Welche Filme/Serien habt ihr zuletzt geschaut?

  • Nach Full Metal Jacket (guter Film, aber macht nicht den Fehler wie ich und dreht beim Gucken die Lautstärke am jeweiligen Abspielgerät voll auf) habe ich mich an Apocalypse Now gewagt.

    Uff. Warum guckt sich die Lena verstörende Vietnamkriegsfilme an? Ich habe keine Ahnung. Die Filme haben mich so ziemlich an meine emotionalen Grenzen gebracht, aber irgendetwas Faszinierendes hatten sie an sich. Mir haben sie sogar sehr, sehr gut gefallen, wie ich zugeben muss=O

    "Mein Name ist Luther. Ich würde mich gerne mit Ihnen unterhalten."

  • Lena Goral

    Wenn dir die beiden Filme gefallen haben, empfehle ich dir „Die Verdammten des Krieges“, soweit ich weiß Michael J. Fox einzige wirklich ernste Rolle.

    Dieser Vietnam-Film bringt einen wirklich an die emotionalen Grenzen. Ich kann ihn auch nur sehr dosiert gucken.

    Vielen Dank für deine Empfehlung, werde ich mir auf jeden Fall anschauen!

    Seltsam, dass mir die beiden Filme so gut gefallen haben, da Kriegsfilme eigentlich überhaupt nicht mein Genre sind. Ich schaue ganz gerne mal einen Gruselfilm, aber Kriegsfilme? Eher nicht. Und jetzt habe ich meine Vorliebe ausgerechnet für Vietnamkriegsfilme entdeckt. Hm. Sehr merkwürdig.

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  • Mayor of Kingston Staffel 4 , noch immer Top :thumbup:

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  • Wir haben gerade »The Shining« von Stanley Kubrick gesehen.

    Ich kenne den Film nahezu auswendig. Aber er ist immer wieder eine Wucht...💪

    Kriegsfilme gucke ich - seitdem ich Vater bin - eigentlich gar nicht mehr. Wenn man dann an unseren kriegsgeilen Kapitän in Berlin denkt, vergeht einem die letzte Lust hierzu...😩

  • Wir haben gerade »The Shining« von Stanley Kubrick gesehen.

    Ich kenne den Film nahezu auswendig. Aber er ist immer wieder eine Wucht...💪

    Kriegsfilme gucke ich - seitdem ich Vater bin - eigentlich gar nicht mehr. Wenn man dann an unseren kriegsgeilen Kapitän in Berlin denkt, vergeht einem die letzte Lust hierzu...😩

    Da gefiel Mir Doctor Sleeps Erwachen noch einen Tick besser.

  • Kriegsfilme gucke ich - seitdem ich Vater bin - eigentlich gar nicht mehr. Wenn man dann an unseren kriegsgeilen Kapitän in Berlin denkt, vergeht einem die letzte Lust hierzu...😩

    Es geht mir nicht darum, mich an Kriegsszenen zu ergötzen. Ich bin auch niemand, der sagt "Oh ja, Vietnamkrieg, super Sache, wäre ich gerne dabei gewesen." Mir geht es um Charaktere und Story. Die beiden von mir genannten Filme nehmen ja einen auch psychisch ziemlich mit und erinnern mich ziemlich an meine eigenen Illustrationen.

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  • Es geht mir nicht darum, mich an Kriegsszenen zu ergötzen. Ich bin auch niemand, der sagt "Oh ja, Vietnamkrieg, super Sache, wäre ich gerne dabei gewesen." Mir geht es um Charaktere und Story. Die beiden von mir genannten Filme nehmen ja einen auch psychisch ziemlich mit und erinnern mich ziemlich an meine eigenen Illustrationen.

    Ich hoffe, mein Geschriebenes ist nicht falsch angekommen. Dass sich jemand an Kriegsfilmen ergötzt oder diese Kriege generell bejaht, wollte ich damit ganz gewiss nicht zum Ausdruck bringen.

    Mir tuen diese Filme ganz einfach nicht (mehr) gut. Als Jugendlicher bzw. junger Mann fand ich sie spannend und anregend...

    Und die Psyche ist ein sehr zerbrechliches »Körperteil«, welches ich nicht zusätzlich belasten möchte. Wie sehr Körper und Seele miteinander verbunden sind, durfte ich wahrlich ausgiebig erfahren. Dies muss man aber nicht unbedingt negativ sehen. Es ist nur ganz einfach so, dass wahrscheinlich jeder im Leben Dinge erlebt, welchen einem schon mal nachdenklicher werden lassen...🤗

  • chp73

    Danke dir :)

    Ich wollte dich auch nicht so anfahren. Es ist nur so, dass ich mittlerweile allergisch darauf reagiere, wenn ich jemand -entschuldige den blöden Ausdruck - "umzuerziehen" zu versucht. Das durfte ich schon mein ganzes Leben erleben, dass meine Interessen für unheimliche Literatur und/oder Filme etwas Falsches wären. Und das mir dies unbedingt ausgetrieben werden müsse, weil "brave Mädchen sich für so etwas gefälligst nicht zu interessieren hätten und dich so kein Mann haben will." Ist das nicht lächerlich?

    Ja, meine Illustrationen sind düster und die Geschichten, die ich in ihnen erzähle, können durchaus verstörend sein. Aber es ist eben auch ein Teil von mir. Mittlerweile denke ich mir "Ok, die Leute mögen meine Arbeiten so oder so nicht, da kann ich auch zeichnen wozu immer ich Lust habe." Oder mir eben Filme angucken, die mir gefallen. Das muss niemand nachvollziehen können, aber ich bitte darum, es zu respektieren.:)

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  • Nach Full Metal Jacket (guter Film, aber macht nicht den Fehler wie ich und dreht beim Gucken die Lautstärke am jeweiligen Abspielgerät voll auf) habe ich mich an Apocalypse Now gewagt.

    Uff. Warum guckt sich die Lena verstörende Vietnamkriegsfilme an? Ich habe keine Ahnung. Die Filme haben mich so ziemlich an meine emotionalen Grenzen gebracht, aber irgendetwas Faszinierendes hatten sie an sich. Mir haben sie sogar sehr, sehr gut gefallen, wie ich zugeben muss=O

    Kriegsfilme generell müssen es ja schaffen, die Balance zu halten zwischen "einnehmende Geschichte erzählen" und "Krieg ist was Furchtbares". US-Filme haben da für mich häufig den Beigeschmack von "trotzdem sind wir hier die Helden" (ganz schlimm mMn beim "Saving Private Ryan", der sein ganzes Potenzial der ersten halben Stunde komplett wieder verschenkt). Neben den gerade genannten Full Metal Jacket und Apocalypse Now kann ich als Kriegsfilme sehr empfehlen:

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    und

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    (in letzterem spricht die Hauptrolle des japanischen Kommandanten Michael Lott -- und zwar so gut, dass ich ihn nicht erkannt hatte, bis er selbst es mir sagte).

    -- I teach writing courses and first of all, I teach my students what prosody is. (Theodore Sturgeon)

  • Danke für die Empfehlung!

    Ja, ich sehe das genauso wie du. Deswegen habe ich auch lange gezögert, mir diese Filme mal anzuschauen, weil ich keine Lust auf einen "Wir sind die amerikanischen Superhelden"-Kriegsfilme hatte. Wenn schon, dann wollte ich einen Film sehen, in dem schonungslos der ganze Wahnsinn und das ganze Leid des Krieges gezeigt wird. Wie ich schon sagte, die beiden Filme haben mich psychisch richtig an meine Grenzen gebracht und ich musste das Anschauen wieder immer unterbrechen, weil mir , ohne Witz, die Tränen übers Gesicht gelaufen sind.

    Die Leute können auch nicht so recht nachvollziehen, warum ich ausgerechnet AN und FMJ zu meinen Lieblingsfilmen mittlerweile zähle. Das sei "unnormal". Und das muss ich mir im privaten Umfeld von Leuten anhören, die gleichzeitig irgendwelche Serienmörderfilme auf Netflix oder TrueCrime-Podcast mal eben so zur Unterhaltung konsumieren. Wo ist da der Unterschied?

    "Mein Name ist Luther. Ich würde mich gerne mit Ihnen unterhalten."

  • chp73

    Danke dir :)

    Ich wollte dich auch nicht so anfahren. Es ist nur so, dass ich mittlerweile allergisch darauf reagiere, wenn ich jemand -entschuldige den blöden Ausdruck - "umzuerziehen" zu versucht. Das durfte ich schon mein ganzes Leben erleben, dass meine Interessen für unheimliche Literatur und/oder Filme etwas Falsches wären. Und das mir dies unbedingt ausgetrieben werden müsse, weil "brave Mädchen sich für so etwas gefälligst nicht zu interessieren hätten und dich so kein Mann haben will." Ist das nicht lächerlich?

    Ja, meine Illustrationen sind düster und die Geschichten, die ich in ihnen erzähle, können durchaus verstörend sein. Aber es ist eben auch ein Teil von mir. Mittlerweile denke ich mir "Ok, die Leute mögen meine Arbeiten so oder so nicht, da kann ich auch zeichnen wozu immer ich Lust habe." Oder mir eben Filme angucken, die mir gefallen. Das muss niemand nachvollziehen können, aber ich bitte darum, es zu respektieren.:)

    Hallo!

    Vielen Dank für Deine Worte.

    Ich freue mich über Deine Offenheit und begrüße es, wenn jemand individuell ist und sein eigenes Ding durchzieht. Ich bin da auch nicht anders...👍

  • Lena Goral

    Du kennst komische Leute. Ist doch völlig egal was jemand für Lieblingsfilme hat. Das andere Menschen da immer Wertungen zu abgeben müssen…

    Wenn du noch einen verstörenden Antikriegsfilm sehen möchtest: Jäger der Apocalypse, ein italienischer Vietnamfilm,

    Ultrahart, und die GIs kommen alles andere als heroisch weg.

  • Ja, ich sehe das genauso wie du. Deswegen habe ich auch lange gezögert, mir diese Filme mal anzuschauen, weil ich keine Lust auf einen "Wir sind die amerikanischen Superhelden"-Kriegsfilme hatte. Wenn schon, dann wollte ich einen Film sehen, in dem schonungslos der ganze Wahnsinn und das ganze Leid des Krieges gezeigt wird.

    Die besten (Anti-)Kriegsfilme gibt es ohnehin abseits der großen Hollywood-Titel. Einige der beeindruckensten Filme die ich diesbezüglich gesehen habe sind:

    City of Life and Death

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    Taeguki - Brotherhood of war

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  • Last Samurai Standing

    (6 teilige Serie auf Netflix, Geschichte ist aber noch nicht abgeschlossen)

    Wurde mir auf Netflix vorgeschlagen, und ich war schon ab der ersten Szene gefesselt.

    Worum geht es?

    Kurz gesagt: Squid Game auf japanisch.

    Lange Fassung: Zur Zeit der Meji Restauration wurden die Samurai entrechtet und durften ihre Schwerter nicht mehr tragen. Während Japan den Sprung in die Moderne wagt, gibt es noch einige - inzwischen verarmte - Samurai, die an einem Kampfkunst-Turnier teilnehmen wollen, wo für den Sieger ein sehr hohes Preisgeld ausgesetzt ist. Also versammeln sich ca. 290 Samurai am Veranstaltungsort, wo ihnen die Regeln erklärt werden. Was zu diesem Zeitpunkt nich keiner ahnt, maximal 9 Teilnehmer können es lebend in die letzte Runde schaffen…

    Fazit: Ich war absolut geflasht und habe die Serie weggesuchtet. Gute und glaubwürdige Schauspieler, gute Synchronisation und die Kampfszenen sind sehr schön anzusehen. Auch die Handlung hält einige überraschende Wendungen für den Zuschauer bereit. Filmmusik und gute Schnitte tun ihr übriges um den Zuschauer bei der Stange zu halten.

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