Welche Filme/Serien habt ihr zuletzt geschaut?

  • Hat eigentlich dieser Film hier Fans?

    Ich habe ich mit 9 Jahren zum ersten Mal gesehen, da mein Bruder in der Wahl seiner Verstecke nicht sonderlich kreativ war...🤣

    Ratet mal, wie gern ich in dieser Zeit abends ins Bett gehen wollte (»Mama, kann ich nicht das Licht anlassen..? 😁)

    Wenn ich mir so anschaue wie Evil Dead Rise an den Kino Kassen abgeräumt hat, dann hat der Original Film ganz sicher noch einige Fans, jung als auch alt.

  • Kann auch sehr das Remake von 2013 empfehlen, unter der Regie von Fede Alvarez, der auch Alien Romulus gemacht hat. Zwar sehr ernst, aber definitiv sehenswert und verstörend. Achtet jedoch darauf, das ihr euch die Blu-Ray aus Österreich holt, der Film ist bei uns leider indiziert wegen der Szene mit dem Baum und dem elektronischen Messer.

  • Kann auch sehr das Remake von 2013 empfehlen, unter der Regie von Fede Alvarez, der auch Alien Romulus gemacht hat. Zwar sehr ernst, aber definitiv sehenswert und verstörend. Achtet jedoch darauf, das ihr euch die Blu-Ray aus Österreich holt, der Film ist bei uns leider indiziert wegen der Szene mit dem Baum und dem elektronischen Messer.

    Zu spät...

    ist aber egal... wegen der paar Szenen.

    Früher hätte mir das was ausgemacht.

    Jedoch seit DER EXORZST - mit diesem dämlichen Spider-Walk - oder APOCALYPSE NOW - in dieser Redux-Version - bin ich der Ansicht, dass weniger wirklich sehr oft mehr ist.

    Vieles. was rausgeschnitten wurde - wie auch der Spider-Walk - muss auch nicht unbedingt drin sein. So zum Beispiel auch in dieser ewig langen Version von APOCALYPSE NOW. Die zusätzlichen Szenen sind meiner Meinung nach wirklich nicht essentiell und nehmen die ganze Dynamik aus einem ansonsten hervorragendem Film heraus...

    Ich finde EVIL DEAD 2013 auch sehr sehenswert. Jedoch macht mir meine Frau stets einen Strich durch die Rechnung...:)

  • Quote

    Jedoch macht mir meine Frau stets einen Strich durch die Rechnung...:)

    Wieso? Musst als Gegenleistung dann immer 3 Monate Kehrwoche machen, den Mùll immer rausbringen, und 2 Wochen am Stùck kochen???!:)

    Den Evil Dead 2013 fand ich damals noch ganz gut. Der Rise (2023) war dann njx mehr fuer mich. TANZ DER TEUFEL lebte fuer mjch hauptsächlich von seinem schwarzen Humor und vor allem von Bruce Campbell, der ein Meister fuer Comedy und Horror war! Ohne ihn hàtten die ersten drei Evil Dead Teile gar nicht funktioniert!!!!

    The Jokes on you!

  • Heute habe ich Blair Witch Project tatsächlich ganz unten aus dem Regal gezogen – so tief vergraben, als hätte ich ihn selbst irgendwann dorthin verbannt, weil man für diese Art Angst einen ganz bestimmten Abend braucht. Und genau so wirkt er auch: wie ein Film, den man nicht „mal eben“ anschmeißt, sondern den man sich zurückholt, wenn man wieder spüren will, wie Horror funktioniert, ohne dass einem jemand die Hand hält.

    Was mich sofort wieder gekriegt hat, ist diese gnadenlose Schlichtheit. Kein Vorspann, der Stimmung macht, keine Musik, die dich warnend an der Schulter packt – stattdessen dieses trockene „gefundenes Material“-Versprechen, das dir als Zuschauer den Boden wegzieht. Du sitzt da und merkst nach wenigen Minuten: Hier wird nicht erschreckt, hier wird zermürbt. Der Wald ist kein Schauplatz, er ist ein Zustand. Und je länger die drei da drin herumirren, desto mehr zieht dich dieses Gefühl hinein, dass Orientierung nicht nur eine Frage von Karten ist, sondern von Kontrolle – und dass Kontrolle das Erste ist, was ihnen genommen wird.

    Auf Blu-ray sieht man dabei fast schon „zu gut“, wie roh das alles ist – aber genau das macht es für mich eher intensiver. Diese wackligen Bilder, die Überbelichtung, die plötzlichen Schwenks ins Nichts: Das hat nichts Elegantes, nichts Stilisiertes. Es ist reine Nervosität in Bildern. Und das eigentlich Perfide daran: Du siehst nie das, was du sehen willst. Der Film zwingt dich, deine eigenen Lücken zu füllen. Und das ist bis heute seine stärkste Waffe. Denn sobald die Fantasie anfängt zu arbeiten, ist man als Zuschauer verloren.

    Ich hatte beim Wiedersehen auch wieder diesen Moment, in dem man sich über die Figuren ärgert – über falsche Entscheidungen, über Sturheit, über das ewige Diskutieren, über dieses „Wir finden schon raus“. Aber gleichzeitig ist genau das so effektiv, weil es eben nicht wie Horrorfilm-Logik wirkt, sondern wie echte Überforderung. Die Stimmung kippt nicht plötzlich, sie erodiert. Erst sind sie genervt, dann verunsichert, dann aggressiv, dann wirklich kaputt. Und irgendwann fühlt sich jedes Geräusch in der Nacht an wie ein Angriff, obwohl du rational weißt, dass du eigentlich nur Dunkelheit siehst.

    Und dann ist da dieses Ende, das immer noch wie ein Schlag kommt – nicht, weil es spektakulär wäre, sondern weil es so endgültig und so kalt ist. Kein „Aha“, keine Erklärung, keine Erlösung. Nur dieses Bild, das sich festsetzt, weil es dir eine Regel hinwirft (Gesicht zur Wand, Ecke, Ritual), und du begreifst in dem Moment: Das, was sie unterwegs gehört haben, war nie einfach nur Legende. Ob man das nun übernatürlich liest oder als abgründige, menschliche Gewalt – der Effekt bleibt derselbe: Der Film schließt nicht ab, er sperrt dich ein.

    Für mich ist Blair Witch Project heute, so viele Jahre später, weniger „Hype-Zeitgeist“ und viel mehr ein Beweis, wie zeitlos minimaler Horror sein kann, wenn er dich ernst nimmt. Er ist kurz, roh, fast unerquicklich – und genau deshalb so wirksam. Ich habe die Blu-ray nach dem Abspann wieder ins Regal gestellt, ein bisschen weiter nach oben diesmal. Nicht, weil ich ihn ständig sehen will. Sondern weil ich weiß: Der Abend, an dem ich ihn wieder brauche, kommt ganz bestimmt.

    External Content youtu.be
    Content embedded from external sources will not be displayed without your consent.
    Through the activation of external content, you agree that personal data may be transferred to third party platforms. We have provided more information on this in our privacy policy.

  • STRANGER THINGS - Staffel 5: Folge 3+4 (Ich bin ganz froh, dass nach dieser Staffel Schluß ist. Ich mag die Mystery-Serie, aber ne 6. Staffel bràuchte ich keine mehr.)

    Warum bist du denn froh, dass es danach vorbei ist? Wegen der Länge, der Entwicklung der Figuren oder weil du das Gefühl hast, die Geschichte ist einfach auserzählt?

    Und arbeitet Netflix nicht ohnehin schon an Ablegern? Ich meine, irgendwo gelesen zu haben, dass ein erweitertes Stranger-Things-Universum geplant ist. Ganz tot scheint das Thema also ja noch nicht zu sein.

  • Mir waren die Folgen ab Staffel 4 auch schon viel zu aufgebläht und in die Länge gezogen. Wir sind am WE mit Staffel 5 gestartet und hier merkt man endgültig, dass zwischen den Folgen einfach viel zu viel Zeit vergangen ist, die Jungs aus Hawkins sind "über Nacht" 50cm gewachsen...

    Mein Name ist Dorian Hunter, und ich bin der Sohn des Teufels. Ich war der Sohn des Teufels, denn ich habe ihn getötet! :evil:

  • Mir waren die Folgen ab Staffel 4 auch schon viel zu aufgebläht und in die Länge gezogen. Wir sind am WE mit Staffel 5 gestartet und hier merkt man endgültig, dass zwischen den Folgen einfach viel zu viel Zeit vergangen ist, die Jungs aus Hawkins sind "über Nacht" 50cm gewachsen...

    Wie lange lagen denn eigentlich die Pausen zwischen den einzelnen Staffeln? Gefühlt waren das ja mehrere Jahre – und genau das merkt man der Serie inzwischen leider auch deutlich an, oder?

  • DerPoldi: Ich finde es bei ner Serie ideal, wenn sie, nach sagen wir mal, 4 -5 Staffeln abgeschlossen wird. Es sei denn, sie ist jetzt wirklich soooo der Knaller in Tüten, dass ich nicht genug davon bekommen kann.

    5. Staffeln sind ok. Ich persònlich wùrde S T jetzt vielleicht nur als gut bewerten. Fuer mich ist es nicht die absolute Mystery-Serie, die mich jahrelang bei Laune hàlt.

    Ein paar Figuren find ich klasse, wie z.B. Steve, ein paar Darsteller nerven irgendwann. Und die Story ist fuer mich auch nix neues.

    Wie gesagt, gute Serie, aber fuer mich nicht der absolute Knaller. Kann man vielleicht net ganz vergleichen, aber LOST ( mit Evangeline Lilly) hat mich damals wesentlich mehr gepackt!!!!

    LOST war, bis auf das magere Ende, klasse!

    The Jokes on you!

  • The Tribe

    Alle Ü18 sind aufgrund eines Viruses tot, die verbliebenen Kinder und Jugendliche schließen sich zu sogenannten Tribes zusammen und versuchen zu überleben. Das ganze spielt in Neuseeland zur Jahrtausendwende

    Grundsätzlich superspannede Grundidee, leider ist es dann mehr eine Teenie-Soap. Schade, da wurde einiges verschenkt.

  • Heute habe ich mit "Edward mit den Scherenhänden" einen wunderschönen Tim Buton Klassiker gesehen. Es ist einer dieser Filme, bei denen man schon nach wenigen Minuten wieder weiß, warum man sie nie wirklich vergisst – und warum jede erneute Sichtung sich anfühlt wie ein leises Nachhausekommen. Ich habe ihn heute wieder gesehen, diesen wunderbaren Tim-Burton-Klassiker, und er hat mich erneut mit derselben stillen Wucht getroffen wie damals.

    Was mich immer wieder berührt, ist diese radikale Sanftheit, mit der Burton seine Geschichte erzählt. Tim Burton inszeniert Edward nicht als Freak, nicht als Kuriosum, sondern als zutiefst reines Wesen, das an einer Welt scheitert, die sich selbst für normal hält. Johnny Depp spielt Edward mit einer beinahe schmerzhaften Zurückhaltung. Jeder Blick, jede Bewegung wirkt vorsichtig, tastend, als würde er ständig Angst haben, etwas – oder jemanden – zu verletzen. Dass diese Figur kaum Worte braucht, um so viel auszudrücken, ist eine seiner größten Stärken.

    Der Kontrast zwischen dem düsteren, gotischen Schloss und der pastellfarbenen Vorstadt ist auch heute noch brillant. Diese Welt wirkt auf den ersten Blick freundlich, bunt, geschniegelt – und entlarvt sich doch schnell als engstirnig, heuchlerisch und grausam, sobald jemand nicht ins Raster passt. Edward wird zunächst gefeiert, benutzt, bestaunt. Doch sobald er nicht mehr nützlich ist, kippt die Bewunderung in Angst und Aggression. Dieser Mechanismus ist zeitlos – vielleicht sogar aktueller denn je.

    Eine besondere emotionale Kraft entfaltet der Film durch Winona Ryder als Kim. Ihre Entwicklung vom skeptischen Teenager zur einzigen Person, die Edward wirklich sieht und versteht, gehört zu den leisen, aber entscheidenden Herzstücken des Films. Und über allem liegt die Musik von Danny Elfman, die den Film nicht begleitet, sondern ihn atmen lässt – melancholisch, märchenhaft, voller Traurigkeit und Hoffnung zugleich.

    Das Ende trifft mich jedes Mal aufs Neue. Es ist bittersüß, schmerzhaft und doch tröstlich. Edward darf nicht Teil dieser Welt sein, aber er bleibt in Erinnerung – als Ursprung des Schnees, als Symbol für Liebe ohne Besitzanspruch, für Güte ohne Gegenleistung. Vielleicht ist das Burtons größte Leistung: aus einem modernen Märchen eine stille Tragödie zu machen, die ohne Zynismus auskommt.

    Edward mit den Scherenhänden ist kein lauter Film, kein spektakulärer. Er ist leise, traurig, wunderschön – und genau deshalb so beständig. Auch heute wieder.

    External Content youtu.be
    Content embedded from external sources will not be displayed without your consent.
    Through the activation of external content, you agree that personal data may be transferred to third party platforms. We have provided more information on this in our privacy policy.

  • Spartacus: Das Haus Ashur

    External Content youtu.be
    Content embedded from external sources will not be displayed without your consent.
    Through the activation of external content, you agree that personal data may be transferred to third party platforms. We have provided more information on this in our privacy policy.

    Ich mochte Spartacus als Ursprung's Serie schon ganz gerne (alleine schauen) und hier geht es erstaunlich gut weiter.

Participate now!

Don’t have an account yet? Register yourself now and be a part of our community!