habe ein Alibi...🤣
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Passend zu May the 4th gab es Anfang der Woche Abends jeweils einen Teil der klassischen Star Wars Saga. Auch wenn die Teile inzwischen alle digital überarbeitet wurden, haben sie noch immer einen ganz besonderen Flair. Ein Fest, die alle paar Jahre wieder auszugraben. Die hätte ich damals gerne im Kino erlebt, aber das war noch vor meiner Zeit. Um so beeindruckender, wie gut die Filme gealtert sind. Man könnte fast sagen, gereift.
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Passend zu May the 4th gab es Anfang der Woche Abends jeweils einen Teil der klassischen Star Wars Saga. Auch wenn die Teile inzwischen alle digital überarbeitet wurden, haben sie noch immer einen ganz besonderen Flair. Ein Fest, die alle paar Jahre wieder auszugraben. Die hätte ich damals gerne im Kino erlebt, aber das war noch vor meiner Zeit. Um so beeindruckender, wie gut die Filme gealtert sind. Man könnte fast sagen, gereift.
Man merkt bei solchen Filmen einfach, dass sie etwas Zeitloses haben.
Es gibt Produktionen, die altern irgendwann sichtbar – und andere entwickeln mit den Jahren fast noch mehr Charme und Atmosphäre. Gerade wenn man sie nur alle paar Jahre wieder sieht, merkt man oft erst, wie viel da eigentlich drin steckt und warum sie bis heute so viele Menschen begeistern.
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Ich muss sagen ich habe erst vor kurzem die krassen Klassiker "Breaking Bad", "Better Call Saul" und "Prison Break" gesehen... meine Fr*sse waren die geil.
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Gerade mal wieder serientechnisch am Wickel: »Robin of Sherwood«
Meine all-time-favorite-Serie. Ich liebe sie einfach, auch die vielgescholtene 3. Staffel mit Jason Connery. Leider wurde ihr viel zu früh der Stecker gezogen.
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Robin Hood ist sowieso immer super!
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Gerade mal wieder serientechnisch am Wickel: »Robin of Sherwood«
Meine all-time-favorite-Serie. Ich liebe sie einfach, auch die vielgescholtene 3. Staffel mit Jason Connery. Leider wurde ihr viel zu früh der Stecker gezogen.
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Besonders bei der ersten Folge der 2. Staffel hatte ich irgendwie das Gefühl, dass man auf Teufel komm raus witzig bzw. super gefällig sein wollte.
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