• In der "Viola Axton"-Kontroverse fand ich folgenden Kommentar:

    Allgemein was Dialoge in Hörspielen betrifft: Ich finde nicht, dass Hörspiele in der Regel wie "echte" Dialoge klingen, meistens eher wie amerikanische Fernsehserien im Abendprogramm mit deutlich-geschliffener Artikulation etc... und das sage ich als Hsp-Gern- und Vielhörer... wirklich "natürliche Dialoge" bekommt man fast nur im Radio-Hörspiel geboten ...


    Seht Ihr das auch so?

    Wenn ja, warum?

    Wenn nein, könnt Ihr konkrete Beispiele nennen, in denen Ihr fandet, dass die Sprecher natürlich, also wie echte Menschen und nicht "wie amerikanische Fernsehserien im Abendprogramm" daherreden?

    They call me the Fader. Which is what I'm about to do.

    Die deutsche Rechtschreibung ist Freeware, d.h. man darf sie kostenlos nutzen.
    Allerdings ist sie nicht Open Source, d.h. man darf sie nicht verändern oder in veränderter Form veröffentlichen.

  • Seht Ihr das auch so?


    Es mag sein, dass dem so ist - aber ich betrachte das nicht als Nachteil. Im Gegenteil erwarte ich von einem Hörspiel sogar, dass die gesprochene Rede verständlich artikuliert ist. Das mag nicht immer dem realen Umgangston entsprechen, aber wenn dort jemand nuschelt, halbe Wörter verschluckt oder für mich unverständliche Dialektfragmente benutzt, kann ich nachfragen. Im Hörspiel dagegen hilft auch Mehrfachhören nur bedingt. (*)
    Außerdem höre ich geschliffene Artikulation durchaus gerne - und in den amerikanischen Krimiserien, die ich schaue, ist mir die Synchro diesbezüglich nie übertrieben erschienen. Insofern kann ich kein "Gegenbeispiel" im Hörspielbereich nennen, bin aber ganz froh darüber...

    (*) Es sei denn, es wird auch im Hörspiel von jemandem nachgefragt, was das Genuschel da eben heissen sollte... ;)

  • Seht Ihr das auch so?


    Ja.

    Wenn ja, warum?


    Die Antwort liegt auf der Hand.
    Vergleiche man alltägliche und nichtalltägliche Situationen des Lebens mit Szenen aus Film und HSP, dann hat mans auf er Kette.

    Im Geschäft an der Kasse
    Telefongespräche
    "Unterhaltungen" in Discos & Co
    Polizei, Feuerwehr & Co im Einsatz
    Verhalten in der U-Bahn/Bahn
    Streit unter Verkehrsteilnehmern
    Abläufe im Krankenhaus oder auf einem Polizeirevier
    unddaskannmanendlosfortsetzen .....

    das alles im Direktvergleich mit entsprechenden Szenen aus Filmen und HSP
    und man hat die Antwort ...


    Aber genau diese Realität will man während eines "Unterhaltungs-Programms" nicht auch noch haben,
    eben weil es echt ist und paradoxerweise laienhaft wirkt, obwohl gerade das eben lebendig ist :D

    1400 km auf Sommerreifen .... , und das mitten im Winter

  • Ein Grund, warum ich die Serien "Mark Brandis" und "Dorian Hunter" so mag, ist dass es beiden Sprecher Michael Lott und Thomas Schmuckert immer schaffen, ihre Dialoge so natürlich rüberzubringen. Das ist ganz anders als z. B. bei Frank Glaubrecht als John Sinclair.

    Ich habe mich immer schon gefragt, ob es am Skript liegt oder daran, dass man die beiden Sprecher in Hörspielen eher selten hört und sie sonst hauptsächlich schauspielern... habe aber noch keine Antwort drauf gefunden.

  • Also natürliche Dialoge finden man mMn eigentlich nie in Hörspielen. Entweder sollen sie gar nicht natürlich klingen oder es soll natürlich klingen und diese Dialoge können trotzdem das reale Leben nicht natürlich wiedergeben. Es klingt immer zu gewollt.

    Serien mit guten Dialogen gibt es aber trotzdem. Spontan fällt mir natürlich Amadeus ein. Hier gibt es reichlich Wortwitz und die Gesprächspartner zeichnen sich durch scheinbare Grosse Schlagfertigkeit aus. Natürlich klingt da nix, aber das braucht es nicht um in einem Hörspiel gut zu klingen.

    Was meint ihr zur Frage von Fader? Und wo finden sich eurer Meinung nach "gute" Dialoge? Was sind überhaupt "gute" Dialoge und wodurch zeichnen sich diese aus? Müssen "gute Dialoge "natürlich" klingen? Siehe auch thread Hoerspiele mit erfrischenden, frechen und lustigen Dialogen

    Edited once, last by Markus G. (January 16, 2016 at 8:53 PM).

  • Diese durchgestylten "supercoolen" Dialoge (die wirklich so klingen wie aus US-Serien oder US-Filmen) sind leider im Kommerziellen Hörspiel sehr in Mode - zumindest in Reihen mit hohem Action-Anteil. Vor allem in der Sinclair-Reihe sind sie mir immer wieder unangenehm aufgestoßen. Das ist auch einer der Gründe, weshalb ich diese Reihe nur noch sporadisch höre.

    Wer wirklich gute Dialoge hören will (die zwar auch nicht "lebensnah" sind, dafür aber geschliffen, geistreich und humorvoll), dem empfehle ich die Radio-Van Dusens! ;)

    Edited once, last by H. Hatch (January 17, 2016 at 7:41 PM).

  • Quote

    Wer wirklich gute Dialoge hören will (die zwar auch nicht "lebensnah" sind, dafür aber geschliffen, geistreich und humorvoll), dem empfehle ich die Radio-Van Dusens!

    Sehe ich auch so. Und selbiges würde ich auch zu Amadeus schreiben.

    Trotzdem noch einmal meine Frage - Wodurch zeichnen sich "gute" Dialoge letztendlich aus?

    Quote

    geschliffen, geistreich und humorvoll

    Das sind sicher Attribute, die einen guten Dialog ausmachen können. Ich denke, dass ein guter Dialog auch zur Handlung passen muss. Er sollte etwas über die Handlung oder den Menschen, die dahinter stehen Preis geben, ohne dies jedoch mit der "Holzhammer-Methode" (im Sinne von zu viele Beschreibungen, was man gerade macht, um den Erzähler zu entlasten oder diesen sogar zu ersetzen) zu machen.

  • Wodurch zeichnen sich "gute" Dialoge letztendlich aus?

    Zuerst einmal muss ein Dialog zum Hörspiel und natürlich auch zum jeweiligen Charakter passen.

    Ein Hörspiel, das im viktorianischen England spielt, kann verständlicherweise nicht einen Satz wie "Boah, fi** die Ziege, Alter!" enthalten. Es sei denn, es handelt sich bei dem aussprechenden Charakter um einen zeitreisenden Jugen, den es in die Vergangenheit verschlägt ;) . Generell sollte man in diesem Fall eher auf zurückhaltende, möglicherweise steife Sprache zurückgreifen.

    Genauso würde man in einem Hörspiel höchstwahrscheinlich nicht z. B. nicht den alten Professor für Altgriechisch wie jemanden aus einer x-beliebigen RTL2-Serie sprechen lassen, ebensowenig aber wohl den jugendlichen Ladendieb wie einen Rechtsanwalt (es sei denn, es handelt sich um Justus Jonas).

    So viel zur Grundvoraussetzung. Ich sage mal: WENN es das Hörspiel auf Grund seiner Geschichte verlangt, dass eine gewisse Art von Sprache verwendet wird, dann sollte man sie auch einsetzen. Ebenso: WENN ein Charakter auf Grund seiner Anlage/ seines Hintergrunds eine gewisse Ausdrucksweise hat, sollte man sie auch anwenden. Der Kreis der Literaten wird wohl auf hohem Niveau parlieren und sicherlich auch (über-)korrekt sprechen (deutlich, gezielt angepasstes Tempo, Fach-/ Fremdwörter); die Jugendlichen beim Drogenexzess werden wohl mal den einen oder anderen Satz "versabbeln", Endungen verschlucken, Füllwörter einfiedeln und generell weniger künstlich sprechen.

    Okay. Dennoch werden auch diese Charaktere Dialoge mit einem gewissen Sinn bekommen. Das heißt: Sie werden so geschrieben, dass Informationen vermittelt werden*. Zur Situation, zur Handlung, zu Charakteren - im festgesteckten Rahmen der Handlung bzw. des Genres. Ein guter Dialog transportiert etwas, steht (meistens) nicht einfach so im Raum. Auch, wenn es vielleicht einfach nur ein Schlagabtausch wegen einer Nickligkeit ist. Es gibt i. d. R. einen Bezugspunkt aus der Handlung/ Situation, weshalb sich zwei Charaktere da gerade zwei Minuten ein Scharmützel liefern. Und wenn es nur das hartgekochte Ei ist. Dennoch wird wohl gerade solch ein Dialog pointiert geschrieben werden, was natürlich im echten Leben niemals so stattfinden würde. Der Dialog verdichtet Informationen, so dass nicht eine Viertelstunde um alles herumgeredet werden muss, sondern es auch in zwei Minuten transportiert werden kann.

    Warum sagte ich ein paar Zeilen höher "weniger künstlich"? Weil natürlich auch diese Schauspieler anders sprechen als Lieschen Müller vom Penny die Straße runter. D. h., sie spielen ihre Rolle so, dass sie nicht so gelackt und überklar klingen, aber eben dennoch deutlicher als die meisten "normalen" Menschen.

    Die von Markus angesprochenen Holzhammer-Erklärungen finde ich am Schlimmsten bei Monologen. Wenn dort zum Beispiel Mimi Rutherfurt minutenlang mit sich selbst spricht, warum denn Gloria diese schlimme Erkältung noch nicht auskuriert hat, dann über ihren Tee philosophiert und schließlich über einen Zeitungsbericht, der einen mysteriösen Fall behandelt, mit ihrer nicht-maunzenden Katze spricht.
    Oder beim GK1 (Mörderbäume). Fast die ganze Zeit über sehr Dialogsicher, doch wenn die Hauptrolle dann in dem Keller landet und eine ganze Zeit sich selbst in lautesten Tönen beschreibt, was die Ratten da mit dem Skelett angestellt haben, wirkt's doch etwas absurd und unpassend.

    So viel jetzt einfach mal von meiner Seite ;) .

    [* Gut, man kann es auch anders machen, wenn man Rainer Brandt heißt und "Das Söldnerkommando" synchronisiert. Das ist wirklich ein Fall, wo Dialoge und Handlung bzw. Aktion fast nie zusammenpassen, aber gerade dadurch ein dadaistisches Glanzstück des gülligen Actionfilms geschaffen haben. "Ach du Rübezahl, du großer..." "Du willst mir wohl 'nen gebrauchten Lutscher ans Hemd kleben, du Bratenbengel." "Ich werd' dir mal ein paar Märchenfiguren in die Wolle schneiden, so kess wie du bist." - Oder nachdem ein Charakter sich selbst in den Fuß geschossen hat: "Es soll jetzt auch Holzfüße geben, die auf Kammerton A gestimmt sind." Yadayadayada...]

  • Dass Dialoge funktionale Fehler haben können, wie @dark_clouds es sehr treffend erläutert, ist unbenommen. Das sind dann aber sehr grundlegende Fehler handwerklicher Art. Wenn es um die Frage geht, ob ein Dialog in diesem Sinne "gut" ist, dann habe ich dazu ein Beispiel. Bernd Lau, Regisseur des SWF-"Herrn der Ringe", sagte im 1991er Werkstattbericht zu eben diesem Hörspiel sinngemäß:

    Quote

    In einem dramatischen Dialog zeigt sich ein Mensch gebrochen; jeder gute Dialog zeichnet sich dadurch aus, dass sich der Sprechende öffnet und verbirgt, und zwar gleichzeitig. Und du musst beide Schichten in diesem Dialog erahnen können.


    Ich habe bisher keinen besseren "Lackmustest" gefunden, mit dem man so schnell prüfen kann, ob ein Dialog "gut" ist oder nicht -- die eigene Sensibilität für diese Fragen vorausgesetzt.

    -- Lassen Sie mich durch, ich bin Autor.

  • Ein alter aber immer aktueller thread zum Thema „Dialoge“. Ich werfe hier die Frage ein ob Hörspieldialoge immer natürlich und möglichst wie in der Realität klingen sollen. Zusatzfrage - Ist dies überhaupt möglich? Und wenn Ja, würden wir dann wirklich unsere Freude am Hörspiel haben?

    Wie Akita Takeo richtig über den Hörspieltalk von morgen schrieb:

    Solange es Leute wie uns drei gibt und wir hier schreiben, bleibt es hoffentlich bestehen. Noch lange! #top#

  • Ich glaube das hängt immer von der eigenen Sprechweise und dem Inhalt der Geschichte ab. Wenn der Stoff und auch mit Hinblick auf das Jahrzehnt es erlauben, darf es gerne etwas "gestelzter" sein. Aber auch Abseits der alten Zeit können "unnatürliche" Dialoge funktionieren. Und jeder hat eine eigene Ausdrucksweise.

    Ich muss aber sagen, dass ich mich bisher an kein gehörtes Hörspiel erinnere, wo mir die Dialoge extrem unnatürlich vorkamen. :)

  • Manchmal hört man, wenn Dialoge etwas hölzern klingen. Das stimmt. Aber wer weiß denn, ob es nicht so sein soll? Vielleicht ist dieser Charakter extra so angelegt? Auch im realen Leben gibt es Menschen, wo man sich über eine komische Ausdrucksweise wundert. Solche Menschen gibt es also durchaus auch in der Realität.

    ___________________________________________________________________________________________________

    Ich bin heute so farbenfroh, ich habe fünf verschiedene Schwarztöne an.

  • Ich kann mir nicht helfen, aber für mich hören sich reale Dialoge, wie sie im täglichen Leben gesprochen werden, anders an, als natürlich klingende Dialoge in einem Hörspiel. Das sind für mich schon zwei Paar Schuhe. Und dann gibt es noch jene Dialoge, die man in Wirklichkeit nie so hören würde UND die auch in einem Hörspiel unnatürlich klingen. Das sind dann meiner Meinung nach schlecht geschriebene Dialoge.

    Wie Akita Takeo richtig über den Hörspieltalk von morgen schrieb:

    Solange es Leute wie uns drei gibt und wir hier schreiben, bleibt es hoffentlich bestehen. Noch lange! #top#

  • @Detlef schrieb

    Quote

    Ich mag das Konzept, aber die Dialogbüchre sind einfach nur grausig.

    Frage an @Detlef , wie müssen Dialogbücher geschrieben sein, damit sie Dir gefallen? Und ganz speziell - Welche Hörspiele kennst Du wo Du von großartigen Dialogbüchern schreiben würdest und woran kannst Du das festmachen?

    Wie sehen es die anderen Talker/innen? Welche „gute“ Dialoge fallen Euch ein? Und können Dialoge alleine ein Hörspiel „retten“ oder „zerstören“?

    Wie Akita Takeo richtig über den Hörspieltalk von morgen schrieb:

    Solange es Leute wie uns drei gibt und wir hier schreiben, bleibt es hoffentlich bestehen. Noch lange! #top#

  • Für mich ein Beispiel für eher schlechte Dialoge ist Hurricane - klingt gestellt, unnötig kompliziert, es wird viel zu viel erklärt, insgesamt total unnatürlich. Wohingegen die Dialoge bei z.B. Monster 1983 oder Ghostbox richtig gut sind - hier vermisse ich zu keiner Zeit einen Erzähler, alles klingt wie im echten Leben…

    Mein Name ist Dorian Hunter, und ich bin der Sohn des Teufels. Ich war der Sohn des Teufels, denn ich habe ihn getötet! :evil:

  • Was gut oder schlecht ist beurteilt eh jede/jeder unterschiedlich.
    Ich bin dazu übergegeben keine Meinung zu posten wenn ich von dem Thema keine Ahnung habe. Kritisiere ja auch z.B. keinen Koch wenn ich kein Knowhow davon habe.

  • Seltsame Ansicht. Als müsste man selbst ausgebildeter Koch sein, um etwas nicht schmackhaft oder sogar versalzen zu finden.
    Es geht bei einer Erörterung dieser Frage ja gerade darum, sich über die Gründe auszutauschen, WARUM man Dialoge für besonders gut oder eben missglückt hält.
    Aber klar, wenn man Widerspruch oder anderslautende Ansichten nicht gut verträgt, sollte man sich gar nicht erst in einen solchen Austausch verwickeln lassen, das verstehe ich natürlich, und das ist natürlich auch okay. :)

    Was gute Dialoge ausmacht, lässt sich natürlich nicht pauschal beantworten, denn es kommt ja wesentlich auch auf die handlungsinternen Umstände an.

    Es ist viel leichter zu sagen, was Dialoge nicht sein sollten: langweilig, klischeebeladen, bloßer Ersatz für Erzählertexte usw.
    Auch Dialoge brauchen eine Dynamik, in gewisser Weise eine eigene Dramaturgie.

    Ich habe gerade erst in Ermangelung einer spontanen Alternative in Tenebris 3 reingehört. Das musste ich abbrechen: Erzählerinnentexte und Dialoge waren für mein Empfinden einfach nur schauderhaft - banal und voller billiger Klischees, absoluter Trash in meinen Augen.

    Spontan fällt mir noch das Gruselkabinett ein mit seinen oft drögen und überlangen und viel zu gestelzten Dialogen voller Floskeln, in denen dann recht platt nur Erzähltexte der Vorlage zwei Figuren in den Mund gelegt wurden, die dann die Hälfte des Hörspiels über in drögem Hin und Her die Geschichte erzählen und sich dabei eigentlich nur gegenseitig bestätigen. Zum Gähnen!

    Ich überlege mir mal, welche Highlights ich kenne - und was sie für mich dazu macht.

    Edited once, last by Hardenberg (April 16, 2023 at 12:34 PM).

  • Ich finde sowieso, dass es mit den Dialogen in Hörspiele heutzutage ein wenig übertrieben wird, sie mir persönlich viel zu oft und zu stark in den Vordergrund gerückt werden. Mir ist es lieber, das Hörspiel wird von einer echten Handlung getragen, als sich Personen nur über diese Handlung austauschen. Ganz besonders finde ich Dialoge schlimm, wenn sie in meinen Ohren nur als Füllmaterial daherkommen, die Geschichte somit nicht wirklich nach vorne transportieren oder dies nur im Schneckentempo machen. Da merke ich oft, wie meine Gedanken abschweifen und ich aufhöre dem Hörspiel weiter zu folgen.

  • Ja, stimmt, @hoerspiel trifft es ziemlich genau! Dialoge sollten immer eine Handlung unterstützen, sich dieser unterordnen und voran bringen.

    @Hardenberg Ich bin gespannt auf Deine positiven Beispiele. Aber wahrscheinlich sind Dialoge eben dann gut, wenn sie nicht negativ auffallen sondern sich wunderbar in die Geschichte und ins Hörspiel einfügen. Dann kann man sich nachher an ein großartiges Hörspiel erinnern aber nicht zwingend an einzelne Dialoge.

    Wie Akita Takeo richtig über den Hörspieltalk von morgen schrieb:

    Solange es Leute wie uns drei gibt und wir hier schreiben, bleibt es hoffentlich bestehen. Noch lange! #top#

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