Welche Filme/Serien habt ihr zuletzt geschaut?

  • Ich freue mich so sehr.

    Früher, vor den Kindern, waren wir sehr oft im Kino. In den letzten 7 Jahren dann nur noch 5 Mal.

    Einer davon war " Avatar 2". Und am letzten Freitag waren wir dann in " Avatar 3".

    Wow! Sind meine Frau und ich geflasht. Die negativen Kritiken kann ich überhaupt nicht verstehen. Langweilig waren die über 3 Stunden nie. Ein einziges Fest. Klar die Story ist nicht neu. Aber alleine die Action und die fantastischen Bilder und Tricks. Unglaublich. Da sieht man nie, das das Tricks sind. Es sieht alles echt aus. Den Film muss man im Kino gesehen und erlebt haben. Und das 3D ist erneut grandios.

    Einfach ein Erlebnis, für das Kino gemacht. Und eigentlich besonders für das Kino.

    Und 17,50 finde ich dafür absolut OK.

    :thumbup::thumbup::thumbup::thumbup::thumbup:

  • Ich versuche seid der Veröffentlichung Karten zu bekommen. Dbox'en (Sitzt der wackelt ) immer Ausverkauf. Bei der Länge möchte man doch auch perfekt sitzen. Ein Feature was ich großartig finde. Und ja Avatar wirkt nur im Kino.

  • "Es geschah am hellichten Tag" habe ich heute wieder gesehen – und für mich ist und bleibt dieser Film ein zeitloser Klassiker, dessen Wirkung sich auch nach Jahrzehnten nicht abgeschliffen hat. Im Gegenteil: Mit jeder erneuten Sichtung scheint er an Schwere, Tiefe und Bitterkeit sogar noch zu gewinnen.

    Was sofort beeindruckt, ist die Ernsthaftigkeit, mit der Ladislao Vajda diesen Stoff inszeniert. Hier gibt es keinen routinierten Krimi, keine beruhigende Ordnung, die am Ende einfach wiederhergestellt wird. Stattdessen entfaltet sich ein düsteres, zutiefst verstörendes Psychodrama, das unter der Oberfläche permanent Unruhe erzeugt. Schon der Titel wirkt wie ein Hohn – denn das Grauen geschieht eben nicht im Dunkeln, sondern mitten im Alltag, bei hellem Licht, in scheinbar sicheren Landschaften.

    Heinz Rühmann überrascht mich dabei jedes Mal aufs Neue. Sein Matthäi ist weit entfernt von den vertrauten, liebenswerten Figuren, mit denen man Rühmann oft verbindet. Er spielt diesen Kommissar mit einer stillen Verbissenheit, mit einem inneren Druck, der sich Szene für Szene steigert. Matthäi ist kein strahlender Ermittler, sondern ein Mann, der sich an ein Versprechen klammert – und daran langsam zu zerbrechen droht. Gerade diese kontrollierte Zurückhaltung macht seine Leistung so eindringlich.

    Nicht minder erschütternd ist Gert Fröbe als Albert Schrott. Seine Darstellung ist frei von Überzeichnung, beinahe erschreckend unspektakulär. Fröbe zeigt keinen dämonischen Monsterbösewicht, sondern einen zutiefst beschädigten Menschen, gefangen in einem Leben aus Demütigung, Abhängigkeit und innerem Hass. Genau darin liegt die verstörende Kraft dieser Figur: Sie wirkt erschreckend real, unangenehm greifbar.

    Was den Film für mich so außergewöhnlich macht, ist seine moralische Konsequenz. Schuld, Verantwortung, Wahrheit – all das wird hier nicht bequem aufgelöst. Selbst das vergleichsweise „geschlossene“ Filmende wirkt nicht wirklich tröstlich, sondern hinterlässt einen bitteren Nachgeschmack. Man spürt in jeder Einstellung den Konflikt mit Friedrich Dürrenmatt, dessen Skepsis gegenüber der klassischen Krimilogik förmlich durch den Film hindurchscheint.

    Atmosphärisch ist Es geschah am hellichten Tag ohnehin über jeden Zweifel erhaben: die ländlichen Schauplätze, die Tankstelle an der Straße, die Wälder, die scheinbar harmlosen Wege – all das wird zu einem Ort latenter Bedrohung. Dazu kommt eine Inszenierung, die nie effekthascherisch wird, sondern auf psychologische Spannung setzt, auf Blicke, Pausen und unausgesprochene Angst.

    Auch heute noch wirkt dieser Film unbequem, hart und erstaunlich modern. Er nimmt sein Publikum ernst, mutet ihm viel zu und verweigert einfache Antworten. Genau deshalb halte ich Es geschah am hellichten Tag für einen der stärksten deutschsprachigen Kriminalfilme überhaupt – und für ein Werk, das man nicht nur einmal gesehen haben sollte.

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  • Es gibt ja Filme die bleiben einem ewig im Gedächtnis und in den letzten 15 Jahren hab ich diese Szene nie vergessen. Generell mal ein paar Sachen zum ersten Spongebob Film. Für mich ist das einer der seltenen Fälle von Perfektion. Er hat so viel Charme, so viele gute und emotionale Momente ebenfalls. Dabei vergisst er nie den Geist der Serie und zieht sein Ding bis zur letzten Minute durch, ihm geht nie die Puste aus. Richtig bekloppt wird es aber, wenn ihr wisst was für Gast Stars im O-Ton auftreten. Scarlett Johansson als Prinzessin Mindy, Tochter des König Neptun. Aber mein größtes Highlight, Alec Baldwin als Auftragskiller den Plankton den Plankton auf die Jagd nach Spongebob und Patrick schickt. Ebenfalls legendär ist natürlich die David Hasselhoff Szene. Aber auch im Deutschen hat man so tolle Performances. Santiago Ziesmer und Marco Kröger waren einfach wie geschaffen für Spongebob und Patrick. Insbesondere in der Szene wo sich die beiden in der Gefangenschaft des Tauchers befinden und realisieren, das sie gleich sterben werden. Aber als die beiden realisieren das sie das geschafft haben, woran alle gezweifelt haben können sie sich mit dem Gedanken anfreunden. Oder um es mit Spongebobs Worten zu sagen: "Das war gar nicht so schlecht für zwei taube Nüsschen wie uns!"

    Stephen Hillenburg hatte wirklich was ganz besonderes mit dieser Serie geschaffen. Nach 3 fantastischen Staffeln dann noch einen so tollen Film zu schaffen, das hat nicht jedes Franchise hinbekommen. Gerade wenn es darum ging eine Serie ins Kino zu verfrachten sind viele gescheitert. Aber die Bemühungen sollten belohnt werden, denn der Film holte das 5 fache seines 30 Millionen Dollar Budgets rein.

    Was bleibt am Ende also noch zu sagen, ich glaube dieser Film ist und wird weiterhin viele Jahre einzigartig bleiben, in seiner Machart und seinen eigenwilligen Qualitäten. Noch dazu sind die Animationen für einen Film von 2004 bis heute auf höchstem Niveau und unendlich ausdrucksstark. Stephen Hillenburg hat ja auch damals gesagt das dieser Film das Ende von Spongebob als Geschichte ist, egal ob danach weitere Staffeln kamen. Und ganz ehrlich, das ist ein perfektes Ende.

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  • Mann, die Serie hab ich ja fast vergessen - habe ich als Kind super gerne gesehen. Wo hast du die Folgen geschaut?

    Gibt es momentan für günstige 20,10€ bei Amazon als DVD Box

    Sindbad - Komplettbox [6 DVDs]
    Sindbad ist ein mutiger kleiner Junge, der mit seinem besten Freund Hassan allerlei aufregende Abenteuer erlebt. Eines Tages treiben sie es jedoch zu weit und…
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  • Gestern Abend war es mal wieder soweit. Für einen langen Film hätte es nicht mehr gereicht...

    ... also ein paar Folgen von Sindbad reingezogen...🤣

    Unter anderem: »Das Abenteuer mit den drei Milutschi-Brüdern«...👍

    Kein Wunder, wenn du danach dann so komisches Zeug träumst :P

    Versuchs heute mal lieber mit den Marx-Brüdern

  • Ich schaue gerade die Zeichentrickserie "Ein Fall für TKKG". Bin mittlerweile bei der 3. Staffel angekommen. Schaue sie bei Amazon, da gibt es die Serie derzeit für 5,99 € pro Staffel.

    Die Handlungen der einzelnen Folgen sind auf jeweils 23 Minuten zusammengekürzt, aber das Wichtigste der Handlung ist immer noch vorhanden. So kann man auch mal gut eine Folge zwischendurch gucken.

    Was am Anfang etwas gewöhnungsbedürftig war, mir aber mittlerweile richtig gut gefällt, sind die leicht bearbeiteten Hintergründe aus echten Bildern. Das ist mal etwas anderes bei Zeichentrick.

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    Ich bin heute so farbenfroh, ich habe fünf verschiedene Schwarztöne an.

  • Heute habe ich James Bond "Tomorrow Never Dies" wieder gesehen – und je mehr Zeit vergeht, desto klarer wird mir, wie erstaunlich gut dieser Bond gealtert ist. Vielleicht sogar besser als man ihm damals zugestanden hat. Was 1997 noch wie ein grell überzeichneter Zeitgeist-Bond wirkte, liest sich heute fast wie eine unheimlich präzise Vorahnung.

    Pierce Brosnan ist hier vollends im Bond angekommen. Nicht mehr der vorsichtige Neustart aus GoldenEye, sondern ein selbstbewusster, eleganter, sehr physischer 007, der mühelos zwischen klassischem Charme und moderner Härte wechselt. Brosnan spielt Bond mit dieser typischen Mischung aus Ironie, Coolness und latenter Melancholie – ein Bond, der weiß, dass er Teil eines Systems ist, aber trotzdem seinen eigenen moralischen Kompass hat.

    Der eigentliche Clou des Films ist jedoch der Gegenspieler. Jonathan Pryce als Medienmogul Elliot Carver ist einer der ungewöhnlichsten Bond-Schurken der Reihe – kein klassischer Despot, kein irrer Wissenschaftler, sondern ein Mann, der Nachrichten produziert, bevor sie passieren. Dass seine Macht aus Schlagzeilen, Bildern und Manipulation besteht, wirkt heute fast beängstigend realistisch. Carver ist laut, narzisstisch, getrieben – und genau deshalb so wirkungsvoll. Ein Bösewicht, der keine Armee braucht, weil er Wahrnehmung kontrolliert.

    An seiner Seite steht mit Michelle Yeoh eine der stärksten Bond-Partnerinnen überhaupt. Wai Lin ist keine dekorative Ergänzung, kein romantisches Anhängsel, sondern eine ebenbürtige Verbündete. Die Chemie zwischen ihr und Brosnan funktioniert nicht über große Liebesgesten, sondern über Respekt, Timing und gemeinsame Action. Die Motorrad-Sequenz gehört für mich bis heute zu den besten Verfolgungsjagden der gesamten Reihe – elegant, präzise inszeniert und frei von übertriebener Effekthascherei.

    Inszenatorisch setzt Regisseur Roger Spottiswoode stark auf Tempo. Tomorrow Never Dies gönnt sich kaum Pausen, ist dicht geschnitten, international getaktet und manchmal fast atemlos. Das mag dem Film damals den Vorwurf eingebracht haben, zu sehr auf Action zu setzen – heute empfinde ich genau das als Stärke. Der Film wirkt wie ein Bond im Dauerlauf, getrieben von einer Welt, die ständig schneller, lauter und aggressiver wird.

    Unbedingt erwähnenswert ist auch der Score von David Arnold, der hier endgültig seine Bond-DNA gefunden hat. Klassische Bond-Motive treffen auf moderne Beats, ohne je beliebig zu wirken. Arnolds Musik treibt den Film, kommentiert ihn, gibt ihm eine fast opernhafte Größe – und gehört für mich zu den besten Scores der gesamten Reihe.

    Natürlich ist "Tomorrow Never Dies" kein leiser Bond. Er ist grell, überhöht, manchmal bewusst plakativ. Aber genau darin liegt heute seine Qualität. Der Film erzählt von Medienmacht, Desinformation, künstlich erzeugten Konflikten – Themen, die heute aktueller sind denn je. Was einst wie überdrehte Satire wirkte, fühlt sich inzwischen erschreckend nah an der Realität an.

    Für mich ist "Tomorrow Never Dies" deshalb längst kein „solider Mittelklasse-Bond“ mehr, sondern ein hochspannender, erstaunlich vorausschauender Eintrag der Reihe. Ein Bond, der vielleicht nicht der eleganteste oder emotionalste ist – aber einer der relevantesten.

    Hier der Titelsong von Sheryl Crow

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